BAU 2021 wird als hybride Messe stattfinden

Obwohl die Messe München ein Hygienekonzept vorweisen kann, wird die BAU 2021 doch nicht in gewohnter Form stattfinden, sondern in einem hybriden Format.

Im Juni hatte die Messe München angekündigt, dass die BAU, Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme, vom 11. bis 16. Januar 2021 als klassische Präsenzmesse stattfindet. Doch wurde auch angekündigt, die Entwicklungen der Pandemie abzuwarten und die Lage Ende September noch einmal zu prüfen. Jetzt wurde sich in einem Votum klar gegen eine klassische Präsenzmesse entschieden.

Viele Aussteller können unter den aktuellen Bedingungen nicht anwesend sein

„Sinkende Infektionszahlen und Grenzöffnungen gaben im Juni die berechtigte Hoffnung auf eine deutliche Besserung der Situation“, erklärt Dr. Reinhard Pfeiffer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München. „Leider haben sich die Vorzeichen im Laufe des Septembers stark geändert. Auch wenn eine Präsenzmesse mit unseren Schutz- und Hygienemaßnahmen möglich wäre, hat die Ausweisung von immer mehr Risikogebieten in ganz Europa mit den damit verbundenen Reisebeschränkungen jetzt diese Entscheidung gefordert. Nach unserer Ausstellerumfrage, die wir in den letzten Tagen gerade auch vor dem Hintergrund der sich verschärfenden Covid-19-Situation durchgeführt haben, hält nunmehr der weitaus überwiegende Teil unserer Aussteller seine Teilnahme an der Präsenzmesse für unrealistisch, da in der jetzigen Situation davon auszugehen ist, dass nur wenige der ursprünglich erwarteten Besucher vor Ort sein werden.“

Eine Kombination aus online und offline

Das neue Konzept sieht vor, dass sich Aussteller im ICM Internationales Congress Center München sowie in bis zu zwei Messehallen präsentieren können. Auch Foren und Sonderschauen sollen dort umgesetzt werden. Im digitalen Teil der Veranstaltungen stehen dem Publikum Vorträge und Diskussionen aus den Foren als Live-Stream sowie als aufgezeichnete Videos zur Verfügung. In eigenen Online-Sessions haben auch Unternehmen die Möglichkeit, ihre Produkte virtuell zu präsentieren. Für den Austausch mit anderen Teilnehmern werden virtuelle Network-Module angeboten und auch die traditionellen BAU Info Talks sollen in das hybride Modell integriert werden. Die BAU 2023 ist bisher in gewohnter Form geplant, soll allerdings durch digitale Anwendungen erweitert werden.

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