Handwerker bei Impfungen bevorzugen?

Mindestens bis zum 15. März 2021 soll Homeoffice ermöglicht werden. Doch dafür muss zunächst überhaupt die Möglichkeit bestehen, von zu Hause aus zu arbeiten.

„Wenn die Heizung ausfällt, nützt eine Videokonferenz herzlich wenig – und das Brot kann der Bäcker auch nicht am heimischen Ofen backen”, erinnert Garrelt Duin, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer zu Köln. Doch auf diese Tätigkeiten kann nicht verzichtet werden. “Spätestens bei der Priorisierung weiterer Impfungen muss die Politik nun erkennen, wer systemrelevante Tätigkeiten ausführt – und deshalb bevorzugt behandelt werden sollte: Unsere Handwerkerinnen und Handwerker stehen jeden Tag ihre Frau und ihren Mann, auch im Sinne des Gemeinwohls.” Neben der Forderung, Handwerker bei der Impfung priorisiert zu behandeln, erinnert Duin auch daran, dass eine Nachbesserung der Corona-Hilfen angekündigt wurde. Viele Betriebe hätten mittlerweile ihre Rücklagen aufgezehrt und seien nun in ihrer Existenz bedroht.

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