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Effizient und umweltgerecht: Kalkschutz auf die pure Art

Bei vielen Verbrauchern wird das Bewusstsein zum gesunden und nachhaltigen Wasserkonsum immer größer. Im Fokus stehen vor allem Kalkschutz und Trinkwasservitalisierung.

Ob es um Essen, Trinken, Kleidung oder sonstige Dinge des täglichen Lebens geht: Eine wachsende Zahl von Verbrauchern achtet heute sehr genau darauf, was sie konsumiert und bevorzugt „puren“ Genuss, der mit Achtsamkeit und nachhaltig gutem Gewissen einhergeht. Beim Thema „Trinken“ erweist sich unser Leitungswasser als eine besonders einfache und zugleich umweltverträgliche Möglichkeit, gesund den Durst zu stillen. Zum einen gilt es als das am strengsten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland, das zudem einen ähnlich hohen Gehalt an Mineralien wie Kalzium und Magnesium aufweist wie hochwertiges Flaschenwasser. In den meisten Fällen kann auch davon ausgegangen werden, dass Trinkwasser weniger Natrium enthält als Mineralwasser und daher in dieser Hinsicht ebenfalls gesünder ist und milder schmeckt.

Zum Zweiten ist es natürlich auch vor dem Hintergrund seiner Ökobilanz das „Getränk der Wahl“ für umweltbewusste Verbraucher. Denn beim Genuss von Leitungswasser fällt weder Plastikflaschenmüll an noch kommt es zu Schadstoffemissionen beim Transport.

Kalkfrei genießen

Perma-trade Wassertechnik antwortet auf dieses neue Bewusstsein unter den gesundheits- und umweltorientierten Verbrauchern mit primus vital, der eine Kombination aus Kalkschutz und Trinkwasservitalisierung darstellt. Basis dieser neuen Lösung ist das bewährte DVGW-zertifizierte Kalkschutzgerät permasolvent primus 2.0. Mittels Quadrupoltechnik verändert es das Kristallisationsverhalten des im Wasser gelösten Kalks. Dadurch können Kalkablagerungen an Wärmetauschern oder in der Trinkwasserinstallation deutlich miniert werden und der gelöste Kalk wird einfach mit dem Wasserfluss ausgeschwemmt. Somit werden unerwünschte Energieverluste bei der Warmwasserbereitung vermieden. Wertvolle Mineralien bleiben im Trinkwasser erhalten und die natürliche Wasserqualität wird nicht verändert.

Um diese zusätzlich weiter zu verfeinern, hat perma-trade seinen primus nun mit einem Vitalisierungsgerät kombiniert. Da entsprechend DIN 1988-200 in jedem Haus ein mechanischer Wasserfilter eingebaut sein sollte, ist primus vital auch mit Rückspülfiltern der Serie permaster black kombinierbar.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.perma-trade.de/produkt/primus-vital/

Was wurde eigentlich aus dem Gebäudeenergiegesetz? Eine Übersicht

Es sollte die energetischen Vorgaben für Neubauten zusammenführen, scheiterte aber im Koalitionsausschuss. Nun soll das GEG doch kommen – mit Auswirkungen fürs Handwerk.

Geplant war die Einführung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) eigentlich zum 1. April 2018. Doch noch vor der Sommerpause 2017 wurde der Beschluss ohne Angabe auf einen Neustart der Verhandlungen auf unbestimmte Zeit vertagt. Kurz vor der Sommerpause 2018 hatte die Bundesregierung die Verhandlungen allerdings wieder aufgenommen. Laut Medienberichten plant das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), das Gesetz nach der Sommerpause 2018 wieder ins Kabinett zu bringen. Bis zum Ende des Jahres solle das Gesetz laut Thorsten Herdan, Abteilungsleiter Energiepolitik im BMWi, endlich kommen. Grund hierfür sei, dass spätestens dann die EU die Definition eines Niedrigstenergiegebäudes einfordern würde, welche ebenfalls Hauptbestandteil des GEG ist.

Klare Ziele, unklare Wege

Hauptgrund für die Verzögerung des GEG ist die herrschende Uneinigkeit in einigen Punkten. Zwar sind die allgemeinen Ziele eindeutig, doch der Weg dorthin ist umstritten. Fest steht: Bis 2050 soll der Gebäudebestand in Deutschland klimaneutral sein. Zudem soll der Anteil erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch für Wärme und Kälte bis zum Jahr 2020 auf 14 Prozent steigen.

Trotz steigender energetischer Anforderungen, geht immer noch sehr viel Energie unnötig über das Gebäude oder die Fassaden verloren. Erste Verschärfungen wie die zum 1. Januar 2016 eingeführte Energieeinsparverordnung (EnEV), nach der neue Wohngebäude einen um 25 Prozent niedrigeren Primärenergiebedarf pro Jahr aufweisen müssen als bisher, brachten nur mäßigen Erfolg. Eine Verschärfung der EnEV ist laut aktuellem Koalitionsvertrag allerdings nicht geplant.

Neben der EnEV haben auch das Energieeinsparungsgesetz (EnEG) sowie das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) Einfluss auf die energetischen Anforderungen von Gebäuden. So bestimmt letzteres beispielsweise, dass Neubauten der öffentlichen Hand in einem bestimmten Umfang erneuerbare Energien zu Wärmezwecken nutzen müssen. Insgesamt müssen demnach insgesamt drei Regelwerke bedacht und umgesetzt werden, was einen erhöhten Bürokratieaufwand zur Folge hat.

Zusammenführen, was zusammen gehört

Um für mehr Übersicht zu sorgen und all diese energetischen Anforderungen zusammenzufassen, wurde im vergangenen Jahr der Gesetzesentwurf für das „Gesetz zur Einsparung von Energie und zur Nutzung Erneuerbarer Energien zur Wärme- und Kälteerzeugung in Gebäuden“ (kurz: Gebäudeenergiegesetz – GEG) vorgelegt. Was zunächst nach einer guten Idee klang, brachte allerdings noch einige offene Fragen hervor. Aus diesem Grund ließen Unionspolitiker laut Medienberichten seinerzeit das 140-seitige Gesetz vorerst im Abstimmungsprozess stoppen. Und auch das Baugewerbe zeigte sich zunächst skeptisch. Zwar begrüßte man prinzipiell die Pläne zur Zusammenlegung, aus Sicht des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes (ZDB) sei der Entwurf aber insgesamt nicht stimmig und enthalte sogar zusätzlichen bürokratischen Aufwand für die Betriebe. Dazu zähle beispielsweise der zunächst geplante „Erfüllungsnachweis“ für durchgeführte Arbeiten. „Doch in den Landesbauordnungen ist für den Neubau die Bauabnahme und die Verantwortung des Bauherrn, des Planers, des Bauleiters und der Unternehmer schon hinreichend festgelegt“, wird Dieter Kuhlenkamp vom ZDB in der Deutschen Handwerkszeitung zitiert.

Zudem bestünde laut ZDB die Gefahr, dass in anderen Bereichen, beispielsweise dem Brandschutz, dem Schallschutz oder der Erdbebensicherheit, ebenfalls Erfüllungsnachweise gefordert werden könnten. „Damit entstünde ein zu den Landesbauordnungen paralleles Regelungswerk. Dies ist nicht akzeptabel und wird weitere Hürden und Kosten beim Bauen verursachen“, so Kuhlenkamp.

GEG soll Ende 2018 in Kraft treten

Dass das Gebäudeenergiegesetz nicht wie geplant schon im Februar 2017 vom Bundeskabinett abgesegnet werden konnte, ist vor allem dem konservativen CDU/CSU-Flügel zu verdanken. Mit einem Protestbrief an den damaligen Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU), in dem höhere Baukosten befürchtet wurden, stoppte die GEG-Einführung. Die Bedenken hielt die Union weiter aufrecht, sodass nun neue Abstimmungen nötig sind, damit das GEG Ende 2018 Inkrafttreten kann.

Die bis dato geplanten Neuerungen im Überblick

Im alten Referentenentwurf zum GEG vom 23.01.2017 sind folgende Neuerungen vorgesehen:

  • Das Energieeinspargesetz (EnEG), die Energieeinsparverordnung (EnEV) und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) sollen zu einem einheitlichen Regelwerk mit der Bezeichnung „Gebäudeenergiegesetz“ (GEG) zusammengefasst werden.
  • Die DIN V 18599 von Oktober 2016, die für die energetische Bilanzierung aller Gebäude eine Neufassung erhält, soll das alte Bewertungsverfahren für Wohngebäude nach DIN V 4108-6 und DIN V 4701-10 nach einer Übergangsfrist ersetzen.
  • Ein energetischer Standard für „Niedrigstenergiegebäude“, der für Neubauten der öffentlichen Hand ab 2019 verbindlich anzuwenden ist, muss definiert werden. Dieser Standard sollte auf dem Niveau eines KfW-Effizienzhaus 55 liegen. Der seit 1.1.2016 einzuhaltende Jahres-Primärenergiebedarf soll dafür um 26 Prozent unterschritten werden, die Anforderungen an den baulichen Wärmeschutz um 12 Prozent.
  • Eine Definition des entsprechenden Standards für den Neubau privater Wohn- und Nichtwohngebäude soll später (allerdings noch vor 2021) erfolgen.
  • Die Möglichkeiten zur Anrechnung von gebäudenah erzeugtem Strom aus erneuerbaren Energien sollte ausgeweitet werden.
  • Eine „Neujustierung“ der Primärenergiefaktoren unter Berücksichtigung der Klimawirkung (CO2-Emissionen) und weiterer Nachhaltigkeitskriterien wurde auf eine später zu erlassende Verordnung ausgelagert.
  • Einführung eines „Erfüllungsnachweises“ für Neubauten zur Verbesserung des Vollzugs der Anforderungen.
  • Energieausweise sollten zukünftig verpflichtend auch CO2-Kennwerte enthalten, die Effizienzklassen sollten sich nicht mehr an der Endenergie orientieren, sondern an der Primärenergie. Die Ausstellungsberechtigung für Nichtwohngebäude sollte auf alle Berufsgruppen des bisherigen §21 EnEV erweitert werden.

 

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Fluch oder Segen? Schon bald mehr als 500 vernetze Geräte in jedem Haushalt

Ob vernetzte Rollladen oder smarte Kühlschränke: In fünf Jahren wird es in jedem Haushalt rund 500 vernetzte Geräte geben, sagt der TÜV Rheinland. Das birgt auch Gefahren.

Das Smart Home ist längst Realität, aber noch nicht Standard. International führende Experten von TÜV Rheinland gehen davon aus, dass sich das sehr schnell ändern wird: Bereits in fünf Jahren werden sich ihrer Einschätzung nach in jedem Privathaushalt rund 500 Geräte, Produkte, Anwendungen und Komponenten befinden, die internetfähig sind oder bereits mit dem Internet verbunden sind. Dies ist eine Prognose aus den Cybersecurity Trends 2018 von TÜV Rheinland, die der weltweit tätige Prüfdienstleister für Qualität und Sicherheit veröffentlicht hat. Das Problem: Viele dieser „smarten“ Produkte und Anwendungen sind nicht ausreichend auf Datensicherheit und Cybersecurity überprüft.

Vernetzte Geräte sammeln Daten und tauschen sie aus

Zu den „smarten“ vernetzten Geräten gehören Online-Steuerungssysteme für Rollladen, Licht oder Heizung ebenso wie Fernseher, Kühlschrank oder Rasenmähroboter, Mobiltelefon, Tablet-PC oder Babyphone. „Vernetzte Geräte müssen Daten sammeln und untereinander austauschen, damit sie funktionieren. Sonst sind diese nicht smart. Gleichzeitig müssen sie in Sachen Datensicherheit und gegen Cyber-Einbrüche gut gesichert sein“, so Dr. Daniel Hamburg, als Leiter des „Center of Excellence Testing and Certification“ bei TÜV Rheinland führender Experte für Produktprüfung und Cybersecurity. Er fordert unter anderem, dass Standards zur Prüfung von Gerätesicherheit um Prüfungen für Datensicherheit und Cybersecurity erweitert werden. „Sonst öffnen wir mit dem Smart Home einer neuen Art von Einbrechern Tür und Tor.“

Cyber-Kriminelle: Neue Generation von Einbrechern

Tatsächlich gibt es bereits heute immer wieder Zwischenfälle, in denen es mit vergleichsweise einfachen Mitteln möglich ist, in Systeme und Produkte einzudringen, die mit dem Internet verbunden sind. Dies erfolgt beispielsweise über Schadsoftware oder über das WLAN. Zuletzt haben Experten von TÜV Rheinland beispielsweise in einem Versuch einen so genannten Wechselrichter einer Solarstromanlage gehackt. Dadurch wäre es möglich gewesen, verbundene Speichersysteme oder gar das Stromnetz selbst zu beeinträchtigen. Auch Alarmanlagen oder Überwachungssysteme wurden von Einbrechern bereits gehackt und ausgehebelt.

Auf Einhaltung von Vorschriften für Datenschutz achten

Damit Verbraucher bereits beim Kauf mehr Sicherheit haben können, ob Produkte und Systeme den aktuellen Anforderungen an Datenschutz und Online-Sicherheit entsprechen, fordern Experten unabhängige Prüfungen nach einheitlichen Standards.

Dr. Daniel Hamburg: „Seit 40 Jahren gibt es in Deutschland das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit von Produkten. Ähnliche Prüfzeichen benötigen wir jetzt für smarte Produkte, um geprüfte Datensicherheit und Cybersecurity für die Verbraucherinnen und Verbraucher auf einen Blick erkennbar zu machen. Das schafft eine Vergleichsmöglichkeit im Markt und sorgt für Vertrauen in die Hersteller.“ Entsprechende Prüfungen hat TÜV Rheinland seit 2017 entwickelt: Hierbei kontrollieren die Fachleute den Datenschutz und die Datensicherheit von Produkten beziehungsweise von Anwendungen, die mit diesen Produkten in Verbindung stehen. Denn mit einem internetfähigen Gerät ist fast immer auch ein Service verbunden, zum Beispiel die mobile und flexible Steuerung über ein Smartphone.

Beim Kauf neuer smarter Geräte sollten sich Verbraucherinnen und Verbraucher in jedem Fall auch über die Einhaltung von Datenschutzvorschriften informieren und nicht nur auf den Preis achten.

Cybersecurity Trends zum vierten Mal vorgestellt

Die Cybersecurity Trends von TÜV Rheinland sind 2018 zum vierten Mal erschienen. Sie wurden über mehrere Monate innerhalb eines internationalen Teams recherchiert und erstellt. Der Report basiert auf einer Umfrage unter führenden Fachleuten für Cybersecurity von TÜV Rheinland und den Erfahrungen von Unternehmen in Europa, Nordamerika sowie Asien. Dazu befragten die Fachleute auch Unternehmen und Organisationen verschiedener Branchen und analysierten weltweit Sicherheitsvorfälle des vergangenen Jahres.

Die Cybersecurity Trends 2018 geben Auskunft zu acht bedeutenden Entwicklungen rund um Datensicherheit, IT-Security, Datenschutz und Cyber-Kriminalität. Dazu zählen unter anderem die Auswirkungen der neuen Datenschutzbestimmungen innerhalb der Europäischen Union – Stichwort Datenschutzgrundverordnung –, der Trend zu biometrischen Erkennungssystemen im Alltag sowie der Aufbau künstlicher Intelligenz rund um Cybersecurity.

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Bio-Diesel: Steuerentlastung für Landwirte bleibt bestehen

Die Europäische Kommission hat entschieden: Die Steuerentlastung für in land- und forstwirtschaftlichen Betrieben genutzte Biokraftstoffe bleibt bis Ende 2020 bestehen.

Nach umfangreicher Einflussnahme des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft hat die Europäische Kommission im Juni 2018 die beihilferechtliche Genehmigung zur Steuerentlastung für in land- und forstwirtschaftlichen Betrieben genutzte Biokraftstoffe erteilt. Da gemäß EU-Recht ab 2021 keine Biokraftstoffe aus Nahrungsmittelpflanzen mehr gefördert werden dürfen, ist die Entlastung bis zum 31.12.2020 befristet.

Damit kann ab sofort wieder für in Traktoren, Arbeitsmaschinen, Motoren und Sonderfahrzeugen verwendeter Biokraftstoff ebenso wie für herkömmlichen Dieselkraftstoff eine Steuervergünstigung beantragt werden. Diese Ermäßigung, allgemein als Agrardiesel-Rückvergütung bezeichnet, ist in § 57 des Energiesteuergesetzes geregelt. Durch die notwendige Genehmigung der Europäischen Kommission ruhte die Auszahlung der Agrardieselrückvergütung im 1. Halbjahr 2018.

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Zentraleinkauf Baubedarf weiterhin auf Wachstumskurs

Wie der Zentraleinkauf Baubedarf (ZEB) auf seiner Jahreshauptversammlung Ende Juni mitteilte, kann die Kooperation auf ein gutes Geschäftsjahr 2017 zurückblicken.

Die aktuellen Geschäftszahlen, die ZEB-Geschäftsführer Antonius Trachternach auf der Jahreshauptversammlung bekannt gab, können sich sehen lassen: So konnte der Gewinn gehalten und die Bonusausschüttung leicht gesteigert werden. Trotz des um 1 Prozent gesunkenen Einkaufsumsatzes belief sich der Gesamtumsatz auf insgesamt 253 Millionen Euro. Die Paderborner Kooperation erlebe laut Trachternach bereits seit Jahren eine konstante Entwicklung und rechne für das laufende Jahr 2018 wieder mit einer Umsatzsteigerung.

Auch die Gesellschafterzahl hatte sich zum Jahresanfang erhöht. So standen vier Zugänge zwei Abgängen gegenüber. Franz Breiteneicher wurde für weitere drei Jahre in seinem Amt als Beiratsvorsitzender bestätigt. Neu in den Beirat wurde Jörg Schneider von der Raiffeisen Warengenossenschaft Köthen-Bernburg gewählt. Der Beirat besteht insgesamt aus sechs Mitgliedern.

Das erste Halbjahr 2018 sieht ebenfalls vielversprechend aus. So stiegen die Umsätze um 1,85 Prozent auf 125 Millionen Euro. Lediglich die Bereiche chemische Baustoffe, Wandbaustoffe und Bauelemente waren rückläufig.

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Sozialer Wohnungsbau: Bund setzt klare Impulse

Der Bund wird den sozialen Wohnungsbau nach 2019 auch weiterhin unterstützen und hat hierfür weitere Mittel bereitgestellt – inklusive einer Grundgesetzänderung.

Bundesminister Seehofer: „Dass wir in unserem Land genügend bezahlbare Wohnungen haben, ist für mich eine der wichtigsten politischen Aufgaben überhaupt. Der Bund wird daher den sozialen Wohnungsbau auch nach dem Auslaufen der Kompensationszahlungen im Jahr 2019 unterstützen. Die dafür notwendige Grundgesetzänderung haben wir bereits auf den Weg gebracht.“

Im vergangenen Jahr stieg der geförderte Neubau von Mietwohnungen um rund sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr. So wurden im Jahr 2017 Fördermaßnahmen für den Bau von 26.231 Mietwohnungen mit Mietpreis- und Belegungsbindungen neu bewilligt. Das entspricht einem Plus von 1.681 Wohnungen im Vergleich zum Vorjahr. Deutliche Steigerungen des geförderten Mietwohnungsneubaus sind vor allem in Bayern, Sachsen, Hamburg und Berlin zu verzeichnen.

Bestand rückläufig

Zum 31. Dezember 2016 gab es in Deutschland rund 1,27 Mio. gebundene Sozialmietwohnungen. Dies entspricht einer Quote von knapp sechs Prozent des gesamten Mietwohnungsbestandes in Deutschland. Gegenüber dem Vorjahr hat sich damit die Zahl um rund 62.500 verringert. Das liegt insbesondere an auslaufenden Mietpreis- und Belegungsbindungen.

Weitere Anstrengungen sind daher nötig. Mit der Erhöhung der Kompensationsmittel für 2019 um 500 Millionen Euro auf rund 1,5 Milliarden Euro geht der Bund deutlich in Vorleistung. Die Länder sind im Gegenzug gefordert, diese zusätzlichen Mittel zum Zweck der sozialen Wohnraumförderung einzusetzen. Zudem werden die Länder in den Jahren 2020 und 2021 mindestens zwei Milliarden Euro für den sozialen Wohnungsbau erhalten.

Zur Erinnerung: Bereits am 02. Mai hatte das Bundeskabinett den Gesetzentwurf für eine Grundgesetzänderung im Bereich des sozialen Wohnungsbaus beschlossen. Der Bund erhält die Möglichkeit, den Ländern zweckgebunden Finanzhilfen für gesamtstaatlich bedeutsame Investitionen der Länder und Kommunen im Bereich des sozialen Wohnungsbaus zu gewähren.

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Jubiläum: Ein Jahr Wärmenetze 4.0

Nach rund einem Jahr Förderung des Modellvorhabens für Wärmenetzsysteme 4.0 zieht das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie eine erste Erfolgsbilanz.

Ende Juni 2017 wurde die Förderbekanntmachung zu den Modellvorhaben Wärmenetzsysteme 4.0 („Wärmenetze 4.0“) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie veröffentlicht. Das Ziel des Förderprogramms besteht in der Planung und dem Bau innovativer Wärmenetzsysteme, die eine hocheffiziente, umweltschonende und kostengünstige Bereitstellung von Wärme und Kälte durch Nutzung von erneuerbarer Energie und Abwärme ermöglichen.

Das Förderprogramm besteht aus vier Modulen. Der Fördergegenstand von Modul I besteht in der Förderung von Machbarkeitsstudien, die die Errichtung neuer Wärmenetze bzw. die Transformation bestehender Netze zu einem Wärmenetzsystem 4.0 untersuchen. In Modul II wird die Realisierung eines Wärmenetzsystems der vierten Generation gefördert. Der Fördergegenstand von Modul III sind Informationsmaßnahmen zur Erzielung der erforderlichen Anschlussquote und Wirtschaftlichkeit. In Modul IV steht die Förderung von wissenschaftlicher Kooperation im Vordergrund.

Erste Erfolge

Ein Jahr nach der Veröffentlichung der Förderrichtlinie zieht das BAFA eine erste Erfolgsbilanz. Innerhalb des ersten Jahres sind zahlreiche Anträge beim BAFA eingegangen:

Für Modul I, wonach die Erstellung von Machbarkeitsstudien bezuschusst wird und für das die Förderbekanntmachung ursprünglich von nur zwölf Anträgen ausging, sind mittlerweile 62 Anträge eingegangen. Von diesen wurden bereits 39 positiv beschieden und Zuwendungen in Höhe von rund 3.7 Millionen Euro erteilt.

Für Modul II, wonach die Realisierung von Wärmenetzsystemen der vierten Generation gefördert wird, sind bisher drei Anträge eingegangen. Aufgrund des regen Interesses der Markteilnehmer ist mit weiter steigenden Antragszahlen zu rechnen.

Die Förderung kann nunmehr für alle Module beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragt werden. Das BAFA setzt die Förderung für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie um. Nähere Informationen zum Förderprogramm sind auf der Internetseite des BAFA unter www.bafa.de verfügbar.

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SHK-Handwerk nutzt digitale Tools

Das vermeintlich analoge SHK-Fachhandwerk wird digital: Immer mehr Betriebe nutzen bei ihrer täglichen Arbeit bereits digitale Instrumente, wie eine aktuelle Umfrage zeigt.

Ob Materialbestellung, Terminplanung oder Rechnungstellung: Deutschlands SHK-Fachhandwerker haben digitale Tools für sich entdeckt. So befindet sich bereits aktuell jeder Zweite (48 Prozent) inmitten der digitalen Transformation seines Arbeitsalltags und tauscht Schritt für Schritt bisher im Job genutzte analoge Instrumente gegen digitale aus. Weitere 16 Prozent setzen digitale Anwendungen ein, die direkt mit unmittelbaren Branchenpartnern verknüpft sind. Dem gegenüber steht ein gutes Drittel: So arbeiten immerhin noch 35 Prozent überwiegend analog – nutzen also nach wie vor mehrheitlich Papier, Telefon, Fax und persönliche Gespräche. Diese Ergebnisse gehen aus einer repräsentativen Querschiesser-Umfrage im SHK-Handwerk hervor, die im Auftrag der GC-GRUPPE erfolgte.

Material bestellen und Termine planen: 68 Prozent tun es digital

Beim konkreten Blick auf die einzelnen Tätigkeiten des Job-Alltags geht hervor: Insbesondere bei der Ausführungsplanung, von der Materialbestellung bis zur Terminplanung, greifen Deutschlands SHK-Fachhandwerker auf digitale Werkzeuge zurück – 68 Prozent nutzen diese „immer oder oft“. Bei der Projektorganisation, wie dem Erstellen von Zeichnungen oder Dokumenten, spielen die digitalen Tools hingegen eine eher untergeordnete Rolle: 63 Prozent der Befragten verwenden diese hier selten oder nie. Bei der Auftragsgewinnung – beispielsweise über die Präsentation des Unternehmens via eigener Website – sind 26 Prozent digital aufgestellt; 74 Prozent dagegen verfügen über keine eigene Homepage respektive nutzen diese nicht für die Ansprache potenzieller Kunden. Eine untergeordnete Rolle spielt die Digitalisierung auch bei der Übergabe der fertigen Leistung: Rund 88 Prozent setzten auf den Abschluss vor Ort und den daraus resultierenden persönlichen Kontakt.

Fehlende Zeit und mangelnde Übersicht bei den Angeboten

Auf die Frage, woher die Anregungen für die Digitalisierung des eigenen Betriebs kommen, verweisen 40 Prozent der befragten Handwerker auf ihre Eigeninitiative und Recherche. 27 Prozent holen sich Inspirationen über die Angebote des Großhandels. Was und in welcher Form angegangen und digital umgesetzt wird: 86 Prozent der SHK-Betriebe stellen intern ihren „Chief Digital Officer“, unabhängig davon, ob Chef selbst, Junior-Chef oder als gemeinsame Entscheidungsfindung. 14 Prozent setzen in diesem Bereich auf externe Dienstleister. Bezüglich der sich ergebenden Schwierigkeiten, passende digitale Unterstützungskonzepte für den eigenen Betrieb zu finden, bemängeln 56 Prozent der Befragten die Übersichtlichkeit des Angebots; 20 Prozent sehen die größten Probleme in der fehlenden Zeit, um sich ausreichend Informationen zu beschaffen, um Schulungen zu absolvieren oder die Implementierung auch umzusetzen.

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Baukonjunktur weiterhin im Höhenflug

Neuste Zahlen der SOKA-BAU zeigen: Das Arbeitsvolumen und die Bruttolohnsummen sind erneut weiter angestiegen – zum dritten Mal in Folge. Folgt nun der Absturz?

Die Auswertung der von den Unternehmen der Bauwirtschaft an SOKA-BAU übermittelten Beitragsmeldungen hat ergeben, dass das effektive Arbeitsvolumen im Mai saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 2,7 Prozent gestiegen ist. Dies ist bereits der dritte Anstieg in Folge. Auch die Bruttolohnsumme legte zu, und zwar um 1,3 Prozent, während die Zahl der gewerblichen Arbeitnehmer nachgab (1,0 Prozent).

Motor Wohnungsbau

Auch die Frühindikatoren fielen zuletzt freundlicher aus. Die (volumenmäßigen) Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe sind im April um 2,6 Prozent gestiegen. Insbesondere im Wohnungsbau war ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen. Darüber hinaus lagen die Baugenehmigungen im Hochbau im April deutlich im Plus (+ 12,5 Prozent gegenüber Vormonat). Hier war es allerdings schwerpunktmäßig der Nichtwohnungsbau, der zulegen konnte. Im Trend sind die Baugenehmigungen im Hochbau – nach einer zwischenzeitlichen Schwächephase – nun seit Frühjahr vergangenen Jahres angestiegen.

Schlechte Vorzeichen

Die Rahmenbedingungen für die Bauwirtschaft haben sich in den vergangenen Wochen allerdings weiter leicht verschlechtert. So sind die Zinsen für neu zu vergebende Wohnungsbaukredite im Mai wieder leicht angestiegen. Der durchschnittliche Zinssatz für Kredite mit einer Laufzeit von mehr als zehn Jahren – der am häufigsten in Anspruch genommene Hypothekenkredit – lag damit erstmals seit dem Frühjahr 2016 wieder bei 2,0 Prozent.

Die Stimmung der Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes hat sich unterdessen im Zuge des Handelsstreits zwischen den USA, der Europäischen Union und China erneut verschlechtert. Mittlerweile steigen auch die Lieferzeiten der Unternehmen kaum noch an, was zumindest für eine vorübergehende Zurückhaltung bei Erweiterungsinvestitionen und damit auch bei den Wirtschaftsbauinvestitionen spricht. Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes sowie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie erwarten für dieses Jahr einen Anstieg des Umsatzes im Bauhauptgewerbe um 4,0 Prozent bzw. 6,0 Prozent.

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Personalwechsel: Zukunft Erdgas bekommt neuen Vorsitzenden

Die Brancheninitiative Zukunft Erdgas e.V. hat einen neuen Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt – und der ist kein Unbekannter.

Seit dem 27. Juni hat die Brancheninitiative Zukunft Erdgas e.V., in der sich mehr als 130 Unternehmen aller Wertschöpfungsstufen der Gaswirtschaft für eine starke Rolle von Gas in der Energieversorgung engagieren, einen neuen Aufsichtsratsvorsitzenden: Stephan Kohler, ehemaliger Vorsitzende der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur (dena), wird das Amt künftig übernehmen.

„Damit die Energiewende sozialverträglich gelingt, muss Erdgas auch im Energiemix der Zukunft eine zentrale Rolle spielen. Ein Energiesystem, das auf eine Vollelektrifizierung ausgerichtet ist, führt zu unnötigen Mehrkosten in Milliardenhöhe. Das haben diverse Studien gezeigt. Die Gaswirtschaft bietet bereits heute effiziente und wirtschaftlich sinnvolle Lösungen für den Klimaschutz – und das über alle Sektoren hinweg“, erklärt der neue Aufsichtsratsvorsitzende Stefan Kohler. „Um dieses Potenzial in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken, braucht es ein Organ, das die Interessen der Gasbranche vereint und die Leitlinien vorgibt. Hierbei spielt der Aufsichtsrat von Zukunft Erdgas eine zentrale Rolle. Nach fünf Jahren erfolgreicher Tätigkeit hat sich der Verein als starkes Sprachrohr der Branche etabliert. Ich freue mich, Zukunft Erdgas und seinen Vorstand bei diesem erfolgreichen Kurs unterstützen zu können.“

Jahrelange Erfahrung

Zuvor war Kohler von 2006 bis 2014 als Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur tätig. In dieser Position entwickelte er sie zu einem Kompetenzzentrum der deutschen Energiewende. Seit 2015 ist Kohler geschäftsführender Gesellschafter von zwei Energieberatungsunternehmen und fungiert zudem als Beiratsmitglied in verschiedenen Stiftungen und Instituten.

„Mit Stephan Kohler steht künftig einer der Wegbereiter der deutschen Energiewende an der Spitze unseres Aufsichtsrates. Ich freue mich, dass der Verein einen so erfahrenen Branchenkenner für diese verantwortungsvolle Position gewinnen konnte“, erklärt Dr. Timm Kehler, Vorstand von Zukunft Erdgas. „Stephan Kohler genießt einen exzellenten Ruf und wird wegen seiner präzisen Analysen im gesamten Sektor sehr geschätzt. Ich bin davon überzeugt, dass wir von seinem breiten Netzwerk und seiner hohen Expertise stark profitieren werden.“