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Schindler und Haushahn erhöhen Preise um sechs Prozent

Schindler Deutschland und Haushahn, zwei Töchterfirmen des schweizerischen Aufzug-Konzerns Schindler AG, erhöhen ihre Preise zur Jahresmitte 2018 um rund sechs Prozent.

Wie die beiden Aufzug-Hersteller Schindler Deutschland und Haushahn, die beide zum schweizerischen Schindler-Konzern gehören, mitteilen, haben die Unternehmen ihre Preise auf Produkte und Dienstleistungen zum 16. Juli 2018 um rund sechs Prozent in allen Segmenten erhöht.

Kosten durch Fachkräfte und Rohstoffe

Hintergründe der Preisanpassungen sind hohe Investitionen in die Ausbildung qualifizierter Fachkräfte und gestiegene Rohstoffkosten. „Wir benötigen Experten, um das hohe Maß an Qualität und Sicherheit zu gewährleisten, das unsere Kunden von uns erwarten“, sagt Frank Böhnert, Direktor Neuanlagen und Modernisierung bei Schindler Deutschland. Doch es wird zunehmend schwieriger Fachkräfte zu finden. Schindler steigert daher nochmals seine seit Jahren hohen Investitionen in Ausbildung und Qualifikation der eigenen Mitarbeiter. Die Rohstoffpreise für Stahl und Metalle wie Kupfer oder Aluminium sind alleine im letzten Jahr um rund 30 % gestiegen und haben die Produktionskosten nach oben getrieben. Auch die letzten Tarifabschlüsse schlagen in den Kosten zu Buche.

Gleichzeitig erweitert Schindler sein Leistungsspektrum durch Innovationen in den Bereichen vernetztes Bauen und zukunftsfähige Mobilität: „Wir investieren stark in die digitale Zukunft des Aufzugs und bieten neue Features und Services an, wie das Schindler Actionboard, mit dem Betreiber ihre Anlagen effizienter betreuen können“, ergänzt Frank Böhnert. Ein ähnliches Bild liefert auch die Haushahn GmbH.

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