Ausbaugewerbe stellt Umsatzrekord auf

Im ersten Quartal 2019 kann das Ausbaugewerbe das höchste jemals gemessene Umsatzplus zum Jahresbeginn verzeichnen. Auch freut sich die Branche über mehr Beschäftigte.

Mit einem Plus von 7,8 Prozent im 1. Quartal 2019 verzeichnen die Ausbaugewerke im Handwerk eine beträchtliche Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahresquartal, das meldet das Statistische Bundesamt. Diese Zahl schreibt einen neuen Rekord: noch nie zuvor wurde zum Beginn eines neuen Jahres im Vergleich ein so großes Umsatzplus erreicht. Bereits seit dem 3. Quartal 2015 steigt der Umsatzzuwachs im Ausbaugewerbe kontinuierlich und schreibt zum 15. Mal in Folge schwarze Zahlen, wenn man die Zahlen mit den Vorjahreswerten vergleicht. Außerdem waren im 1. Quartal 2019 2,2 Prozent mehr Beschäftigte in diesem Branchenzweig tätig, als noch im 1. Quartal 2018.

Dabei kann sich jeder Wirtschaftszweig des Ausbaugewerbes über Umsatzzuwächse freuen. Das stärkste Wachstum erzielte der Bereich rund um Dämmung gegen Kälte, Wärme, Schall und Erschütterung mit 11,3 Prozent. Dicht dahinter folgt der Bereich der Elektroinstallation mit einem Plus von 9,3 Prozent und die Bauinstallation mit 8,4 Prozent. Im sonstigen Ausbau außerhalb der Bau- und Elektroinstallation nahm der Umsatz im Vergleich zum 1. Quartal 2018 um 6,6 Prozent zu. Innerhalb dieses Wirtschaftszweiges des sonstigen Ausbaus wurde in der Bautischlerei und -schlosserei mit 6,8 Prozent das größte Umsatzwachstum erzielt.

Image: Fotolia/weseetheworld

Handwerker nicht länger vom Dieselfahrverbot betroffen

Die Bundesregierung hat die Gesetze zum Diesel-Fahrverbot entschärft. Eine Handwerker-Ausnahme lässt den Zentralverband Deutsches Baugewerbe und das Baugewerbe aufatmen.

Nach einer Sitzung am 12. März hat sich der Umweltausschuss des Deutschen Bundestags auf eine Änderung im Gesetz zur Fahrverbots-Kontrolle geeinigt. So gibt es mehr Ausnahmen für handwerklich und kommunal genutzte Fahrzeuge, aber auch für die Dieselautos privater Entsorger, die beispielsweise privaten Bauabfall oder Müll aus gelben Tonnen transportieren.

Die ursprünglich geplante räumliche Einschränkung für Dieselwagen von Handwerkern und Bauarbeitern ist nach der Besprechung Geschichte: die Ausnahme-Erlaubnis gilt jetzt nicht mehr nur in belasteten Gebieten, sondern auch bundesweit. Somit sind Handwerkerfahrzeuge zwischen 2,8 und 7,5 Tonnen mit Hardware-Nachrüstung vom Fahrverbot ausgenommen. Auch für Handwerkerfahrzeuge, die die Nachrüstung selbst finanzieren, besteht nun eine bundesweite Ausnahme von Fahrverboten.

Baugewerbe zeigt sich zufrieden

Der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, Felix Pakleppa, ist zufrieden mit den neuen Entscheidungen: „Wir begrüßen den Beschluss des Umweltausschusses des Deutschen Bundestags. Denn durch die Änderung des Bundes-Immissionsschutz-Gesetzes werden mögliche Fahrverbote für baugewerbliche Diesel-Fahrzeuge eingeschränkt. Durch die Ausweitung der Ausnahmen ist sichergestellt, dass die Bautätigkeit nicht behindert wird. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung.“

Allgemein wurden bei der Gesetzesänderung die spezifischen Schadstoffklassen der Fahrzeuge berücksichtigt: auf Fahrzeuge der Schadstoffklasse Euro 6 wie Diesel-Pkw und Lkw bis 3,5 Tonnen kommt kein Fahrverbot zu. Auch nachgerüstete Euro 4- und Euro-5-Fahrzeuge werden von Fahrverboten ausgenommen, sofern sie weniger als 270 Milligramm Stickoxid pro Kilometer ausstoßen.

Image: iStock.com/KatarzynaBialasiewicz

Neue Richtwerte für Innenraumluft

Je mehr Stickoxide, desto schlechter die Luft. Verursacht werden sie zum Beispiel durch brennende Kerzen und Gasöfen. Neue Richtwerte sollen bei der Einschätzung helfen.

Im Mai 2019 werden aktualisierte Richtwerte für die Qualität der Innenraumluft veröffentlicht. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion hervor, in der sich die Partei nach der Qualität der Luft in öffentlichen Einrichtungen wie Kindergärten oder Krankenhäusern erkundigt. Im Mai erscheint das Bundesgesundheitsblatt, in dem der Ausschuss für Innenraumrichtwerte (AIR) die neuen Werte bekanntgeben will. Wie und wo die jeweiligen Messungen für die Überprüfung der Luftqualität durchgeführt werden sollten, steht in der VDI-Richtlinie 4300.

Im Jahr 1998 wurden erstmals Richtwerte für Stickstoffoxid abgeleitet. Im Dezember 2018 wurden sie bereits vom AIR beim Umweltbundesamt aktualisiert. So gilt beispielsweise eine Konzentration von 250 Mikrogramm Stickstoffdioxid pro Kubikmeter Luft bereits als Gefahrenwert, bei der dringende Handlungen empfohlen werden. Als Vorsorgewert, bei dem bereits gewisse Maßnahmen ergriffen werden sollten, gelten 80 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Einen Langzeitrichtwert hat der AIR nicht abgeleitet. Der Ausschuss verweist aber auf die Einhaltung des Richtwertes der Weltgesundheitsorganisation von durchschnittlich 40 Mikrogramm Stickstoffdioxid per Kubikmeter Luft, gemessen in einem Jahr. Keiner der Richtwerte stellt einen Grenzwert dar und auch eine Überwachungspflicht gibt es bisher in Deutschland nicht.

Image: Chlorophylle – stock.adobe.com

Förderung des Holzbaus stößt auf Unmut

Die Baden-Württembergische Regierung plant den Holzbau stärker zu fördern. Die einseitige Unterstützung stößt bei Vertretern des Mauerwerks auf Gegenwind.

„Was würde passieren, wenn Baden-Württemberg die aktuelle Investitionsinitiative pro E-Mobilität von VW unterstützt, indem es die Behörden des Landes anweist, ab sofort nur noch VW-Fahrzeuge als Dienstwagen anzuschaffen? Ein Sturm der Entrüstung würde durchs Ländle fegen“, bringt Dr. Ronald Rast, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM), die Situation in Baden-Württemberg auf den Punkt. Die Landesregierung plant zwar den Holzbau intensiver zu fördern, den des Mauerwerks hingegen nicht. Damit greift sie in den Wettbewerb der Bauweisen ein.

Baden-Württemberg als Gewinner

Bedenkt man dabei, dass das Bundesland der größte Waldbesitzer ist und mit Verkauf von Holz aus staatlichem Besitz in 2011 mehr als 150 Millionen Euro mit einer Umsatzrendite von fast 25 Prozent erwirtschaftet wurden, bekommt die Situation eine ganz andere Brisanz. So würde vor allem Baden-Württemberg selbst von der Förderung profitieren. 

Dabei ist die Errichtung von Ein-und Mehrfamilienhäusern mit Mauerwerk rund zehn Prozent günstiger, als der Bau mit Holz. Die Kommunen und das Land, die per Vergaberecht daran gebunden sind wirtschaftlich zu handeln, investieren Steuergelder in öffentliche Bauten. Trotzdem bleibt eine Begründung dafür aus, warum die Holzbauweise dennoch bevorzugt werden sollte. Tritt die geplante Förderung in Kraft, werden die mit der Holzbauweise konkurrierenden Branchen kategorisch außen vor bleiben. In Baden-Württemberg sind das rund 45.000 Beschäftige, die indirekt oder direkt im Wohnbau mit Mauerwerken tätig sind.

Klare Zielvorgaben

Die Haltung von Ronald Rast von der DGfM ist daher klar: „Es müssen faire Wettbewerbsbedingungen geschaffen werden und klare Zielvorgaben festgelegt werden.“ Denn nur so könne man schnell, kostengünstig und nachhaltig bauen. Es solle dem Sachverstand der Marktteilnehmer überlassen werden, welche Bauweise die bessere ist. Planungs- und Genehmigungsverfahren müssten entschlackt werden, optimierte Baunutzungsverordnungen und eine optimale Infrastruktur für die Zukunft des Bauens geschaffen werden. Vollkommen unnötig seien dagegen Festlegungen und Bauweisen, die von der Politik vorgeschrieben werden.

Image: OlegDoroshin – stock.adobe.com

Trinkwassersicherheit bei Baumaterial schwer zu überprüfen

Hierzulande eingebautes Sanitärmaterial muss Vorschriften entsprechen, um die Trinkwassersicherheit zu garantieren. Nicht alle erhältlichen Produkte halten diese ein.

Wenn in deutschen Bädern Armaturen und Sanitärartikel verbaut werden, müssen sie bestimmte Vorgaben erfüllen. Denn gerade für Bauteile die mit Trinkwasser in Berührung kommen, gelten in Deutschland gewisse Regeln. Und trotzdem gibt es Probleme. Denn Kunden erhalten auf dem deutschen Markt auch Produkte, die offiziell nicht verbaut werden dürfen.

EU strebt einheitliche Reglung an

Obwohl es bereits seit April 2017 Richtlinien für Werkstoffe und Einbauteile aus Metall verbindlich gibt und an Vorgaben für Kunststoffe und andere organische Materialien sowie keramische Werkstoffe gearbeitet wird, sieht das Ganze in der Praxis ganz anders aus: Eine Verpflichtung der Hersteller auf den Bauteilen anzugeben, aus welchem Material sie bestehen und ob sie den deutschen Trinkwasservorgaben entsprechen oder nicht, gibt es nämlich bisher nicht. Die Trinkwassersicherheit ist so kaum oder nur sehr schwer überprüfbar.

Anfang des Jahres legte die EU-Kommission eine Novelle der EU-weiten Trinkwasserrichtlinie vor, die sich genau dieser Schwierigkeit annimmt. Geplant sind genaue Vorgaben für die Materialien der Bauteile die mit Trinkwasser in Berührung kommen, die für alle Länder bindend sind. Die Frage nach einer Kennzeichnungspflicht, die vor allem die Praxis einfacher machen würde, bleibt aber weiterhin offen. Ende Oktober stimmte zumindest das EU-Parlament den Plänen der Kommission zu. Jetzt geht es darum, dass die Mitgliedsländer im Rat über das Thema verhandeln. Laut eines Sprechers des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU) sind im Moment unterschiedliche Möglichkeiten im Gespräch: „Entweder eine Regelung über die EU-Bauprodukteverordnung oder über einheitliche Vorgaben für Materialien in Kontakt mit Trinkwasser in der Trinkwasserrichtlinie.“

Rechtliche Folgen für Handwerker bisher noch möglich

Die seit letztem Jahr in Deutschland geltenden verpflichtenden Vorgaben drehen sich um hygienische Anforderungen. Das Umweltbundesamt erarbeitete sie entsprechend der Trinkwasserverordnung. Seitdem sind sie für Bauteile aus Metall wie Wasserleitungen, Armaturen und Wasserhähne für Küchen und Bäder gültig. Trotzdem bleiben Produkte anderer, nicht-deutscher Hersteller, im Handel erhältlich. Nach EU-Gesetz dürfen Hersteller in der EU ihre Waren auch in der gesamten EU vertreiben. Dabei dürfen sie nicht von zu strengen Bestimmungen einzelner Länder beeinflusst werden. Daher sind auf dem deutschen Markt Bauteile käuflich erhältlich, die aber nach deutschem Recht gar nicht eingebaut werden dürfen. Bleibt es für den Heimwerker bei einer Ordnungswidrigkeit, wenn er ein Teil einbaut, das nicht den deutschen Vorschriften entspricht, kann es für den SHK-Handwerker rechtliche Folgen haben.

Wer auf Nummer sicher gehen will muss den Hersteller fragen

Da es eben weder eine Kennzeichnungspflicht noch ein Siegel für das Einhalten der Vorgaben gibt, bleibt es ein großes Problem die genauen verwendeten Materialien herauszufinden. Der Rechtsexperte des Zentralverbandes Sanitär, Heizung, Klima (ZVSHK), Carsten Müller-Oehring, rät Handwerkern beim Hersteller nachzufragen und nur Bauteile zu verwenden, deren Gesetzeskonformität vom Hersteller bestätigt wurde. Zusätzlich stellt der Verband seinen Mitgliedern eine Liste zur Verfügung, auf der sich Hersteller finden die dem Verband bestätigt haben, dass ihre Produkte der gesetzlichen Norm entsprechen. Vollständig ist diese Liste allerdings nicht.

Wenn der Kunde das Material kauft

Sogenanntes beigestelltes Material wird oft verwendet um die Baukosten gering zu halten. Oft werden sie im Internet oder in Baumärkten gekauft und den bestellten Handwerkern zum Einbau zur Verfügung gestellt. „Aufklären muss der Handwerker seinen Kunden dennoch über all die Gefahren, die das Material mit sich bringen kann, also beispielsweise auch, dass eine Armatur nicht zwingend der Trinkwasserverordnung entspricht, wenn der Kunde sie im Baumarkt gekauft hat“, sagt Carsten Müller-Oehring. Gibt es keine Sicherheit für die Trinkwassersicherheit der Produkte und der Handwerker baut sie trotzdem ein, verstößt er gegen geltendes Recht und haftet, da er eine mangelhafte Leistung erbracht hat. Per Vertragsklausel kann der Handwerker eine Haftung wegen Verstoßes gegen eine bestehende Aufklärungs- und Informationspflicht allerdings ausschließen.

Image: alexandre zveiger – stock.adobe.com

Neues Verfahren für Hochglanzlack soll Raumluft verbessern

Frische Luft ist wichtig – gerade innerhalb von Gebäuden. Ein neues Herstellungsverfahren für Lackmöbel ohne Lösemittel soll dabei helfen, die Raumluft zu verbessern.

Der Geruch von Lösemittel aus Möbeln und Bauprodukten ist in neu ausgestatteten Innenräumen keine Seltenheit. Die Firma Innovative Oberflächentechnologien (IOT, Leipzig) will dies nun vollends verhindern und erhält dabei fachliche und mit rund 332.000 Euro auch finanzielle Unterstützung von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Wissenschaftliche Unterstützung kommt zudem vom Leibniz-Institut für Oberflächenmodifizierung (IOM, Leipzig). „Kann die Idee erfolgreich umgesetzt werden, wird nicht nur die Luftqualität in geschlossenen Räumen verbessert. Sie kann auch helfen, Rohstoffe zu schonen und Energie zu sparen“, erwartet DBU-Generalsekretär Alexander Bonde.

Lackfolien ohne Lösemittel

Um Küchen oder andere Möbel auf Hochglanz zu bringen, werden sie in der Regel mit einer speziellen Folie in Klavierlack-Qualität beschichtet. „Dafür wird eine sehr glatte Folie mit speziellem Lack beschichtet, der bis zur Hälfte aus Lösemitteln besteht. Anschließend muss die Folie getrocknet und unter ultraviolettem Licht gehärtet werden“, erläutert Projektleiter Prof. Dr. Reiner Mehnert das bisherige Verfahren. Dieser Vorgang verbraucht jedoch viel Energie und Rohstoffe: allein für den europäischen Möbelmarkt würden 300 bis 500 Tonnen Lösemittel und 1.200 Megawattstunden Energie verbraucht.

Die Idee von IOT und IOM ist es nun, Speziallacke zu entwickeln, die auch ohne Lösemittel auskommen. Zusätzlich soll die Farbe beim Auftragen auf die Folie mechanisch so bearbeitet werden, dass eine für den Hochglanzeffekt verantwortliche, sehr ebene Oberfläche entsteht.

Bekanntes Verfahren soll helfen

„Für den zweiten Schritt – das Aushärten der Lackschicht mit Hilfe von ultraviolettem Licht – wollen wir zudem ein Verfahren nutzen, das wir im Rahmen eines fast abgeschlossenen DBU-Projektes erfolgreich weiterentwickelt haben“, erklärt Prof. Mehnert. „Dank dieses weltweit einzigartigen Verfahrens können wir auf die ansonsten benötigten Rezepturbestandteile zum Start der Aushärtereaktion verzichten. Diese sind teuer, knapp am Markt, und deren Rückstände in der Lackschicht belasten die Luft in den Räumen, in denen die Möbel später stehen.“

Zudem werde insgesamt weniger Lack aufgetragen. Schon jetzt hätten verschiedene Firmen Interesse an diesem Verfahren bekundet, die Verhandlungen würden laufen. DBU-Generalsekretär Bonde: „Das Projekt hat Modellcharakter. Anwendungsmöglichkeiten in anderen Branchen versprechen einen breiten Nutzen und damit große Umweltentlastung.“

Image: Fotolia/weseetheworld

Eigenmächtige Zaun-Neubauten können zum Problem werden

Vorsicht an der Grenze: Wer eigenmächtig einen seit längerer Zeit bestehenden Zaun verändern möchte, muss dies mit seinem Nachbarn absprechen, entschied nun ein Gericht.

Wer eine jahrelang allseits akzeptierte Grenzlösung zwischen zwei Grundstücken unvermittelt und eigenmächtig verändert, der muss mit rechtlichen Schwierigkeiten rechnen. Auf ein entsprechendes Urteil weist der Infodienst Recht und Steuern der LBS hin. (Bundesgerichtshof, Aktenzeichen V ZR 42/17)

Der Fall: Die Grundstücke zweier Nachbarn waren durch einen Maschendrahtzaun mit einer Höhe von 65 bis 107 Zentimetern als gemeinsame Grenzeinrichtung getrennt. Doch dann errichteten die Mieter des einen Grundstücks unmittelbar hinter dem Maschendrahtzaun zusätzlich einen 180 Zentimeter hohen Holzflechtzaun, ohne zuvor eine Zustimmung der Nachbarn eingeholt zu haben. Um die Beseitigung der „Grenzanlage“ ging es in der Folgezeit durch mehrere Gerichtsinstanzen hindurch, bis schließlich der Bundesgerichtshof (BGH) ein letztes Wort in dieser Angelegenheit sprach.

Das Urteil: Der zusätzliche Holzflechtzaun musste verschwinden. Zuvor, so die BGH-Richter, habe es nur den unauffälligen Maschendrahtzaun gegeben. Nun aber sei eine besonders markante Abgrenzung hinzugekommen, die der Nachbar nicht akzeptieren müsse. Der objektiven Beschaffenheit nach diene auch der neue Zaun beiden Grundstücken, weswegen er nicht ohne Zustimmung des Nachbarn hätte errichtet werden dürfen.

Image: © iStock.com/Johnny Greig

Neue Vertriebsleitung bei Emco Klima

Der Lüftungs- und Klimaspezialist Emco Klima hat eine neue Vertriebsspitze: Seit dem ersten Februar 2017 verantwortet Matthias Bembom sämtliche Vertriebsaktivitäten des Unternehmens im Inland. Der 37-jährige hat direkt nach dem Studium der Energie-, Gebäude- und Umwelttechnik bei Emco Klima angefangen, wo ihm zuletzt die Leitung der Verkaufsgruppe Inland und anschließend die Projektabwicklung übertragen wurde.

Als neuer Vertriebsleiter hat sich Bembom zum Ziel gesetzt, das bundesweite Vertriebsnetz noch weiter auszubauen, gezielte Kundenansprache und Akquisitionen zu intensivieren sowie das Organisations- und Projektmanagement zu optimieren.

Bembom übernimmt die Position von Joachim Heinsch, der in das Key-Account-Management wechselt und bundesweit die Bereiche Hotel und Automotive verantwortet.

„Stein im Brett“-Award: Tolle Preise für teilnehmende Handwerker

Damit Handwerker zufriedenstellende Arbeit leisten können, ist neben dem eigenen Know-how vor allem das richtige Material gefragt. Aus diesem Grund ist es insbesondere für Profis wichtig, auf zuverlässige Hersteller und ihre Produkte zurückgreifen zu können. Doch welche Marke gilt als Qualitätsführer? Welche Marke genießt das Vertrauen des Handwerks und wer bietet die besten Verarbeitungsvorteile zum günstigen Preis? Um diese Fragen beantworten zu können, führte die ibau GmbH im vergangenen Jahr die größte Branchenbefragung unter Handwerkern und Fachunternehmern durch. Continue reading…

Kostenlose Bauinformationen, die Ihr Geschäft voranbringen

Jetzt kostenlos anmelden

Potenzielle Aufträge, Mitbewerber sowie Neuigkeiten und Trends aus Ihrer Branche beeinflussen täglich Ihr Geschäft. Um erfolgreich zu sein, müssen Sie all diese Themen im Blick behalten. Im stressigen Arbeitsalltag fehlt dafür oft die Zeit. Daher erleichtern wir Ihnen das Beobachten und Bewerten der Informationsflut. Wir versorgen Sie kostenlos mit den aktuellen und wichtigsten Meldungen der Bauwelt– auf Ihre Interessen zugeschnitten und passend für Ihre Branche.

Continue reading…