Westbalkanregelung verlängert

Der Bundesrat hat einer Verlängerung der Westbalkanregelung bis 2023 zugestimmt. Deutsche Arbeitgeber können also weiterhin Arbeitskräfte aus der Region einstellen.

Unabhängig von der formalen Qualifikation für eine Ausbildung oder eine Beschäftigung in Deutschland können Arbeitgeber Arbeitskräfte aus dem Westbalkan einstellen. Bereits seit 2016 profitieren Arbeitgeber von der Regelung und es besteht insbesondere im Baugewerbe weiterhin eine große Nachfrage nach Arbeitskräften aus Albanien, Bosnien und Herzegowina, dem Kosovo, Nordmazedonien und Serbien. Diese werden größtenteils im Wohnungsbau eingesetzt. Durch die Verlängerung erhalten Arbeitgeber und -nehmer Planungssicherheit. Doch muss die Bundesagentur für Arbeit der Einstellung zustimmen. Dafür prüft sie zunächst, ob deutsche Arbeitnehmer zur Verfügung stünden und ob gleiche Beschäftigungsbedingungen wie für Deutsche bestehen. Allerdings darf die Arbeitsagentur maximal 25.000 Zustimmungen pro Jahr erteilen, da eine Überlastung der für die Vergabe der Visa zuständigen Stellen verhindert werden soll. Denn hier kam es in der Vergangenheit zu Schwierigkeiten.

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