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Mehr Geld für Einbruchschutz

Wer sein Haus vor Einbrechern schützen will, erhält seit April mehr Zuschüsse als vorher. Die KfW-Förderbank hat ihre Förderbedingungen zum Einbruchschutz angepasst.

Im Programm „Einbruchschutz – Investitionszuschuss“ von der KfW wurde einiges geändert. Sowohl die Technischen Mindestanforderungen als auch die förderfähigen Einbruchschutzmaßnahmen wurden überarbeitet. So werden zukünftig auch Gefahrenwarnanlagen und Sicherheitstechnik in Smart Home-Anwendungen mit Einbruchmeldefunktion bezuschusst.

Die Zahlen

Wurden Investitionskosten in den Einbruchschutz als förderfähig eingestuft, erhalten die Eigentümer beziehungsweise Mieter einen Zuschuss in Höhe von zehn bis 20 Prozent. Bei Investitionen zwischen 500 und 1.000 Euro erhält man pro Antrag Zuschüsse in Höhe von 100 bis 200 Euro. Sind die förderfähigen Investitionskosten höher als 1.000 Euro, fördert die KfW die ersten 1.000 Euro mit 20 Prozent und die restlichen Kosten mit 10 Prozent. Maximal förderfähig sind Investitionskosten in Höhe von 15.000 Euro. So kann man Zuschüsse von maximal bis zu 1.600 Euro erhalten. Sowohl Mieter als auch Eigentümer, die in den Einbruchschutz investieren, können den Zuschuss beantragen und müssen diesen nicht zurückzahlen.

Anforderungen und Bedingungen

Gewisse technische Mindestanforderungen müssen die Anlagen allerdings erfüllen, bevor es einen Investitionszuschuss gibt. So müssen beim Einbau von Gefahrenwarnanlagen und von Sicherheitstechnik in Smart Home-Anwendungen die Anforderungen der DIN VDE V 0826-1 erfüllt werden und auch die Einbruchmeldefunktion muss einwandfrei nach den Normen funktionieren. Außerdem sieht die KfW seit dem 1. April eine Überprüfung der förderfähigen Maßnahmen durch einen Fachunternehmer vor. Der Antragsteller muss diese Prüfung zwar nicht durchführen lassen, eine Fachunternehmerbestätigung gibt ihm allerdings die Sicherheit, dass alle Anforderungen tatsächlich eingehalten wurden, was die Voraussetzung dafür ist, den Zuschuss auch zu bekommen.

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