Das Baugewerbe zur Beratung des Gebäudeenergiegesetzes

Der ZDB fordert, dass die bisherige Strategie, auf hohe Anforderungen zugunsten einer verstärkten Förderung zu verzichten, beibehalten werden soll.

„Bereits jetzt weist etwa die Hälfte aller Neubauten einen besseren Effizienzstandard auf als gesetzlich gefordert. Mit den heutigen Anforderungen an Gebäude liegen wir jedoch an der Grenze des bezahlbaren Bauens und Wohnens. Bauherren, gerade jungen Baufamilien, ist durch die KfW-Förderung sowie das Baukindergeld Eigentumsbildung noch möglich. Daher lehnen wir eine weitere Verschärfung der Anforderungen an den Neubau zum jetzigen Zeitpunkt ab. Wir warten die Ergebnisse des späteren Monitorings ab“, erläutert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe (ZDB) die Beratungen über das Gebäudeenergiegesetz.

Im Gebäudebereich wurden 2018 im Vergleich zu 1990 bereits mehr als 40 Prozent Einsparungen erzielt, was das Ziel für 2020 war. Das zeigen sektorspezifische Zahlen des Umweltbundesamtes vom März 2020. Auch neueste Zahlen vomBundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BUM) bestätigen diese Entwicklung. „Dennoch dürfen wir uns auf dem Erreichten nicht ausruhen“. Pakleppa schlussfolgert daraus, dass die bisher genutzte Strategie, auf hohe Anforderungen zugunsten der Förderung zu verzichten, gefruchtet habe, was nicht zuletzt auf die Förderinstrumente der KfW zurückzuführen sei.

Eine Anhebung der gesetzlichen Standards macht ein Eigenheim unbezahlbar

Eine gesetzliche Anhebung des Energieeffizienzstandard auf ein KfW-Effizienzhaus 55 würde zu Mehrkosten von 18.000 Euro bei einem Einfamilienhaus mit 120 Quadratmeter Wohnfläche führen, bei einem Energie-Einsparpotential von 14 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr. Die KfW fördert allerdings nur, wenn die gesetzlichen Standards übertroffen werden. Das würde zwangsläufig eine Erhöhung auf das KfW-Effizienzhaus 40 bedeuten. Dies würde Mehrkosten von 13.500 Euro bedeuten, bei einer Energieeinsparung von lediglich 4 Kwh/m2 und Jahr. „Diese Baukostensteigerung steht aber in keinem angemessenen Verhältnis mehr zum energetischen Einsparpotenzial“, erläuterte Pakleppa, da davon ausgegangen wird, dass die energetischen Einsparziele auch weiter erreicht werden.

Seit Januar gehen bei der KfW immer mehr Anträge zu den Förderprogrammen ein. Dabei geht es verstärkt um die energetische Modernisierung des Gebäudebestands. Mit der steuerlichen Förderung energetischer Sanierungen ist ein weiteres Instrument dazu gekommen. „Im Gebäudebestand liegt das weitaus größere Einsparpotenzial als im Neubau. Hier gilt es neben den vorhandenen Investitionsanreizen vor allem die Beratung der Hausbesitzer und Investoren von Wohn- und auch von Nichtwohngebäuden über die Vorteile steigender Energieeffizienz auszubauen. Hier leistet unser Verband mit den Energieberatern im Handwerk schon seit längerer Zeit eine hervorragende Arbeit“, so Pakleppa abschließend.

Prämien der BG Bau für den konstruktiven Arbeitsschutz

Es ereignen sich zahlreiche Unfälle auf Baustellen, viele davon enden tödlich. Um dem entgegen zu wirken, fördert die BG Bau präventive Maßnahmen.

Allein im Jahr 2017 verunglückten 103.755 Beschäftigte auf Baustellen, 88 davon tödlich. Der Schwerpunkt im Unfallgeschehen sind Sturz- und Absturzunfälle. Aus diesem Grund ergreift die BG Bau bereits seit mehreren Jahren wichtige präventive Maßnahmen, um das Unfallrisiko auf dem Bau zu reduzieren.

Kleinsthubarbeitsbühnen/Lifte

Lifte finden Anwendung in Arbeiten aller Art im Hochbau, Ausbau und in der Gebäudeunterhaltung. Sie stellen eine Alternative zu Leitern dar und sind für eine Person vorgesehen. Ergonomisch ist ein Lift äußerst vorteilhaft. Durch eine gesündere Körperhaltung werden die Gelenke und besonders der Rücken entlastet. Die IG Bau übernimmt pro Maßnahme 25 Prozent der Anschaffungskosten, maximal 1.500 Euro.

Bautreppen

Bautreppen dienen als temporäre Möglichkeit, um einzelne Geschossebenen zu überbrücken. Sie finden Einsatz in der Rohbau- und Ausbauphase bis zum Einbau der endgültigen Treppen. Das Begehen von Bautreppen ist im Vergleich zu Anlegeleitern sicherer und in ergonomischer Hinsicht weniger belastend. Auch kann Werkzeug und Material auf diesen leichter mitgeführt und bedarfsweise beidhändig transportiert werden. Die Anschaffung von Bautreppen wird mit einer Rückerstattung von bis zu 750 Euro unterstützt, beziehungsweise von 50 Prozent der Anschaffungskosten.

Weitere präventive Maßnahmen, die von der BG Bau unterstützt werden und weitergehende Informationen sind auf der Internetseite der BG Bau unter Service zu finden.

Baugewerbe will Verlängerung für Baukindergeld

Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) fordert die Fortführung des bald auslaufenden Baukindergeldes. Die Förderung trage zur Verbesserung des Wohnungsbaus bei.

2018 hat die Bundesregierung ein Maßnahmenpaket zur Schaffung von mehr bezahlbarem Wohnraum beschlossen. Eine dieser Maßnahmen war das Baukindergeld. Zum Ende des Jahres soll diese Förderung nun auslaufen. ZDB-Geschäftsführer Felix Pakleppa meint aber: „Die Erfolgsgeschichte Baukindergeld endet, bevor sie richtig begonnen hat. Die Förderung trägt bereits jetzt dazu bei, den Wohnungsbau zu fördern und somit die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt zu entlasten.“ Allerdings werde durch die kurze Projektdauer eine tatsächliche Verbesserung der Situation verhindert. „Daher fordern wir eine Verstetigung der Förderkulisse über den 31. Dezember 2020 hinaus, um echte Impulse für den Wohnungsbau zu setzen.“

Nach Angaben des KfW ist die Nachfrage nach der Förderung groß: Zum 31. März des vergangenen Jahres lagen etwa 26.500 Anträge vor – zum 31. Dezember 2019 waren es knapp 129.000. Sollte die Bundesregierung die Förderung verlängern, rechnet der ZDB mit einer weiteren Zunahme der Nachfrage. Außerdem fordert Pakleppa, mehr Mittel in den sozialen Wohnungsbau zu investieren: „Mit der Grundgesetzänderung, durch die sich der Bund finanziell am sozialen Wohnungsbau beteiligen kann, sind die richtigen Weichen gestellt worden. Diese Chance muss nun genutzt werden. Auch über 2021 hinaus sollten entsprechende Finanzmittel für sozialgebundenen Wohnungsbau bereitgestellt werden, um für mehr bezahlbaren Wohnraum zu sorgen.“ So müssten vor allem investive Impulse dazu anregen, auch langfristig mehr bezahlbaren Wohnraum zu errichten. „Die Fortführung des Baukindergelds und des sozialen Wohnungsbaus können hierzu einen wichtigen Beitrag leisten“, so Pakleppa.

Handwerk freut sich über mehr Geld für Weiterbildungen

Die Bundesregierung hat beschlossen, das Weiterbildungsstipendium aufzustocken. Der Generalsekretär des ZDH, Holger Schwannecke, sieht in der Aufstockung viele Vorteile.

Die Rede ist von einer Erhöhung der Förderung für die Höhere Berufsbildung von 7.200 auf 8.100 Euro. Bereits seit dem 1. Januar ist diese Erhöhung wirksam. „Insbesondere angehenden Meistern hilft diese finanzielle Unterstützung der Bundesregierung bei der Vorbereitung auf ihre Prüfung. Gerade vor dem Hintergrund, dass in den nächsten fünf Jahren mindestens rund 100.000 Betriebsnachfolgen anstehen, ist es wichtig, junge Menschen zu einer beruflichen Weiterbildung zu motivieren und finanzielle Barrieren, die sie davon abhalten könnten, möglichst auszuräumen“, so der Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH).

Um noch mehr beruflich Hochqualifizierte zu erreichen, müsse das Weiterbildungsstipendium nach Ansicht von Schwannecke allerdings zeitnah grundständig weiterentwickelt werden. In einem ersten Schritt sollte laut ihm die Gruppe der Förderempfänger insgesamt ausgedehnt werden. „Die Zahl der Weiterbildungsstipendien auf derzeit jährlich 6.000 zu begrenzen, stellt eine Benachteiligung der beruflichen Bildung gegenüber den im akademischen Bereich geförderten Stipendienprogrammen dar. Das sollte dringend geändert werden, wenn man es ernst meint mit der Gleichwertigkeit beruflicher und akademischer Bildung.“ Auch fordert Schwannecke die Ausdehnung der Altersgrenze von derzeit 24 auf 27 Jahre, „um die steigende Bedeutung des lebenslangen Lernens zu unterstreichen“. Die Bundesregierung müsse nun mutige Schritte gehen, um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung Realität werden zu lassen.

Zuschüsse für altersgerechtes Umbauen verbraucht

Mithilfe des Zuschuss-Programms „Altersgerecht Umbauen“ der KfW werden altersgerechte Umbauvorhaben bezuschusst. Doch der Fördertopf für dieses Jahr ist bereits leer.

Bis zu 6.250 Euro können Bauherren für Umbauten zum altersgerechten Wohnen erhalten. Seit Jahren ist das Programm sehr nachgefragt. Dieses Jahr war die Nachfrage vielleicht etwas zu groß, denn: Die 75 Millionen Euro, die jährlich für das Programm bereitgestellt werden, sind zum wiederholten Mal vor Jahresende aufgebraucht. Für das letzte Quartal 2019 ist ohne Aufstockung der Bundesmittel keine Antragstellung mehr möglich. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BASGO) und der Verband Wohneigentum (VWE) fordern nun, das Zuschuss-Programm der KfW mit schrittweise steigenden, für das ganze Kalenderjahr ausreichenden Finanzmitteln auszustatten. „Die Mittel von 50 Millionen Euro haben 2016 nur bis zur Jahresmitte gereicht. Für 2017 haben wir bereits gefordert, mindestens 100 Millionen Euro bereitzustellen. Und diese Summe sollte in den nächsten fünf Jahren kontinuierlich angehoben werden“, erinnert Manfred Jost, Präsident des Verband Wohneigentums. Franz Müntefering, Vorsitzender der BAGSO, fordert: „Dieses erfolgreiche Zuschussprogramm, das den Bürgerinnen und Bürgern die Vorsorge erleichtert und hilft die Zahl schwerer Stürze im Haushalt zu vermindern, muss gut ausgestattet und lückenlos verstetigt werden.“ Eine Förderung von altersgerechten Umbaumaßnahmen erfolgte zum ersten Mal im Rahmen des „Konjunkturpakets I“ in den Jahren 2010 und 2011. 2014 wurde das Zuschussprogramm der KfW dann wieder aufgelegt. Gestartet wurde mit einem Fördertopf von 54 Millionen Euro, 2016 gab es lediglich 50 Millionen. 2017 wurde er auf 75 Millionen Euro aufgestockt, diese Höhe gilt bis 2022.

Neues Gebäudeenergiegesetz ist Verband Dorn im Auge

Bis zum 28. Juni konnte Stellung zum neuen Entwurf des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) genommen werden. Der Energieberaterverband GIH sieht viele Probleme ungelöst.

Der GIH, eine Interessenvertretung für Energieberatung Rhein-Ruhr, begrüßt die Zusammenfassung vieler energiepolitischer Gesetze in einem Entwurf. Die damit verbundenen Vereinfachungen würden mehr Planungssicherheit für Gebäudeeigentümer und Energieberater bedeuten. Auch bewertet der Verband es positiv, „dass auch nun die Handwerksmeister unter den Energieberatern mit entsprechender Weiterbildung Energieausweise für Nichtwohngebäude ausstellen dürfen. [Dies] hebt eine Diskriminierung auf und stellt die Beratung auf ein breiteres Fundament“, lobt Jürgen Leppig, Bundesvorsitzender der GIH. Leppig zeigt sich außerdem erleichtert darüber, dass sich einige Aufweichungen hinsichtlich des geforderten energetischen Standards nicht mehr im aktuellen Entwurf wiederfinden, obwohl in der Vorversion noch die Rede davon war.

Der Entwurf ist noch nicht genug

„Mit Blick auf die Anforderungen vonseiten der EU geht uns der Entwurf aber dennoch nicht weit genug”, bemängelt Leppig. Denn die derzeitigen Effizienzanforderungen aus der Energiesparverordnung (EnEV) sollen unverändert als Niedrigst-Energiestandard für Neubauten ins neue GEG übernommen werden. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich die EU, deren Erwartung an ein Niedrigenergiegebäude bei keinem oder einem nur sehr geringen Energiebedarf liegt, mit einer Lösung abspeisen lässt, die in etwa dem KfW-Standard 70 gleichkommt”, meint der GIH-Bundesvorsitzende. Für ihn ist es daher unmöglich, die EU-Klimaschutzziele 2030 und 2050 zu erreichen und auch die Energiewende ließe sich so nicht stemmen.

Auch sieht es der Verband als großes Problem, dass die Zahl der Energieausweise sich momentan nicht positiv entwickelt. „Hausbesitzer werden ihrer Nachweispflicht nach wie vor durch minderwertige Verbrauchsausweise ohne Aussagekraft über Billigangebote aus dem Internet nachkommen können.“ Der Entwurf verfehle mit seinen aktuellen Bestimmungen somit seinen Zweck, meint Leppig. „Angebracht wäre es, jetzt verbindlich auf Bedarfsausweise umzuschwenken und diese perspektivisch zu ganzheitlichen Sanierungsfahrplänen weiter zu entwickeln.” Ein Schritt in die richtige Richtung wäre ein Berechnungsverfahren mit einer sinnvollen Übergangszeit, wenn ein Bedarfsausweis ausgestellt werden soll.

Steuerliche Förderung bei Gebäudesanierung

Bundesbauminister Horst Seehofer kündigte Pläne an, Gebäudesanierungen in Zukunft mit einer steuerlichen Förderung zu belohnen. Das Baugewerbe begrüßt diesen Vorschlag.

Um den Klimaschutz voranzutreiben, hat Seehofer konkrete Pläne. So sei es wichtig, den Klimaschutz vor allem im Gebiet Gebäude und Gebäudesanierung endlich voranzutreiben, da der Gebäudebereich in diesem Anliegen bisher viel zu wenig im Mittelpunkt gestanden hätte. Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) freut sich über diese Entscheidung: „Die energetische Sanierung des Gebäudebestandes bietet ein riesiges Potenzial, den Ausstoß von CO2 zu reduzieren und somit einen signifikanten Beitrag zum Klimaschutz zu leisten”, erklärt Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des ZDB. „Daher können wir die Ankündigungen des Bundesbauministers, die Sanierung von Altbauten steuerlich zu fördern, nur begrüßen.“

Dass Klimaschutzmaßnahmen bei Gebäuden bisher eher im Hintergrund waren, ist bei den aktuellen Zahlen ziemlich überraschend: so könnten durch die Steuervergünstigungen 3,39 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Würde die Förderung 20 bis 30 Prozent betragen, könnten rund ein Viertel der Einsparungen im Gebäudebereich anfallen. Letztendlich könnte der CO2-Ausstoß mit der Sanierung von Häusern um rund zwei Drittel verringert werden. Bisher standen den gewünschten Änderungen einige Punkte im Weg. So ist im geplanten Haushaltsentwurf für das Jahr 2020 keine steuerliche Förderung zur Gebäudesanierung vorgesehen. So wie im Entwurf für das Jahr 2019 wird dieser Punkt überhaupt nicht berücksichtigt. Bisher liegt die Sanierungsrate von Altbauten im Jahr nur bei einem Prozent, umso wichtiger werde es laut dem Baugewerbe, die vorgesehene Förderung aus dem Koalitionsvertrag endlich in die Tat umzusetzen.

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Go digital: Beratungen zum halben Preis

Mittelständische Firmen können Beratungen zum Thema Digitalisierung in Anspruch nehmen. Das Bundeswirtschaftsministerium übernimmt bis zu 50 Prozent der Beratungskosten.

Im Zeitalter der Digitalisierung wird es für die Betriebe immer wichtiger, mitzuziehen. Damit mittelständische Unternehmen mitkommen, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) das Förderprogramm „go-digital“ gestartet. Im Rahmen dieses Programms gibt es online eine interaktive Beraterlandkarte, auf der jedes Unternehmen die nächste Beraterin oder den nächsten Berater finden und kontaktieren kann. Kontaktdaten, Ansprechpartner und Hintergrundinformationen zu den Leistungen stehen per Mausklick bereit. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier stellt die Wichtigkeit des Programms heraus: „Für unsere Unternehmen und ihre Beschäftigten aber auch für die künftige Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft insgesamt ist entscheidend, dass insbesondere kleine und mittlere Unternehmen den Anschluss an die Digitalisierung erfolgreich hinbekommen. Mit unserem unbürokratischen Förderprogramm ‚go-digital‘ unterstützen wir sie dafür bedarfsgerecht vor Ort.“

BMWi fördert umfangreich

Das Förderprogramm unterstützt alle interessierten kleinen und mittleren Unternehmen, die Beratungsleistungen für die Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse in Anspruch nehmen wollen. Hat ein Unternehmen einen passenden Berater auf der Karte gefunden, muss es einen Beratervertrag abschließen. Um alles Weitere, wie zum Beispiel die Antragstellung, kümmert sich das Beratungsunternehmen selbst. Ein großer Vorteil des Programms: das BMWi übernimmt bis zu 50 Prozent der entstandenen Beratungskosten. Dass der Bedarf sehr groß ist, zeigen die Zahlen: circa 200 Förderanträge gehen jetzt schon monatlich ein, und es werden immer mehr. Auch die Zahl der vom BMWi autorisierten Beratungsunternehmen steigt immer weiter; mittlerweile sind es schon über 700.

Image: BIRCO GmbH

Das nachhaltige Entwässerungssystem

Dank vieler Varianten lässt sich jede Herausforderung lösen – mit gutem Gewissen. Denn hier vereint sich High Performance Beton mit Rücksicht auf Umwelt und Gesundheit.

BIRCO präsentiert mit der Produktserie BIRCO Filcoten® nachhaltige Entwässerungssysteme: Die leichten Rinnenelemente für den Garten- und Landschaftsbau enthalten keine künstlichen Harze oder Kunststoffe, die unsere Umwelt belasten. Zudem ist der Produktionsprozess CO2 optimiert und das Material voll recycelbar. Das Institut für Baubiologie Rosenheim (IBR) bestätigt die Unbedenklichkeit des Werkstoffs für Umwelt, Mensch und Wasser.

Ruckzuck eingebaut – unterschiedliche Rinnensysteme für jeden Anwendungsbereich. Testen Sie jetzt die Vorzüge von Material und Service der BIRCO Filcoten® Produktserie! Mehr unter www.birco.de/filcoten

Die BIRCO Filcoten® Fakten im Überblick:

  • Robustes und leichtes Material
  • Schöne Abdeckungen
  • System mit Gefällerinnen und Sinkkästen
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Mehr Geld für Einbruchschutz

Wer sein Haus vor Einbrechern schützen will, erhält seit April mehr Zuschüsse als vorher. Die KfW-Förderbank hat ihre Förderbedingungen zum Einbruchschutz angepasst.

Im Programm „Einbruchschutz – Investitionszuschuss“ von der KfW wurde einiges geändert. Sowohl die Technischen Mindestanforderungen als auch die förderfähigen Einbruchschutzmaßnahmen wurden überarbeitet. So werden zukünftig auch Gefahrenwarnanlagen und Sicherheitstechnik in Smart Home-Anwendungen mit Einbruchmeldefunktion bezuschusst.

Die Zahlen

Wurden Investitionskosten in den Einbruchschutz als förderfähig eingestuft, erhalten die Eigentümer beziehungsweise Mieter einen Zuschuss in Höhe von zehn bis 20 Prozent. Bei Investitionen zwischen 500 und 1.000 Euro erhält man pro Antrag Zuschüsse in Höhe von 100 bis 200 Euro. Sind die förderfähigen Investitionskosten höher als 1.000 Euro, fördert die KfW die ersten 1.000 Euro mit 20 Prozent und die restlichen Kosten mit 10 Prozent. Maximal förderfähig sind Investitionskosten in Höhe von 15.000 Euro. So kann man Zuschüsse von maximal bis zu 1.600 Euro erhalten. Sowohl Mieter als auch Eigentümer, die in den Einbruchschutz investieren, können den Zuschuss beantragen und müssen diesen nicht zurückzahlen.

Anforderungen und Bedingungen

Gewisse technische Mindestanforderungen müssen die Anlagen allerdings erfüllen, bevor es einen Investitionszuschuss gibt. So müssen beim Einbau von Gefahrenwarnanlagen und von Sicherheitstechnik in Smart Home-Anwendungen die Anforderungen der DIN VDE V 0826-1 erfüllt werden und auch die Einbruchmeldefunktion muss einwandfrei nach den Normen funktionieren. Außerdem sieht die KfW seit dem 1. April eine Überprüfung der förderfähigen Maßnahmen durch einen Fachunternehmer vor. Der Antragsteller muss diese Prüfung zwar nicht durchführen lassen, eine Fachunternehmerbestätigung gibt ihm allerdings die Sicherheit, dass alle Anforderungen tatsächlich eingehalten wurden, was die Voraussetzung dafür ist, den Zuschuss auch zu bekommen.