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Heizen mit Holz weniger effizient als angenommen

Die Holzverbrennung dient weder dem Klimaschutz noch unterstützt es die Energiewende. Darauf weist der Naturschutzbund Deutschland (NABU) aktuell hin. Demnach werde in Deutschland jährlich fast so viel Holz zur Erzeugung von Energie verbrannt (gut 70 Millionen Kubikmeter), wie im deutschen Wald insgesamt geerntet wird (etwa 76 Millionen Kubikmeter). Trotzdem decke diese Menge nur etwa vier Prozent des Primärenergieverbrauchs der Bundesrepublik.

„Selbst wenn das gesamte geerntete Holz in Deutschland ausschließlich verbrannt werden würde, wäre der Beitrag zum Klimaschutz gering. Damit ist das Verhältnis zwischen Flächennutzung und Beitrag zur Energiewende denkbar schlecht“, heißt es dazu auf der offiziellen Homepage des NABU.

Damit die große Nachfrage nach Holz für die Bau- und Möbelindustrie, Verpackung, Papier und Strom sowie Wärme gedeckt werden kann, werde schon heute eine große Menge an Holz aus aller Welt importiert. Angesichts der globalen Waldverluste, des Artensterbens und des Klimawandels, stellt dies in den Augen des NABUs einen eher fragwürdigen Trend dar.

„Der NABU befürchtet durch die Fortführung der deutschen und EU-Energiepolitik gravierende Folgen für die Wälder weltweit. Deshalb muss der deutsche Energie- und Ressourcenbedarf jetzt weiter gesenkt werden. Vor allem das industrielle Verfeuern von Holz sollte nicht länger gefördert werden“, schreibt der NABU.

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Umsatz und Beschäftigung in der SHK-Branche steigen leicht

Die Sanitär-, Heizungs- und Klimawirtschaft kann auf ein erfolgreiches Jahr 2016 zurückblicken. Wie eine neu erschienene Studie des ifo-Instituts zeigt, stieg der Gesamtumsatz der Branche von 2015 auf 2016 um 1,5 Milliarden auf 55,4 Milliarden Euro. Gleichzeitig stieg auch die Zahl der Beschäftigten weiter an. Grund für den Anstieg sind die starke deutsche Bauwirtschaft und der wachsende Sanierungssektor.

Allein im Inland setzen die deutschen Unternehmen 2016 45,4 Milliarden Euro um, was 18 Prozent am gesamten Hochbauvolumen (Wohnungsbau, Wirtschaftsbau und Öffentlicher Hochbau) bedeutete. Dieser Anteil war sogar doppelt so hoch in Relation zum Ausbauvolumen (Hochbauvolumen ohne Rohbauvolumen plus Ausgaben für die übrigen Bereiche des Hochbaus). Große Teile des Aufschwungs sind damit der anhaltend hohen Bautätigkeit in Deutschland zuzuschreiben, die auch 2017 prozentual das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts deutlich übertreffen soll. Darüber hinaus treibt außerdem die hohe Nachfrage nach modernisierten Heizungen und Bädern sowie altersgerechten Sanitäranlagen die Umsätze der SHK-Wirtschaft nach oben.

2016 wuchs deshalb auch die Beschäftigtenzahl: 501.000 Personen arbeiteten in diesem Jahr in Unternehmen der Branche, 2015 waren es noch 498.000 gewesen. Die Zahl der Unternehmen selbst sank dagegen leicht von 51.619 auf 51.400.

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Erster Branchentreff Fliese erfolgreich durchgeführt

Der Fachverband Fliesen und Naturstein (FFN), der Bundesverband Keramische Fliesen und der Bundesverband des Deutschen Fliesenfachhandels e.V. (VDF) hatten Anfang Oktober erstmals zum Branchentreffen Fliese in Leipzig eingeladen. Ziel war es neue Ideen zu sammeln sowie das Netzwerk der gesamten Fliesen-Branche auszuweiten. Zu den zahlreichen Gästen gehörten viele Repräsentanten der wichtigsten Industrieunternehmen rund um die Fliese sowie die Verbandsspitzen der Verleger, Hersteller und Händler.

„Lassen Sie uns gemeinsam noch innovativer sein! Wir können unsere Zukunft nur positiv und in unserem Sinne gestalten, wenn wir gut ausgebildete Fachkräfte und Unternehmer haben, die unser Handwerk verstehen! Dazu gehört auch die Verbesserung des Images unseres Berufes“, wird FFN-Vorsitzender Karl-Hans Körner auf der Homepage des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes (ZDB) zitiert.

Den Auftakt der Veranstaltung machte Psychologin und Sachbuchautorin Dr. Ilona Bürgel mit ihrem Vortrag „Warum immer mehr nicht immer richtig ist“. „Leistung ist nur möglich, wenn das Wohlbefinden stimmt. Denken Sie an sich und sorgen Sie für Ihre Regeneration. Wenn wir immer mehr von uns erwarten, bleibt der Spaß, auch an der Arbeit, auf der Strecke und die Kreativität leidet, die nötig ist, um Kunden zufriedenzustellen“, werden die Kernaussagen von Dr. Bürgels Vortrag vom ZDB zusammengefasst.

Anschließend gab es weiterhin großen Raum für die Netzwerkbildung und das bessere Kennenlernen der Branchenvertreter. Zum Abschluss wurde gemeinsam das Porsche-Werk in Leipzig besichtigt.

Wegen des durch Sturm Xavier verursachten Verkehrschaos musste der zweite geplante Vortrag zu den Trends der Zukunft leider entfallen.

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FLL-Richtlinie für begrünbare Flächenbefestigungen erneuert

Die Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau (FLL) hat die überarbeitete Fassung ihrer „Richtlinie für Planung, Bau und Instandhaltung von begrünbaren Flächenbefestigungen“ als Entwurf vorgelegt. Das offizielle Einspruchverfahren läuft ab sofort bis Ende des Jahres.

Die ursprüngliche Fassung der Richtlinie stammt von 2008 und umfasst Regelungen für begrünte Flächen, die gleichzeitig als befestigte Plätze dienen, zum Beispiel als Parkplätze, Aufstellflächen für die Feuerwehr oder Zufahrten. Umgangssprachlich wird diese Form der Befestigung meist als Schotterrasen bezeichnet, doch bildet dieser nur einen Teil der möglichen Anwendungsformen begrünter Flächenbefestigungen. Mittlerweile gelten einige der 2008 aufgeführten Daten und Praktiken allerdings als überholt, sodass die FLL nun eine Neuauflage der Richtlinie plant.

In der neuen Fassung, die bis zum 27. Dezember als vorläufiges Gelbbuch zur Verfügung steht und gegen deren Inhalte nun formelle Einsprüche erhoben werden können, wurden viele der Angaben von 2008 überarbeitet. „Seit Erscheinen der FLL-Richtlinie für die Planung, Ausführung und Unterhaltung von begrünbaren Flächenbefestigungen‘ haben sich verschiedene bauliche Anforderungen und neue Erkenntnisse ergeben, die eine Überprüfung und Anpassung der bisherigen Inhalte notwendig gemacht haben“, teilt die FLL mit. Unter anderem entwarf der FLL- Regelwerksausschuss (RWA) „begrünbare Flächenbefestigungen“ unter der Leitung von Bernd Krupka zusammen mit der Berufsfeuerwehr eine neue Schotterrasen-Bauweise für Feuerwehr-Aufstellflächen.

Auf der FLL-Homepage findet sich die Möglichkeit, den Gelbdruck gegen eine Gebühr von zehn Euro zu bestellen. Außerdem kann man hier ein Formblatt herunterladen, das mit dem Einspruch gegen die Richtlinie ausgefüllt und an die FLL in Bonn gesendet werden kann.

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Immobilienwert ermitteln per Satellit

Durch Anwendungen wie Google Earth sind Satellitenbilder heutzutage für viele Menschen nichts Ungewöhnliches mehr. Die Möglichkeiten der Luftaufnahmen sind dabei vielfältig: Mit einer neuen Technologie soll sich der Wert einer Immobilie nun automatisch mit Hilfe von Satellitenbildern ermitteln lassen.

Neben der allgemeinen Bauqualität einer Immobilie ist vor allem die Lage Kaufentscheidend. Wie weit sind die nächste Schule und das nächste Geschäft entfernt? Wie ist der Abstand zu Nachbarhäusern und wie das Verhältnis von Grünflächen, Straßen und Erholungsflächen?

All diese und weiter Informationen lassen sich theoretisch per Satellitenbild ermitteln. Das Projekt ImmBild der FH St. Pölten und der FH Kufstein hat es sich daher zum Ziel gesetzt, den Wert einer Immobilie automatisch aus Satellitenbildern zu berechnen. Hierzu kombiniert die damit verbundene Forschungsrichtung Real Estate Image Analysis (REIA) immobilienwirtschaftliches Wissen mit automatisierter Bilderanalyse.

Auf Grundlage bildbasierter Methoden lässt sich mit Hilfe des Projekts, durch Eingabe eines Satellitenbildes und vorgegebene Koordinaten, eine automatisierte Abschätzung der Qualität einer lokalen Wohnlage ableiten. Die große Menge an Daten soll dabei vor allem durch maschinelles Lernen verarbeitet werden.

„Die aus Satellitenbildern extrahierten Informationen stellen eine neue und zusätzliche Informationsquelle für existierende Lagebewertungsmodelle dar, die bisher nicht berücksichtigt werden konnte“, erklärt Matthias Zeppelzauer, Leiter des Projektteams an der FH St. Pölten und Senior Researcher der Forschungsgruppe Media Computing am Institut für Creative\Media/Technologies (IC\M/T). „Die entwickelten Methoden und Lagemodelle erhöhen die Transparenz am Immobilienmarkt und können zum Bewerten der Immobilie und zum Ableiten des Mietzinses eingesetzt werden“.

Da auch Alter und Bauweise maßgebenden Einfluss auf den Wert einer Immobilie haben, bietet ein weiteres Projekt die Möglichkeit, Baujahr, Bauperiode und regionale Bauweisen von Einfamilienhäusern mit Hilfe von Bilderkennungsverfahren zu analysieren.

Für ImmoAge werde dabei eine große Menge an Immobiliengutachten analysiert, welche Bilder von Immobilien samt Informationen zu Objekteigenschaften wie Baujahr, Zustand, Ausstattung, Adresse, Wert und mehr enthalten. Ziel des Projekts sei es, die automatische Klassifikation von Gebäuden anhand von Außenansichten zu ermöglichen.

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ZDB-Stellungnahme auf umstrittenes Spiegel-Interview

In einer der letzten Spiegel-Ausgaben (40/2017) machte Christoph Gröner, Chef der CG Gruppe (Deutschlands größter Projektentwickler), die Bauwirtschaft für die aktuelle Preisentwicklung im Wohnungsbau verantwortlich. Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB), kann dies natürlich nicht unkommentiert stehen lassen und nahm auf der offiziellen ZDB-Homepage zu den Vorwürfen Stellung.

„Die Bauwirtschaft baut nur diejenigen Wohnungen, die von Bauherren/Bauträgern beauftragt werden. Dabei gibt sie nach den Daten des Statistischen Bundesamtes im Wesentlichen die Baukostenentwicklung in den Preisen weiter“, sagt Pakleppa. „So lag nach den Daten des Statistischen Bundesamtes der Kostenindex für Baukosten in neuen Wohngebäuden in 2016 um zwei Prozent über dem Wert von 2015“.

Wie in den Vorjahren auch, seien die Verkaufspreise für Bauleistungen an neuen Wohngebäuden in diesem Zeitraum um 2,2 Prozent gestiegen. Erstmals seit 2008 seien die Preise in einem Monat, laut Meldung des Statistischen Bundesamtes, um drei Prozent gestiegen. Den Vorwurf „der Bauwirtschaft geht es einfach zu gut“ weist Pakleppa vor diesem Hintergrund eindeutig zurück.

„Richtig ist dagegen, dass angesichts der hohen Nachfrage ein hoher Auftragsbestand vorhanden ist, der aber noch nichts über dessen Preise aussagt“, so Pakleppa. „Die hohe Nachfrage, gerade im hochpreisigen Bereich von Immobilien, ist vor allem durch die Finanzmarktkrise verursacht; danach schien eine Anlage großer Finanzmittel in Immobilien quasi alternativlos.“

In der Kampagne für den Wohnungsbau sowie im Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen setze sich die Bauwirtschaft nach Aussagen Pakleppas bereits seit Jahren dafür ein, dass mehr preiswerte Wohnungen auf den Markt kommen. Dafür müsse die Politik allerdings die Rahmenbedingungen entsprechend ändern, da ein hoher Anteil der Baukosten laut Pakleppa politisch indiziert sei.

„Dazu gehört für uns, verfügbare Baugrundstücke bei niedrigen Baulandpreisen zur Verfügung zu stellen, die Grunderwerbsteuer wieder zu senken, die AfA im Mietwohnungsbau von zwei auf drei Prozent zu erhöhen sowie die Belastungen des Neubaus durch Normen und Verordnungen zu senken. Darüber hinaus sind Bund und Länder in der Pflicht, mehr Wohnungen im Rahmen des Sozialen Wohnungsbaus zur Verfügung zu stellen“, so Pakleppa.

„Auch im Hinblick auf die Produktivitätsentwicklung ist die Branche auf einem guten Weg. Vielfältige Maßnahmen zur Digitalisierung werden bereits von den Unternehmen in unterschiedlichem Umfang umgesetzt. Dazu gehören RFID, 3D-Druck, mobile Datenerfassung oder BIM. Wie hoch das Potential am Ende ausfällt, wird allerdings erst die Zukunft zeigen“.

In dem Spiegel Interview machte der Chef der CG Gruppe Christoph Gröner allerdings deutlich, dass sich die Kosten und Bauzeiten um bis zur Hälfte reduzieren ließen. Mit einem einfachen Beispiel machte er dies deutlich: „Nehmen Sie den Fliesenleger: Für ein Bad mit 20 Quadratmeter Boden und Wände braucht er vielleicht zwei Tage. Würden mit digitaler Hilfe die Teile vorproduziert, benötigte er nur ein Viertel der Zeit. Die einfachsten Möglichkeiten der Automatisierung werden in Deutschland nicht genutzt.“

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Fraunhofer-Forscher entwickeln Warnsystem gegen Feuchtigkeit

Feuchtigkeit im Bauwerk – eine ernsthafte Gefahr für Eigentümer. Besonders anfällig gegen eindringendes Wasser sind Holzbauten, bei denen Feuchtigkeit die gesamte Statik gefährden kann. Forscher am Fraunhofer Institut für Bauphysik (IBP) haben deshalb ein neues System zur Überwachung der Feuchtigkeitsbelastung entwickelt: Der „H2O Wood-Controller“ misst die Struktur der Holzelemente an Bauteilen und gibt frühzeitig Warnung bei eintretendem Wasser.

Das System, das am IBP und der Hochschule Rosenheim entwickelt wurde, besteht aus dünnen Fichtenbrettern, auf denen Sensorlamellen angebracht sind. Hier befinden sich mehrere Kontakte, die durch Drahtgitter vernetzt sind. Dieses Gitter und das Holz darum werden ständig unter Strom gesetzt, wodurch die Kontakte messen können, wie gut das Holz den Strom leitet. Das Prinzip ist einfach: Wasser leitet Strom recht gut, trockenes Holz dagegen nur sehr schlecht. Wenn sich die Leitfähigkeit des Bauwerks verändert, ist Wasser eingetreten.

Das System kann auf solche Veränderungen intelligent reagieren und selbstständig den Alarm auslösen. „Schadensmeldungen sendet das Messgerät direkt per SMS oder E-Mail. Das frühzeitige Aufdecken von Gefahrenpotenzialen ermöglicht Bauwerksverantwortlichen, sofort zu reagieren und entsprechende Maßnahmen einzuleiten“, verspricht das IBP in einer Pressemitteilung. Die Fraunhofer-Experten erwarten sich von diesem System vieles: Da solche Sensorlamellen sehr günstig herzustellen sind und gleichzeitig recht dünn produziert werden, könnten sie schon bald in vielen Neubauten verwendet werden. Denkbar sei auch, das System um Sensoren für die Luftfeuchte oder die Temperatur zu erweitern, um so ein umfassendes Gebäudemanagement zu ermöglichen.

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Dachdecker mit großem Herz

Erneut zeigten die Dachdecker der Dachdecker-Innung München-Oberbayern ihr großes Herz für Kinder: Auf dem diesjährigen Stadtgründungsfest München hatten die Dachdecker Schieferherzen geschlagen und sie gegen eine Spende abgegeben. Der Erlös wurde anschließend aus der Innungskasse auf volle 1.000 Euro aufgerundet.

Den symbolischen Scheck über 1.000 Euro überreichte der Obermeister der Dachdecker-Innung, Josef Frank, anschließend an Prof. Dr. Tobias Feuchtinger vom Hauner’schen Kinderspital der LMU.

Das Geld kommt damit rund 120 Kindern zugute, die auf der Station von Prof. Dr. med. Tobias Feuchtinger wegen einer Krebserkrankung behandelt werden. „Diesen Kindern will die Dachdecker-Innung ein kleines Stück ‚Normalität‘ und Lebensfreude wiedergeben“, schreibt die Innung auf ihrer Homepage.

Für die Betreuung dieser Kinder zu spenden sei dabei fast schon zur Tradition geworden. Bereits im Sommer übergab Walter Probst, ehemaliger Seniorchef des Dachdecker-Innungsbetriebs Probst, eine Spende, zu der er die Gäste seines 80. Geburtstags aufgerufen hatte.

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Bauen+Leben nimmt Zagers auf

Das Franchisesystem von Bauen+Leben darf sich über einen Neuzugang freuen: Der Baustoffhändler Zagers mit Sitz im niedersächsischen Schüttorf hat sich den Baustoffexperten von Bauen+Leben angeschlossen.

„Wir haben uns in den letzten Monaten unterschiedliche Konzepte angeschaut, um unser Unternehmen zukunftsorientiert aufzustellen. Dabei ist die Wahl am Ende auf das Bauen+Leben-Franchisesystem gefallen, da wir innerhalb einer starken Gemeinschaft trotz allem noch als selbstständiger Baustoffhändler agieren können, aber von den Systemlösungen aus der Systemzentrale in Krefeld profitieren“, wird Zagers-Geschäftsführer Henning Kortmann in einer Pressmeldung des Unternehmens zitiert.

Durch diesen Zusammenschluss verfügt Bauen+Leben nun insgesamt über elf Franchisenehmer an 53 Standorten. Den regionalen Schwerpunkt bildet dabei mit 48 Standorten Nordrhein-Westfalen.

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UNITAS mit neuem Kaufmännischem Vorstand

Die Leipziger Wohnungsgenossenschaft UNITAS eG hat einen neuen Vorstand: Nachdem die bisherige Vorstandssprecherin Martina Wilde in den Ruhestand geht, hat Iris Liebgott seit dem 1. Oktober 2017 den Kaufmännischen Vorstand übernommen.

Zuletzt war Liebgott 18 Jahre lang für die Allgemeine Wohnungsbaugenossenschaft „Eisenach“ eG tätig. Zusätzlich saß sie seit 2010 nebenamtlich im Vorstand der Wohnungsbaugenossenschaft „Stadt Bad Berka“ eG.

„Ich freue mich über die Chance, mich einer neuen beruflichen Herausforderung mit hoher Eigenverantwortung und viel Gestaltungsspielraum zu stellen“, wird Liebgott auf der UNITAS-Homepage zitiert. „Die Genossenschaftsidee trägt zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen bei und wird durch kreative Veränderungen immer wieder an moderne Gegebenheiten angepasst“.

Den positiven Kurs ihrer Vorgängerin und der gesamten Wohnungsgenossenschaft will Liebgott fortsetzen. „Unsere Mitglieder stehen im Mittelpunkt des Handelns. Deshalb müssen Investitionsentscheidungen unter kaufmännischen, sozialen und menschlichen Gesichtspunkten getroffen werden. Die Genossenschaft sollte ein Gegengewicht zu den renditeorientierten Immobilieninvestoren bleiben“, sagt sie.

So seien Wohnungen bei Genossenschaften keine Spekulationsobjekte, was wirtschaftlich angemessene Mieten sowie Investitionen in die Erhaltung der Wohnungen, in Gemeinschaftseinrichtungen und auch in den Neubau ermöglichen. „Sämtliche Einnahmen aus der Vermietung werden in das genossenschaftliche Vermögen investiert, ohne dass Gewinne für einzelne Immobilienbesitzer entstehen“, so Liebgott.