Pakleppa fordert „Stützung der Konjunktur“

Die Auftragslage in der Bauwirtschaft ist nachhaltig gefährdet, zudem leiden die Unternehmen unter erschwerten Arbeitsbedingungen am Bau.

„Noch gelingt es den Bauunternehmen größtenteils, den Baustellenbetrieb unter großen Anstrengungen aufrechtzuerhalten. Damit leisten die Bauunternehmen unter erschwerten Bedingungen einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Binnenkonjunktur.“, lobt Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe (ZDB). Bei einer internen Befragung gaben 40 Prozent der Bauunternehmen an, bereits von Auftragsstornierungen betroffen zu sein – 30 Prozent verzeichnen bereits einen Umsatzrückgang. Die Geschäftserwartungen für das zweite Halbjahr sinken. Mit großen Bemühungen wird versucht, den Baustellenbetrieb aufrecht zu erhalten, 80 Prozent der Befragten sehen allerdings Störungen in den Abläufen. Viele berichten von Lieferengpässen (43 Prozent) und auch Einschränkungen auf der Auftraggeberseite führen bei einer steigenden Zahl der Unternehmen zu Schwierigkeiten (43 Prozent).

„Wir müssen jetzt die Weichen stellen, um die Auftragslage halbwegs stabil zu halten. Dazu zählt vor allem ein Konjunkturpaket für die Kommunen, um diese bei ihren Investitionsaufgaben zu unterstützen.“, so Pakleppa weiter. Darüber hinaus fordert er Wachstumsimpulse für den Wohnungsbau, indem Sonderausschreibungen im Mietwohnungsbau fortgesetzt werden oder die lineare Abschreibung dauerhaft von 2 auf 4 Prozent erhöht wird. Auch die Fortführung des Baukindergeldes sieht er als wichtiges Instrument, um eine konjunkturstabilisierende Wirkung zu erzielen.

Prämien der BG Bau für den konstruktiven Arbeitsschutz

Es ereignen sich zahlreiche Unfälle auf Baustellen, viele davon enden tödlich. Um dem entgegen zu wirken, fördert die BG Bau präventive Maßnahmen.

Allein im Jahr 2017 verunglückten 103.755 Beschäftigte auf Baustellen, 88 davon tödlich. Der Schwerpunkt im Unfallgeschehen sind Sturz- und Absturzunfälle. Aus diesem Grund ergreift die BG Bau bereits seit mehreren Jahren wichtige präventive Maßnahmen, um das Unfallrisiko auf dem Bau zu reduzieren.

Kleinsthubarbeitsbühnen/Lifte

Lifte finden Anwendung in Arbeiten aller Art im Hochbau, Ausbau und in der Gebäudeunterhaltung. Sie stellen eine Alternative zu Leitern dar und sind für eine Person vorgesehen. Ergonomisch ist ein Lift äußerst vorteilhaft. Durch eine gesündere Körperhaltung werden die Gelenke und besonders der Rücken entlastet. Die IG Bau übernimmt pro Maßnahme 25 Prozent der Anschaffungskosten, maximal 1.500 Euro.

Bautreppen

Bautreppen dienen als temporäre Möglichkeit, um einzelne Geschossebenen zu überbrücken. Sie finden Einsatz in der Rohbau- und Ausbauphase bis zum Einbau der endgültigen Treppen. Das Begehen von Bautreppen ist im Vergleich zu Anlegeleitern sicherer und in ergonomischer Hinsicht weniger belastend. Auch kann Werkzeug und Material auf diesen leichter mitgeführt und bedarfsweise beidhändig transportiert werden. Die Anschaffung von Bautreppen wird mit einer Rückerstattung von bis zu 750 Euro unterstützt, beziehungsweise von 50 Prozent der Anschaffungskosten.

Weitere präventive Maßnahmen, die von der BG Bau unterstützt werden und weitergehende Informationen sind auf der Internetseite der BG Bau unter Service zu finden.

Mineralwolle im Einsatz für Lärmschutz

Durch seine offenporige Struktur kann der Dämmstoff Mineralwolle (Glaswolle und Steinwolle) einen großen Beitrag zum Lärmschutz leisten – von innen und außen.

Gerade Lärm in tiefen Frequenzen, wie zum Beispiel Straßenlärm oder das Dröhnen eines vorbeifliegenden Flugzeuges können mit dem Stoff sehr effizient absorbiert werden. „Fassaden und Dächer, die mit Mineralwolle gedämmt werden, erreichen – je nach Dicke und Aufbau – Schalldämmwerte von über 50 dB (Rw-Wert), wobei bereits eine Minderung lauter Geräusche um 10 dB als halb so laut wahrgenommen wird. Die Schalldämmung mit Mineralwolle sorgt daher auch bei hohen Außenlärmbelastungen für Ruhe im Innenraum“, sagt Thomas Tenzler, Geschäftsführer des FMI Fachverband Mineralwolleindustrie (FMI). Gerade in urbanen Räumen ist die Reflektion des Schalls auf Fassaden und somit die Verlärmung von Freiräumen ein großes Problem. Mineralwolle kann solchen Lärm um bis zu 70 Prozent absorbieren, wenn die Geräusche auf die Fassade treffen.

Mineralwolle für bessere Raumakustik

Auch im Innenraum kann Mineralwolle bei der Verbesserung der Akustik helfen. So prallen die Schallwellen in einem voll besetzten Klassenzimmer beispielsweise immer wieder von Wand zu Wand ab. So hat Gesprochenes oftmals eine Nachhallzeit von über einer Sekunde. Das schafft in einem Raum, in dem viel gesprochen wird, viel Lärm, der sich irgendwann in ein undeutliches Rauschen verwandelt. Schallabsorber mit Mineralwolle dämpfen Schall und Störgeräusche, reduzieren die Schallreflektion und senken damit die Nachhallzeit auf eine zum Beispiel für Grundschulen empfohlene Nachhallzeit von 0,3 Sekunden. „Richtig positioniert sorgt Mineralwolle daher für eine gute Sprachverständlichkeit und eine angenehme Sprechlautstärke in den Räumen“, sagt Tenzler.

Fehlendes Personal in der Verwaltung verzögert Bautätigkeit

ZDB Präsident Quast kritisiert die prekäre Lage in der Bauverwaltung. Ausschreibungen würden zurückgestellt und Baugenehmigungen nicht mehr erteilt.

„Auf vielen Baustellen kann derzeit weiterhin gearbeitet werden. Allerdings darf die eingeschränkte Arbeitsfähigkeit in der öffentlichen Verwaltung die Bautätigkeit nicht behindern“, warnt Reinhard Quast, Präsident des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB). Wegen fehlender Personalkapazitäten in den Genehmigungsbehörden wurden unter anderem Ausschreibungen zurückgestellt und Baugenehmigungen nicht mehr erteilt. Daher fordert der Verbandspräsident eine Anpassung bestehender Prozesse an die derzeitige Lage. So müsse beispielsweise geprüft werden, ob über Bebauungspläne und weitere baurechtliche Fragen auch ohne Sitzung des Gemeinderats entschieden werden kann. Auch fordert Quast eine Weichenstellung für die Zeit nach Corona, indem von einer Genehmigungs- zu einer Anzeigepflicht gewechselt würde. „Widerspricht die zuständige Behörde nicht innerhalb einer bestimmten Frist, kann der Betrieb die Arbeit fortführen. So könnten viele Prozesse erheblich beschleunigt werden.“

Jahreprognose verschlechtert sich

Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie hält ein Umsatzplus im Jahr 2020 in Anbetracht der aktuellen Entwicklungen für immer unrealistischer.

Die Aussichten für das Gesamtjahr trüben sich ein.  „Unsere Umsatzprognose für 2020 von Ende 2019 ist angesichts der aktuellen Entwicklungen nicht mehr haltbar – trotz der vergleichsweise guten Umsatzzahlen in den ersten zwei Monaten 2020. Wir gehen zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass unsere Branche im Gesamtjahr 2020 lediglich das nominale Umsatzniveau von 2019 erreichen wird. Im Dezember 2019 waren wir noch von einem nominalen Umsatzplus von 5,5 Prozent ausgegangen“, sagt Dieter Babiel, Hautgeschäftsführer des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie. Ein Umsatzplus würde immer unrealistischer, da sich die Meldungen über Auftragsstornierungen, ausbleibende Ausschreibungen und Behinderungen der Bautätigkeit häufen. Zwar ist der Umsatz in den ersten zwei Monaten 2020 gestiegen, deren Bedeutung ist für die gesamte Baujahresleistung allerdings vergleichsweise gering.

Zeitraum für Marktraumumstellung L-Gas auf H-Gas ausgeweitet

Wegen der Krise sind erforderliche Anpassungsarbeiten immer schwieriger durchzuführen. Deswegen wurde der Zeitraum in Teilen Deutschlands ausgeweitet.

Seit 2014 läuft in Deutschland die sogenannte Marktraumumstellung. Private wie Industriekunden stellen von niederkalorischem Gas (L-Gas) auf hochkalorisches Gas (H-Gas) um, da die Versorgung mit L-Gas künftig nicht mehr sichergestellt werden kann. Für dieses Jahr waren etwa 400.000 Anpassungen geplant, allerdings teilen Monteure zunehmend mit, dass die erforderlichen Anpassungsarbeiten auf Grund der derzeitigen Einschränkungen des täglichen Lebens immer schwieriger durchzuführen sind.

Die gesetzliche Verantwortung für die Marktraumumstellung liegt bei den Netzbetreibern. In Teilen Deutschlands halten sie es für möglich und vertretbar, eine Anpassung der Umstellungsmaßnahmen einzuleiten. In anderen Teilen des Landes wird vorerst davon abgesehen.

Die Preisträger des GEPLANT+AUSGEFÜHRT-Preises 2020

Obwohl die Preisverleihung nicht wie geplant auf der Internationalen Handwerksmesse 2020 stattfinden kann, sollen die Preisträger gewürdigt werden.

Der Wettbewerb GEPLANT+AUSGEFÜHRT kürt die besten Bauten und zeigt damit Beispiele gelungener Architektur. Als einziger Architekturpreis würdigt man hier aber nicht nur die Architekten, sondern auch die Leistungen des Handwerks. Jeder Preis wird in zweifacher Ausführung verliehen: einen an das Architektenbüro und an einen der beteiligten Bauhandwerker. Die diesjährigen Preisträger wurden bereits vor den Einschränkungen durch die Corona-Krise im Rahmen einer Jurysitzung ermittelt. Die Verleihung, die auf der Internationalen Handwerksmesse 2020 geplant war, kann so allerdings nicht stattfinden. Aufgrund des Renommees des Preises ist die Auszeichnung und Bekanntgabe der Siegerprojekte ein wichtiges Ereignis für die Gewinner, deswegen soll die Preisverleihung im Rahmen der ersten Station der GEPLANT+AUSGEFÜHRT-Wanderausstellung nachgeholt werden.

Erster Platz: Das Feuerwehrzentrum in Köln-Kalk

Feuerwehrzentrum Köln-Kalk (Foto © Roland Halbe)

Das Planungsbüro Knoche Architekten BDA aus Leipzig hatte den Anspruch, städtebaulichen Zielvorstellungen und funktionalen Erfordernissen gleichermaßen gerecht zu werden. Dies ist ihm durch die Konzeption des Feuerwehrzentrums als kraftvolles und markantes Gebäudeensemble um einen Betriebshof gelungen. Durchgeführt wurden die Arbeiten von der Schrag Fassaden GmbH aus Chemnitz und der Franzen Ingenieur und Montagebau GmbH aus Kottenheim. Der fünfgeschossige Hauptbau der Berufsfeuerwehr bildet den baulichen Schwerpunkt. Die Metallfassaden sind aus verzinkten Stahlblechtafeln und stehen für technische Funktionalität. Diese bauliche Manifestation von technischer Solidarität und Beständigkeit ist damit auch ein Sinnbild für die Werte und das Selbstverständnis einer Berufsfeuerwehr.

Zweiter Platz: Dachaufstockung R11_Maxvorstadt

Dachaufstockung R11_Maxvorstadt (Foto © Brigida González)

Diese Dachaufstockung in der Münchner Maxvorstadt hatte neben der Erweiterung der Innenräume das Ziel, großzügige Außenräume und Terrassen zu integrieren, die einen Ausblick in alle Himmelsrichtungen ermöglichen. Geplant wurde sie durch die Pool Leber Architekten aus München. Realisiert wurde die Planung von der Münchner Zimmerei Frank, der Dachdeckerei Erwin Miller aus Krailling, der Markus Lembcke Spenglerei aus München und von Küchenkonzept Humpel aus Feldkirchen-Westerham. Der Bestand aus den 80er Jahren hatte in seinen Fundamenten wenig Reserven. Deswegen musste für zweieinhalb Neubau-Geschosse ein Stahlbeton-Terrassengeschoss abgerissen werden. Die Gewichtsproblematik wurde schließlich mit einer Erweiterung als Holzmassivbau mit hinterlüfteter Stahlfassade und Sichtbeton-Brandwänden gelöst.

Dritter Platz: Bischofsgrablege Sülchenkirche Rottenburg am Neckar

Bischofsgrablege Sülchenkirche Rottenburg a. Neckar (Foto © Adolf Bereuter)

Das Architektenbüro Cukrowicz Nachbaur Architekten ZT GmbH war mit der Planung einer mystisch anmutenden Bischofsgrablage unter dem Kirchenschiff der von 1447 bis 1454 gebauten Sülchenkirche betraut. Ausgeführt wurde diese von der Lehm Ton Erde Baukunst GmbH, der Schlosserei Götz GmbH, der Lenz Steinmetz GmbH und dem Steinmetz und Bildhauermeister Harald Straub. Hintergrund sind Grabungen, bei denen die Fundamente einer vorromanischen Vorgängerkirche aus dem 9. Jahrhundert entdeckt wurden.

DHZ-Publikumspreis 2020: Sushi-Bar „Aska“ in Regensburg

Sushi-Bar ASKA (Foto © Herbert Stolz)

In der von der PURE GRUPPE Architektengesellschaft GmbH und Laubmeier Innenausbau umgesetzten Sushibar „ASKA“ wird bei nur 12 Sitzplätzen feinstes Edomae-Sushi verköstigt. Dabei befinden sich die Besucher über den Dächern der Regensburger Altstadt. Durch das tiefschwarze Interieur der Bar wird das Bild einer verwitterten, verlassenen Fischerhütte in rauer Natur aufgegriffen.

SOKA-BAU bietet Unterstützung

Besonders in Krisenzeiten leistet SOKA-BAU Unterstützung. Deswegen wurden neue Möglichkeiten zur Personalsuche und Kollegenhilfe geschaffen.

SOKA-BAU bietet Bauunternehmen eine kostenlose Schaltung von Expressanzeigen auf der Jobbörse www.bau-stellen.de. Die Anzeigen gehen innerhalb von 24 Stunden online und sind 30 Tage verfügbar. Dadurch sollen Kurzarbeit und Entlassungen vermieden werden, insbesondere vor dem Hintergrund, dass aufgrund der Krise manche Baubetriebe ihre Arbeitnehmer nicht mehr ausreichend beschäftigen können, während andere händeringend nach Fachkräften suchen. Auf diesem Wege können kurzfristig Arbeitskräfte für einen vorübergehenden Einsatz gewonnen werden.

Kollegenhilfe

Zudem bietet die SOKA-BAU an, die Vermittlungsrolle beim brancheninternen Verleih von Arbeitskräften zu übernehmen. Innerhalb der Branche dürfen Arbeitskräfte verliehen werden, wenn sowohl der verleihende als auch der ausleihende Betrieb seit mindestens drei Jahren unter den gleichen Rahmenbedingungen und Sozialkassentarifverträgen agieren und eine Verleiherlaubnis der Agentur für Arbeit vorliegt. Ein solcher brancheninterner Verleih bedarf nur einer schriftlichen Anzeige bei der Agentur für Arbeit, wenn der verleihende Baubetrieb weniger als 50 Beschäftigte hat und durch den maximal zwölfmonatigen Verleih Entlassungen oder Kurzarbeit vermieden werden sollen. Betriebe, die Beschäftigte kurzfristig einem anderen Unternehmen überlassen möchten, können eine kostenlose Anzeige auf www.bau-stellen.de schalten. Weitere Fragen können jederzeit an jobportal@soka-bau.de adressiert werden. Auch findet sich ein Merkblatt zum Thema Arbeitnehmerüberlassung/Kollegenhilfe auf der Internetseite www.soka-bau.de .

Verzugszinsen und Geltendmachung von Forderungen ausgesetzt

Auch finanzielle Entlastung geht von der SOKA-BAU aus. So werden für die Monate März, April und Mai 2020 keine Verzugszinsen berechnet und – vorläufig bis zum 31.05.2020 – Forderungen nicht durch gerichtliche Verfahren geltend gemacht. Durch Webinare möchte die SOKA-BAU insbesondere neue Baubetriebe über tarifliche Sozialkassenverfahren und weitere Branchenleistungen informieren. Eine Anmeldung ist unter www.soka-bau.de möglich.

Der gewohnte Service wird darüber hinaus aufrechterhalten. Die zusätzlichen Maßnahmen haben keinerlei Auswirkungen auf die Auszahlung von Leistungen oder die Rentenansprüche der Arbeitnehmer, Auszubildenden und Rentner.

Beiträge zur Handwerkerrentenversicherung aussetzen

Selbständige, die sich aufgrund der Corona-Krise in einem finanziellen Engpass befinden, können ihre Beitragszahlungen bis Ende Oktober aussetzen.

Handwerker und andere Selbstständige, die in der gesetzlichen Rentenversicherung versicherungspflichtig sind und durch die Corona-Krise in finanziellen Schwierigkeiten sind, können ihre Beitragszahlungen bis zum 31. Oktober 2020 aussetzen. Dies gilt auch für Beiträge, die aufgrund einer Stundungsvereinbarung auf Raten gezahlt werden. Unter Hinweis auf die Pandemie kann sich jeder Betroffene an seinen Rentenversicherungsträger wenden und formlos eine Aussetzung der laufenden Beitragszahlungen beantragen. Zu einem späteren Zeitpunkt wird die Rentenversicherung das Versicherungsverhältnis rückwirkend überprüfen und die Höhe der Beiträge den tatsächlichen Verhältnissen anpassen. Diese Überprüfung wird im Vorhinein angekündigt.  Weitere Informationen sind schriftlich, telefonisch (Tel.: 0800/10004800) oder auf elektronischem Wege zu erhalten.

Leitlinie für die Asbesterkundung

In älteren Gebäuden ist oft noch der gesundheitsschädliche Stoff Asbest zu finden. Diese Leitlinie gibt Empfehlungen im Umgang mit dem Material.

Bereits seit 1993 ist der Einsatz von Asbest in Deutschland wegen des Gesundheitsrisikos verboten. In älteren Gebäuden ist der Stoff allerdings immer noch zu finden. Aus diesem Grund hat die Bundesanstalt für Arbeitsschutz (BAuA) in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt (UBA) und dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) eine „Leitlinie für die Asbesterkundung zur Vorbereitung von Arbeiten in und an älteren Gebäuden“ veröffentlicht.

Zunächst wird dem Leser ein allgemeiner Überblick über den Stoff Asbest, die Gefahr, die von ihm ausgeht und dessen ehemalige Einsatzgebiete ermöglicht. Danach stellt die Leitlinie eine Planungshilfe dar und leitet von der Erkennung bis zur Entsorgung an. Besonders durch grafische Elemente ist die Leitlinie auch für Laien gut verständlich. Das Dokument steht zum Download auf der Website der BAuA zur Verfügung.