So schützen sich Handwerker vor der Abofalle

Handwerksbetriebe werden derzeit vermehrt Opfer von fiesen Betrugsmaschen. Dabei merken sie es oft erst, wenn es zu spät ist – und das kann ziemlich teuer enden.

Sich in einem Register mit dem Titel „Leistungsverzeichnis für das Deutsche Handwerk“ eintragen zu lassen, klingt für einen Handwerksbetrieb nach einer guten Sache. Im Briefkasten vieler Betriebe landen momentan Briefe mit einem solchen Angebot. Was sie nicht wissen: senden sie das Formular ausgefüllt und unterschrieben zurück, haben sie den Vertrag abgeschlossen und werden zur Kasse gebeten. Stolze 1.475 Euro werden für zwei Jahre fällig. Die Handwerkskammer Cottbus warnt und empfiehlt, nicht auf solche Angebote einzugehen und auf keinen Fall zu reagieren. Denn nur wer das Formular unterschrieben zurücksendet, nimmt das Angebot an. Falls es schon zu spät ist, empfiehlt die Kammer folgendes: „Betroffene Betriebe, die das Schreiben bereits zurückgeschickt haben, sollten auf keinen Fall Zahlungen tätigen und den Vertrag schnellst möglich wegen arglistiger Täuschung anfechten und hilfsweise kündigen.“

Weitere Betrugsmaschen im Umlauf

Leider bleibt es nicht nur bei der Betrugsmasche mit einem Eintrag in ein bestimmtes Register. Auch landen die Handwerksbetriebe in einer Falle, wenn sie einen bestimmten Brief beantworten, in dem Daten des Betriebes abgefragt werden. Die Betrüger erwecken beim Betrieb den Eindruck, es handle sich lediglich um einen Datenabgleich und bitten, angegebene Daten abzugleichen und zu berichtigen. Dabei wird jedoch verschleiert, dass es sich bei Rücksendung und Unterschrift des Formulars um den Abschluss eines Vertrages handelt. In dem Glauben, es handle sich um ein öffentliches Verzeichnis, tappen auch hier viele Handwerksbetriebe in die Falle und bekommen Beträge von fast 900 Euro in Rechnung gestellt. Bei den Firmen handelt es sich nämlich, anders als angenommen, um privatwirtschaftliche Unternehmen. Auch hier empfiehlt die Handwerkskammer Cottbus, auf keinen Fall Zahlungen zu tätigen und den Vertrag schnellstmöglich wegen Betruges anzufechten.

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Das nachhaltige Entwässerungssystem

Dank vieler Varianten lässt sich jede Herausforderung lösen – mit gutem Gewissen. Denn hier vereint sich High Performance Beton mit Rücksicht auf Umwelt und Gesundheit.

BIRCO präsentiert mit der Produktserie BIRCO Filcoten® nachhaltige Entwässerungssysteme: Die leichten Rinnenelemente für den Garten- und Landschaftsbau enthalten keine künstlichen Harze oder Kunststoffe, die unsere Umwelt belasten. Zudem ist der Produktionsprozess CO2 optimiert und das Material voll recycelbar. Das Institut für Baubiologie Rosenheim (IBR) bestätigt die Unbedenklichkeit des Werkstoffs für Umwelt, Mensch und Wasser.

Ruckzuck eingebaut – unterschiedliche Rinnensysteme für jeden Anwendungsbereich. Testen Sie jetzt die Vorzüge von Material und Service der BIRCO Filcoten® Produktserie! Mehr unter www.birco.de/filcoten

Die BIRCO Filcoten® Fakten im Überblick:

  • Robustes und leichtes Material
  • Schöne Abdeckungen
  • System mit Gefällerinnen und Sinkkästen
  • Flachrinnen
  • Einfacher Einbau

www.birco.de

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Neuartiges Exoskelett soll Handwerker entlasten

Ob Gelenkschmerzen durch falsche Körperhaltung oder Rückenprobleme durch schweres Heben: Eine Fraunhofer-Entwicklung soll Handwerker künftig bei ihrer Arbeit entlasten.

Durch unnatürliche Körperhaltungen, die sich bei manchen Arbeiten nur schwer vermeiden lassen, sind vor allem Rückenschmerzen bei Handwerkern mitunter vorprogrammiert. Werden solche Tätigkeiten über Jahre hinweg ausgeübt, sind dauerhafte Schäden im Alter keine Seltenheit. Auch das permanente Tragen von schweren Lasten, wie es beispielsweise auf Baustellen oft vorkommt, trägt nicht unbedingt zum körperlichen Wohlbefinden bei.

Forscherinnen und Forscher der Berliner Fraunhofer-Institute für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK sowie für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM haben daher ein neuartiges Hilfsmittel für den Bewegungsapparat entwickelt. ErgoJack,die intelligente Soforthese, soll einerseits den Rücken entlasten und andererseits den Arbeitenden dazu animieren, belastende Bewegungsabläufe ergonomisch auszuführen.

Künstliche Intelligenz analysiert Bewegungen in Echtzeit

Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal der modular aufgebauten Orthese ist die Echtzeit-Bewegungsanalyse, erklärt Dipl.-Ing. Henning Schmidt, Wissenschaftler am Fraunhofer IPK. Die hierfür eigens entwickelten Sensoren und auf Künstliche Intelligenz basierenden Algorithmen, ermöglichen dabei eine Ergonomieanalyse in Echtzeit.

Im Vergleich zu herkömmlichen Exoskeletten ist ErgoJack nicht bloß ein Stützroboter, der lediglich die Belastungskräfte des Trägers aus überlasteten in weniger belastete Körperareale umleitet. Stattdessen erkennt die Bewegungsanalyse der IPK-Orthese ergonomische und unergonomische Bewegungen und meldet dem Träger per Vibrationsalarm in Echtzeit, wenn gesundheitsschädliche Haltungen eingenommen werden.

Hierzu gleicht die in die Weste integrierte Bewegungssensordatenanalyse vorgelernte Bewegungsmuster mit der tatsächlich ausgeführten Bewegung ab und wertet diese in Echtzeit aus. Die erforderlichen Sensoren befinden sich dabei an den Schultern, dem Rücken und den Oberschenkeln. Zudem sind eine robuste, miniaturisierte Elektronik sowie ein Vibrationsmodul und ein Akku in die Orthese integriert. Laut Schmidt wiege all dies zusammen nur wenige Hundert Gramm, so dass die eigentliche Arbeit nicht gestört wird.

Aktuell arbeiten die Wissenschaftler daran, die Elektronik und die Sensorik der Textilversion so zu verkapseln, dass sie waschbar sind und nicht immer aus der Weste genommen werden müssen.

Unterschiedliche Ausführungen verfügbar

In Zukunft soll es zwei Versionen der Orthese geben: Eine rein sensorische Textilweste sowie eine Variante mit Kraftunterstützung. Bei letzterem werden Sensorik und Auswerteeinheit in einem Exoskelett untergebracht, das anstrengende und belastende Bewegungen mit Federmechanismen oder einem Motor unterstützt. Eine weitere Variante zur Rücken- und Hüftunterstützung wurde mit einer minimal nötigen Orthesenbügel-Auflagefläche am Körper konzipiert. Durch ein verstellbares seitliches Hüftgelenk an der Weste lässt sich die Kraftübertragung vom Rücken in die Beine ein- und ausschalten. Durch diesen Mechanismus sind auch wechselnde Tätigkeiten im Stehen und Sitzen möglich.

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Tachopflicht für Handwerker: EU beweist Realitätssinn

Nach viel Gegenwind und langen Diskussionen hat das EU-Parlament neue Reglungen zur Tachographenpflicht beschlossen, die auch Ausnahmen für Handwerksbetriebe beinhalten.

„Die Europaabgeordneten haben Realitätssinn bewiesen“, kommentiert Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) die Entscheidung aus Brüssel. Die Entscheidung das Handwerk durch eine Eingrenzung auf grenzüberschreitenden Warentransport und den Werkverkehr weitestgehend von der Ausweitung der Tachographenpflicht auszunehmen, sei realistisch, da sie sich am Arbeitsalltag der Handwerksbetriebe orientiere, so Schwannecke.

Genaue Reglungen und Ausnahmen

Grundsätzlich hat das Plenum des Europäischen Parlaments den Bericht zum digitalen Paragraphen angenommen und sich nach monatelangen Diskussionen auf einen Kompromiss einigen können. Die Einbaupflicht wurde zwar auf Fahrzeuge zwischen 2,4 und 3,5 Tonnen ausgeweitet, damit der steigende Speditionsverkehr in dieser Gewichtsklasse reguliert werden kann, die Pflicht beschränkt sich dabei aber auf den grenzüberschreitenden Warentransport. Innerhalb Deutschlands greift die Pflicht erst ab 3,5 Tonnen.

Außerdem wurde die sogenannte Handwerkerausnahme erweitert: Wenn die Fahrzeuge in einem Umkreis von 150 Kilometern vom Unternehmenssitz unterwegs sind, sind sie bis zu einem Gewicht von 7,5 Tonnen von der Tachographenpflicht ausgenommen. Für Handwerker, die mit leichten Nutzfahrzeugen unterwegs sind, gilt die Pflicht nicht. Transporter zwischen 2,4 und 3,5 Tonnen, die für die Güterbeförderung im Werkverkehr eingesetzt werden, sind ausgenommen, wenn die Haupttätigkeit des Fahrers nicht im Fahren besteht. Die Ausnahme gilt auch, wenn Landesgrenzen überquert werden.

Positive Reaktionen

Besonders für Handwerker mit grenzüberschreitendem Verkehr sei es eine gute Entscheidung. Viele Dachdecker, Bäcker und Tischler in den Grenzgebieten zu Polen, Frankreich und den Niederlanden bieten ihre Produkte und Dienstleistungen auch jenseits der Grenze an. Dafür bräuchten sie pragmatische und realitätsnahe Lösungen, die den tatsächlichen Arbeitsalltag im Handwerk abbilden. „Vor diesem Hintergrund ist die heutige Entscheidung im Grundsatz positiv zu bewerten, insbesondere da weitere Verbesserungen auch für den heute schon betroffenen Gewichtsbereich über 3,5 Tonnen umgesetzt werden“, so der Generalsekretär des ZDH.

„Mit dem Beschluss konnten wir weitere Bürokratie und Belastungen fürs Bäckerhandwerk abwenden“, erklärt Daniel Schneider, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks. „Darüber hinaus bewerten wir positiv, dass eine generelle Ausdehnung der Handwerkerausnahme auf 150 Kilometer erreicht wurde, die auch für die Handwerksbäckereien gilt.“ Ein Problem sei aber trotzdem weiterhin die viel zu enge Auslegung der Handwerkerausnahme durch Behörden in mehreren Bundesländern.

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Achtung: Abwerbeversuche im Handwerk!

Immer öfter kommt es vor, dass Headhunter auch Mitarbeiter von Handwerksbetrieben kontaktieren. Für die vom Fachkräftemangel betroffenen Betriebe keine gute Nachricht.

Ein Fall in der Nähe von Mannheim sorgt für Aufsehen: Vor dem Gelände einer mittelständischen Schreinerei hat ein Headhunter die Mitarbeiter gefragt ob sie denn bei ihrem derzeitigen Arbeitgeber noch zufrieden seien und ihnen seine Visitenkarte gegeben. Das Ganze fand offenbar im Auftrag eines großen deutschen Automobilherstellers statt. Vor dem Hintergrund des sowieso schon herrschenden Fachkräftemangels in den Handwerksbetrieben eine brisante Situation. Detlev Michalke von der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald ist erstaunt: „Für mich war das neu, ich habe zum ersten Mal gehört, dass Headhunter sich auch für Mitarbeiter von Handwerksbetrieben interessieren.“ Aber er ist auch alarmiert: „Die Betriebe haben bereits immense Probleme ausreichend qualifizierte Mitarbeiter zu finden, überall fehlen Auszubildende, Gesellen und Meister.“ Laut Bundesagentur für Arbeit sind zurzeit rund 150.000 Stellen im Handwerk offen. Der Zentralverband des deutschen Handwerks (ZDH) geht allerdings von einer viel größeren Dunkelziffer und bis zu 250.000 unbesetzten Stellen aus.

Mehrere Fälle von Abwerbeversuchen

Der Fall bei Mannheim ist dabei nicht der einzige. Vor einiger Zeit gab es Versuche Fleischerei-Fachverkäufer von Metzgereien abzuwerben, so berichtete die „Schwäbische Zeitung“. Bei einem Elektrobetrieb im Landkreis Freudenstadt legten sich die Headhunter mit fast krimineller Energie ins Zeug. So hatten die Personalberater unter dem Vorwand von der örtlichen Handwerkskammer zu kommen und mit den Angestellten über Qualifizierungsmaßnahmen sprechen zu wollen, die privaten Telefonnummern erfragt. Mitarbeiter, die mit der Weitergabe ihrer Daten einverstanden gewesen waren, wurden im Anschluss von Headhuntern kontaktiert, die sie für ein anderes Unternehmen abwerben wollten. Die zuständige Handwerkskammer Reutlingen hatte dabei rein gar nichts damit zu tun.

Rechtliche Grenzen

Johan-Michel Menke, Fachanwalt für Arbeitsrecht, stellt klar, dass ein Abwerben von Mitarbeitern auf normalen Weg aber nicht verboten sei. Dennoch gebe es Grenzen, die einzuhalten seien. „Unternehmen dürfen Mitarbeiter der Konkurrenz nur abwerben, wenn sie sie auch wirklich einstellen wollen und nicht nur, um die Konkurrenz zu schwächen“, sagte Menke gegenüber der Deutschen Handwerkszeitung. Auch Mitarbeiter dazu zu bewegen Vertragsbruch zu begehen, indem sie beispielsweise ohne Grund fristlos oder unter Nichtbeachtung der Kündigungsfrist kündigen, sei nicht zulässig. „Unzulässig ist darüber hinaus das störende Eindringen in die Geschäftssphäre des Konkurrenten zum Zwecke des Abwerbens seiner Mitarbeiter“, ergänzt Menke. Das Betreten des Betriebsgeländes ist Headhuntern also nicht gestattet.

Erhalten Angestellte einen einmaligen Anruf von Headhuntern, stelle dies noch keinen unlauteren Eingriff in den Gewerbebetrieb dar, erläutert der Rechtsexperte. Wiederholen sich die Anrufe bei mehreren Mitarbeitern, sieht die rechtliche Lage hingegen anders aus: Wird ein Betrieb Opfer solcher unlauteren Abwerbeversuche, kann er Unterlassungsansprüche gegenüber dem Abwerbenden geltend machen. Wegen „sittenwidriger Schädigung oder wegen Eingriffs in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb“ kommen so unter Umständen sogar Schadensersatzansprüche in Betracht.

Rechte der Arbeitnehmer

Mitarbeiter haben generell natürlich die Möglichkeit, sich mit Vertretern anderer Firmen über ein potenzielles neues Arbeitsverhältnis auszutauschen, macht Niclas Volkening, Unternehmensjurist bei der Reply AG in Gütersloh, die Rechte von Arbeitnehmern deutlich. Finden solche Gespräche aber in der Arbeitszeit statt, gibt es natürlich Grenzen. Angestellte sind nicht verpflichtet ein erstmaliges Gespräch direkt zu beenden. Ein Austausch der Kontaktdaten, damit ein Gespräch außerhalb der Arbeitszeiten stattfinden kann, ist immer möglich. „Vertragswidrig würde sich der Arbeitnehmer hingegen verhalten, wenn er während der Arbeitszeit ein längeres oder gar mehrere Gespräche mit dem potenziellen neuen Arbeitgeber führt“, so Volkening. „Dies würde einerseits einen Verstoß gegen seine Arbeitspflicht während der Arbeitszeit, andererseits aber gegebenenfalls auch gegen seine Treuepflicht darstellen.“

Detlef Michalke von der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald sieht Abwerbeversuche nicht nur als Kompliment für die Mitarbeiter, sondern auch als Weckruf für die betroffenen Unternehmen. Diese müssten sich die Mitarbeiterzufriedenheit genau anschauen und gegebenenfalls mehr für diese tun. Nicht nur das Gehalt, sondern auch der Wohlfühlfaktor und eine gute Arbeitsatmosphäre seien auschlaggebend um Mitarbeiter zu binden und zu halten. „Denn zufriedene Mitarbeiter wollen nicht weg.“

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Verarbeitung leicht gemacht!

In einem Tischleralltag fallen täglich zahlreiche unterschiedliche Arbeitsschritte an. Blum ist stets bemüht, diese Fertigungsprozesse in einer Werkstatt zu kennen und somit die Verarbeitung für den Tischler permanent zu erleichtern. Wie der Tischler LEGRABOX und TANDEMBOX, die Boxsysteme von Blum, effizient, sicher und komfortabel montieren kann, verraten wir Ihnen hier:

Die Küche ist geplant, das Boxsystem für die Möbel ausgewählt und auch die einzelnen Elemente, wie Zargen und Rückwände und Böden, sind bereits zugeschnitten. Nun geht es für den Tischler an das Zusammenbauen. Auch bei diesem Schritt – wie beim vorhergehenden Planen, Auswählen und Bestellen der Beschläge – bietet Blum eine entsprechende Hilfe und unterstützt den Verarbeiter mit Montagegeräten. Diese sind ausgelegt für jeden Anspruch, abgestimmt auf die Größe der Werkstatt und auf die Menge, die der Tischler tagtäglich verarbeiten möchte.

BOXFIX E-L für das Boxsystem LEGRABOX und BOXFIX E-T für das Boxsystem TANDEMBOX sind beides Montagegeräte, die den Zusammenbau der Einzelteile deutlich vereinfachen und beschleunigen.

Sie passen für alle Zargenhöhen und -materialien, von Edelstahl über Stahl bis hin zu Aluminium. Der Aufwand ist dabei gering: In wenigen Handgriffen sind LEGRABOX und TANDEMBOX zusammengebaut – und das bis Korpusbreiten von 1.200 Millimetern.

Beide Montagegeräte lassen sich zudem überall in der Werkstatt aufstellen und sind so flexibel einsetzbar. Leicht an Gewicht und überschaubar in den Maßen können beide BOXFIX E-Ausführungen rasch und einfach versorgt werden oder können sogar an der Wand aufgehängt werden.

Nun fehlt nur noch die Front der Box, die der Tischler individuell nach den Wünschen seiner Kunden auswählt und herstellt. Um die genaue Befestigungsposition an der Front bequem und rasch zu finden, bietet Blum auch dazu eine Universalbohrlehre.

Für Verarbeiter, die ausreichend Platz für die fixe Installation eines Montagegerätes haben, und die eine höhere Stückzahl herstellen, empfiehlt Blum BOXFIX P, die pneumatische Variante.

Damit können beide Boxsysteme verarbeitet werden. Das heißt auf einem Gerät werden sowohl LEGRABOX als auch TANDEMBOX pneumatisch geklemmt und anschließend effizient und komfortabel verschraubt. Ein weiterer Vorteil: Leichtes Rüsten und voreinstellbare Anschläge sparen Zeit. Insgesamt wird somit eine hohe Verarbeitungsqualität erzielt.

Box für Box entstehen so wichtige Möbelteile für die neue Küche! Doch die Arbeit geht für den Tischler weiter und auch hier ist Blum an seiner Seite – mit weiterer Unterstützung durch die EASY-ASSEMBLY-App, der raffinierten Montage-App von Blum für das Montieren und Einstellen der Möbel vor Ort auf der Baustelle.

Weitere Informationen gibt es auf www.blum.com

Image: Fotolia/weseetheworld

Brauchen Betriebe bald Toiletten für drittes Geschlecht?

Seit Januar 2019 gibt es neben männlich und weiblich das dritte Geschlecht divers. Unternehmen fragen sich nun, ob sie für eine neue getrennte Toilette sorgen müssen.

Bei Stellenanzeigen sind die Änderungen bereits wirksam. Hier wird immer nach (m/w/div.) gesucht. Das Geschlecht divers tragen intersexuelle Personen, die biologische Merkmale beider Geschlechter aufweisen. Die Anerkennung des dritten Geschlechts hat, wie in den Stellenanzeigen, auch Auswirkungen auf den Arbeitsalltag. So fragen sich Unternehmen zunehmend: Müssen wir jetzt eine neue getrennte Toilette einrichten? Doch nach der aktuellen Rechtsgrundlage ist das definitiv nicht nötig, das betonte zuletzt die Handwerkskammer zu Köln.

Kennzeichnung beachten

Für die Nutzung von WCs gibt es allerdings bestimmte Handlungsvorschläge. Hier gelten nach wie vor die „Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR)“. Nach diesen darf in einem Betrieb mit bis zu neun Beschäftigten auf eine nach Geschlechtern getrennte Toilette verzichtet werden, sofern eine zeitlich getrennte Nutzung der gemeinsamen Toilette möglich ist. Bei mehr als zehn Beschäftigten bedarf es allerdings getrennter Toiletten. Zwar gibt es noch keine bestimmten Regelungen dazu, wie man das dritte Geschlecht berücksichtigen kann, mit einfachen Änderungen umgeht man allerdings eine mögliche Diskriminierung. So sollte auf einer gemeinsam genutzten Toilette eine Kennzeichnung das dritte Geschlecht mithilfe einer Abkürzung (d. oder div.) oder einem passenden Symbol ausgeschildert werden. Auch bei getrennten Toiletten empfiehlt es sich, beide Türen mit einer ergänzenden Beschriftung zu versehen. In Handwerksbetrieben mit Kunden-WCs sollte man ebenfalls eine geeignete Kennzeichnung anbringen, um auf der sicheren Seite zu sein.

Image: Julius Blum GmbH

Die neue Dimension der Verarbeitung

Mit der neuen Verarbeitungshilfe EASYSTICK wird die Maßfindung und die Einstellung der Anschläge an Bohr- und Beschlagsetzmaschinen für Tischler zum Kinderspiel.

Bei komplexen Beschlägen spielt die genaue Verarbeitung eine entscheidende Rolle. Denn nur die exakte Positionierung der Beschläge bringt volle Funktion im Alltag. Und genau hier setzt Blum an und bietet neue komfortable Unterstützung: Die Verarbeitungshilfe EASYSTICK erleichtert es Handwerkern, gebräuchliche Bohrbilder für Lochreihen, Korpusschienen, Frontbeschläge oder Scharniere exakt und effizient durchzuführen. Damit eröffnet sich eine völlig neue Dimension der Verarbeitung von Blum-Beschlägen im Tischleralltag. Zudem können die vom Korpuskonfigurator geplanten Werkstücke inklusive Bohrbilder von EASYSTICK übernommen und anschließend auf der Bohr- und Beschlagsetzmaschine MINIPRESS von Blum verarbeitet werden.

Auf Arbeitsweise der Verarbeiter angepasst

EASYSTICK für MINIPRESS besteht aus einem Lineal mit automatisierten Anschlägen und einem Computer mit Touchscreen. Die rechnergesteuerten Anschläge fahren automatisch in die richtige Position. Bohrpositionen an der Verarbeitungsmaschine zu ermitteln sowie Bohr- und Beschlagsetzmaschinen zu rüsten – all das wird deutlich vereinfacht. Die Bohrpositionen können direkt am Computer der Maschine manuell eingegeben werden. Der Verarbeiter kann das Möbelstück aber auch im Korpuskonfigurator planen und die Daten anschließend komfortabel auf EASYSTICK übertragen. Möbelhersteller, die bereits mit CNC-Maschinen arbeiten, können z.B. bei Kapazitätsengpässen Bohrungen sicher und bequem mittels EASYSTICK auf MINIPRESSMaschinen auslagern. Diese neue Lösung unterstützt die Verarbeitung unabhängig von der Arbeitsweise und dem Ausstattungsgrad des Möbelherstellers.

Investitionen der Verarbeiter stets im Auge

EASYSTICK gibt es in zwei Ausführungen: als Komplettpaket in Kombination mit der Bohr- und Beschlagsetzmaschine MINIPRESS oder als Nachrüst-Set für MINIPRESS ab Baujahr 2005. Doch Blum denkt bei dieser Lösung auch schon an künftige Investitionen der Verarbeiter, wenn z.B. der Kauf einer neuen Verarbeitungsmaschine ansteht. Deshalb wird EASYSTICK auch mit der nächsten Maschinen-Generation der MINIPRESS kombinierbar sein. Es ist sogar möglich, die komfortable Verarbeitungshilfe mit wenigen Handgriffen von der alten Maschine abzumontieren und auf der neuen anzubringen. EASYSTICK bildet gemeinsam mit dem Blum-Korpuskonfigurator und der Montage-App EASY ASSEMBLY ein stimmiges Service-Paket, das Verarbeiter entlang ihrer gesamten Prozesskette optimal unterstützt.

Weitere Informationen gibt es auf www.blum.com

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Mehr Wärme und weniger Licht

Mit den neuen HEATSCOPE® Heizstrahlern ist auch ein längerer Aufenthalt auf Terrasse und Balkon bis in den Abend hinein kein Problem mehr – selbst wenn es kälter wird.

Jeder, der privat oder in der Gastronomie und Hotellerie eine Terrasse, einen Balkon oder einen Wintergarten sein eigen nennt, kennt das: An manchen Tagen möchte man einfach gerne länger draußen sitzen bleiben und die Zeit im Freien genießen. Auch wenn es einmal kühler wird. Infrarot-Heizstrahler sind hier die perfekte Lösung, bieten sie doch Wärme auf Knopfdruck innerhalb von Sekunden. Dabei ist weniger oft mehr. „Weniger“ bedeutet in diesem Fall „weniger Licht“ – dafür umso „mehr Wärme“. Diesen Weg hat man bei HEATSCOPE® konsequent eingeschlagen: Einzigartiges Design kombiniert mit Ingenieurs-Kunst stehen bei jedem der neuen Ambiente-Heizstrahler im Mittelpunkt.

Wenn es draußen allmählich kühler wird, entfalten die neuen HEATSCOPE® Infrarot-Heizstrahler ihre volle Leistungsfähigkeit: nur 30 Sekunden nach dem Einschalten macht sich auf Terrasse, Balkon und Co. eine angenehme Wärme breit. Dabei erzeugt ein HEATSCOPE® nur maximal 15 bis 30 Prozent von dem Licht, das herkömmliche Heizstrahler erzeugen. So passt der Heizstrahler in viele Atmosphären perfekt hinein und macht im wahrsten Sinne des Wortes „schön“ warm.

Ob in der gehobenen Gastronomie und Hotellerie oder schlichtweg auf der eigenen Terrasse im privaten Heim: die Heizstrahler passen perfekt in jedes Umfeld, das etwas Besonderes verlangt und wo einfache Lösungen wie Heizpilze unangebracht erscheinen.

Die Doppel-Carbon-Heizelemente und die SCHOTT® NEXTREMA® Glasfront sorgen dafür, dass die Heizstrahler eine angenehme Wärme dezent im Hintergrund erzeugen. Beide Komponenten reduzieren das Licht auf ein kaum wahrnehmbares Minimum, die Infrarot-Strahlung bleibt dabei auf dem höchstmöglichen Level.

Vielfältige Lösungen für alle Umstände

Die zahlreichen Modelle ermöglichen vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. Die Abstimmung des Modells ist das A und O wenn es darum geht, dass genau die Wärme-Menge im Raum ankommt, bei der man sich wohlfühlt und gerne länger bleibt. Je offener der Raum beziehungsweise Bereich, desto offener sollte auch der Strahler sein. In einem Wintergarten bietet sich daher zum Beispiel am ehesten der Ambiente-Strahler VISION mit seiner Glaskeramik-Front an, auf einer offenen Terrasse dagegen heizt man am besten mit dem Power-Strahler SPOT mit halboffener Lamellen-Front. Beide Modell-Reihen sind übrigens in fast jedes Smart Home System einbindbar. Per Knopfdruck auf der zugehörigen Fernbedienung oder integriert in die eigene Haus- oder Terrassensteuerung lassen sich die „Warmmacher“ einfach bedienen. Sowohl der Deckeneinbau mit automatischem Lift-System als auch die flexible Platzierung an jedem Ort mit freistehender, wetterfester Design-Standlösung sind möglich. Die Einsatzmöglichkeiten sind hier unbegrenzt – besonders im Segment der Gastronomie und Hotellerie.

Beratung für jedes Modell

Mit elektronischem Sachverstand und jahrzehntelangen Erfahrungen in der Forschung und Entwicklung ist es dem Team von HEATSCOPE® gelungen, einen Strahler für jede Situation und Umgebung zu entwickeln. Doch auch hier bleibt eine Beratung für den perfekten Strahler nicht aus. Das Team um Christian Luge von der MOONICH GmbH betreut alle Anfragen aus dem Bau- und Produktionsgewerbe, von Architekten, Handelsvertretungen und Designern in ganz Europa. Als eines der teilhabenden Unternehmen an der Produktion der HEATSCOPE® Design-Heizstrahler gehören Planungsunterstützung, Beratung, Service und Installations-Support zum festen Repertoire vom Team. Wo immer eine neue Installation geplant ist oder eine Heizlösung benötigt wird, stehen Christian Luge und seine Kollegen mit Erfahrung und Fachkenntnissen bereit.

Weitere Informationen und technische Daten gibt es unter www.heatscope.com

Image: LUNOS Lüftungstechnik GmbH

Lunos Lüfter trotzen jeder steifen Brise

Staunen auf der ISH 2019: Unter dem Motto „bereit für die Anforderungen der Zukunft“ stellte Lunos seine neusten Lüfter vor – und überzeugte mit konstantem Volumenstrom.

Im Rahmen der ISH 2019 hat die LUNOS Lüftungstechnik GmbH für Raumluftsysteme aus Berlin ihre neueste Weiterentwicklung aus der bekannten e²-Serie vorgestellt: Der e²60 ist druckoptimiert und sorgt so auch in Gegenden mit sehr hohen Gegendrücken wie beispielsweise an der Küste oder in Höhenlagen für einen stetigen Volumenstrom. „Das Gerät ermöglicht einen gleichmäßigen Volumenstrom, der sich stufenlos bis zu 60 m³/h einstellen lässt“, erklärt Michael Merscher, Geschäftsleiter der LUNOS Lüftungstechnik GmbH für Raumluftsysteme.

Patentierter Strömungsgleichrichter

Verantwortlich für den hohen thermischen Wirkungsgrad (Wärmebereitstellungsgrad) des Gerätes ist unter anderem der patentierte Strömungsgleichrichter, der einen konstanten Luftstrom durch den Wärmetauscher sicherstellt. Zudem sorgt eine optionale, intelligente Steuerung dafür, dass die auftretenden Gegendrücke auf Wunsch bis 20 Pa ausgeglichen und der Luftstrom bis 40 m³/h unbeeinflusst bleibt. Damit erfüllt das Gerät auch die neuen Anforderungen an die Winddruckstabilität nach EN 13141-8: „Als erstes Gerät seines Typs erreicht der e²60 die Klasse S1“, so Merscher.

Einsatzbereit in jeder Umgebung

Das druckoptimierte Modell kann in jeder e²-Umgebung eingesetzt werden, da dieselben Gitter, Außenhauben, Innenblenden und Steuerungen genutzt werden können. Ein schnelles Nachrüsten ist jederzeit möglich. Einen grundlegenden Unterschied gibt es allerdings doch: „Der e²60 macht es zum ersten Mal möglich, dass die Geräte nicht mehr paarweise betrieben werden müssen, sondern ab jetzt auch eine ungerade Anzahl verbaut werden kann“, so Merscher. Daneben zeichnet sich die Weiterentwicklung wie die anderen Vertreter der e²-Serie durch optimierte Schallschutzeigenschaften und einen extrem leisen Betrieb aus. „Ziel war es, eine komfortable und flexible Lösung für alle Anforderungen zu entwickeln, ohne auf die Vorteile anderer Modelle verzichten zu müssen“, erläutert Merscher. So ist der e²60 sowohl für den Neubau als auch in der Sanierung geeignet.

Weitere Informationen zum e²60 gibt es unter www.lunos.de