Image: © Fotolia/3darcastudio, ASB Glassfloor

Glassböden in Sporthallen – der Praxistest

Seit acht Jahren kommt in der Sporthalle der Schule Schloss Stein in der Nähe des Chiemsees ein ASB-Glasboden zum Einsatz. Schulleiter Sebastian Ziegler erklärt die Vorteile.

Im Vergleich zu herkömmlichen Sportböden, soll der sogenannte GlassFloor eine Reihe von Vorteilen mit sich bringen. Welche das sind und ob das wirklich stimmt, weiß Schulleiter Sebastian Ziegler. In der Sporthalle seiner Schule am Chiemsee wurde bereits vor acht Jahren weltweit der erste ASB-Glasboden installiert.

In der Theorie ist der Glasboden  beständiger, haltbarer, hygienischer, elastischer und flexibler als herkömmlicher Kunststoff- oder Parkettböden. Zudem bietet er die Möglichkeit, mittels LED die Linierung zwischen den Spielfeldern unterschiedlicher Sportarten zu wechseln – ganz einfach per Touchscreen. Doch hält der Boden auch in der Realität was er verspricht?

Weltweites Interesse

„Ich bin auf allen Ebenen total happy“, sagt Sebastian Ziegler. „Das hat mehrere Gründe: Die Sportlehrer und aktiven Sportler sind begeistert, dass es dank LED-Beleuchtung kein Linienchaos mehr gibt. Außerdem sind die Federung sowie die Rutschfestigkeit mindestens genauso gut wie bei einem klassischen Holzschwingboden. Die Konstruktion hält, was sie verspricht: Die Erschütterung wird durch sie wirklich abgeleitet. Der zweite Grund ist: Die Wahrnehmung der Schule weltweit nimmt zu. Spreche ich mit Familien aus Shanghai, die sich bei uns an der Schule bewerben, ist die erste Frage, die kommt: ‚Sind Sie nicht die Schule mit dem Glasboden?‘ Das ist schon beeindruckend.“

Ein weiterer beeindruckender Vorteil seien auch die visuellen Möglichkeiten. So gebe es immer wieder Anfragen von unterschiedlichster Seite, erzählt Ziegler. „Aktuell wurde ein Musikvideo im Dunkeln gedreht. Wir hatten auch schon verschiedene Showauftritte und Leistungssportler zu Gast.“

Kein Verschleiß

Während der acht Jahre Betriebszeit habe der ASB-Boden ausgesprochen gute Dienste geleistet – auch bezüglich der Bedienung. „Wir waren ja Versuchskaninchen, was dazu führte, dass am Anfang noch hier und da nachgebessert wurde – jetzt haben wir aber eine Technik, die einwandfrei funktioniert und einfach bzw. intuitiv zu bedienen ist.“

Auch Instandhaltungskosten seien bislang kaum angefallen. Lediglich zwei Glaspaneele mussten bislang ausgetauscht werden, was aufgrund der einfachen Technik problemlos möglich ist. Sein Alter sehe man dem Boden übrigens nicht an, betont Sebastian Ziegler: „Verschleiß gibt es nicht, der Glasboden hält intensivere Nutzung gut aus.“ Im Vergleich dazu muss ein Holzboden alle zehn Jahre abgeschliffen, neu lackiert und liniert werden.

Dass die höhere Anfangsinvestition mit diesen Vorteilen ausgeglichen wird, bestätigt der Schulleiter: „Das ist definitiv so. Der Boden lohnt sich.“ Zumal er noch einen weiteren positiven Effekt hat: Er mache Lust auf Sport: „Mir ist fast jedes Mittel recht, um eine zusätzliche Motivation für Sport zu schaffen.“

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