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Aktuelles Badmagazin der SHK AG erschienen

Mit dem Themenschwerpunkt der Badrenovierung durch den Meisterbetrieb veröffentlicht die SHK AG nun ihr aktuelles Badmagazin.

Eine der vielfältigen Marketingmaßnahmen mit denen die SHK AG ihre Mitgliedsbetriebe unterstützt, ist das aktuelle Badmagazin. Das Heft, das nur an ausgesuchte Endkunden im gesamten Bundesgebiet und in Österreich verschickt wird, thematisiert in seiner neuesten Ausgabe vor allem die Badrenovierung durch den Meisterbetrieb. Die Zielgruppe sind damit Endkunden, die an einer professionellen Badrenovierung interessiert sind.

Das Magazin zeigt dabei auf, worauf es bei der Badrenovierung ankommt und informiert über die Vorteile, die das SHK-Handwerk in dieser Hinsicht bietet. So erhalten die Leser auf 136 Seiten nicht nur über 20 tatsächlich realisierte Bäder präsentiert, sondern auch realistische Informationen über die Kosten und die zu erwartende Bauzeit. Zudem werden Informationen über außergewöhnliche Materialien und Produkte sowie über die Möglichkeiten einer Teilrenovierung gegeben.

 

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Höhere bürokratische Hürden für Arbeiten im Ausland

Seine Arbeitnehmer für Austräge ins nahe Ausland zu entsenden, das ist für Handwerksbetriebe in Grenzregionen ganz normal. Doch wird der Aufwand hierfür immer größer.

Die Personenfreizügigkeit und die Dienstleistungsfreiheit in der Europäischen Union machen es möglich: Viele Betriebe in den deutschen Grenzregionen fahren regelmäßig ins benachbarte Ausland und nehmen Aufträge in anderen Staaten an. Was eigentlich reibungslos funktionieren sollte, wird in Realität aber immer schwerer, denn die Auflagen für ausländische Betriebe wurden zum Jahreswechsel noch einmal erhöht.

Höhere Gebühren in Frankreich

Besonders in Frankreich hat der bürokratische Aufwand seit dem 1. Januar 2018 neue Dimensionen angenommen: Ab sofort muss jedes Unternehmen pro Entsendung und Mitarbeiter eine Gebühr von 40 Euro zahlen, wenn ein deutscher Betrieb in Frankreich arbeitet. Wenn mehr als zwei Jahre in Frankreich Aufträge angenommen wurden, muss der Betrieb ein elektronisches Anmeldeverfahren durchführen, das einen Vertreter im Nachbarland aufführt, viele Dokumentationspflichten beinhaltet und nicht auf Deutsch zur Verfügung steht.

Bereits seit März 2017 muss jeder deutsche Arbeitnehmer in Frankreich außerdem die „Carte d’identification professionelle BTP“ (Mitarbeiterausweis) immer dabei haben. Dieser Ausweis kostet Geld und für jeden Auftrag in einem mehrtägigen Prozess beantragt werden. „Kurzfristig Aufträge anzunehmen, ist schwierig. Viele Betriebe verzichten inzwischen auf Aufträge aus Frankreich, weil der bürokratische Aufwand für sie zu groß ist“, wird Elchin Radshabov, Außenwirtschaftsberater der Handwerkskammer Karlsruhe, in der Deutschen Handwerkszeitung zitiert. Vertreter aus Handwerk und Politik arbeiten gerade daran, diese Regelungen wieder zu entschärfen, haben aber noch keine Ergebnisse erzielt.

Schweiz fordert Umsatzsteuernummer

Hohe Hürden baut auch die Schweiz auf, die durch verschiedene Verträge auch zum EU-Binnenmarkt gehört. Seit diesem Jahr ist jedes Unternehmen, das einen Weltumsatz von 100.000 Schweizer Franken (ca. 86.000 Euro) erwirtschaftet, die Führung einer Umsatzsteuernummer Pflicht. Dies bedeutet, dass auch deutsche Betriebe, wenn sie einen Gesamtumsatz dieser Größenordnung haben, eine solche Nummer führen und einen Steuervertreter im Land benennen müssen.

Auf Leistungen, die in der Schweiz erbracht werden, muss dann ein Umsatzsteuersatz von 7,7 Prozent gezahlt und auf der Kunderechnung ausgewiesen werden. Reine Warenlieferungen werden zwar auch mit 7,7 Prozent Einfuhrumsatzsteuer belegt, dafür brauchen Betriebe aber keine Nummer zu beantragen. Hier sollten Unternehmer genau darauf achten, keine anderen Arbeiten durchzuführen, damit die Lieferung nicht als Dienstleistung geführt wird und unter die neuen, strengeren Steuerregelungen fällt.

Zur Absicherung der Mehrwertsteuereinnahmen müssen Betriebe, die in der Schweiz arbeiten, ab diesem Jahr außerdem eine Bargeldeinlage oder Bürgschaft bei einer Schweizer Bank nachweisen. Diese Einlage muss drei Prozent des erwarteten steuerbaren Inlandsumsatzes in der Schweiz, mindestens jedoch 2.000 Schweizer Franken hoch sein.

Betriebe sollten Ausland trotzdem nicht scheuen

Trotz dieser Hürden sollten Betriebe das Annehmen von Aufträgen in anderen Ländern aber nicht ausschließen, sind sich Experten einig. Stattdessen sollten sich Firmen mit den Regelungen im Ausland vertraut machen und sich eventuell Hilfe bei den zuständigen Außenwirtschaftsberatern ihrer Handwerkskammern holen. Denn trotz des Aufwands sei das Arbeiten in anderen Staaten immer noch lukrativ, wenn man sich mit den entsprechenden Regelungen auskenne.

 

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Sonnenenergie auch im Winter nutzen

Auch in der dunklen Jahreszeit lassen sich erneuerbare Energien und allen voran die Kraft der Sonne effektiv nutzen: Das Zusammenspiel mehrerer Technologien macht dies möglich.

Wenn die Tage kürzer und die Nächte immer länger werden, kommt die Solarenergie schnell an ihre Grenzen. Ein Zusammenspiel mehrerer Erneuerbarer Energien kann hier Abhilfe schaffen. Dank moderner Speicher bietet gerade die Kombination aus Solarenergie, Erdwärme und Holzenergie einen optimalen Mix, um auch für den Winter gewappnet zu sein.

Wie genau das funktioniert, zeigt das Pilotprojekt Parkstadt Frankfurt-Unterliederbach, wo sich Wärme aus Holzpellets und der wetterabhängigen Solarthermie im Wärmenetz ergänzen. „Die Parkstadt ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie eine regenerative Wärmeversorgung kostengünstig und klimaschonend gelingt“, wird Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) auf der Agentur-Homepage zitiert.

Weniger CO2-Ausstoß durch Erneuerbare Energien

Mehr als ein Drittel des energiebedingten CO2-Ausstoßes in Deutschland wird zurzeit durch den Wärmesektor verursacht. Sowohl eine verbesserte Energieeffizienz als auch der Ausbau Erneuerbarer Energien kann hier Abhilfe schaffen. Doch erhoffte politische Impulse für effiziente Sanierungen unserer Häuser durch ein Gebäudeenergiegesetz blieben laut AEE in der letzten Wahlperiode des Bundestages aus.

Zudem spiegle sich die klimaschützende Wirkung Erneuerbarer Energien preislich nicht am Markt wider, trotz Pflicht für Neubauten zur Integration eines Anteils von Erneuerbaren in die Wärmeversorgung.

„Diese Pflicht rechnet sich, etwa im neuen Quartier in Frankfurt-Unterliederbach, wo die Konversions-Grundstückentwicklungsgesellschaft (KEG) das Viertel teils im sozialen Wohnungsbau mit Plusenergiehaus-Standard für mehr als 1.000 Menschen erschlossen hat“, heißt es dazu von der AEE. So ist die wichtigste Wärmequelle Holz aus dem benachbarten Odenwald, das in Form von Holzpellets einen Kessel befeuert, der die Wärme für die Gebäude in das Wärmenetz einspeist. Auf diese Weise decken die Plusenergiehäuser im Jahresmittel rund 110 Prozent des eigenen Bedarfs. Der Rest wird in das Wärmenetz eingespeist.

Nebenkosten niedrig halten

Durch die Investition in das Projekt konnte die KEG ihr Ziel verwirklichen, im sozialen Wohnungsbau die Nebenkosten für das Heizen und die Gebäudetechnik langfristig niedrig zu halten. So beträgt der jährliche Grundpreis 350 Euro, wobei die Wärmenetzkunden in dem Quartier für eine Kilowattstunde Wärme rund 5,5 bis 6 Cent bezahlen. „Das vorbildliche Projekt beweist: Die Wärmewende ist auch im sozialen Wohnungsbau zu schaffen. Mit Erneuerbaren Energien können Plusenergiehaus-Standard und kostengünstiges Bauen Hand in Hand gehen“, erklärt AEE-Geschäftsführer Vohrer.

 

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Seminarreihe zum Betrieb von Verdunstungskühlanlagen

Der Bundesindustrieverband Technische Gebäudeausrüstung e.V. (BTGA) und der Fachverband Gebäude-Klima e.V. (FGK) setzen auch 2018 ihre gemeinsame Seminarreihe fort.

Auch in diesem Jahr wird es wieder die beliebte Seminarreihe zur Richtlinie VDI 2047 Blatt 2 „Sicherstellung des hygienegerechten Betriebs von Verdunstungskühlanlagen“ geben: So werden die nächsten Schulungen am 23. Januar 2018 in Köln und am 17. Mai 2018 in Frankfurt am Main stattfinden.

Neben sämtlichen Informationen zum hygienischen Betrieb von Verdunstungskühlanlagen stehen vor allem praktische Hinweise zum Aufbau, der Funktionsprinzipien sowie zur Planung im Vordergrund der Seminare.

Auch die 42. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes wird thematisiert. Diese trat am 19. August 2017 in Kraft und stellt Anforderungen an die Errichtung und den Betrieb von Verdunstungskühlanlagen, Kühltürmen und Nassabscheidern.

Die Schulungen richten sich vor allem an Mitarbeiter von ausführenden Unternehmen, von Planungsbüros, von Anlagenbetreibern, von Genehmigungs- und Überwachungsbehörden sowie an Betriebssicherheitsbeauftragte. Nach den Seminaren können alle Teilnehmer eine schriftliche Prüfung ablegen und erhalten bei bestehen eine VDI-Urkunde.

„BTGA und FGK bieten die Veranstaltungen als Schulungspartner der VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik (VDI-GBG) an. Sie arbeiten dabei mit dem Unternehmen Schweitzer-Chemie GmbH zusammen, das die Referenten der Seminare stellt. Die Teilnahmegebühr für die ganztägige Veranstaltung beträgt pro Person 495,00 Euro. Mitglieder des BTGA und des FGK zahlen 430,00 Euro“, heißt es dazu auf der Internetseite des BTGA.

 

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Wie glücklich ist der Handwerker?

Wer einen handwerklichen Beruf ausübt, kann am Ende des Tages sehen, greifen, fühlen oder schmecken, was sie geschaffen haben. Aber wie befriedigend ist diese Arbeit?

Im Unterschied zu vielen anderen Berufen können Handwerker am Ende ihres Arbeitstages genau festmachen, was sie geschaffen haben. Viele Handwerker bestätigen deshalb oft, dass sie ihre Arbeit besonders erfüllend finden. Doch wie wichtig ist das für die eigene Lebenszufriedenheit und wie glücklich ist der Handwerker wirklich?

Dieser Frage geht aktuell der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) nach und ruft hierzu zu einer Umfrage auf. Die Forschungsstudie „Handwerksstolz – Glücksforschung im Handwerk“ wird von der Georg-August-Universität Göttingen in Kooperation mit dem ZDH durchgeführt.

Die Online-Umfrage dauert laut ZDH etwa 15 Minuten und kann über diesen Link erreicht werden: www.handwerksstolz.de

 

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Deutscher Dämmstoffmarkt wächst nur gering

Wie aktuelle Daten des Branchenradars der Wiener Unternehmensberater Kreutzer, Fischer & Partner zeigen, konnte der deutsche Dämmstoffmarkt 2017 nur geringes Wachstum verzeichnen.

Auch im vergangenen Jahr machte sich der immer noch anhaltende Preisdruck bei Dämmstoffen und Wärmedämm-Verbundsystemen (WDVS) bemerkbar: Laut Branchenradar der Wiener Unternehmensberater Kreutzer, Fischer & Partner nahm die Nachfrage nach Dämmstoffen und WDVS 2017 zwar moderat zu, der Absatz fiel allerdings nur geringfügig höher aus. So erhöhte sich der Absatz von Dämmstoffen im Vorjahresvergleich um knapp 1,7 Prozent auf rund 36,8 Millionen Kubikmeter. Bei den Wärmedämm-Verbundsystemen wurde mit rund 37,7 Millionen Quadratmetern rund 1,4 Prozent mehr umgesetzt.

Doch trotz der geringen Wachstumsrate drückten die stetig sinkenden Preise auf die Erlöse. Im Zuge dessen stieg der Herstellerumsatz mit Dämmstoffen im Vorjahresvergleich nur um 1 Prozent auf 2,29 Milliarden Euro, bei WDVS nur um 0,5 Prozent auf 935 Millionen Euro.

Geringes Wachstum in allen Produktgruppen

Einen spezifischen Markttreiber gab es laut den Experten von Kreutzer, Fischer & Partner im vergangenen Jahr nicht. So liefern in beiden Märkten alle Produktgruppen entscheidende Wachstumsbeiträge, wobei sich bei den Dämmstoffen die Mineralwolle etwas dynamischer als Schaumstoffe entwickelte. Den prozentual höchsten Zuwachs gebe es daher vor allem bei den organischen Dämmstoffen. Bei WDVS konnte bei Systemen mit organischem Dämmmaterial allerdings keine Steigerung festgestellt werden. Dafür schnitten aber WDVS mit Schaumstoffdämmungen besser ab.

 

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TÜV Nord spricht sich für Brandschutzschalter aus

In die Debatte um die Einführung von so genannten „Brandschutzschaltern“ kommt keine Ruhe: Nach heftiger Kritik der Bauwirtschaft kommt nun die Gegenrede des TÜV Nord.

Ob so genannte Brandschutzschalter sinnvoll oder überflüssig sind, darüber streitet die Bauwirtschaft seit einigen Wochen, nachdem die Deutsche Kommission Elektrotechnik (DKE) diese Technologie offiziell in eine Norm übertragen hat. Nachdem die Verbände der deutschen Baubranche heftige Kritik an der Entscheidung geäußert hatten, stellen sich die Sicherheitsexperten vom TÜV Nord nun hinter die neue Norm.

Generelle Einbaupflicht besteht nicht

Auch der TÜV betont zunächst allerdings, dass der Einbau einer solchen Fehlerlichtbogen-Schutzeinrichtung (Arc Fault Detection Device, kurz: AFDD) in den meisten Gebäuden nicht gesetzlich vorgeschrieben ist. Die Norm besteht weiterhin nur als private technische Regel und ist damit nicht verpflichtend. Vorgeschrieben sind solche Brandschutzschalter nur in ganz bestimmten Szenarien, etwa in feuergefährdeten Betriebsstätten und holzverarbeitenden Betrieben, in Kinder- und Altenheimen und barrierefreien Wohnungen, Bahnhöfen und Flughäfen sowie an Orten, an denen unersetzbare Güter aufbewahrt werden (Museen, Galerien).

In diesen Fällen ist seit dem 18. Dezember 2017 ein Einbau der AFDD verpflichtend, allerdings nur bei Neubau, Änderung oder Erweiterung dieser Einrichtungen. So ist in der neuen DIN VDE 0100-420 festgeschrieben, dass die Schalter in einphasigen Endstromkreisen bis 16A zum Einsatz kommen. Gruppenschalter bis 40A sind nicht zugelassen, weil sonst ein einzelner Zwischenfall einen großflächigen Stromausfall zur Folge haben könnte.

Was passiert mit den allgemein anerkannten Regeln der Technik?

Damit ist in der Sache das letzte Wort aber noch nicht gesprochen, denn einige gesetzliche Regelungen machen das Ganze deutlich komplizierter. So besteht zwar keine rechtliche Bindung zum Einbau der Schalter, doch kann man die neue DIN auch nicht ganz ignorieren: Mit Blick auf eine gleich lautende Stellungnahme des Zentralverbands der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) weist der TÜV darauf hin, dass eine Nichteinhaltung der Norm einen Verstoß gegen die allgemein anerkannten Regeln der Technik bedeuten kann. Genau geregelt sei dies allerdings nicht, auch wenn es eine ähnliche Aussage auch im Energiewirtschaftsgesetz gebe.

Konkret kann dies durchaus ernste rechtliche Konsequenzen haben, denn die allgemein anerkannten Regeln der Technik gelten in vielen Fällen als Maßstab für eine ordnungsgemäße Umsetzung einer Baumaßnahme. Unternehmer, die wissentlich gegen diese Regeln verstoßen, können im Schadensfall verklagt werden. Sollte also ein Brand ausbrechen – ist dann der Handwerker Schuld, weil er den gesetzlich nicht geregelten Brandschutzschalter nicht verbaut hat? Hier fehlt bisher Klarheit.

Niedrigere Versicherungsprämien nicht auszuschließen

Gleiches gilt auch für Versicherungsprämien. Grundsätzlich sollten sich die Kosten für die Hausversicherung durch eine neue Norm nicht ändern, doch der TÜV ist sich da noch nicht sicher: „Da der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) als Vertreter der Versicherungen im Normengremium mitwirkt und den Einbau von AFDD befürwortet, ist es möglich, dass der freiwillige Einbau von AFDD mittelfristig mit niedrigeren Versicherungsprämien honoriert wird“, teilt der Verein mit. Bislang herrsche aber auch hier noch Unklarheit.

Ganz abgesehen von den rechtlichen Aspekten befürwortet der TÜV aber die Schutzschalter und empfiehlt ihren Einsatz auch in Gebäuden, die nicht in die kleine Kategorie der Ausnahmen fallen. Besonders solle man Stromkreise schützen, an denen Elektrogeräte unbeaufsichtigt Strom verbrauchen – beispielsweise Heizlüfter, Waschmaschinen, Trockner oder Geschirrspüler. Auch Räume mit viel Holz oder anderen brandfördernden Stoffen fallen darunter.

 

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ThyssenKrupp einigt sich nach Fusion mit Betriebsrat

Nach der Fusion der Stahlsparte von ThyssenKrupp mit dem indischen Unternehmen Tata hat man sich mit dem Betriebsrat auf eine Beschäftigungsgarantie bis 2026 geeinigt.

Für Verunsicherung unter den Mitarbeitern hatte die Nachricht gesorgt, dass der Konzern ThyssenKrupp seine Stahlsparte mit dem indischen Produzenten fusionieren will. Damit es an den deutschen Standorten nicht zum Arbeitsplatzabbau kommt, hat der Betriebsrat nun eine Beschäftigungsgarantie über neun Jahre mit der Konzernführung ausgehandelt.

Sicherheit bis 2026

Alle Arbeitnehmer in der Stahlsparte haben nun eine Jobgarantie bis zum 30. September 2026, teilt die IG Metall NRW mit. Dies gilt auch für die Mitarbeiter in dem neuen Unternehmen, das demnächst aus der Fusion entstehen soll. Darüber hinaus sollen alle deutschen Standorte bis zu diesem Zeitpunkt erhalten bleiben, außerdem verpflichtete sich der Konzern zu Zukunftsinvestitionen von 400 Millionen Euro jährlich.

An jedem der Standorte will die IG Metall nun Abstimmungen durchführen, ob dieses Verhandlungsergebnis angenommen werden soll. Grundsätzlich zeigte man sich aber zufrieden mit dem Ausgang der Gespräche. „Wir haben ein Jahrzehnt Sicherheit gefordert und neun Jahre rausgeholt“, sagte der frühere IG-Metall-Chef sowie stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzenden bei Thyssenkrupp, Detlef Wetzel, der „WAZ“.

Damit haben Gewerkschaft und Konzern vorerst eine Kündigungswelle abgewendet: Nach Bekanntgabe der Fusionspläne im Herbst 2017 stand zunächst die Zahl von 2000 bedrohten Arbeitsplätzen im Raum, die im Zuge der Zusammenlegung wegfallen sollten.

 

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Generationswechsel bei Smart Glas-Pionier EControl-Glas

Dipl.-Ing. Tobias John ist neuer Geschäftsführer von EControl-Glas. Sein Vorgänger und Firmengründer Dr. Hartmut Wittkopf trat zum Jahreswechsel in den Ruhestand.

„Der Generationswechsel war lange geplant und mit Tobias John haben wir die Weichen für die Zukunft optimal gestellt“, erklärt Wittkopf in einer Pressemeldung. Er wolle dem Unternehmen aber weiterhin als „Senior-Consultant“ erhalten bleiben.

John ist bereits seit 2013 für EControl-Glas tätig. Auf einer kleinen Firmenfeier dankte er Dr. Wittkopf dafür, dass er mit viel Mut und Leidenschaft seine Ideen in ein tragfähiges Unternehmen umgesetzt hat. Seitens der Gesellschafter sprach Manfred Dittmar Anerkennung und Dank aus: „Ohne Hartmut Wittkopf hätte es EControl nicht gegeben.“

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Reynaers-Gruppe übernimmt Forster

Forster, der Schweizer Hersteller von Profilsystemen in Stahl und Edelstahl für Türen, Fenster und Fassaden, wird von der Reynaers-Gruppe übernommen.

„Forsters Marktführerschaft bei der Entwicklung und Produktion von hochwertigen Stahl- und Edelstahlprofilsystemen wird durch Reynaers führende Rolle für Aluminiumlösungen perfekt ergänzt“, wird Martine Reynaers, CEO der Reynaers-Gruppe im metallbau-magazin zitiert.

Beide Geschäftspartner werden auch weiterhin unabhängig als zwei separate Firmen unter dem Dach der Reynaers-Gruppe operieren. Insgesamt beschäftigt die Forster-Gruppe im schweizerischen Arbon und in verschiedenen Regionalbüros in elf Ländern über 210 Mitarbeiter. Die Reynaers-Gruppe, mit Firmensitz in Duffel (Belgien), beschäftigt rund 2.000 Mitarbeiter und ist in über 70 Ländern aktiv.