IKK classic wählt Vorstand

Vorstandsvorsitzender Frank Hippler und stellvertretender Vorstandsvorsitzender Kai Swoboda wurden für eine Amtszeit von sechs Jahren wiedergewählt.

Der Verwaltungsrat der größten Handwerkerkrankenkasse IKK classic, hat einstimmig den amtierenden Vorstandsvorsitzenden Frank Hippler und dessen Stellvertreter Kai Swoboda wiedergewählt. „Mit der Entscheidung für die bisherigen Amtsinhaber unterstreicht die Selbstverwaltung das Vertrauen in die amtierenden Vorstände und den von ihnen beschrittenen Weg der strategischen Weiterentwicklung des Unternehmens“, erklärt Verwaltungsratsvorsitzender Bert Römer.

Frank Hippler (56) gehört dem Vorstand der IKK classic seit Januar 2010 an, zuerst als stellvertretender Vorstandsvorsitzender, ab Mitte 2016 als Alleinvorstand und seit September 2018 als Vorstandsvorsitzender. Seit seiner Ausbildung Mitter der 1980er Jahre ist er dem IKK-System verbunden. Der gelernte Sozialversicherungsfachangestellte und Krankenkassenbetriebswirt engagierte sich ab der 90er Jahre beim Aufbau der handwerklichen Krankenversicherung in Ostdeutschland und wirkte zehn Jahre als Vorstand der IKK Thüringen, die seit 2010 zu den Fusionspartnern der IKK classic gehört. Davor hatte er bei den verschiedenen Vorgängerkassen der IKK Thüringen langjährige Vorstandsämter inne.

Kai Swoboda (47) ist seit April 2018 stellvertretender Vorstandsvorsitzender der IKK classic. Er absolvierte eine Offiziersausbildung und wirtschafts- und gesundheitswissenschaftliche Studienabschlüsse an der Münchener Hochschule der Bundeswehr und in Großbritannien. Danach war er über zehn Jahre im Management von Krankenhäusern tätig, zuletzt als Chief Operations Officer der MEDIAN-Unternehmensgruppe.

Schloss- und Beschlagindustrie ist zuversichtlich

Die Schloss- und Beschlagindustrie bespricht die Entwicklungen im Jahr 2019 und geht davon aus, die Krise mit einem blauen Auge zu überstehen.

Am 17. Juni fand die Jahresmitgliederversammlung des Fachverbandes Schloss- und Beschlagindustrie (FVSB) statt – in diesem Jahr online. Holger Koch, stellvertretender FVSB-geschäftsführer, berichtet vor den 30 teilnehmenden Vertretern der Mitgliedsunternehmen von den Entwicklungen im vergangen Jahr. Zwar ist der Umsatz 2019 um 2,6 Prozent, auf 7 Milliarden Euro gesunken, aber der Gebäudebereich konnte ein starkes Plus von 2,8 Prozent verbuchen. Für das Jahr 2020 wird davon ausgegangen, dass die hohen Auftragsbestände die Corona-bedingten Konjunktureinbrüche abfangen. Die Unternehmen im Bereich der Baubranche hatten einen guten Start in das Jahr. Im ersten Quartal konnte – trotz des Ausbruchs des Virus in der zweiten Märzhälfte – teilweise ein Umsatzzuwachs verbucht werden.

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Handwerkskammer braucht neuen Geschäftsführer

Die Handwerkskammer zu Köln beendet die Zusammenarbeit mit dem Hauptgeschäftsführer Dr. Ortwin Weltrich. Mit Juristen wurde ein Aufhebungsvertrag abgeschlossen.

Seit 2007 war der 63-Jährige der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer zu Köln. Insgesamt war Weltrich über 25 Jahre für die Kammer tätig. Ende März haben beide Parteien allerdings die Zusammenarbeit beendet. Auch mit dem stellvertretenden Geschäftsführer, Peter Panzer, wurde ein Aufhebungsvertrag vereinbart. Über den Inhalt der Aufhebungsverträge wurde Stillschweigen vereinbart.

Vor der Presse in Köln allerdings erläuterte Kammerpräsident Hans Peter Wollseifer die Gründe für die Trennung. So werden Entwicklungshilfeprojekte der Kammer zu 100 Prozent aus Mitteln des Bundes finanziert. Die Personalkosten der Experten, die vor Ort (beispielsweise in Afrika) arbeiten, vollständig erstattet. In den letzten Jahren allerdings, wurden viele dieser Erstattungszahlungen an Bildungs- und Beratungs-GmbHs nicht vollständig im Haushalt der Kammer verbucht, sondern stattdessen teilweise als Einnahmen der GmbHs verrechnet. Das führte zu einem Bilanzgewinn dieser arbeitenden Firmen und zu hohen Steuerzahlungen. Seit 2015 summierten sich diese Steuerzahlungen. Nachdem der Vorstand der Kammer Wind von der Sache bekam, ließ er Rechtsgutachten durchführen. Diese zeigen erhebliche Schäden für die Kammer auf. Für Wollseifer liegt die Gesamtverantwortung eindeutig bei der Geschäftsführung, was eine Beendigung der Arbeit mit sofortiger Kündigung rechtfertige und unumgänglich mache.

Handwerker aufgepasst!

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Wer sich in seinem Gebiet auskennt und zudem rechtzeitig weiß wann in seiner Region ein neues Bauprojekt ansteht, hat eine größere Chance sich neue Aufträge zu sichern. Helden am Bau hilft dabei, die richtige Ausschreibung passend zum eigenen Gewerk zu finden – schnell und unkompliziert.

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Rigips´ Führungsspitze organisiert sich neu

Aufgrund der organisatorischen Neuausrichtung der Saint-Gobain-Gruppe, waren für das neue Jahr personelle Veränderungen in der Führungsetage notwendig geworden.

Im Zuge der organisatorischen Neuausrichtung der Saint-Gobain-Gruppe hat Peter Kamps, bisheriger Direktor Vertrieb und Marketing bei Saint-Gobain Rigips, das Unternehmen zum Jahresende 2018 verlassen. Werner Hansmann, Geschäftsführer von Rigips, hat ab dem 1. Januar zusätzlich die Direktion Vertrieb und Marketing des Unternehmens übernommen, heißt es in einer Mitteilung.

„Das zentrale Thema im Jahr 2019 ist für uns die konsequente Umsetzung der Preiserhöhung“, sagt Hansmann. „Dadurch wollen wir die signifikanten inflationären Effekte auffangen. Das ist die Voraussetzung, um unseren Partnern im Handel und bei den qualifizierten Verarbeitern weiterhin den hohen Servicegrad und die hochwertigen Systemlösungen zu bieten, die diese zu Recht von der Qualitätsmarke Rigips erwarten.“

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Goldene Ehrennadel für Präsident der Handwerkskammer Frankfurt (Oder)

Wolf-Harald Krüger bekam auf der Vollversammlung der Handwerkskammer Frankfurt(Oder) – Region Ostbrandenburg vor rund 100 Gästen die ehrenvolle Auszeichnung verliehen.

Pünktlich zum 60. Geburtstag überreichte Hans-Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), dem Präsidenten der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg die Goldene Ehrennadel. Wolf-Harald Krürger ist seit 1996 Mitglied der Vollversammlung der Handwerkskammer. Seit 2008 führt er die Kammer, bis Herbst 2021 ist er gewählt.

In den bisherigen zehn Jahren seiner Präsidentschaft legte er den Fokus vor allem auf diese Punkte:

  • Den Kammermitgliedsbeitrag seit 1998 bis heute konstant zu halten,
  • die Kammerverwaltung noch mitgliederorientierter auszurichten,
  • die Berufsausbildung mit Abitur zu thematisieren und deren Wiedereinführung, auch in Brandenburg, als sogenanntes BerufsAbitur zu fordern,
  • für die Einführung eines Azubitickets gleich dem Studententicket in ganz Brandenburg zu kämpfen,
  • eine Meistergründungsprämie und den Meisterbonus aus Haushaltsmitteln des Landes Brandenburg durchzusetzen,
  • sich vehement für die „Kleine Bauvorlageberechtigung“ im Landtag stark zu machen und die „Rückvermeisterung” von Handwerksberufen zur Meisterpflicht voranzutreiben.

Mehrere Landtagsabgeordnete aller Parteien aus dem Kammerbezirk gratulierten Krüger persönlich. Auch Martin Patzelt, Mitglied des Bundestags für die CDU beglückwünschte den Präsidenten zu seiner Auszeichnung. Auch der Hauptgeschäftsführer der größten polnischen Partnerkammer aus Poznan, Tomas Wika, überreichte Kröger seine Glückwünsche.

Weitere Gratulanten kamen aus den Reihen der Führungsetagen von Industrie- und Handelskammern der berlin-brandenburgischen Region. Wolf-Harald Kröger, der in Schöneiche wohnt und arbeitet, ist Gesellschafter und Geschäftsführer der Krüger & Krüger Ingenieurbau GmbH in Schöneiche.

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Fensterverbände wählen neue Geschäftsführung

Der Verband Fenster + Fassade (VFF) sowie die Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren e.V. haben einen neuen Geschäftsführer. Amtsbeginn ist im März 2019.

Am 1. März 2019 tritt Frank Lange (50) die Nachfolge von Ulrich Tschorn als Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF) sowie der Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren e.V. an. Den VFF leitet Lange dann zusammen mit Frank Koos, der wie bisher für Normung, Technik und internationale Aktivitäten zuständig ist. Dies teilten Detlef Timm, der Präsident des VFF, und Oskar Anders, der Vorsitzende der Gütegemeinschaft Fenster, Fassaden und Haustüren e.V., bei der Vorstellung Frank Langes auf einer Pressekonferenz in Frankfurt mit.

Die Entscheidung, Frank Lange zum Geschäftsführer zu berufen, wurde von den Leitungsgremien der Fensterverbände einstimmig beschlossen. Lange, geboren im November 1968 in Göttingen, hat nach Abitur und Wehrdienst von 1989 bis 1994 an der Technischen Universität Braunschweig Bauingenieurwesen mit dem Abschluss als Diplom-Wirtschaftsingenieur studiert. Danach war er bei Lanco Lange Fenster- und Fassadenbau GmbH in Göttingen bis 2010 als Prokurist sowie als Technischer Leiter und Vertriebsleiter tätig. Im Anschluss machte sich Lange selbstständig und gründete als geschäftsführender Gesellschafter die Projekt- und Beratungsgesellschaft Frami GmbH in Göttingen. Nach dem Verkauf der Frami GmbH war Lange schließlich ab 2015 Prokurist und gesamt verantwortlich für die Niederlassung Leinefelde der Seufert Niklaus GmbH.

Verdienter Ruhestand

„Wir haben uns für Frank Lange als neuen Geschäftsführer der Fensterverbände entschieden, weil er ein ausgewiesener Brancheninsider ist und weil er für die Fachabteilung Holz/Metall langjährig im VFF-Präsidium vertreten war und in dieser Zeit auch in diversen Arbeitsgruppen des VFF mitgearbeitet hat“, betont Detlef Timm, der gemeinsam mit Oskar Anders die Verhandlungen führte und die Entscheidung vorbereitet hat.

Ulrich Tschorn, der zunächst bis zum 1. März 2019 die Einarbeitung seines Nachfolgers übernimmt, bleibt den Verbänden mit voller Stelle bis zum 30. April 2019 erhalten. Am 1. Mai 2019 geht Tschorn nach mehr als dreizehnjähriger Geschäftsführertätigkeit in Rente, wird dann aber weiterhin mit 25 Prozent seiner bisherigen Stelle für den VFF tätig sein, zunächst für aktuell anstehende Aufgaben wie zum Beispiel bei der Einführung der neuen Datenbank (CRM).

„Ich freue mich, dass wir den Übergang in der Geschäftsführung mit Unterstützung von Ulrich Tschorn und Frank Koos so reibungslos wie möglich vollziehen können“, so Oskar Anders, den ebenso wie Detlef Timm eine langjährige Zusammenarbeit mit Frank Lange im VFF und außerdem in der Gütegemeinschaft verbindet.

Diese Themen bewegten das Handwerk 2018

Fahrverbote, Mindestlohn, Meisterpflicht und DSGVO – das Jahr 2018 war turbulent. In unserem Jahresrückblick zeigen wir, was die Helden am Bau am meisten beschäftigte.

Der Anfang des Jahres stand ganz im Zeichen der neuen Mindestlohnregelungen für Dachdecker und dem Bauhauptgewerbe. Aber auch die neuen Tarifverträge für den Garten- und Landschaftsbau waren ein Gesprächsthema:

„Neuer Mindestlohn für Dachdecker ab Januar 2018“

„Mindestlohn im Bauhauptgewerbe steigt ab 2018“

„Neuer GaLaBau-Tarifvertrag mit sofortiger Lohnerhöhung“

Die zum Januar geänderten Buchführungsgrenzen betrafen ebenfalls viele Handwerker.

Erstes Quartal 2018

Neben den gesetzlichen Änderungen interessierten sich unsere Leser aber auch für globalere Themen. So handelte einer der beliebtesten Artikel im März von schwindendem Sand und künstlich aufgeschütteten Stränden. Schuld daran sei vor allem die Bauwirtschaft sowie die sogenannten Sand-Mafia: „Die Sand-Mafia – Das schmutzige Geschäft mit den Stränden“

Die größte Aufmerksamkeit bekam allerdings das Bundesverwaltungsgericht, das in einem Urteil den Weg für mögliche Diesel-Fahrverbote freimachte. Im Laufe des Jahres zeigte sich, dass viele Städte davon Gebrauch machten – sehr zum Leidwesen des Handwerks: „Handwerk kritisiert Diesel-Urteil“

Ausblick auf viele neue Aufträge machte das im Frühjahr angekündigte Baukindergeld. Wir erklärten die „Vor- und Nachteile des neuen Baukindergeldes“

Zweites Quartal 2018

Zu Beginn des zweiten Quartals stand zunächst alles im Zeichen der Fahrtzeit zur Baustelle. Ein unklar formulierter Tarifvertrag ändert nämlich nichts daran, dass Anfahrtszeit zur Montage in eine andere Stadt wie reguläre Arbeitszeit vergütet werden muss: „Fahrtzeit zur Baustelle ist Arbeitszeit“

Auf besonders großes Interesse stieß bei unseren Lesern in diesem Zusammenhang die vom EU-Parlament beschlossene Ausweitung der Tachographenpflicht: Denn auch Fahrzeuge zwischen 2,4 und 3,5 Tonnen, die gewerblich genutzt werden, müssen nun mit Fahrtenschreiber ausgestattet sein – mit Folgen für das Handwerk: „EU-Parlament beschließt Ausweitung der Tachographenpflicht“

Zudem gilt seit Juli 2018 eine Maut-Gebühr für Lkw ab 7,5 Tonnen, ähnlich wie auf Autobahnen, auch auf Bundesstraßen: „Maut auf Bundesstraßen kommt im Juli 2018“.

Die europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) machte Anfang des Jahres vielen Unternehmen zu schaffen. Umso erfreulicher war für viele Leser Mitte des Jahres die Meldung, dass sich die große Koalition aktiv gegen den entstandenen Abmahnmissbrauch einsetzt: „Handwerk begrüßt DSGVO-Abmahnschutz“

Drittes Quartal 2018

Für Aufsehen sorgte im dritten Quartal eine neue Initiative der Bauwirtschaft, mit der Baukostenexplosionen verhindert werden sollen: „Streit bei öffentlichen Projekten: Jetzt greift Bauindustrie durch!“

Dass nicht immer alles mit rechten Dingen zugeht zeigte ein Urteil gegen das Edelstahl-Kartell: „205 Millionen Euro Strafe im Edelstahl-Kartell“

Auch organisierte Kriminalität und Schwarzarbeit auf Baustellen nehme laut Bundesvorsitzenden der IG Bau immer weiter zu, was auf großes Interesse unserer Leser stieß: „Baustellen: Organisierte Kriminalität nimmt zu“

Gute Nachrichten gab es hingegen für Dachdecker. So hatte die Sozialkasse der Dachdecker (Soka-Dach) bekannt gegeben, Einpersonenbetriebe künftig keine Berufsbildungsbeiträge mehr zu berechnen und bisherige Zahlungen zurückzuerstatten: „Soka-Dach entlastet Dachdecker“

Die Digitalisierung bringt auch neue Technologien und Werkzeuge für das Handwerk hervor. So nimmt die Anzahl an Drohnen stetig zu. Wir zeigten, was es alles zu beachten gilt: „Drohnen im Handwerk – dies gilt es zu beachten“

Viertes Quartal 2018

Neue Technologien erleichtern aber nicht nur die Arbeit, sie können sie zum Teil sogar ersetzen. Großen Anklang fand in diesem Zusammenhang daher sowohl die Meldung über handwerkende Roboter als auch aus dem 3-D Drucker stammende Häuser:

„Roboter als Handwerker – die Lösung des Fachkräftemangels?“

„Häuser aus dem 3D-Drucker – Das Ende des Handwerks?“

Neben Abmahnanwälten, die die Unsicherheit mit der neuen Datenschutzgrundverordnung auszunutzen versuchen, sorgte eine Warnung der Handwerkskammer vor einer falschen „Datenschutzauskunft-Zentrale“ für Aufsehen: „Falsche „Datenschutzauskunft-Zentrale“ bedroht Handwerk!“

In diesem Zusammenhang meldete sich schließlich auch der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) zu Wort und stellte klar, dass die oftmals von Generalunternehmern oder Hausverwaltungen geforderten „Auftragsverarbeitungs-Verträge“ weder nötig noch sachgerecht seien: „Datenschutz im Handwerk oftmals übertrieben“

Mit großem Interesse haben unsere Leser schließlich die Ergebnisse der Kommission zur Aufklärung des Grenfell Tower-Brandes in London verfolgt. Bei dem verheerendem Unglück kamen am 14. Juni 2017 insgesamt 79 Menschen ums Leben. Lange Zeit stand hierbei die Wärmedämmung als Brandursache oder zumindest als Brandbeschleuniger fest. Jetzt zeigte sich aber: „Londoner Hochhausbrand: Wärmedämmung unschuldig!“

Gegen Ende des Jahres sorgte eine Initiative der bayerischen Regierung für Aufsehen und viel Zustimmung im Handwerk. So setzte sich die Landesregierung im Bundesrat für die Wiedereinführung der Meisterpflicht ein. Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) begrüßte die Initiative: „Bayern setzt sich für Meisterpflicht ein“

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Neuer Präsident für Tischler

Der Bundesinnungsverband des Tischler- und Schreinerhandwerks (TSD) hat auf seiner letzten Mitgliederversammlung Ende November einen neuen Präsidenten gewählt.

Die Delegierten des Bundesinnungsverbandes des Tischler- und Schreinerhandwerks haben Thomas Radermacher zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Radermacher folgt damit auf Konrad Steininger, der nach 15 Jahren im Präsidium – zunächst als Vize und seit 2010 als Präsident – nicht mehr zur Wahl angetreten war.

Thomas Radermacher kündigte an, vor allem die Branchenmarke Tischler Schreiner Deutschland, das professionalisierte Nachwuchsmarketing durch die TSD-Nachwuchskampagne, den Auf- und Ausbau der fundierten TSD-Fachliteratur-Reihe sowie die Umsetzung verbändeübergreifender digitaler Serviceleistungen weiter ausbauen zu wollen. „Die Sichtbarkeit unserer Organisation nach innen und außen weiter zu erhöhen“ und Kompetenzen zu bündeln, seien dabei zwei wichtige Ziele für die kommende Amtszeit.

Weitere Posten

Neben Thomas Radermacher wählten die Delegierten Heino Fischer (Schleswig-Holstein) und Stefan Zock (Rheinland-Pfalz) zu ihren neuen Vizepräsidenten. Außerdem wurden Karl-Friedrich Hodapp (Saarland), Wolfgang Pflücke (Baden-Württemberg), Mario Schmidt (Mecklenburg-Vorpommern) und Matthias Winter (Niedersachsen/Bremen) ins Präsidium gewählt.

Mit starken Emotionen, großer Dankbarkeit und Standing Ovations ehrten und verabschiedeten die Delegierten die ausgeschiedenen Präsidiumsmitglieder für ihr herausragendes Engagement. Neben Konrad Steininger (Bayern) erhielten Heinz Pütz (NRW), Karlheinz Kramer (Sachsen), Reinhard Nau (Hessen) und Anton Gindele (Baden-Württemberg) in großer Anerkennung ihrer Leistungen die TSD-Ehrennadel in Gold. Konrad Steininger wurde außerdem zum TSD-Ehrenpräsidenten und Heinz Pütz zum TSD-Ehrenvizepräsidenten ernannt.

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Neues Führungsteam bei Velux

Velux organisiert sowohl die Führung als auch den Vertrieb neu. Mit einem vierköpfigen Führungsteam will das Unternehmen sich kommenden Herausforderungen stellen.

Unter dem neuen Geschäftsführer Jacob Madsen stellt ab sofort ein Führungsteam die Weichen für die Velux Deutschland GmbH neu. Mit Silke Stehr (Operations / Business Development), Matthias Mager (Vertrieb) und Klaus Gollwitzer (Marketing) unterstützen drei Bereichsleiter den Geschäftsführer im vierköpfigen Führungsteam. Mit dieser veränderten Organisationsstruktur und der neu aufgestellten Geschäftsleitung will das Unternehmen sich bereit für die Zukunft machen. Mit Matthias Mager erhielt der Vertrieb eine Gesamtleitung. Außerdem wurden die drei Vertriebsregionen Nord-Ost, West-Mitte und Süd mit regionalen Vertriebsleitern eingerichtet, um so die regionale Nähe zum Kunden zu stärken.

Auch zukünftig soll eine erweiterte Geschäftsleitung, bestehend aus weiteren Bereichsleitern, eine wichtige Rolle in der weiteren Entwicklung von Velux spielen. Die Regionsleitung Süd übernimmt Ralf Hornberger. Matthias Mager leitet die anderen zwei Positionen kommissarisch, bis diese zeitnah besetzt werden.