Projekt

VEITSHÖCHHEIM MAINFRANKENSÄLE - VORZEIGEPROJEKT IN SACHEN ENERGIEEFFIZIENZ

Mainlände - 97209 Veitshöchheim
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Folgende Leistungen wurden an diesem Projekt erbracht

Über VEITSHÖCHHEIM MAINFRANKENSÄLE - VORZEIGEPROJEKT IN SACHEN ENERGIEEFFIZIENZ

Projektbeschreibung von AKSU Service e. Kfm. UNTERNEHMENSGRUPPE 24.11.2020

VEITSHÖCHHEIM MAINFRANKENSÄLE - VORZEIGEPROJEKT IN SACHEN ENERGIEEFFIZIENZ

Veröffentlicht am 29. Dezember 2014

SCHWIERIGER ABBRUCH DURCH PROBLEMATISCHE SCHADSTOFFBELASTUNG IM INNENRAUM!

Was von außen niemand vermutete: Bei den Abbrucharbeiten wurde sechs Wochen nach Baubeginn im April 2013 eine höchst problematische Schadstoffbelastung im Innenraum festgestellt, die hohe Kosten verursachte

[Mainfrankensäle - Vorzeigeprojekt in Sachen Energieeffizienz] [Mainfrankensäle - Vorzeigeprojekt in Sachen Energieeffizienz] [Mainfrankensäle - Vorzeigeprojekt in Sachen Energieeffizienz]
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An drei Stellen war der Zugang während der Abbrucharbeiten teilweise nur über Vier-Kammer-Sicherheitsschleusen möglich. Es musste für den Saal ein eigenes Lüftungssystem betrieben werden.

Bei den Abbrucharbeiten hatte sich für die beauftragte Firma AKSU Group aus Kelsterbach als großes unerwartetes Problem herausgestellt, dass hinter vielen Verkleidungen und Abhängungen meist Schadstoffe verbaut wurden.

So waren die Akustik Wilhelmi Deckenplatten im Saalbereich mit PCB (Polychlorierte Biphenyle) belastet.
Hinter den Wandverkleidungen kamen Lüftungskanäle zum Vorschein, die asbesthaltig verkleidet wurden. Ebenso wurden in Kamintüren asbesthaltige Dichtschnüre vorgefunden. Eingebaute PVC Platten wurden mit asbesthaltigem Kleber verklebt.

Weiter fand man KMF–Mineralfaser-Dämmungen der Rohrleitungen, die krebserregende Faserstäube freisetzen.
Beläge in der Kegelbahn sowie die Abdichtungsbahnen erwiesen sich als PAK-haltig (Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe).

Solche Schadstoffe fanden bis in die 80er Jahre in Baumaterialien üblicherweise Verwendung. Seit 1993 ist Asbest in Deutsch­land verboten. Der Grund: Die einge­atmeten Fasern können Lungenkrebs verursachen. Die Fasern sind nur solange sicher im Zementmaterial gebunden, wie die Produkte unzerstört bleiben.

Alle aufgeführten Schadstoffe konnten nur unter Berücksichtigung der Sicherheitsbestimmungen ausgebaut und entsorgt werden.

Als besonders problematisch erwies sich die Beseitigung beim Estrich. Hier machte es keinen Sinn, den asbesthaltigen Kleber aufwändig abzukratzen. Es war deshalb der Komplettausbruch des Estrichs notwendig, auch dort, wo die starkverklebten Linoböden nur mit einer einer Hilti gelöst werden konnten. Da der Estrich aber überwiegend mit drei Lagen Estrichmatten, sogenannten „Angsteisen“ versehen war, ließ er sich nur mit erhöhtem Aufwand ausbauen.

Bauzeitenplan war nicht in Gefahr, jedoch beträchtliche Kostenmehrung

Die iso-zertifizierte Firma AKSU baruacht nur drei Wochen länger Abbrucharbeiten, obgleich sie für die zusätzlichen Arbeiten ihre Mannschaftsstärke von zehn auf 18 Mann erhöhen musste.