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Bauhauptgewerbe erlebt „Wonnemonat“ Mai 2018

Zehn Prozent mehr Aufträge, fünf Prozent mehr Umsatz: Der Mai 2018 entwickelte sich für das deutsche Bauhauptgewerbe prächtig, belegen die neuesten Wirtschaftszahlen.

Der „Wonnemonat Mai“ macht seinem Namen in der Bauwirtschaft wieder einmal alle Ehre – die Bauunternehmen meldeten eine hohe Nachfrage nach Bauleistungen: Wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie in der neuesten Ausgabe seines Aktuellen Zahlenbildes mitteilt, lag der Auftragseingang der Betriebe des Bauhauptgewerbes mit 20 und mehr Beschäftigten im Mai um nominal 10,0 Prozent über dem Niveau des vergleichbaren Vorjahresmonats.

Auch im Vergleich zum Vormonat haben die Aufträge nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigt) zugelegt, und zwar um 4,6 Prozent – trotz des mittlerweile erreichten hohen Niveaus. Für den gesamten Zeitraum von Januar bis Mai ergibt sich ein Orderplus von nominal 7,5 Prozent.

Klar mehr Umsatz

Dies schlägt sich auch im Umsatz nieder: Die Baubetriebe mit 20 und mehr Beschäftigten meldeten für Mai ein Plus von nominal 5,4 Prozent und das, obwohl ihnen zwei Arbeitstage weniger zur Verfügung standen als im Mai 2017. In den ersten fünf Monaten lag der Umsatz um 7,5 Prozent über dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Entsprechend zufrieden zeigten sich die Bauunternehmen: 93 Prozent der im Rahmen des ifo Konjunkturtests Befragten beurteilten ihre aktuelle Geschäftslage als gut bzw. befriedigend, das war der mit Abstand höchste gesamtdeutsche Juni-Wert. Auch die Zukunftsaussichten sind so positiv wie nie: 96 Prozent der Baufirmen erwarten in den kommenden sechs Monaten eine günstigere oder zumindest gleichbleibende Geschäftslage.

 

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