Wie sieht der Alltag auf den Baustellen in fünf Jahren aus?

Das Marktforschungsinstitut BauInfoConsult wollte wissen, wie die Beteiligten am Bau die weiteren Entwicklungen der Digitalisierung einschätzen.

Diese Frage wurde im Rahmen der Studie „Kommunikationsmonitor 2020“ rund 600 Architekten und Verarbeitern gestellt. Dabei lässt sich eine sichere Tendenz ausmachen: Das Internet wird immer präsenter. Prozesse zur Materialentscheidung und –beschaffung werden über Building Information Modeling (BIM)-Plattformen laufen. Doch eine Bündelung aller Bauprozesse durch BIM liegt noch in ferner Zukunft. Schon jetzt merkt man aber, wie Medien auf dem Bau einziehen. Das Internet wird als wichtige Quelle für Informationen wahrgenommen, weil es immer aufrufbar ist und schnell die Informationen liefert, die gerade benötigt werden. Aber auch die Kommunikation wird durch das Smartphone erleichtert. Besonders die Corona-Krise hat einen Schub in Sachen Digitalisierung ausgelöst.

Wie sich Hersteller und Händler auf die Veränderungen vorbereiten

Für Hersteller ist es wichtig, sich auf die sich wandelnden Umstände einzustellen und eine Inventur der digitalen Bordmittel zu machen. Die eigene Webseite muss geprüft werden, besonders hinsichtlich der Frage, ob die Kunden schnell zum Ziel ihrer Recherche finden. Auf längere Sicht sollten Informationen zu BIM und E-Commerce in die eigenen Informationsquellen integriert werden. Es stellt sich die Frage, wie lange es noch dauert, bis auch am Bau nur noch online gekauft wird, oder ob der persönliche Kontakt mit Herstellern, Kollegen und Händlern nicht doch zu wichtig ist. 

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