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Mit smarter Technik Wasserschäden gering halten

Grohe AG kooperiert mit der Deutschen Telekom um Wasserschäden frühzeitig zu bemerken. Das Magenta SmartHome System kann jetzt mit dem Grohe Sense verbunden werden.

The ConsumerView berichtete im Januar 2017, dass nur rund 44 Prozent der Europäer davon ausgehen, dass ein Wasserschaden gravierende Schäden anrichten kann. In mehr als der Hälfte der europäischen Haushalte (54 Prozent) kam es aber bereits schon mindestens einmal zu einem Wasserschaden. Dabei sind Schutzmaßnahmen vor Feuer, Rauch und Einbrüchen für einen Großteil der Menschen mittlerweile selbstverständlich, oftmals sogar verpflichtend.

In Kombination mit SmartHome

Hier möchte Grohe mit seinem Grohe Sense oder dem Grohe Sense Guard ansetzten: Die Sensoren der Schutzsysteme bemerken Wasser und Temperaturstürze unter drei Grad. Gekoppelt mit der Magenta SmartHome App erhalten die Nutzer in einem solchem Fall dann eine Benachrichtigung auf ihr Smartphone. Zusätzlich kann der Alarm auch noch optisch oder akustisch erfolgen, wenn Leuchten oder Lautsprecher entsprechend vernetzt sind.

Vorteile für alle Beteiligten

Laut ISH 2017-Bericht hätten durch solche Systeme 93 Prozent der Schäden verhindert werden können. Das ist zum einen attraktiv für Haus- und Wohnungseigentümer, da sich bei entstehender Feuchtigkeit innerhalb von nur 24 Stunden Schimmel bilden kann. Die gesundheitlichen Risiken sind dabei hoch, kann dieser Atemwegsbeschwerden, Allergien oder auch Asthma auslösen. Aber auch die Versicherungsgesellschaften profitieren von einem solchen Warnsystem: 2015 beliefen sich die Reparaturkosten in Europa infolge von Wasserschäden für Hausratsversicherer auf rund 230 Millionen Euro. Gebäudeversicherer mussten mit 2,3 Milliarden Euro sogar noch tiefer in die Tasche greifen.

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