Image: Fotolia/josefkubes

Rückgang des Wachstums

Die Prognose für das konjunkturelle Wachstum in 2019 ist von führenden Forschungsinstituten nach unten korrigiert worden. Der ZDH fordert nun kluge Wirtschaftspolitik.

Die fünf führenden Wirtschaftsforschungsinstitute haben in ihrem Frühjahrsgutachten ihre Vorhersage für das konjunkturelle Wachstum für das laufende Jahr korrigiert. Und zwar nach unten: Von 1,9 auf 0,8 Prozent. Damit liegt die Prognose nach einer Anpassung nur knapp über der Vorhersage der Bundesregierung. Deren Schätzung liegt bei einem Wachstum von 0,5 Prozent in 2019.

„Auch die Wirtschaftsforschungsinstitute bestätigen mit ihrem diesjährigen Frühjahrsgutachten, dass der exportorientierten deutschen Wirtschaft zunehmender Wind von außen entgegenweht“, sagt dazu Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks.

Auswirkungen auf die Binnenwirtschaft

Auf Dauer werde sich zeigen, dass diese Entwicklung sich auch auf die Binnenwirtschaft auswirken wird. „Das muss und kann mit kluger Wirtschaftspolitik verhindert werden! Sie muss endlich wieder zu bewährten Tugenden zurückkehren und für wettbewerbsstärkende und wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen in Deutschland sorgen“, so Wollseifer weiter. Die Investitionen in eine zukunftsfähige wirtschaftliche öffentliche Infrastruktur zu stärken, sei absolut notwendig. Genauso wie der weitere Abbau von Bürokratie, die Sicherstellung von Freiräumen für Innovationen und für funktionsfähige Märkte zu sorgen. Denn nur wenn die Bedingungen stimmen, könnten die Betriebe erfolgreich sein und für Beschäftigung und Arbeitsplätze sorgen. „Nur aus sich selbst heraus können leistungsstarke Volkswirtschaften dauerhaft auch international wettbewerbsfähig sein“, verdeutlicht Wollseifer das Anliegen des Zentralverbands des Deutschen Handwerks.

Next ArticleForscher entwickeln Baustoff aus Abfallprodukten