Image: Zeppelin Rental

Das passende Heizgerät für Ihre Baustelle

Welches Heizgerät zu welcher Baustelle passt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Ein neuer Heizbedarfrechner kann bei der richtigen Auswahl helfen.

Sobald die Temperaturen fallen, sind mobile Heizgeräte auf Baustellen unverzichtbar. Denn egal ob Estrich- oder Fliesenleger, Trockenbauer oder Maler – viele am Bau beteiligte Unternehmen benötigen im Winter Mindesttemperaturen, um ihre Materialien fachgerecht verarbeiten zu können. Zusätzlich eignen sich Heizgeräte während der Kälteperiode zur Winterbaubeheizung oder zur Bautrocknung.

Grundsätzlich gilt es, zwischen drei verschiedenen Heizgerätearten zu unterscheiden. So gibt es robuste und leistungsstarke Öl-Lufterhitzer mit diversem Zubehör, flexibel einsetzbare Gas-Lufterhitzer geringer bis hoher Heizleistung oder leicht bewegliche und einfach zu bedienende Elektro-Heizgeräte für die rasche Erwärmung kleinerer Räume.

Den richtigen Heizbedarf ermitteln

Bevor Sie sich jedoch für das passende Heizgerät entscheiden, sollte geklärt werden, welcher Heizbedarf auf der Baustelle überhaupt gedeckt werden muss. Hier hilft Ihnen beispielsweise der Heizbedarfrechner des Vermietunternehmens Zeppelin Rental. Unter www.zeppelin-rental.de/heizbedarf-rechner geben Sie die Höhe, Länge und Breite Ihres zu beheizenden Gebäudes, die herrschende Außen- sowie die gewünschte Innentemperatur und die Art der Isolierung an. Anhand Ihrer Angaben berechnet das Tool den benötigten Heizbedarf – und dieses Ergebnis hilft Ihnen bei der Wahl des passenden Geräts.

Wenn Ihr Heizbedarf gering ausfällt, sind kleinere Elektro-Lufterhitzer häufig ausreichend. Die mit Strom betriebenen Geräte zeichnen sich durch einen geräuscharmen und sauberen Betrieb aus und sind umweltfreundlich: Der Strom wird mit einem fast hundertprozentigen Nutzungseffekt in Wärme umgesetzt. Optimal eignen sich Elektro-Lufterhitzer deshalb für den Einsatz in geschlossenen und gut isolierten Räumen. Da sie keinen Sauerstoff verbrauchen, werden sie auch häufig in Räumen eingesetzt, die nicht belüftet werden können. Ein weiterer Vorteil der Elektro-Lufterhitzer ist ihre einfache Bedienung.

Haben Sie mittleren oder hohen Heizbedarf, sind leistungsstarke Öl- und Gas-Lufterhitzer die richtige Wahl. Bei ihrem Betrieb müssen allerdings einige Sicherheitsaspekte und Besonderheiten beachtet werden.

Abgase beachten

Öl-Heizgeräte eignen sich für die Erwärmung größerer Lagerhallen oder von Werkstätten – auch dann, wenn im Inneren empfindliche Materialien gelagert werden. Zudem werden die Geräte häufig für die Bautrocknung oder auch für Punktbeheizungen im Außenbereich eingesetzt. Obwohl mit Gas und Öl betriebene Heizgeräte vielseitig anwendbar sind, müssen die entstehenden Abgase bei Verwendung in Innenbereichen unbedingt nach außen geleitet werden. Zu diesem Zweck verwenden Sie passendes Zubehör wie beispielsweise Abgasrohre.

Die ebenfalls optimal für die Winterbaubeheizung geeigneten Gas-Lufterhitzer sind leistungsstark, verbrauchsarm und dank ihrer geringen Abmessungen einfach zu transportieren und aufzustellen. So ist eine schnelle Inbetriebnahme gewährleistet. Auch aufgrund ihres niedrigen Gewichts entscheiden sich Unternehmen bei der Beheizung oberer Stockwerke in mehrgeschossigen Gebäuden häufig für gasbetriebene Geräte. Wenn Sie Gas-Lufterhitzer in geschlossenen Räumen betreiben, müssen Sie allerdings auf ausreichend Frischluftzufuhr achten. Da bei der Verbrennung von Gas Wasserdampf freigesetzt wird, sind Gas-Heizer für die Bautrocknung eher weniger geeignet.

Öl- und Gas-Lufterhitzer müssen zudem auf feuerfestem Untergrund stehen und ausreichend Abstand zu Wänden oder brennbaren und nicht-brennbaren Materialien aufweisen.

Next ArticleUmfrage: Öko und Bio müssen sich Geld sparen