Digitalisierungs-Revolution im Bau ist in vollem Gange

Eine Vielzahl an Veranstaltungen zur Digitalisierung und die Häufigkeit von digitalisierten Instrumenten in der Baubranche zeigen, dass die Digitalisierung angekommen ist.

Immer mehr Fachleute stimmen zu, dass die Digitalisierung Möglichkeiten und Chancen bietet: „Aus ‘Zukunftsmusik’ ist längst Branchenrealität geworden”, erklärt Florian Kaiser, Partner und Leiter des Geschäftsbereichs Bauzulieferindustrie, Dr. Wieselhuber & Partner. Innovative und digitale Ideen heben Leistungsangebote und Prozesse auf ein ganz neues Niveau. Kunden verlangen mittlerweile klare saubere Abbildungen, detaillierte Kenntnisse und die Verbindung mit einem effizienten Datenmodell. In vielen Baubetrieben ist das allerdings noch keine Realität. Geht es um traditionelle Geschäftsideen wie zum Beispiel die Rolle des Großhandels, werden wertvolle Chancen für eine Digitalisierung oftmals außer Acht gelassen. Neue Veranstaltungen, wie zum Beispiel die Startup-Messe TECH IN CONSTRUCTION in Berlin oder auch junge Kongresse wie die BIM-World oder das Construction Equipment Forum sensibilisieren für das Thema und geben einen umfangreichen Marktüberblick über die Innovationen der Baubranche. Die sehr gute Auftragslage bei den führenden Herstellern und Verarbeitern bieten nicht Chancen der Digitalisierung, sondern machen sie fast schon nötig, um hinterherzukommen. Kaiser mahnt, dass es in dieser Phase besonders wichtig ist, vorausschauend in die Zukunft zu blicken. Jeder solle unter dem Motto „integrale Planung/Digitalisierung“ seine traditionellen Verhaltensweisen überdenken. Im Februar dieses Jahres findet zum ersten Mal die neue Digitalmesse digitalBAU in Köln statt. Hier wird deutlich gezeigt, dass die Digitalisierung in der Bau-Wertschöpfungskette keine Zukunftsmusik mehr ist. Sie ist längst zur Realität geworden. Den Zeitpunkt für die Messe findet Kaiser optimal, da einige Entscheider durch die vielversprechenden Ansätze „endlich aufgerüttelt“ und motiviert werden wurden, die eigene Zukunftsfähigkeit auszugestalten. So könnte der Bau in fünf bis zehn Jahren von sich selbst behaupten, dass er vollständig digital geworden sei.

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