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Verbände-Allianz gegen die Beschränkung der Solarförderung

Momentan werden nur Solarstromanlagen mit einer Leistung von bis zu 52 Gigawatt gefördert. Diese Höchstgrenze ist der Solarwirtschaft allerdings ein Dorn im Auge.

Der Bundesverband der Solarwirtschaft (BSW Solar) protestiert gegen den Förderdeckel: in Deutschland sind jetzt schon Solarstromanlagen in Betrieb, die eine Spitzenleistung von 46 Gigawatt haben. Diese werden staatlich gefördert. Ab einer Leistung von 52 Gigawatt allerdings bleibt diese Förderung aus. Der Förderdeckel im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wurde 2012 eingeführt und besagt seitdem, dass bei Erreichen dieses Wertes nicht mehr weiter gefördert wird.

Anstatt die Solarförderung zu kappen, müsse sie um einiges mehr gefördert werden, meint der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Solarwirtschaft (BSW Solar), Carsten Körnig. Laut ihm müssten nach dem Atom- und Kohleausstieg die jährlichen Ausbauziele der Solarenergiegewinnung sogar noch mindestens verdreifacht werden. Mit der aktuellen Beschränkung sei es nicht möglich, den nötigen Strombedarf Deutschlands zu decken. Diese Energielücke müsste Deutschland dann mit viel Strom aus Auslandsimporten füllen.

Nach Einschätzungen des BSW Solar sollen schon im nächsten Jahr viele Solarstromanlagen eine Photovoltaik-Kapazität von 52 Gigawatt erreichen. Viele Verbände haben sich nach der Forderung des BSW Solar der Bewegung angeschlossen. Darunter sind zum Beispiel der Deutsche Mieterbund, der Eigentümerverband Haus und Grund und der Deutsche Naturschutzring. Die Argumente gegen die Beschränkung liegen in den wichtigen Vorteilen der Anlagen. So sollen diese einen besonders niedrigen Flächenbedarf haben und einen sehr wichtigen Beitrag zur Energiewende darstellen. Viele befürchten, dass durch das Förderende ein abrupter Einbruch im Ausbau von Photovoltaik-Dachanlagen stattfinden würde, auch wenn die Preise neuer Anlagen sinken.

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