Bild: © iStock.com/Pali Rao, IG Bau

Kanzlerin Merkel muss duale Ausbildung verteidigen

Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) fordert die Bundeskanzlerin dazu auf, sich in Brüssel gegen den Angriff auf die duale Berufsausbildung und die Meisterpflicht zu stellen.

Hintergrund ist die Absicht der EU-Kommission, allen Europäern einen freien Berufszugang in jedem EU-Staat zu ermöglichen. Sie schlägt deshalb für neue Regelungen der Berufsausbildung inklusive der Meisterpflicht eine Prüfung der Verhältnismäßigkeit vor. Nachdem diese Woche das EU-Parlament diesem Vorschlag gefolgt ist, können nun die Verhandlungen zwischen EU-Parlament, EU-Kommission und Europäischem Rat zu einer endgültigen Regelung beginnen.

„Der Vorschlag der EU-Kommission ist weder im Sinne der Beschäftigten noch der Verbraucher. Er zielt darauf ab, den Billigheimern unter den Betrieben möglichst viele Beschäftigte anzubieten und so qualifizierte Fachkräfte in Lohnkonkurrenz zu Quasi-Laien zu bringen“, sagte der Stellvertretende IG BAU-Bundesvorsitzende Dietmar Schäfers. „Wohin solche blindwütige Deregulierung führt, haben wir bei den Fliesenlegern erlebt.“

Kaum noch ein Jugendlicher will Fliesenlegerhandwerk erlernen

Nach Abschaffung der Meisterpflicht in dem Handwerk vor 13 Jahren liegt die einstmals stolze Branche am Boden. Ein Großteil der Beschäftigten wurde entlassen und in die Not-Selbstständigkeit gedrängt, wo sie oft nicht einmal den gesetzlichen Mindestlohn erhalten. Für den Nachwuchs bietet das keine attraktive Perspektive. Kaum noch ein Jugendlicher will diesen Beruf erlernen. Damit werden Kunden bald allergrößte Probleme haben, wenn sie fachgerechte Arbeiten brauchen.

„Die EU-Kommission hätte aus den Erfahrungen bei den Fliesenlegern lernen müssen. Stattdessen will sie aber auch noch das bewährte System der dualen Berufsausbildung kippen“, sagte Schäfers. „Mit der Zensur aktualisierter Ausbildungsordnungen schwebt das Damoklesschwert über jeder Berufsausbildung. Kommen EU-Behörden bei ihren Prüfungen nämlich zum Ergebnis, die modernisierten Berufsregeln erschweren EU-Bürgern den Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt in unzulässiger Weise, werden Ausbildungsinhalte zwangsläufig veralten und folglich die Berufsqualifizierung bald ganz verschwinden.“

Quelle und Kontaktadresse:

Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU)

Pressestelle

Olof-Palme-Str. 19, 60439 Frankfurt am Main

Telefon: (069) 95737-0, Fax: (069) 95737-800

E-Mail: presse@igbau.de

Internet: www.igbau.de

Ingo, der Weihnachtsmann

Heute, liebe Leserinnen und Leser, möchten wir Ihnen zur Feier des Tages eine kleine Geschichte erzählen.

Jeder Mensch hat in seinem Leben wohl einmal so einen Aha-Moment. Wenn sich Dinge, die einem als Kind absolut logisch erscheinen und nicht hinterfragt werden müssen, plötzlich als völlig anders entpuppen. Da wäre zum Beispiel der berühmte Strebergarten, der in Wahrheit aber natürlich nicht nur für Streber gedacht ist. Und ein Rechtshändler, der selbstverständlich auch ein Linkshänder sein kann.

Mein bislang schönstes Aha-Erlebnis hatte ich jedoch im Alter von fünf Jahren. Es war Weihnachten und wir saßen gerade mit vollen Bäuchen im Wohnzimmer, als es plötzlich an der Tür klingelte. „Ho ho ho – Wohnt hier ein gewisser Anton?“, dröhnte eine tiefe Stimme aus dem Flur. Noch ehe ich begreifen konnte, was dort eigentlich vor sich ging, stand er schon direkt vor mir: der leibhaftige Weihnachtsmann!

Mit großem weißen Rauschebart, langem roten Gewand und einem großen, prall gefülltem Jutesack, sah er genau so aus, wie ich ihn mir immer vorgestellt hatte. Doch irgendetwas war anders. „Ho ho ho – Du musst also Anton sein?“, sagte er zu mir, die Hände auf seinen dicken Bauch gestützt. Immer noch völlig überrumpelt brachte ich keinen Ton heraus. „Ja, und der Anton hat ein tolles Gedicht für dich geübt“, sagte meine Mutter, um mich aus meiner Schockstarre zu lösen. Ich hatte tatsächlich in der Adventszeit im Kindergarten ein Gedicht auswendig gelernt, doch kreisten meine Gedanken um etwas völlig anderes.

„Ingo ist der Weihnachtsmann!“, brach es aus mir hervor. „Das sind die Schuhe von Ingo, guck Mama!“ Mein Onkel Ingo hatte sich damals kurz nach dem Abendessen still und heimlich abgeseilt, um mich als Weihnachtsmann verkleidet zu überraschen. Wenn wir heute über die Situation damals sprechen, erinnern sich meine Eltern vor allem an die Totenstille, die für kurze Zeit herrschte. Und mein Onkel Ingo ärgert sich heute noch darüber, damals die richtigen Stiefel vergessen zu haben. Am traurigsten fanden es aber alle, dass das Weihnachtsmärchen vom wohlwollenden und großzügigen Weihnachtsmann für mich schon so früh zu Ende sein sollte.

Ich für meinen Teil war damals aber völlig aus dem Häuschen: „Ingo ist der Weihnachtsmann! Hast du das gewusst Mama?“ Mit großen Augen fragte ich ihn ehrfürchtig „Wie machst du das?“ Dass es den Weihnachtsmann wirklich gibt, war für mich damals so selbstverständlich, wie die Schokolade von Oma. Aber, dass es ausgerechnet mein Onkel war, der Heiligabend fleißig die Geschenke verteilt, beeindruckte mich zutiefst.

Zum Glück hatte Ingo das Strahlen meiner Augen bemerkt und meine Ausbrüche richtig gedeutet: „Tja Anton, da hast du mich wohl erwischt! Jetzt weißt du, was ich in der Zeit mache, in der wir uns nicht sehen.“ „Gucken ob die Kinder artig sind?“, fragte ich. „Sehr richtig“, antwortete Ingo mit einem bedeutungsschwangeren Nicken.

Nach unzähligen weiteren Fragen, die Ingo in seiner Rolle des Weihnachtsmanns souverän beantwortete, übergab er mir schließlich mein Geschenk – einen großen Tretroller – und verabschiedete sich.

In den nächsten Tagen und Wochen gab es für mich kein anderes Gesprächsthema mehr. Stolz wie ich war, erzählte ich natürlich allen Freunden und Verwandten, dass mein Onkel Ingo der echte Weihnachtsmann sei. So dauerte es nicht allzu lange, bis unsere ganze Straße Bescheid wusste.

Auch ein Jahr später, ich war inzwischen eingeschult worden, war Ingo natürlich wieder das Gesprächsthema Nummer eins. Ich erzählte meinen Klassenkameraden stolz, dass es MEIN Onkel sei, der all die Geschenke bringt. Die Reaktionen fielen dabei gemischt aus. Zwar waren die meisten meiner Freunde ebenfalls schwer beeindruckt, trotzdem blieben einige skeptisch. „Den Weihnachtsmann gibt es gar nicht“, hörte ich sogar einige sagen.

Was ich damals nicht wusste: Auch unsere Eltern sprachen untereinander über die Geschichte mit Ingo und berieten sich, was zu tun sei. Und so kam es, dass wir Kinder an Heiligabend neben unseren Geschenken auch alle eine Karte fanden. Auf meiner stand geschrieben:

Lieber Anton,

deinen Wunschzettel habe ich erhalten und aufmerksam gelesen. Ich wünsche dir viel Freude mit all den schönen Dingen, die ich dir heute unter den Baum gestellt habe. Und weil du ja jetzt schon so groß bist und weißt, wer ich bin, brauche ich unter uns ja auch kein Geheimnis mehr daraus zu machen. Andere Kinder wissen das aber noch nicht. Damit das so bleibt und ich, wenn kein Weihnachten ist, auch weiterhin ungestört das nächste Fest vorbereiten kann, sollte das auch unser Geheimnis bleiben. Daher ernenne ich dich hiermit zu meinem vertrauten Helfer!

Frohes und besinnliches Fest wünscht dir dein

Ingo, der Weihnachtsmann

Die nächsten Jahre war die wahre Identität des Weihnachtsmannes ein offenes Geheimnis unter uns Kindern. Jeder hatte den Brief erhalten und niemand hatte gezweifelt – warum auch? Und wenn Onkel Ingo inzwischen vor meinen Kindern als Weihnachtsmann verkleidet steht – diesmal mit den richtigen Stiefeln – zweifle ich auch heute keine Sekunde an ihm.

 

Wir danken Ihnen für das entgegengebrachte Vertrauen und wünschen Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2018.

Bild: © iStock.com/acilo

Praxisschulung „Schnittstelle Baustelle 2018“

Das 2018 stattfindende Seminar „Schnittstelle Baustelle“ klärt alle Anforderungen an den barrierefreien Übergang zur Dachterrasse.

Eine Dachterrasse mit barrierefreiem Zugang zum Flachdach stellt Planer und Auszuführende oftmals vor eine große Herausforderung, bei der es viele Details zu beachten gilt. Welche das sind, will die Praxisschulung „Schnittstelle Baustelle 2018“ zeigen. An einem Praxismodell erklären Anwendungstechniker beispielsweise die Verlegung der Notabdichtung und die Luftdichtungsführung vom Flachdach zur Wand. Auch der Übergang der Flachdachabdichtung zum Wärmedämmverbundsystem wird am Praxismodell erklärt.

Baustellen Live-Übertragung

Während der Veranstaltung arbeitet das Referententeam live an einer realen Situation und an einem einzigen Modell. Alle einzelnen Arbeitsschritte werden dabei von einer Kamera live auf eine große Leinwand übertragen. Im Vordergrund stehen dabei die jeweils schwierigen Stellen der einzelnen Gewerke. In kleinen Übungseinheiten können die Teilnehmer dann das Gelernte am Modell direkt selbst ausprobieren.

Insgesamt wird das Seminar „Schnittstelle Baustelle“ 2018 an acht Standorten angeboten. Start der Reihe ist am 30. Januar in Hamburg. Die Seminarzeiten sind jeweils von 8 bis 17 Uhr. Weitere Termine sind am

01.02.18 in Bad Salzuflen,

06.02.18 in Karslruhe-Ettlingen,

08.02.18 in Frankfurt-Mörfelden,

06.03.18 in Leipzig,

08.03.18 in Würzburg,

13.03.18 in Regensburg,

15.03.18 in Blaubeuren.

Mehr Informationen und Anmeldemöglichkeiten gibt es auf www.schnittstelle-baustelle.de

 

Bild: © iStock.com/Bogdanhoda

Sachverständige im Gartenbau – zwei Seminare 2018

Auch im Gartenbau sind Problemfälle an der Tagesordnung, die einer Klärung durch Experten bedürfen. Zwei Grundlagenseminare sollen hier Abhilfe schaffen.

Kommt es im Gartenbau im wirtschaftlichen oder technischen Bereich einmal zu Problemen, ist eine sachkundige und unabhängige Begutachtung, Überprüfung und Beurteilung von Pflanzen, für nachbarrechtliche Regelungen sowie für Wertermittlungen in Schadens- und Übertragungsfällen unumgänglich. Besondere Sachkundevoraussetzungen sind für einen Sachverständigen daher zwingend notwendig.

Aus diesem Grund bietet der Hauptverband der landwirtschaftlichen Buchstellen und Sachverständigen e.V. (HLBS) für alle Interessenten an einer Sachverständigentätigkeit im Bereich des Gartenbaus am 27. Juni 2018 ein neues praxisorientiertes Grundlagenseminar an. In der eintägigen Veranstaltung geben Experten erste Einblicke in die Grundlagen der Beweissicherung, erörtern deren praktische Probleme und erarbeiten mit den Seminarteilnehmern Mustergutachten zu verschiedenen Fällen.

Zuvor findet vom 25.-26. Juni 2018 ein allgemeines Einführungsseminar in die Sachverständigentätigkeit statt.

Die Veranstaltungen finden in der Bildungsstätte Gartenbau in Grünberg (Hessen) statt und können jeweils einzeln gebucht werden. Weitere Informationen zum Inhalt und den Teilnahmebedingungen gibt es hier (http://www.hlbs.de/ca/bo/wfw/).

 

Unbegrenzt öffentliche Ausschreibungen sichern!

Mit dem neuen günstigen Spar-Paket können sich Helden am Bau-Nutzer ab sofort eine günstige Flatrate für alle öffentlichen Ausschreibungen im Umkreis von 100 Kilometern sichern.

Gute Nachrichten für alle Helden am Bau: Neben allen relevanten Neuigkeiten aus der Baubranche informiert Helden am Bau vor allem über sämtliche regionale Bauvorhaben – speziell zugeschnitten auf Ihr Gewerk.

Das neue günstige Spar-Paket ermöglicht Ihnen ab sofort den Zugriff auf alle für Sie relevanten, öffentlichen Projekte. Damit bleiben Sie stets auf dem neuesten Stand und behalten die Auftragslage Ihrer Region immer im Auge.

Für einen Festpreis von nur 19,99 Euro im Monat erhalten Sie eine Flatrate für alle öffentlichen Ausschreibungen im Umkreis von 100 Kilometern – ohne versteckte Kosten: Das Paket ist jederzeit monatlich kündbar und ohne feste Vertragslaufzeit.

Das Spar-Paket im Detail

Bild: © Fotolia/Robert Kneschke

Infotag Bauausbildung erlebt viel Zulauf

Der „Infotag Bauausbildung“ der baden-württembergischen Bauverbände, der landesweit am 24. Oktober stattfand, wurde von den Veranstaltern als Erfolg gewertet.

Weil Nachwuchskräfte in allen Bereichen des Handwerks immer weniger werden, organisieren die Bauverbände in Baden-Württemberg schon seit 2001 den „Infotag Bauausbildung“, bei dem Schüler mögliche Ausbildungsberufe in der Baubranche kennen lernen können. In den 18 Bau-Ausbildungszentren des Bundeslandes konnten junge Menschen am 24. Oktober in verschiedene Berufe hereinschnuppern.

 

Kennenlernen und Mitanpacken

Mehr als 20 Bauberufe standen hierbei zur Auswahl. Nach einer kurzen Begrüßung in jedem der Ausbildungszentren und einem Überblicksvortrag über Ausbildung und Karrierechancen stand das praktische Kennenlernen der Tätigkeit eines jeden Gewerks im Mittelpunkt. So konnten die Schüler Ausbildern und Lehrlingen bei der Arbeit zusehen und ihnen Fragen stellen, aber auch selbst Hand anlegen: Arbeiten wie an einer Wand „mitmauern“, unter Anleitung Bagger fahren, sägen, hämmern, pflastern, ein Fliesenmosaik mitgestalten oder ein Stück Wand verputzen wurden von den potentiellen Nachwuchshandwerkern erledigt.

Im Nachgang zeigten sich die Veranstalter sehr zufrieden mit der Besucherzahl. Neben den Schülern konnten sich auch Eltern, Lehrer und Berufsberater ein Bild von den Ausbildungsmöglichkeiten im Bauhandwerk machen.

Bild: © Fotolia/Robert Kneschke

Erstes SHK-Hochschulstudium in NRW gestartet

Der bereits seit 2014 geplante Studiengang „Haus-, Energie- und Anlagentechnik“ – kurz „HEAT“ ist am 1. September 2017 in die Pilotphase gestartet. Damit bietet die Hochschule Düsseldorf, unter anderem in Kooperation mit dem Fachverband SHK NRW, erstmals sechs Gesellen und Meister des SHK-Handwerks die Möglichkeit, ein Semester lang kostenfrei an fünf Zertifikatkurse teilzunehmen.

Der neue Studiengang, der an der Hochschule Düsseldorf entwickelt wird, soll es den Teilnehmenden ermöglichen, den Bachelor und den Meister zeitgleich zu absolvieren. Zur ersten Einführungspräsentation kamen hierzu das Projektteam sowie die sechs ausgewählten Teilnehmer erstmals auf dem Campus Düsseldorf zusammen.

Neben den Räumlichkeiten und dem Forschungslabor des Zentrums für Innovative Energiesysteme (ZIES) – ein weiterer Kooperationspartner – bekamen die Pilotstudenten ebenfalls einen Einblick in die zentrale Online-Lernplattform Moodle. „Ich bin froh darüber, dass es dieses Angebot auch für uns Meister gibt, da ich gerne mein Wissen fachspezifisch aufbereiten möchte“, äußert sich Klaus-Jürgen Hanne aus Dümpten begeistert auf der Internetseite der Hochschule Düsseldorf.

Im Rahmen der Pilotphase werden insgesamt die fünf Zertifikatskurse Mathematik 1, Elektrotechnik, Betriebliche IT, Sanitärtechnik 1 und Projektorientiertes Vorgehen sowie Arbeitstechniken angeboten. „Die Zertifikatskurse sind quasi ein Versuchslauf für den späteren Studiengang. Diese Kurse sind wie die späteren Module für die Dauer von einem Semester konzipiert. In der Zeit testen wir Abläufe, Inhalte und das Studiengangskonzept“, erklärt Projektleiterin Pia Hesselbach.

Der berufsbegleitende Studiengang HEAT soll Berufstätigen die Chance bieten, sich akademisch weiterzubilden, ohne den Anschluss an die Berufspraxis zu verlieren. Er wird innerhalb des Wettbewerbs des Bundesministeriums für Bildung und Forschung „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ entwickelt.

Bild: © Fotolia/Robert Kneschke

Lernplattform für Azubis soll Unterricht vereinfachen

Menschen verändern sich. Nicht nur persönlich. Auch gesellschaftlich finden im Laufe der Zeit immer wieder Umbrüche statt. Besonders deutlich wird dies zum Beispiel beim Lernen. So hat der traditionelle Frontalunterricht in vielen Schulen bereits ausgedient und auch Azubis haben zunehmend Probleme mit dieser Unterrichtsform. Dass das nicht zwangsläufig etwas mit fehlender Disziplin zu tun hat, sondern modernere Unterrichtsformen attraktiver und zielführender sein können, zeigt aktuell das überbetriebliche Ausbildungszentrum in Gütersloh.

Um das Wissen gezielt an den Azubi zu bringen, setzt das Ausbildungszentrum vor allem auf die Individualisierung der Ausbildung. Dies wird sowohl durch eine eigene Lernplattform realisiert als auch durch eine methodisch-didaktische und abwechslungsreich gestaltete Wissensvermittlung. Besonders für eher traditionell geprägte Unternehmen bringt dieses Format allerdings große Herausforderungen mit sich.

So wird in Gütersloh die betriebliche Ausbildung derzeit um fachspezifische Module in der Metallverarbeitung in den BANG-Trainingszentren (Berufliches Ausbildungsnetzwerk im Gewerbebereich e.V.) ergänzt. Hierfür hat sich das Netzwerk mit dem Lehrstuhl für Technische Didaktik in der Mathematik an der Universität Paderborn zusammengetan.

„In dem Zentrum werden die Inhalte für eine auf die Bedarfe der gewerblich-technischen Ausbildung zugeschnittenen Lernplattform, entwickelt“, heißt es hierzu auf der Homepage des Poko-Instituts (www.personal-fuehrung.de). „Es handelt sich überwiegend um Inhalte, die sonst auf dem klassischen Weg vermittelt werden. Es geht um praxisbezogene Aufgaben, etwa das Umrechnen von Maßeinheiten, in Modulen werden die Materialien zur Prüfungsvorbereitung aufgelistet oder es gibt Tutorials zum Gewindeschneiden“.

Zur moderneren und ansprechenderen Darstellung gehören hierzu unter anderem mehrere Computer, auf denen beispielsweise verschiedene YouTube-Videos mit firmeninternen Präsentationen das Wissen individuell und spielerisch vermitteln sollen. Das sogenannte E-Learning System entwickelt sich dabei stets weiter. „Es werden sogar kleine Filme an der Maschine gedreht während der Ausbildungsleiter den Azubis den Vorgang live erklärt. Diese Videos werden dann auf der Lernplattform hochgeladen und veröffentlicht“, schreibt das Poko-Institut.

Durch den hierdurch festgehaltenen und jederzeit abrufbaren Unterricht, erweitert sich die Autonomie der Azubis: War dieser einmal krank, kann er den verpassten Stoff jederzeit eins zu eins nachholen. Dies entlastet nicht nur den Ausbilder, es fördert auch das eigenverantwortliche Lernen. Auch wenn etwas unklar geblieben sein sollte, kann der Auszubildende in seinem eigenen Tempo Inhalte aufarbeiten und Fragen direkt an den Ausbilder übermitteln.

„Die zeitliche Flexibilität ist ein Vorteil des Lernportals. Der Azubi kann sich die Inhalte so oft anschauen bis er es verstanden hat, ohne den Ausbilder mehrmals zu fragen“, fasst das Poko-Institut zusammen.

Deutschlands größte Branchenbefragung: Jetzt mitmachen und gewinnen

Wer als Handwerker gute und zufriedenstellende Arbeit leisten will, muss sich auf Hersteller und entsprechende Marken verlassen können. Um herauszufinden, welche Hersteller und Marken bei Handwerkern und Fachunternehmern einen Stein im Brett haben, ruft die ibau GmbH erneut zur größten Branchenbefragung des Handwerks auf. Unter allen Umfrageteilnehmern werden Preise im Gesamtwert von 10.000 Euro verlost.

Hier geht’s zur Umfrage

Damit Handwerker zufriedenstellende Arbeit leisten können, ist neben dem eigenen Know-how vor allem das richtige Material gefragt. Gerade für Profis ist es daher besonders wichtig, auf zuverlässige Hersteller und ihre Produkte zurückgreifen zu können. Doch welche Marke gilt als Qualitätsführer? Welche Marke genießt das Vertrauen des Handwerks und wer bietet die besten Verarbeitungsvorteile zum günstigen Preis?

Um diese Fragen beantworten zu können, wird im Rahmen der Stein im Brett Marktforschung regelmäßig die größte Branchenbefragung zum Thema Markenbekanntheit, Markenpräferenz und Markenakzeptanz unter Handwerkern und Fachunternehmern durchgeführt.

Noch bis zum 30.11.2017 haben alle Handwerker und Fachunternehmer die Möglichkeit an der Umfrage teilzunehmen und sich die Chance auf einen Weber Gasgrill „Genesis® II E-410™ GBS™, Black“ aus Edelstahl, eine Philips Perfect Draft Bierzapfanlage inklusive zwölf Fässern Bier, einen Kickertisch oder einen Bluetooth Lautsprecher UE Boom 2 zu sichern. Hierzu brauchen lediglich diejenigen Hersteller- und Industrieunternehmen genannt werden, die die besten Produkte und Lösungen in den einzelnen Gewerken bieten. Die Teilnahme an der Umfrage ist kostenlos.

Jetzt teilnehmen

Bild: © Fotolia/neirfy

Zehn Regeln für Ihre perfekte Handwerker-Website

Wer heute einen Handwerker braucht beginnt seine Suche meistens im Internet. So recherchieren laut einer IHK-Studie 80 Prozent der unter 40-jährigen Handwerksthemen zunächst online. Verständlich – lassen sich im Internet geeignete Betriebe doch optimal vergleichen, auswählen und gezielt kontaktieren.

Was das für Ihr Unternehmen bedeutet

Wer im Internet nicht präsent ist, bleibt unsichtbar – und verschenkt mögliche Aufträge an die Konkurrenz. Es ist daher an der Zeit, sich auch digital gut aufzustellen. Was es dabei zu beachten gilt, zeigen unsere zehn wichtigen Regeln für eine perfekte Handwerker-Website.

 

1. Je übersichtlicher, desto erfolgreicher: Sorgen Sie für eine klare Struktur.

2. Relevanz ist Trumpf: Konzentrieren Sie sich inhaltlich aufs Wesentliche

3. Sie haben 10 Sekunden: Überzeugen Sie mit einem modernen Webdesign!

4. Über 50 Prozent aller Zugriffe erfolgen mobil: Optimieren Sie Ihre Website für Smartphones und Tablets

5. Das gute Gefühl: Achten Sie auf Datensicherheit

6. Das Recht auf Ihrer Seite: Erfüllen Sie Ihre gesetzlichen Pflichten

7. Geschwindigkeit kommt an: beim Kunden und bei Google!

8. Google ist das neue Branchenbuch: Sorgen Sie dafür, dass man Sie findet!

9. Sehr zu empfehlen: Binden Sie Ihre Referenzen ein

10. Für Fortgeschrittene: Erwägen Sie einen Social-Media-Auftritt

 

Ausführliche Informationen zu den zehn Punkten und welche goldene Regel Sie noch beachten sollten, finden Sie auf der Website der Internetexperten von NETZCOCKTAIL. Und das Beste: Exklusiv für Helden am Bau bietet NETZCOCKTAIL allen Handwerksunternehmen einen kostenlosen Website-Check. Nutzen Sie die Chance und verlieren Sie keine Aufträge mehr an die Konkurrenz.

Jetzt mehr erfahren!