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Digitale Veränderungen in der Baubranche – ein Start-up aus den USA berichtet

Die Digitalisierung erfasst mittlerweile alle Wirtschaftsbereiche und wirkt sich massiv auf Arbeitsprozesse und Produktivität ganzer Geschäftsmodelle aus. Dies gilt natürlich auch für die Baubranche: Bauen 4.0 ist hier das Stichwort, das die gesamte Branche bewegt. Dank des erfolgreichen und zunehmend geläufigeren Building Information Modeling (BIM), einer modernen Planungs- und Arbeitsmethode bei der alle relevanten Gebäudedaten digital modelliert, kombiniert und erfasst werden, stehen zurzeit vor allem Design- und Projektmanagementtools im Fokus der Öffentlichkeit.

Genau hier setzt das in San Francisco ansässige Start-up Fieldwire an und geht noch einen Schritt weiter: „Fieldwire ist eine Baustellenmanagement-Plattform, die ihren Fokus verstärkt auf die auf der Baustelle anfallende Ausführung und Abwicklung gelegt hat.” erklärt Yves Frinault, Co-Gründer & CEO von Fieldwire.
Durch die App sollen die Möglichkeiten und der Einfluss der Vorarbeiter soweit erhöht werden, dass diese das Maximum aus ihrer Arbeit herausholen können. Ein Blick auf die meisten Großprojekte offenbart, dass Handwerker neben ihrer direkten Bauarbeit noch eine Vielzahl an anderen Aktivitäten durchführen müssen. Fieldwire hilft Handwerkern dabei ihren Alltag zu optimieren, so Frinault.

Bereits über 60 Prozent der Handwerker auf der Baustelle benutzen heutzutage ein Smartphone. Ein enormes Potential – zumindest im Hinblick auf die fortschreitende Digitalisierung. Genau hier setzt Fieldwire an: Mit der App können beispielsweise Fotos über den Projektfortschritt und etwaige Mängelprotokolle erstellt, Anmerkungen geschrieben und sämtliche Aufgaben in Echtzeit delegiert werden. Mit den Kernfunktionen lassen sich Fehler besser nachverfolgen, Plan- und Versionsansichten anzeigen sowie die Zusammenarbeit im Team optimieren. „Durch regelmäßiges Feedback und eine enge Zusammenarbeit mit unseren Nutzern stellen wir sicher, dass Fieldwire ständig verbessert und den Anforderungen unserer Kunden gerecht wird“, erklärt Frinault.

Interessant ist die webbasierte Managementplattform vor allem für den gewerblichen Hochbau. „Grundsätzlich ist Fieldwire für jedes Projekt mit einem Volumen von über fünf Millionen Dollar (rund 4,75 Millionen Euro) geeignet. Denn ab dieser Größenordnung wirkt sich der Umfang des Projekts, ohne Optimierung der Arbeitsprozesse, erheblich negativ auf die Arbeitseffizienz aus“, sagt Frinault.

Die Nutzung der App ist für kleinere Teams mit maximal zehn projektbeteiligten Personen kostenlos. Aus diesem Grund eignen sich kleinere Projekte besonders gut dazu, die App kennenzulernen, mit ihr zu experimentieren und sie auf ihre Eignung zu prüfen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.fieldwire.com.

 

Interview mit Yves Frinault, Co-Gründer & CEO von Fieldwire

Vom Informationslieferanten zum Full-Service-Spezialisten: Seit über 60 Jahren hat es sich die ibau GmbH zur Aufgabe gemacht, alle wichtigen Informationen über privat und öffentlich ausgeschriebene Bauprojekte sowie Informationen über die jeweils beteiligten Unternehmen und Projektverantwortlichen zu liefern. Die ibau GmbH kann dadurch nicht nur die entscheidenden Kontakte herstellen, sondern unterstützt seine Kunden bis hin zum neuen Auftrag.

Dabei versteht sich die ibau GmbH als Experte und Unterstützer, der die digitale Transformation in den Bereichen Vertrieb und Marketing vereinfacht und beschleunigt.

Vor kurzem hatten wir die Gelegenheit mit Yves Frinault, dem Gründer und CEO des in San Francisco ansässigen Start-ups Fieldwire, zu sprechen. Wir haben uns über die junge Geschichte des Unternehmens ausgetauscht, Möglichkeiten zur Prozessoptimierung in der Bauindustrie diskutiert und besprochen, welche Rolle Fieldwire hier spielen will.

Fieldwire ist eine mobile und webbasierte Baustellenmanagement-Plattform, die eine bessere Zusammenarbeit bei Bauprojekten ermöglicht. Neben einer umfangreichen Aufgabenplanung und der Möglichkeit Pläne und Zeichnungen anzeigen zu lassen, können mit der App auch der Fortschritt von Bauprojekten sowie eventuell auftretende Probleme verfolgt, angezeigt und gemeldet werden.

 

ibau: Fieldwire ist eine webbasierte und mobile Plattform fürs Projektmanagement und die Kooperation am Bau. Können Sie uns mehr darüber erzählen? Wie funktioniert Fieldwire?

Yves Frinault, Fieldwire (Yves): Fieldwire ist eine Baustellenmanagement-Plattform, die ihren Fokus verstärkt auf die auf der Baustelle anfallende Ausführung und Abwicklung gelegt hat. Unsere Philosophie ist einfach: „Gute Vorarbeiter = gute Projekte.“ Durch unsere App sollen die Möglichkeiten und der Einfluss der Vorarbeiter soweit erhöht werden, dass sie das Maximum aus ihrer Arbeit herausholen können. Durch eine technologiebasierte mobile Lösung lassen sich viele häufig auftretende Arbeitsprozesse effizienter gestalten, wodurch die Arbeit erheblich erleichtert wird.

 

ibau: Sie kommen aus der Baubranche. Was hat Sie zur Gründung von Fieldwire inspiriert?

Yves: Während meines Ingenieur Studiums an der Stanford University war ich sehr überrascht, dass sich die Technologieentwicklungen hauptsächlich auf die frühen Bauphasen (meistens Entwurf und Planung) konzentrierten, der Realisierung und Umsetzung hingegen aber wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Da ich auch vor dem Studium schon auf Baustellen gearbeitet hatte, wusste ich, dass eine gute Ausführung genauso wichtig ist wie ein guter Plan oder ein gutes Design.

Rückblickend war die damals verfügbare Technik absolut unzureichend. Heutzutage benutzen bereits über 60 Prozent der Handwerker auf der Baustelle ein Smartphone. Dadurch können wir Dinge tun, von denen man vor vier oder fünf Jahren nur träumen konnte.

 

ibau: Kollaborative Projektmanagement-Software ist mit Unternehmen wie Viewpoint, Procore und Aconex – um nur einige zu nennen – schnell zu einer umkämpften Branche geworden. Was macht Fieldwire, um sich von der Konkurrenz abzuheben?

Yves: Wir unterteilen die vertikalen Märkte des Produkts in drei Hauptbereiche: Design, Projektmanagement und Baustellenmanagement.

Der Design- und Projektmanagementbereich wurde in den vergangenen zehn Jahren von einigen der erwähnten Firmen sowie von größeren Unternehmen wie Autodesk und Oracle bereits sehr gut abgedeckt. Es stellt sich allerdings die Frage, warum es versäumt wurde, auch den Baustellenmarkt umfangreich zu bedienen.

Der Hauptgrund dafür ist sicherlich, dass die Arbeit auf einer Baustelle anders getaktet ist und einen völlig anderen Zeitrahmen umfasst, als es in den anderen Bereichen üblich ist. Während ein Projektleiter Dinge Monate oder Jahre im Voraus plant, können auf einer Baustelle lediglich wenige Tage oder Wochen vorher geplant werden. Da die Baustelle im Vergleich zum Büro ein weit weniger beherrschbares Umfeld bietet, sind ganz andere Anforderungen an ein Produkt nötig.

Fieldwire zeichnet sich daher dadurch aus, dass es speziell auf die Lösung von Problemen im Bereich Baustelle und auf die Bereitstellung von Lösungen für Vorarbeiter, Gutachter und Bauleiter zugeschnitten ist.

 

ibau: Wie groß ist Ihre Kundenbasis und ist Fieldwire weltweit aktiv?

Yves: Wir zählen über 1.000 Unternehmen mit über 50.000 Projekten zu unseren Kunden. Die meisten sind entweder große Generalunternehmer wie Shimizu oder Jacobs oder spezialisierte Subunternehmer. Den Großteil unserer Geschäfte machen wir zwar immer noch im englischsprachigen Raum, inzwischen ist Fieldwire aber auch in vielen anderen Sprachen verfügbar. So wickeln wir unsere Projekte mittlerweile in über 100 verschiedenen Ländern ab.

Tendenziell sind wir am hilfreichsten bei Projekten mit Skalierungsproblemen. Typischerweise wird ein technisch versierter Projektmanager oder Gutachter auf Fieldwire aufmerksam und probiert es bei seinem Projekt aus. Sobald die enormen Anwendungsmöglichkeiten erkannt werden, wird der Kunde zu einem begeisterten Verfechter der Software und führt diese in seinem gesamten Team ein. Bei eventuellen Rückfragen oder zur Beratung stehen wir dabei natürlich jederzeit zur Verfügung.

 

ibau: Bei welcher Art von Projekten wird Fieldwire eingesetzt?

Yves: Wir konzentrieren uns vor allem auf den gewerblichen Hochbau. Grundsätzlich ist Fieldwire für jedes Projekt mit einem Volumen von über fünf Millionen Dollar (rund 4,75 Millionen Euro) geeignet. Denn ab dieser Größenordnung wirkt sich der Umfang des Projekts, ohne Optimierung der Arbeitsprozesse, erheblich negativ auf die Arbeitseffizienz aus. Unsere größten Projekte befinden sich im Bereich von 800 Millionen Dollar (rund 760 Millionen Euro).

 

ibau: Was kostet die Nutzung von Fieldwire? Ist es skalierbar hinsichtlich der Kosten, wenn ein Kunde die Anzahl der Nutzer vergrößern oder verkleinern möchte?

Yves: Für kleinere Teams mit maximal zehn projektbeteiligten Personen ist Fieldwire kostenlos. Dabei gibt es bei den Aufgaben und Formularen keine Begrenzungen. Einige erweiterte Funktionen, wie beispielsweise Berichte, sind dann aber nicht verfügbar. Kleinere Projekte eignen sich daher hervorragend dazu, die App kennenzulernen, mit ihr zu experimentieren und sie auf ihre Eignung zu prüfen.

Bei einem typischen Projekt können alle Beteiligten problemlos auf der Plattform untergebracht werden. Je nach Art des Projekts beträgt die Anzahl der benötigten Lizenzen etwa 30 Prozent der gesamten Belegschaft. Die Kosten für eine Lizenz betragen dabei zwischen 29 Dollar (rund 27,50 Euro) und 39 Dollar (rund 37 Euro) pro Nutzer und Monat. Bei Lizenzvolumen über 200 Plätzen werden im Rahmen des Enterprise Status individuelle, mehrjährige Verträge vereinbart.

 

ibau: Was sind die Vorteile von Fieldwire?

Yves: Unsere Kernfunktionen sind die Plan- und Versionsansicht, das Task-Management, die Fehlerverfolgung sowie die Team-Zusammenarbeit. Fieldwire wurde entwickelt, um Bautätigkeiten zu rationalisieren und dem Team zu jeder Zeit die richtigen Informationen und Daten zur Verfügung zu stellen.

So können Fotos über den Projektfortschritt und etwaige Mängelprotokolle erstellt, Anmerkungen geschrieben und sämtliche Aufgaben in Echtzeit delegiert werden. Unser Benachrichtigungssystem stellt dabei sicher, dass Fortschrittsberichte sofort erhalten werden und nicht erst am Ende des Tages oder nur zu Besprechungen. Unser Ziel ist es, die bei der Arbeitsvorbereitung verschwendete Wartezeit soweit zu reduzieren, dass ein direktes und effizientes Arbeiten möglich wird.

Zudem integrieren wir laufend Kundenwünsche, welche sich aus der Nutzung ergeben. Dazu gehören beispielsweise robustere und anpassbare Berichtsoptionen für unsere Premium-Kunden, verbesserte Planung mit zusammenlegbaren Ordnern, Aufzeichnung von Arbeitskräften und Kosten bei jeder Projektaufgabe sowie Checklisten für Inspektionen und Mängelprotokolle.

Durch regelmäßiges Feedback und eine enge Zusammenarbeit mit unseren Nutzern stellen wir sicher, dass Fieldwire ständig verbessert und den Anforderungen unserer Kunden gerecht wird. Einige der besten Funktionen die bald eingeführt werden, wurden beispielsweise von unserer Nutzerschaft vorgeschlagen.

 

ibau: An welchen neuen Funktionen arbeiten Sie derzeit? Gibt es Pläne für eine Integration mit Applikationen für die Gebäudedatenmodellierung?

Yves: Zurzeit arbeiten wir zusammen mit Oracle an einer großen Integration von Primavera. Zudem wird es viele weitere kleine Verbesserungen wie z.B. Mess-Tools für Grundrisse oder verbesserte Zugriffsebenen und Berichte geben, durch die sich die App noch viel einfacher in den Alltag integrieren lassen wird.

Bei der Gebäudedatenmodellierung liegt unser Hauptaugenmerk zurzeit noch stark auf 2D-Plänen, da diese sehr gut mit kommerziellen grundrissgestützten Projekten harmonieren. Das bedeutet aber nicht, dass wir nicht auch 3D-Daten integrieren oder ein Modell direkt einbinden können.

 

ibau: Sie bieten Entwicklern und Nutzern von Drittanbietern eine API an, so dass diese eigene Anwendungen entwickeln können. Welche Art von Software-Tools bieten sie hier an?

Yves: Die Bereitstellung der API soll es hauptsächlich unseren größeren Kunden ermöglichen, ihre bestehende Technik an Fieldwire anzupassen und das Produkt für sie noch stärker nutzbar zu machen. Alles, was man per Hand in Fieldwire machen kann, kann auch über die API automatisiert werden. So erstellen einige Kunden ihre Projekte automatisch oder laden Mitarbeiter und Kollegen automatisiert ein. Im Grunde genommen lässt sich alles umsetzen, was man sich ausdenken und programmieren kann.

Wenn es eine Anwendung gibt, die für die überwiegende Mehrheit unserer Benutzer sinnvoll erscheint, programmieren und implementieren wir diese dann in der Regel selbst. Ein Beispiel hierfür wäre die automatische Versionskontrolle zwischen Dropbox und Fieldwire.

 

ibau: In der Baubranche wird der Arbeitskräftemangel immer stärker. Wie kann Fieldwire hier Entlastung bringen?

Yves: Jedes gute Bauunternehmen verbringt bereits viel Zeit mit der Einstellung, Ausbildung und Bindung talentierter Angestellter. Aber ein Blick auf die meisten Großprojekte offenbart, dass Handwerker nur etwa 30 Prozent ihres Tages mit direkter Bauarbeit verbringen. Dies verdeutlicht, dass die Optimierung der Arbeitsnutzung auch dann entscheidend für ein profitables Geschäft ist, wenn man über gutes Humankapital verfügt.

Fieldwire bringt Handwerkern nicht bei, wie sie ihre Arbeit besser machen, aber sie können damit die 70 Prozent ihres Tages optimieren, in denen sie nicht ihrer eigentlichen Arbeit nachgehen. Ihre Produktivität hängt davon ab, was sie mit dieser eingesparten Zeit machen. Sie können entweder Geld sparen und Qualität verbessern oder ihre Mitarbeiter früher nach Hause schicken.

 

ibau: Die Baubranche ist eher ein „Late-Adopter“ in Bezug auf neue Technologien. Denken Sie, dass sich dieser Trend ändern wird?

Yves: Das glaube ich nicht. Interessant und einzigartig im Fall von mobilen Technologien und Prozessen ist, dass die Impulse oft von außerhalb einer Branche kommen. Wir reiten eher auf dieser Einführungswelle mit, als dass wir sie verursachen. Allein aus diesem Grund wird der mobile Einführungszyklus viel schneller ablaufen als es die Branche gewohnt ist. Also sollte man unbedingt einen Plan zur Auswahl der richtigen mobilen Tools haben.

 

ibau: Auch Fieldwire profitiert von der sich immer schneller entwickelnden Technologie. Ohne Fortschritte im mobilen Bereich würde es Fieldwire nicht geben – eine Entwicklung die sich in den letzten Jahren sicherlich beschleunigt hat. Was ist Ihre Einschätzung: Welche Art von Technik wird Ihrer Meinung nach die Baubranche mit Blick auf das nächste Jahrzehnt vorantreiben?

Yves: Mobile Technologien und ihre Adaption für die Baustelle ist Vergleichbar mit der Einführung des Personal Computers in den Büroalltag: Sie bietet enormes Potential, ist inzwischen wirklich erschwinglich, weit verbreitet und benutzerfreundlich. Ich denke, dass die mobile Technologie im kommenden Jahrzehnt für die größten Produktivitätsgewinne sorgen wird.

Auch auf Augmented Reality und Drohnen ruhen derzeit große Hoffnungen. Man kann sich zwar leicht einige Anwendungsfälle vorstellen, aber es wird weitere fünf bis zehn Jahre dauern, bis diese Technologien ihr volles Potenzial entfalten können. So gab es Smartphones auch schon viele Jahre, bevor Unternehmen wie Apple diese Geräte massenkompatibel machten.

 

ibau: Wo liegt der geographische Fokus? Steht eine Internationalisierung an? Falls ja, was sind die größten Herausforderungen die Fieldwire zu bewältigen haben wird?

Yves: Wir fanden uns sehr schnell in den Händen von Firmen und Teams außerhalb des ursprünglichen US-Marktes wieder. Kanada, das Vereinigte Königreich und Australien sind zu Hochburgen von Fieldwire geworden. Zudem haben wir die App bereits ins Spanische, Französische, Deutsche, Koreanische, Japanische sowie ins Mandarin übersetzt und wollen unser Sprachrepertoire auch im kommenden Jahr noch weiter ausbauen.

 

ibau: Wir hatten die Gelegenheit Fieldwire auszuprobieren. Neben der intuitiven Benutzeroberfläche war die Geschwindigkeit der App sicherlich einer der beeindruckendsten Aspekte. Zeichnungen und Pläne werden extrem schnell geladen. Lag der Fokus der Entwicklung darin, das Arbeiten an Standorten mit schlechteren mobilen Internetverbindungen zu erleichtern?

Yves: Absolut. Das Besondere an unserer Branche ist, dass der Umfang der Projekte enorm sein kann und dass die meiste Arbeit bei schlechter Internetverbindung stattfinden muss. Mit Fieldwire möchten wir erreichen, dass dem Nutzer alle Projektdaten an einem Ort gesammelt zur Verfügung stehen. Da die Planansicht ein wesentlicher Bestandteil des Arbeitsalltags darstellt und auf der Baustelle oftmals keine Internetverbindung besteht, ist die Möglichkeit zum Offline-Zugriff auf sämtliche Aufgaben und Pläne besonders wichtig. So werden alle Anmerkungen oder Task-Updates automatisch synchronisiert und mit dem Team geteilt, sobald wieder eine Internetverbindung besteht.

 

ibau: Sie haben vor kurzem 5,5 Millionen Dollar (rund 5,2 Millionen Euro) Finanzierungskapital zusätzlich zu den 1,1 Millionen Dollar (rund eine Millionen Euro) zu Beginn dieses Jahres aufgenommen. Was bedeutet diese Unterstützung für Fieldwire?

Yves: Das ist eine große Chance für uns. Wir arbeiten immer mit Hochdruck daran, unsere Produkte weiterzuentwickeln und stetig zu verbessern. Zudem wollen wir auch in Zukunft unsere Reichweite noch erhöhen. Durch das neue Finanzierungskapital können wir nun vor allem unser Team vergrößern und nach engagierten und talentierten Leuten ausschauhalten. Wir arbeiten weiterhin an einem großartigen Tool, damit unsere Benutzer auch zukünftig tolle Bauwerke errichten können.

 

ibau: Vielen Dank für das Gespräch.

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