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App „DAIKIN to go“ mit neuen Funktionen

Der Lüftungshersteller Daikin hat seine App „DAIKIN to go“ mit einigen neuen Erweiterungen ausgestattet. In der Software, die speziell für Kälte- und Klimafachbetriebe entwickelt wurde, finden sich herstellerspezifische Informationen bei Verkauf, Installation und Service von Daikin-Produkten.

Die neuen Funktionen können vor allem dazu helfen, Probleme und Störungen der Produkte zu beheben. Gibt ein Gerät einen Störcode aus, kann dieser in der App eingetragen werden. Noch auf dem Handy zeigt das Programm dann an, um welchen Fehler es sich handelt und schlägt auch eine Lösung des Problems vor. Das Besondere: Ab sofort können User diese Funktion auch ohne Log-In und Internetverbindung einfach online ansehen. Ebenfalls ohne Log-In sind Daten zur Auslegung von Split, Mulit-Split und Altherma-Systemen, Fehlercodes des Help Desks, Partnersuche und Tracking (Sendungsverfolgung) in der App verfügbar.

Registrierte Nutzer erhalten noch weitere Funktionen, denn die hinterlegten Daten können unter den Mitarbeitern eines Unternehmens ausgetauscht werden. „Die erste Anmeldung innerhalb einer Firma dient der Registrierung des Betriebs, anschließend können beliebig viele Mitarbeiter hinzugefügt werden, die damit Zugriff auf die hinterlegten Daten bekommen“, erklärt Daikin.

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BMUB spricht sich für den Bau von Mitarbeiterwohnungen aus

Die Wohnungsnot wird in deutschen Metropolregionen immer größer. Um dem Abhilfe zu schaffen, sollen künftig auch Unternehmen stärker in die Verantwortung genommen werden. So könne der Bau von Mitarbeiterwohnungen nach Einschätzungen des Bundesbauministeriums „einen wertvollen Beitrag leisten, zusätzlichen Wohnraum zu schaffen“.

Auf der Internetseite des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) erklärt Baustaatssekretär Gunther Adler: „Angesichts des Wohnungs- und Fachkräftemangels ist der Mitarbeiterwohnungsbau ein Zukunftsthema. In vielen wirtschaftsstarken Städten mit hoher Unternehmensdichte kommt es zu Wohnungsengpässen und hohen Mieten. Arbeitgeber können bei der Gewinnung von Fachkräften mit einem Angebot von maßgeschneiderten und bezahlbaren Wohnungen punkten.“

In Zusammenarbeit mit Wohnungsunternehmen und Wohnungsgenossenschaften könne mit dem Bau von Mitarbeiterwohnungen „ein wertvoller Beitrag zur Schaffung von mehr Wohnraum geleistet werden. Um den wachsenden Bedarf an bezahlbarem Wohnraum zu decken, müssten bis zum Jahr 2020 in Deutschland jährlich rund 350.000 Wohnungen neu gebaut werden“.

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Schutz vor Radon wird rechtlich bindend

Das radioaktive und natürlich vorkommende Edelgas Radon wird in seiner Gefährlichkeit für den Menschen meist unterschätzt: Nach dem Rauchen zählt es zu den größten Risiken, an Lungenkrebs zu erkranken, teilt das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) mit. Im neuen Strahlenschutzgesetz ist die Belastung mit Radon nun erstmals erfasst und die Vorschrift zur gasdichten Planung enthalten.

Radon kommt aus dem Erdboden und sammelt sich oftmals in den untersten Geschossen eines Hauses an, also entweder im Keller oder bei nicht unterkellerten Häusern im Erdgeschoss, weil es schwerer als Luft ist. Deutschlandweit variieren die Belastungswerte stark, grundsätzlich kommt Radon in der Bodenluft aber überall in der Bundesrepublik vor. Aus diesem Grund wurde der Schutz vor dem Edelgas in das am 17. Juni 2017 novellierte Strahlenschutzgesetz aufgenommen, die dazugehörigen Rechtsverordnungen sollen bis Ende 2018 konkret feststehen. „Neu zu errichtende Gebäude sollten so geplant werden, dass in den Aufenthaltsräumen Radonkonzentrationen von mehr als 100 Becquerel pro Kubikmeter im Jahresmittel vermieden werden“, empfiehlt das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), um schon jetzt den zukünftigen Vorgaben zu entsprechen.

Um dieses Ziel zu erreichen, werden Bauherren wohl kaum um eine gas- und wasserdichte Konstruktion der unterirdischen Gebäudehülle herumkommen, erklärt dazu der Fachverband Hauseinführungen für Rohre und Kabel (FHRK). Der Verband pocht deshalb darauf, beim Hausbau nur industriell gefertigte Hauseinführungen zu verwenden, da diese vom Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) geprüft wurden und somit dem Stand der Technik entsprechen. Laut FHRK-Angaben müssen die meisten Hausbesitzer allerdings keine Sorgen vor Radon haben: Der Einsatz gas- und wasserdichter Einführungen ist in vielen Gebieten Deutschlands schon lange Standard und wird von einigen Netzbetreibern auch abseits des neuen Strahlenschutzgesetzes vorgeschrieben.

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DIW-Wärmemonitor: Energiepreise 2017 erneut gesunken

Während Mieten vielerorts immer weiter steigen, ist das Heizen in Deutschland wie schon im Vorjahr noch einmal günstiger geworden: Knapp sechs Prozent weniger Geld mussten Deutsche je Quadratmeter für Heizkosten berappen. Damit gab der durchschnittliche Haushalt jeden Monat 47 Euro für Heizöl oder Erdgas aus. Damit sind die Kosten seit 2013 um ein Fünftel gesunken.

Diese Zahlen stammen aus dem neuesten Wärmemonitor des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), der in der Süddeutschen Zeitung zitiert wird. Nach DIW-Angaben soll der Energieverbrauch 2017 witterungsbedingt um zwei Prozent steigen – ohne diesen Anstieg wären die durchschnittlichen Heizkosten sogar um acht Prozent billiger. Dass sich diese Entwicklung fortsetzt, erwarten die Forscher allerdings nicht, denn die Öl- und Gaspreise sollen in den kommenden Jahren eher steigen. „Die Zeiten sinkender Heizenergiepreise dürften vorbei sein“, zitiert die SZ aus dem DIW-Bericht.

Um diese kommenden Steigerungen auszugleichen, sollte vor allem mehr Energie gespart werden, heißt es weiter. Da aber in den vergangenen Jahren immer weniger für Heizenergie bezahlt werden musste, haben viele Deutsche nicht modernisiert. „Mindestens in den letzten zwei Jahren würde ich das auch darauf zurückführen, dass von den Energiemärkten weniger Druck kam“, sagt Autor Claus Michelsen. Dass Sanierungen sinnvoll sind, beweist Ostdeutschland: In den neuen Bundesländern, in denen nach der Wende viele Neubauten entstanden sind und der Altbau gründlich überholt wurde, liegen die Heizkosten 2017 rund fünf Prozent unter denen Westdeutschlands.

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Neue Marketingspitze bei Velux

Klaus Gollwitzer

Zum Oktober 2017 hat Klaus Gollwitzer die Bereichsleitung Marketing bei Velux übernommen. In dieser Position berichtet er direkt an Dr. Sebastian Dresse, den Geschäftsführer des Hamburger Unternehmens.

Gollwitzer studierte nach seiner Ausbildung zum Industriekaufmann Marketing und Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Hof – University of Applied Science. Zuvor war der 40-jährige beim Unternehmen Rehau als Head of Marketing Communications & Corporate Communications tätig.

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ZVSHK bietet neue Eckring-App fürs Fachhandwerk

Das digitale Kommunikationsangebot des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) wurde um eine App erweitert: Ab sofort können SHK-Fachunternehmer aktuelle News, Hinweise auf Veranstaltungen sowie Branchenadressen oder Statements zu wichtigen Themen auch mobil abrufen.

Darüber hinaus bietet die neue App einen speziellen SHK-Terminkalender, aus dem sich ein wichtiges Datum direkt in den eigenen Kalender übertragen lässt.

Die App ist sowohl für das Betriebssystem Adroid als auch für IOS verfügbar und kann im jeweiligen Store sowie unter www.zvshk.de/Eckring-App heruntergeladen werden.

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Münchener gehen neue Wege beim Mieterstrom

Wenn es um neue Konzepte bei Energie, Wohnen und Architektur geht, fällt meistens der Name „Wagnisart“: Der Gebäudekomplex der Münchner Wohnungsbaugenossenschaft Wagnis im Münchener Neubauviertel Domagkpark, der aus fünf Häusern mit insgesamt 138 Wohnungen besteht, wurde schon mit einigen Preisen zum innovativen Städtebau geehrt. Nun zeigen die Münchener mit einer neuen Solaranlage, wie die Mieter vom auf dem Dach produzierten Strom profitieren können.

Wie das Online-Magazin enbausa.de berichtet, hat die Genossenschaft so einen Weg gefunden, die Häuser und ihre Bewohner bedarfsgerecht zu versorgen. Die Solarmodule, die auf den Dächern dreier Häuser montiert sind, versorgen die Haustechnik der Gebäude und die knapp 300 Bewohner. Deren Verbrauch wird durch intelligente Stromzähler sekundengenau festgehalten, sodass das hausinterne Stromnetz nah am eigentlichen Verbrauch gesteuert werden kann. Diese bedarfsorientierte Ausrichtung wird auch dadurch akzentuiert, dass die Solarpaneele in Ost-West Richtung montiert sind, was eigentlich ihre Produktivität senkt, dafür aber die Spitzenverbrauchszeiten am Morgen und Abend besser abdeckt und gleichzeitig schwächere Mittagsspitzen verursacht.

Auch rechtlich geht das Projekt neue Wege: Weil Wohnungsbaugenossenschaften keine hohen Gewinne erzielen dürfen, ist die Solaranlage an die neu gegründete Genossenschaft Isarwatt verpachtet, die den Strom an die Bewohner des Hauses verkauft. Diese müssen allerdings die volle EEG-Umlage zahlen.

Deutschlands größte Branchenbefragung: Jetzt mitmachen und gewinnen

Wer als Handwerker gute und zufriedenstellende Arbeit leisten will, muss sich auf Hersteller und entsprechende Marken verlassen können. Um herauszufinden, welche Hersteller und Marken bei Handwerkern und Fachunternehmern einen Stein im Brett haben, ruft die ibau GmbH erneut zur größten Branchenbefragung des Handwerks auf. Unter allen Umfrageteilnehmern werden Preise im Gesamtwert von 10.000 Euro verlost.

Hier geht’s zur Umfrage

Damit Handwerker zufriedenstellende Arbeit leisten können, ist neben dem eigenen Know-how vor allem das richtige Material gefragt. Gerade für Profis ist es daher besonders wichtig, auf zuverlässige Hersteller und ihre Produkte zurückgreifen zu können. Doch welche Marke gilt als Qualitätsführer? Welche Marke genießt das Vertrauen des Handwerks und wer bietet die besten Verarbeitungsvorteile zum günstigen Preis?

Um diese Fragen beantworten zu können, wird im Rahmen der Stein im Brett Marktforschung regelmäßig die größte Branchenbefragung zum Thema Markenbekanntheit, Markenpräferenz und Markenakzeptanz unter Handwerkern und Fachunternehmern durchgeführt.

Noch bis zum 30.11.2017 haben alle Handwerker und Fachunternehmer die Möglichkeit an der Umfrage teilzunehmen und sich die Chance auf einen Weber Gasgrill „Genesis® II E-410™ GBS™, Black“ aus Edelstahl, eine Philips Perfect Draft Bierzapfanlage inklusive zwölf Fässern Bier, einen Kickertisch oder einen Bluetooth Lautsprecher UE Boom 2 zu sichern. Hierzu brauchen lediglich diejenigen Hersteller- und Industrieunternehmen genannt werden, die die besten Produkte und Lösungen in den einzelnen Gewerken bieten. Die Teilnahme an der Umfrage ist kostenlos.

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Neue Software zur vereinfachten Taupunktberechnung für Bauteile

Auf Basis des Merkblatts 6-4 der Wissenschaftlich-Technische Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege e.V. (WTA), hat das Softwareunternehmen Hottgenroth/ETU ein neues Programm entwickelt, das zur Abschätzung des Tauwasserausfalls dienen soll.

Während sich das Merkblatt mit den bauphysikalischen Grundlagen und Anforderungen bei der Planung und Ausführung von Innendämmungen an Außenwänden von Bestandgebäuden befasst, bezieht das Programm diese Daten auf etwaige Tauwasserrisiken.

Hierzu können im ersten Schritt grundlegende Parameter für die Abschätzung der Gefahr des Tauwasserausfalls in der Wandkonstruktion mit Innendämmung angegeben werden. Dies umfasst unter anderem die Saugfähigkeit des Untergrunds sowie den gewünschten Dämmstandard nach Abschluss der geplanten Maßnahmen. „Die dafür erforderliche Dicke wird daraus automatisch berechnet. Es stehen verschiedene Standards sowie eine benutzerdefinierte Eingabe zur Verfügung“, heißt es dazu von Hottgenroth Software.

Im Menüpunkt „Dämmstoffliste“ können anschließend über den Baustoffkatalog Dämmstoffe ausgewählt werden, die auf die Bauteile aufgebracht werden sollen. „Aus dem Schichtaufbau werden anschließend automatisch Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert), Temperaturverlauf, Dampfdiffusion (Tau- und Verdunstungsperiode, monatliche Berechnung) und die speicherwirksame Masse des Bauteils berechnet. Zudem erfolgt eine Abschätzung der Tauglichkeit des Wandaufbaus mit einem gewählten Baustoff als Innendämmung nach dem vereinfachten Verfahren aus Merkblatt 6-4 der WTA. Die Ergebnisausgabe erhält der Anwender in Form von Diagrammen oder der sogenannten Tauwasserampel gemäß WTA“, schreibt Hottgenroth Software.

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Fleurop übernimmt BLOOMY DAYS als Zweitmarke

Der Online-Blumenversand Fleurop expandiert und bietet seit Oktober eine Zweitmarke an. Das Berliner Unternehmen führt ab sofort die Marke des insolventen Start-ups BLOOMY DAYS unter „BLOOMY DAYS powered by Fleurop“ fort.

Bereits im Juli dieses Jahres musste BLOOMY DAYS, Anbieter von Schnittblumen im Abonnement, Insolvenz anmelden. Im Rahmen des vorläufigen Insolvenzverfahrens hatte die Fleurop AG ein Konzept zur Weiterführung der Marke BLOOMY DAYS vorgelegt und schließlich den Zuschlag erhalten.

Mit rund 150.000 Kunden pro Jahr sei das Geschäftsmodell der Blumenbundware im Abonnement stark nachgefragt. „Wir haben die finanzielle Schieflage des jungen Unternehmens bedauert. Unser Ziel ist es, die spannende Geschichte von BLOOMY DAYS mithilfe unserer langjährigen Erfahrungen in der ‚Grünen Branche‘ weiter zu erzählen und ‚BLOOMY DAYS powered by Fleurop‘ nachhaltig zu etablieren“, erklärt Fleurop-Vorstand Dr. Stefan Gegg.