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Forscher entwickeln Baustoff aus Abfallprodukten

Einem Team von Wissenschaftlern der TU Darmstadt ist es gelungen, dass bisher nicht verwendbare Abfallprodukte aufbereitet und für Bauprodukte genutzt werden können.

Abfallprodukte, die in Waschanlagen bei der Herstellung von Kiesen oder Sanden anfallen, wenn diese in Aufbereitungsanlagen gewaschen werden, kommt eine immer größere Bedeutung zu: In Zeiten in denen mit Ressourcen bedacht umgegangen werden muss, haben Wissenschaftler der TU Darmstadt einen alternativen Rohstoff für Bauprodukte entdeckt. Aus den Abfallprodukten lässt sich sogenannter Waschschlamm gewinnen. Er kann aufgrund seiner besonderen bautechnologischen Eigenschaften in der Lage vielfältig eingesetzt werden. Auch für die aus dem Waschschlamm ressourcenschonend hergestellten Blähgranulate bieten sich breite Einsatzfelder an, wie zum Beispiel in der Dämmung und als Leichtzuschlag.

Die Mischung macht’s

Während der Auswaschung der klassierten Korngrößen wird gleichzeitig der „Waschschlamm“ ausgewaschen. Hierbei handelt es sich um Feinstkornanteile, die nicht direkt verwendbar sind und als Suspension abgetrennt werden. Bei diesen Anteilen handelt es sich um eine Mischung aus Feststoffen und Wasser, die auch Tonteilchenanteile enthält. Die Forschungen der TU Darmstadt ermöglichen es überhaupt erst, dass diese Abfallprodukte weiterverwendet werden könne.

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