Zu wenige Baugenehmigungen für eigentlichen Bedarf

Die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum steigt immer weiter. Nach Einschätzungen von Politik und Bauwirtschaft müssten jährlich mindestens 350.000 neue Wohnungen entstehen.

Bei den Baugenehmigungen im Wohnungsbau macht sich ein starker Abwärtstrend bemerkbar – und das trotz sehr großer Nachfrage nach Immobilien und vielerorts enger Wohnungsmärkte. So stimmten die Behörden von Januar bis einschließlich August 2019 dem Neubau oder Umbau von lediglich 228.500 Wohnungen zu. Diese Zahlen liegen dem Statistischen Bundesamt vor. Somit sank die Zahl der Baugenehmigungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,5 Prozent. Im ganzen letzten Jahr wurden insgesamt knapp 302.800 Neubauten in Form von Wohnungen in reinen Wohngebäuden genehmigt. Dabei ist die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser um 0,1 Prozent gestiegen, während es 2,9 Prozent mehr Genehmigungen für Zweifamilienhäuser und 3,5 Prozent mehr Genehmigungen für Mehrfamilienhäuser gab.

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