Bau 2021 findet statt

Sinkende Infektionszahlen lassen hoffen: Die Bau 2021 soll im Januar in München stattfinden, mit internationalen Ausstellern und genügend Abstand.

Die Bau 2021 soll vom 11. bis 16. Januar auf dem Münchener Messegelände stattfinden. Das ist das Ergebnis der jüngsten Sitzung von dem Fachbeirat und Kuratorium mit Vertretern der Aussteller und Fachverbände. Angesichts sinkender Infektionszahlen und Lockerungen äußert sich Reinhard Pfeiffer, stellvertretender Vorsitzender der Messe München, zuversichtlich: „Die BAU ist nach wie vor hervorragend gebucht, vor allem aus dem Ausland ist die Nachfrage hoch. Ich bin mir außerdem sicher, dass das Geschäftsleben über den Sommer und Herbst weiter an Fahrt aufnehmen wird. Mit dem 15-prozentigen Bonus wollen wir unseren Ausstellern die Möglichkeit geben, verstärkt in die Einladung ihrer Kunden zu investieren. Sicher werden wir bei der Besucherzahl diesmal Abstriche machen müssen. Aber mit unseren gemeinsamen Anstrengungen werden sich Qualität und auch Quantität der Besucher wieder auf einem hohen Niveau bewegen.“

Eine sichere und internationale Plattform

Nach einem Beschluss vom 27. Mai dürfen Messen in Bayern wieder stattfinden. Dazu wurde ein Schutz- und Hygienekonzept ausgearbeitet, zu dem unter anderem die Einhaltung des Abstandsgebotes, eine verstärkte Hygiene und Nachverfolgbarkeit der Teilnehmer gehören. Bei der Maskenpflicht ist der aktuelle Stand, dass diese zumindest bei einem Kundengespräch an Tischen abgenommen werden darf. Auch wenn sich einige bekannte Namen gegen eine Teilnahme entschieden haben, sind bereits etwa 80 Prozent der Fläche, also rund 100.000 Quadratmeter, vergeben und man geht davon aus, wieder alle 18 Messehallen füllen zu können. Etwa ein Drittel wurde von ausländischen Teilnehmern gebucht, besonders aus Belgien und Polen. Aber auch Länder, die stark unter der Corona-Pandemie gelitten haben, wie Italien und Spanien, sind vertreten.

Kritik am Wiederaufbauplan der EU-Kommission

Die geplante Finanzierung des Wiederaufbauplans der Europäischen Kommission geht mit Lasten für die Unternehmen einher, das kritisiert der DIHK.

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) warnt davor, dass die Wettbewerbsfähigkeit in Gefahr geraten könnte „Auf die Staats- und Regierungschefs der EU kommt bei den Beratungen zum mehrjährigen Finanzrahmen und zum Corona-Wiederaufbaufonds eine Mammut-Aufgabe zu“, betont DIHK-Präsident Eric Schweitzer. Gerade für exportorientierte Nationen wie Deutschland sei es wichtig, dass sich die Mitgliedsstaaten schnell über die Finanzierung der Zukunft einigen. Schweitzer ist der Meinung, dass Europa nur als Ganzes erfolgreich aus dieser Krise gehen kann, da viele Unternehmen in Europa über Wertschöpfungsketten stark miteinander verbunden sind.

Zu viele Unklarheiten

Schweitzer kritisiert, dass vorliegende Vorschläge der EU-Kommission noch viele Fragen aufwerfen. Fest steht, dass die Mittel zur Wiederherstellung in solche Aktivitäten investiert werden müssen, die zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit beitragen und den jeweiligen Ländern ein klares Bekenntnis zu notwendigen wirtschaftspolitischen Reformen abverlangen. Auch sollte die Einhaltung der haushalts- und wirtschaftspolitischen Empfehlungen der Kommission für die Mitgliedstaaten künftig verbindlich sein. Allerdings sind die Finanzquellen und der Tilgungs-Zeitraum noch unklar. Vor allem in den diskutierten Unternehmenssteuern als EU-Eigenmittel sieht Schweitzer die Gefahr, dass die Unternehmen in ihrer internationalen Wettbewerbsfähigkeit ausgebremst würden.

Was beim Maskentragen bei Hitze beachtet werden muss

Der Sommer 2020 wird heiß und muss mit Maske überstanden werden. Das kann besonders bei körperlicher Arbeit schwierig und sogar gefährlich werden.

2020 wird voraussichtlich wieder alle Hitzerekorde brechen. Und dieses Jahr kommt noch eine Schwierigkeit dazu: Die Tragepflicht einer Mund-Nasen-Abdeckung. Besonders Handwerker, die schwere körperliche Arbeiten zu verrichten haben, werden darunter leiden. Dazu kommt, dass die Masken durch vermehrtes Schwitzen feucht werden, was die Lebensbedingungen von Viren verlängert. Und auch können Anzeichen von Hitzeerkrankungen, wie eine veränderte Gesichtsfarbe oder eine verwaschene Sprache, schwerer erkannt werden.

Das sollte beim Maskentragen bei Hitze beachtet werden

Sobald die Maske durchfeuchtet, sollte sie gewechselt werden. Deswegen ist es wichtig, dass immer eine ausreichend große Anzahl an Masken zur Verfügung und dass die Masken ordnungsgemäß entsorgt, zwischengelagert und gereinigt werden. Zudem ist es wichtig, dass die zusätzliche Belastung durch das Tragen der Maske durch häufigere Ruhezeiten ausgeglichen wird. Wenn hierbei der Mindestabstand eingehalten wird, kann die Maske auch einmal abgenommen und ungehindert durchgeatmet werden. Aber trotz häufigerer Pausen sollten die Beschäftigten aufmerksam bleiben um Anzeichen einer Hitzeerkrankung bei Kollegen und sich selber zu erkennen.

Der geeignete Maskenstoff bei Hitze

Der Stoff, durch den es sich am besten atmen lässt, ist Baumwolle. Entscheidend dabei ist das Gewicht: Der Stoff sollte maximal 100 bis 120 Gramm wiegen, bei zwei Stofflagen hat man damit die nötige Dichte, um vor dem Virus zu schützen und zugleich eine atmungsaktive Maske. Insbesondere zu empfehlen sind Baumwollstoffe mit der Bezeichnung „Standard 100 by Oeko-tex“. Diese sind auf Schadstoffe geprüft und mit einem Preis von etwa 20 Euro pro Meter auch preiswerter als Papiermasken, die man viel häufiger erneuern muss.

Aber neben dem passenden Stoff sollte auch auf den Tragekomfort geachtet werden. Viele Menschen berichten, dass sie eher rund geschnittene Masken bei der Arbeit bevorzugen. Beim Testen, welche Maske die passende ist, sollte man auf den Sitz der Maske und die Position der Bänder achten. Brillenträger sollten auch testen, ob die Brille beschlägt.

Wirtschaftswachstum stagniert ab 2040

Die Corona-Krise lässt uns andere Herausforderungen der deutschen Volkswirtschaft vergessen, aber der Fachkräftemangel stellt ein großes Problem dar.

Eine Studie von KfW Research hat die aktuellen Fachkräfteengpässe und die mögliche Entwicklung bis 2040 analysiert. Die Studie zeigt, dass der Fachkräftemangel weite Teile der Wirtschaft ergriffen hat. Im Vergleich zu dem Fachkräfteangebot von vor zehn Jahren können heute zwei Drittel der Berufe als Mangelberufe eingestuft werden. Bauberufe gehören zu denjenigen Berufen, in denen der Engpass am stärksten ist.

Die Ursachen des Fachkräftemangels

Diese Entwicklung hat zwei Hauptursachen. Zum einen hat die inländische Bevölkerung seit 2004 bereits um 2 Millionen Menschen abgenommen und mit einer schrumpfenden Bevölkerung schrumpft auch das Angebot an Fachkräften. Deswegen wird die Zuwanderung qualifizierter Fachkräfte immer wichtiger. In den letzten drei Jahren ging die Hälfte des Beschäftigungszuwachses auf Arbeitskräfte aus dem Ausland zurück, Tendenz steigend. Zum anderen ist die Arbeitsproduktivität je Erwerbstätigem in Deutschland zwischen 2005 und 2019 um nur noch 0,5 Prozent pro Jahr gestiegen. Für ein stärkeres Wachstum des deutschen BIP ist also entweder eine Steigerung des Produktivitätswachstums oder der Erwerbstätigenzahl notwendig.

Was passiert, wenn sich nichts ändert?

Zwar würde die Wirtschaft bei unveränderten Bedingungen vorerst weiter wachsen, spätestens bis 2040 würde das Wachstum allerdings gegen Null tendieren. Dies würde zu zunehmenden Lücken im Güter- und Dienstleistungsangebot führen. Dazu kommt, dass immer weniger Erwerbstätige die Rente von immer mehr Menschen zu bezahlen hätten. Durch die geburtenstarken Jahrgänge und die Zunahme der Lebenserwartung steigt die Bevölkerung im Alter ab 67 Jahren bis 2040 um mehr als 5 Millionen Menschen auf über 21,4 Millionen. „Die deutsche Wirtschaft kann dem Fachkräftemangel und der Produktivitätsschwäche vor allem mit mehr Investitionen, Innovationen und Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen entgegenwirken. Diese Zutaten benötigt unsere Wirtschaft auch, um die Corona-Krise und ihre Folgen möglichst schnell zu überwinden. Wir brauchen deshalb für die kommenden Jahre eine langfristig angelegte Wachstums- und Investitionsinitiative von Staat und Wirtschaft – und das nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa. Zentrale Handlungsfelder sind Krisenfestigkeit, Klimaschutz, und Produktivitätssteigerungen durch Innovation und Digitalisierung“, sagt Dr. Fritzi Köhler-Geib, Chefvolkswirtin der KfW Bankengruppe.

Mehrwertsteuersenkung schafft mehr Bürokratie

Eigentlich sollte die Mehrwertsteuersenkung ein möglichst unbürokratisches Instrument zur Preisreduktion und Unterstützung der Wirtschaft sein.

Zwischen dem 1. Juli und dem 31. Dezember 2020 wird die Mehrwertsteuer von 19 auf 16 beziehungsweise von 7 auf 5 Prozent gesenkt. Das ist Teil des Konjunkturpaketes, das am 3. Juni beschlossen wurde. Die Intention: Die Senkung soll durch den Handel möglichst kostengünstig und unbürokratisch an die Kundinnen und Kunden weitergegeben werden. Eine große Schwierigkeit wurde gelöst, denn damit nicht über Nacht in allen Geschäften sämtliche Preisschilder ausgetauscht werden müssen, können pauschale Rabatte an der Kasse gewährt werden.

Doch scheint die Politik ein Problem, das großen bürokratischen Aufwand bedeutet und besonders den Bausektor betrifft, vergessen zu haben. Denn Bauprojekte dauern zumeist länger als sechs Monate. „Die bürokratischen Hemmnisse ergeben sich daraus, dass wegen der temporären Mehrwertsteuer.-Absenkung für die Leistungsabrechnung, Bauleistungen entsprechend des Leistungszeitraumes detailliert in bis zu drei Zeiträume aufgesplittet werden müssen. Beispielsweise sind dann Abschlagsrechnungen im zweiten Halbjahr 2020 mit 16 Prozent Mehrwertsteuer zu stellen, bei Fertigstellung des Bauwerkes in 2021 wieder entsprechend zu stornieren und die gesamte Leistung mit 19 Prozent abzurechnen. Umgekehrt wäre es mit Leistungen, die vor dem 1. Juli begonnen wurden, wo Abschläge mit 19 Prozent gestellt wurden und die nun mit 16 Prozent endabgerechnet werden“, kritisiert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe. „Hier bleibt für das parlamentarische Verfahren beziehungsweise für einen auslegenden Erlass Korrekturbedarf, um zu einer unbürokratischen und praxistauglichen Regelung für unsere Branche zu gelangen.“

Rekrutierung künftiger Fachkräfte erschwert

Während der Corona-Krise ist es schwierig, Auszubildende zu finden. Das Programm „Passgenaue Besetzung“ aber kann in diesen besonders schwierigen Zeiten helfen.

„Die Corona-Krise soll nicht zu einer Krise auf dem Ausbildungsmarkt werden. Denn die Auszubildenden von heute sind die Fachkräfte von morgen“, warnt Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. Aus diesem Grund wurde auch das Programm „Passgenaue Besetzung“ verlängert, das seit 2007 kleine und mittelständige Unternehmen bei der Besetzung ihrer offenen Ausbildungsplätze unterstützt. Durch das Programm konnten bereits rund 100.000 Ausbildungsplätze und Stellen für die Einstiegsqualifizierung besetzt werden. Derzeit unterstützen 160 Berater bundesweit Betriebe, indem sie den Bedarf an Auszubildenden ermitteln, Anforderungsprofile erstellen, nach potentiellen Auszubildenden suche, Bewerbungen sichten und Auswahlgespräche und Einstellungstest durchführen.

54 Minuten Arbeitsweg

Knapp eine Stunde ist die durchschnittliche Fahrzeit eines Arbeitnehmers zur Baustelle – eindeutig zu viel, sagt die IG Bau und fordert Entschädigung.

Eine Studie des Pestel-Instituts im Auftrag der Industriegewerkschaft Bau-Agrar-Umwelt (IG Bau) hat die Wegzeiten der Arbeiter am Bau näher analysiert: Im Durchschnitt beträgt eine Fahrt zum Bau rund 54 Minuten bei einer Entfernung von 64 Kilometern – das ist zu lang, besonders in Anbetracht der Tatsache, dass diese Zeit unbezahlt ist. Fast die Hälfte der Beschäftigten braucht für eine Fahrt zur Baustelle mehr als eine dreiviertel Stunde, fast jeder vierte Mitarbeiter sogar mehr als 60 Minuten. Das ist im Vergleich zu den Arbeitnehmern aller anderen Branchen das Fünffache. Deshalb fordert die IG Bau in der aktuellen Tarifrunde für das Bauhauptgewerbe eine Vergütung der Wegzeiten. Dies stellt allerdings den größten Streitpunkt zwischen den Tarifparteien dar, weswegen auch der zweite Verhandlungstag ergebnislos verlief.

Kommunaler Investitionsrückstand steigt

Die Bauindustrie warnt: Kommt den Kommunen keine Unterstützung zu, wird Deutschlands Zukunftsfähigkeit und die Bildung der nächsten Generation gefährdet.

Dieter Babiel, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie,  warnt anlässlich des von der KfW veröffentlichten Kommunalpanels 2020 vor Investitionszurückhaltungen der Kommunen: „Angesichts des um knapp 10 Milliarden Euro auf 147 Milliarden Euro angestiegenen Investitionsstaus (für das Jahr 2019) darf es keinesfalls Einschränkungen bei den kommunalen Investitionen geben. Gerade die jeweils um 3 Prozent gestiegenen Investitionsrückstände in der Bildungsinfrastruktur und im Straßenbereich auf 44,2 Milliarden Euro beziehungsweise 37,1 Milliarden Euro sind alarmierend und erfordern entschlossene Gegenmaßnahmen.“

Die Corona-Krise wird es weiter erschweren, diesen Rückstand aufzuholen. Im Herbst 2019 gaben 51 Prozent der Kommunen an, von einer Verringerung des Rückstands im Schulbereich auszugehen, diese Zahlen haben sich in Anbetracht der Entwicklungen der letzten Monate jedoch relativiert. 2020 erwarten 42 Prozent starke Einbrüche der Gesamteinnahmen wegen sinkender Steuereinnahmen und fast 90 Prozent gehen von niedrigeren Einnahmen für die Jahre ab 2021 aus. Es wird ein Anstieg bei fast allen wesentlichen Ausgabenkategorien erwartet, nur nicht bei den Investitionen.

Die Bildung der nächsten Generation darf nicht darunter leiden

Babiel warnt, dass Bund und Länder die Kommunen unterstützen müssen, um die Zukunftsfähigkeit Deutschlands nicht zu gefährden. Das Konjunkturpaket biete zwar den Start für den erforderlichen konjunkturellen Aufschwung, reiche aber nicht, um die so dringend notwendige Modernisierung der Infrastruktur umzusetzen. Besonders im Bildungsbereich sind die Unterschiede finanziell starker und schwacher Kommunen spürbar, denn obwohl fast alle Handlungsbedarf sehen, haben finanzschwache Kommunen 2019 rund 25 Prozent weniger investiert. Zudem führt fehlendes Personal in den Bauverwaltungen zu geringeren tatsächlich verausgabten Investitionen als geplant. „Insbesondere zur Errichtung und Modernisierung von Bildungseinrichtungen bietet es sich daher für die Kommunen an, von dem Know-how unserer Unternehmen schon in der Planung zu profitieren. Wir stehen bereit, um mit seriellen und modularen Baumethoden und dem gesamten Angebotsspektrum unsere öffentlichen Partner, passgenau je nach Projektbedingungen, bei der effizienten Umsetzung von Bauvorhaben zu unterstützen“, so Babiel abschließend.

ibau Xplorer: Das Ausschreibungsportal für Planer und Architekten

Um in der Baubranche erfolgreich zu sein, muss man stets auf dem aktuellen Stand bleiben. Der ibau Xplorer liefert alle Informationen zu Ausschreibungen und Baustadien – mobil und in Echtzeit.

Wann soll etwas, wie und wo gebaut werden? In welchem Baustadium befindet sich das Projekt und was wird alles benötigt? Wer entscheidet dies und wie ist dieser Entscheider zu erreichen? Wer sich heute im Baugewerbe nachhaltig behaupten möchte, braucht auf all diese Fragen schnelle und stets aktuelle Antworten. Als Deutschlands führender Bauinformationsdienst hat es sich die ibau GmbH zur Aufgabe gemacht, alle Informationen über privat und öffentlich ausgeschriebene Bauprojekte sowie die jeweils beteiligten Unternehmen und Projektverantwortlichen zu liefern – mobil und in Echtzeit.

Stetig wachsende Städte fordern stetig neuen Wohnraumbedarf. Auch die Nachfrage nach öffentlichen Bauprojekten reißt nicht ab. Täglich erscheint eine Vielzahl neuer Ausschreibungen, sodass es schwer fällt, hier den Überblick zu behalten. Auch zahlreiche für Architekten und Ingenieure relevante Projekte werden öffentlich ausgeschrieben. Um für alle Akteure der Baubranche eine übersichtliche Struktur zu schaffen, hat ibau den Xplorer entwickelt. Hier werden sämtliche Ausschreibungen und Projekte erfasst, Informationen bereitgestellt und Verbindungen zwischen Bauprofis aller Bereiche angezeigt. Zudem werden die Ausschreibungen inhaltlich so aufbereitet, dass für den Nutzer relevante Ausschreibungen noch schneller gefunden werden.

Alle Ausschreibungen und Informationen auf einen Blick

Der ibau Xplorer enthält alle relevanten öffentlichen Ausschreibungen sowie über eine Million Projekte deutschlandweit, die durch intelligente Technologien und ein 145-köpfiges Rechercheteam täglich erfasst und aktuell gehalten werden: Sind Fachplaner schon bekannt? Wer übernimmt den Rohbau? Ändern sich Ausführungstermine? Dies sind nur einige der vielen Parameter, die in einem Projekt entscheidend sein können und laufend aktualisiert werden.

Das Besondere am ibau Xplorer sind die individuellen Anpassungsmöglichkeiten für den jeweiligen Nutzer bzw. die jeweilige Nutzergruppe. Durch die Definition der gewünschten Kriterien können alle relevanten Ausschreibungen und Projekte gefunden und es kann sich zu jeder Zeit über das entsprechende Baustadium informiert werden. Suchkriterien sind zum Beispiel das Jahr der Fertigstellung, ob der Denkmalschutz eingehalten werden muss oder ein Umbau bei laufendem Betrieb erfolgen soll. Darüber hinaus helfen Favoritenlisten dabei, passende Ausschreibungen zu speichern und durch automatisierte Wiedervorlagen werden keine Fristen verpasst. Dabei kann der ibau Xplorer gemäß den Anforderungen des Kunden, im Team, alleine, unterwegs oder aber im Büro am PC genutzt werden – mit mehr als 60 Jahren Markterfahrung kennt ibau die Bedürfnisse der Nutzer.

Wichtige Kontakte werden geknüpft – überall

Ein weiterer essentieller und exklusiver Bestandteil des ibau Xplorers ist es, mit Entscheidern und deren Netzwerken in Kontakt treten zu können. Dadurch ermöglicht sich eine zielgerichtete Ansprache relevanter Kontakte, was zu einer erheblichen Zeitersparnis in der Akquise führt. Durch die ibau Xplorer App kann zu jeder Zeit problemlos und bequem auf die wichtigsten Projekte und Partner zugegriffen werden. Projektzuschläge, -änderungen und sämtliche Informationen sind direkt und in Echtzeit verfügbar.

Weitere Informationen zum ibau Xplorer finden Sie auf unserer Website.

Stimmung am Bau getrübt

Die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung wirken sich verstärkt negativ auf die Stimmung am Bau aus.

Dies zeigt die monatliche Unternehmensbefragung des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe (ZDB). Insgesamt bewerten die Betriebe ihre Geschäftslage im Mai mit „Befriedigend“. Der Baustellenbetrieb wird unter Anstrengungen aufrechterhalten. Allerdings ist die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln mit Mehraufwand und Produktivitätsverlust verbunden. Die Bautätigkeit im Mai wird im Vergleich zum Vormonat als unverändert charakterisiert. Die Geräteauslastung bleibt im Hoch- und Tiefbau fünf Prozent unter Vorjahresniveau und verdeutlicht somit die Abkühlung der Konjunktur. Auch die Geschäftserwartungen für die kommenden Monate sind wenig vielversprechend. Eine abnehmende Orderdynamik wird erwartet. Im Hochbau wird derzeit ein Auftragsbestand für 3,7 Monate, im Tiefbau für 2,3 Monate verzeichnet. Auch, dass Bauunternehmen die Preise für Bauleistungen unter erheblichem Druck sehen, trübt die Geschäftserwartungen für 2020.