Klagen gegen Fehmarnbelttunnel abgewiesen

Mit dem Auto oder Zug von Rodby auf Lolland nach Puttgarden auf Fehmarn fahren – spätestens jetzt kann man sicher sein, dass das bald möglich ist.

Der Ostseetunnel ist eines der größten Verkehrsvorhaben Europas. Von 2029 an sollen Autos, LKW und Züge den 18 Kilometer langen Tunnel passieren können. Dänemark investiert 7,1 Milliarden Euro in das Vorhaben, für die Straßen- und Schienenanbindung auf schleswig-holsteinischer Seite kommt der Bund mit 3,5 Milliarden Euro, inklusive 1,1 Milliarden Euro Risikopuffer, auf. Doch das Projekt ist umstritten. Die Verkehrsprognosen für den Auto- und Eisenbahntunnel wurden angezweifelt und insbesondere alles rund um die Umweltauswirkungen wurde in vielfacher Weise diskutiert. Bereits im September und Oktober wurden mehrere Klagen abgewiesen. Das Bundesverwaltungsgericht hat nun weitere sechs Klagen abgewiesen und damit kann das umstrittene Projekt auch auf deutscher Seite gebaut werden. Wie der Vorsitzende Richter Wolfgang Bier bei der Urteilsbegründung in Leipzig erklärte, habe der Planfeststellungsbeschluss der Überprüfung standgehalten.

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