Wandfarben können Allergien auslösen

Konservierungsstoffe in Wandfarben sind gesundheitlich nicht unbedenklich. Deswegen gibt es Kennzeichnungen, um diese zu erkennen und zu umgehen.

Zwar sind gesundheitlich eher bedenkliche, lösungsmittelhaltige Wandfarben nicht mehr auf dem Markt, aber auch die die üblichen wässrigen Dispersionsfarben sind bei direktem Kontakt nicht ganz unbedenklich. Grund dafür sind Konservierungsstoffe, die verhindern, dass in den Farben Bakterien und Schimmelpilze wachsen und andere Stoffe mit Risikopotential. Diese können Allergien auslösen.

Farben mit gefährlichen Inhaltsstoffen leichter erkennen

Um diese Stoffe zu umgehen, müssen Warnhinweise und Inhaltsstoffe genau studiert werden. Labels wie der Blaue Engel erleichtern diese Arbeit. Sie kennzeichnen Farben, in denen nur unkritische Konservierungsstoffe enthalten sind und davon nur so viele, wie unbedingt nötig. Der Blaue Engel wird von der Jury Umweltzeichen, dem Umweltbundesamt und dem Deutschen Institut für Gütesicherung im Auftrag der Bundesregierung vergeben. Ganz sicher können sich diejenigen sein, die beim Kauf zusätzlich auf das TÜV Rheinland-Prüfzeichen achten. „Diese Farben wurden in unserem hauseigenen Labor ausgiebig getestet“, betont Dr. Ansgar Wennemer, Experte für Farben und Lacke bei TÜV Rheinland. Auch nachfolgend werden sie regelmäßig kontrolliert. Neuerdings kennzeichnet TÜV Rheinland auch Wandfarben, die aufgrund ihrer alkalischen Zusammensetzung gänzlich ohne Konservierungsstoffe auskommen. Allerdings empfiehlt es sich immer, bei der Verarbeitung Handschuhe zu tragen.

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