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Lernplattform für Azubis soll Unterricht vereinfachen

Menschen verändern sich. Nicht nur persönlich. Auch gesellschaftlich finden im Laufe der Zeit immer wieder Umbrüche statt. Besonders deutlich wird dies zum Beispiel beim Lernen. So hat der traditionelle Frontalunterricht in vielen Schulen bereits ausgedient und auch Azubis haben zunehmend Probleme mit dieser Unterrichtsform. Dass das nicht zwangsläufig etwas mit fehlender Disziplin zu tun hat, sondern modernere Unterrichtsformen attraktiver und zielführender sein können, zeigt aktuell das überbetriebliche Ausbildungszentrum in Gütersloh.

Um das Wissen gezielt an den Azubi zu bringen, setzt das Ausbildungszentrum vor allem auf die Individualisierung der Ausbildung. Dies wird sowohl durch eine eigene Lernplattform realisiert als auch durch eine methodisch-didaktische und abwechslungsreich gestaltete Wissensvermittlung. Besonders für eher traditionell geprägte Unternehmen bringt dieses Format allerdings große Herausforderungen mit sich.

So wird in Gütersloh die betriebliche Ausbildung derzeit um fachspezifische Module in der Metallverarbeitung in den BANG-Trainingszentren (Berufliches Ausbildungsnetzwerk im Gewerbebereich e.V.) ergänzt. Hierfür hat sich das Netzwerk mit dem Lehrstuhl für Technische Didaktik in der Mathematik an der Universität Paderborn zusammengetan.

„In dem Zentrum werden die Inhalte für eine auf die Bedarfe der gewerblich-technischen Ausbildung zugeschnittenen Lernplattform, entwickelt“, heißt es hierzu auf der Homepage des Poko-Instituts (www.personal-fuehrung.de). „Es handelt sich überwiegend um Inhalte, die sonst auf dem klassischen Weg vermittelt werden. Es geht um praxisbezogene Aufgaben, etwa das Umrechnen von Maßeinheiten, in Modulen werden die Materialien zur Prüfungsvorbereitung aufgelistet oder es gibt Tutorials zum Gewindeschneiden“.

Zur moderneren und ansprechenderen Darstellung gehören hierzu unter anderem mehrere Computer, auf denen beispielsweise verschiedene YouTube-Videos mit firmeninternen Präsentationen das Wissen individuell und spielerisch vermitteln sollen. Das sogenannte E-Learning System entwickelt sich dabei stets weiter. „Es werden sogar kleine Filme an der Maschine gedreht während der Ausbildungsleiter den Azubis den Vorgang live erklärt. Diese Videos werden dann auf der Lernplattform hochgeladen und veröffentlicht“, schreibt das Poko-Institut.

Durch den hierdurch festgehaltenen und jederzeit abrufbaren Unterricht, erweitert sich die Autonomie der Azubis: War dieser einmal krank, kann er den verpassten Stoff jederzeit eins zu eins nachholen. Dies entlastet nicht nur den Ausbilder, es fördert auch das eigenverantwortliche Lernen. Auch wenn etwas unklar geblieben sein sollte, kann der Auszubildende in seinem eigenen Tempo Inhalte aufarbeiten und Fragen direkt an den Ausbilder übermitteln.

„Die zeitliche Flexibilität ist ein Vorteil des Lernportals. Der Azubi kann sich die Inhalte so oft anschauen bis er es verstanden hat, ohne den Ausbilder mehrmals zu fragen“, fasst das Poko-Institut zusammen.

Deutschlands größte Branchenbefragung: Jetzt mitmachen und gewinnen

Wer als Handwerker gute und zufriedenstellende Arbeit leisten will, muss sich auf Hersteller und entsprechende Marken verlassen können. Um herauszufinden, welche Hersteller und Marken bei Handwerkern und Fachunternehmern einen Stein im Brett haben, ruft die ibau GmbH erneut zur größten Branchenbefragung des Handwerks auf. Unter allen Umfrageteilnehmern werden Preise im Gesamtwert von 10.000 Euro verlost.

Hier geht’s zur Umfrage

Damit Handwerker zufriedenstellende Arbeit leisten können, ist neben dem eigenen Know-how vor allem das richtige Material gefragt. Gerade für Profis ist es daher besonders wichtig, auf zuverlässige Hersteller und ihre Produkte zurückgreifen zu können. Doch welche Marke gilt als Qualitätsführer? Welche Marke genießt das Vertrauen des Handwerks und wer bietet die besten Verarbeitungsvorteile zum günstigen Preis?

Um diese Fragen beantworten zu können, wird im Rahmen der Stein im Brett Marktforschung regelmäßig die größte Branchenbefragung zum Thema Markenbekanntheit, Markenpräferenz und Markenakzeptanz unter Handwerkern und Fachunternehmern durchgeführt.

Noch bis zum 30.11.2017 haben alle Handwerker und Fachunternehmer die Möglichkeit an der Umfrage teilzunehmen und sich die Chance auf einen Weber Gasgrill „Genesis® II E-410™ GBS™, Black“ aus Edelstahl, eine Philips Perfect Draft Bierzapfanlage inklusive zwölf Fässern Bier, einen Kickertisch oder einen Bluetooth Lautsprecher UE Boom 2 zu sichern. Hierzu brauchen lediglich diejenigen Hersteller- und Industrieunternehmen genannt werden, die die besten Produkte und Lösungen in den einzelnen Gewerken bieten. Die Teilnahme an der Umfrage ist kostenlos.

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Zehn Regeln für Ihre perfekte Handwerker-Website

Wer heute einen Handwerker braucht beginnt seine Suche meistens im Internet. So recherchieren laut einer IHK-Studie 80 Prozent der unter 40-jährigen Handwerksthemen zunächst online. Verständlich – lassen sich im Internet geeignete Betriebe doch optimal vergleichen, auswählen und gezielt kontaktieren.

Was das für Ihr Unternehmen bedeutet

Wer im Internet nicht präsent ist, bleibt unsichtbar – und verschenkt mögliche Aufträge an die Konkurrenz. Es ist daher an der Zeit, sich auch digital gut aufzustellen. Was es dabei zu beachten gilt, zeigen unsere zehn wichtigen Regeln für eine perfekte Handwerker-Website.

 

1. Je übersichtlicher, desto erfolgreicher: Sorgen Sie für eine klare Struktur.

2. Relevanz ist Trumpf: Konzentrieren Sie sich inhaltlich aufs Wesentliche

3. Sie haben 10 Sekunden: Überzeugen Sie mit einem modernen Webdesign!

4. Über 50 Prozent aller Zugriffe erfolgen mobil: Optimieren Sie Ihre Website für Smartphones und Tablets

5. Das gute Gefühl: Achten Sie auf Datensicherheit

6. Das Recht auf Ihrer Seite: Erfüllen Sie Ihre gesetzlichen Pflichten

7. Geschwindigkeit kommt an: beim Kunden und bei Google!

8. Google ist das neue Branchenbuch: Sorgen Sie dafür, dass man Sie findet!

9. Sehr zu empfehlen: Binden Sie Ihre Referenzen ein

10. Für Fortgeschrittene: Erwägen Sie einen Social-Media-Auftritt

 

Ausführliche Informationen zu den zehn Punkten und welche goldene Regel Sie noch beachten sollten, finden Sie auf der Website der Internetexperten von NETZCOCKTAIL. Und das Beste: Exklusiv für Helden am Bau bietet NETZCOCKTAIL allen Handwerksunternehmen einen kostenlosen Website-Check. Nutzen Sie die Chance und verlieren Sie keine Aufträge mehr an die Konkurrenz.

Jetzt mehr erfahren!

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AL-KO bietet Schulungen zur Lüftungsplanung an

Unter dem Titel „Herausforderungen für den zukünftigen Planungsprozess“ bietet der Hersteller AL-KO im Oktober eine Schulungsreihe an, bei der sich Planer, ausführende Firmen oder Behördenvertreter über Neuigkeiten in der Lüftungsbranche informieren können. Das Symposium findet an acht verschiedenen Standorten in ganz Deutschland statt.

„In mehreren Vorträgen werden die Auswirkungen der neuen Standards auf Komponenten der Raumlufttechnik beleuchtet. In enger Kooperation mit am Markt etablierten, fachkompetenten Unternehmen werden intelligente Systemlösungen dazu aufgezeigt, um diese Herausforderungen zu meistern“, beschreibt das Unternehmen das Programm. Thematisiert werden unter anderem neue Normierungen und Klassifizierungen bei Ventilatoren, Küchenlufttechnik und Luftfiltern, die Treppenhausdruckbelüftung oder die Entwicklung baurechtlicher Aspekte, inklusive zahlreicher Normen und Vorschriften.

Die Schulung findet an folgenden Orten und Daten statt: München (16. Oktober 2017), Hamburg (23. Oktober 2017), Stuttgart (17. Oktober 2017), Hannover (24. Oktober 2017), Frankfurt (18. Oktober 2017), Berlin (25. Oktober 2017), Dortmund (19. Oktober 2017) und Leipzig (26. Oktober 2017). Die Teilnahme ist frei, anmelden kann man sich unter www.al-ko.de.

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Oventrop bietet Fachtagungen zu BIM an

Der SHK-Hersteller Oventrop bietet im Oktober und November insgesamt drei identische Fachtagungen zum Thema „Building Information Modelling“ (BIM) an, in denen die digitale Technologie erklärt wird. Die fünf Referenten aus den Bereichen Architektur, Technik, Recht und Informatik decken hierbei verschiedenste Interessengebiete ab.

„Wie implementiert man BIM effizient und zeitnah in das eigene Unternehmen und die bestehenden Strukturen? Wie werden alle Projektbeteiligten – intern wie extern – optimal in die Prozesse integriert? Welche rechtlichen Aspekte müssen berücksichtigt werden?“ Diese Fragen soll das Tagesseminar beantworten, schreibt Oventrop auf seiner Website. Auf dem Programm stehen die Praxiserfahrungen von Architekten und TGA-Planern mit BIM, rechtliche Aspekte, Softwarelösungen und die Einbindung von Oventrop-Produkten in die Technologie.

Die Veranstaltung findet an drei Standorten statt: Hamburg (11. Oktober 2017), Frankfurt (16. November) und München (21. November). Anmeldeschluss ist für jeden Termin jeweils einen Tag zuvor. Anmeldungen sind ab sofort unter www.oventrop.com möglich, hier findet sich auch das komplette Programm.

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Schöck informiert zu Glasfaserbeton und Schallschutz

Mit zwei Veranstaltungen für Planer und Architekten wartet der Hersteller Schöck zum Jahresende 2017 auf. In einem Symposium thematisieren die Referenten die neuesten Entwicklungen bei glasfaserbewehrtem Beton, in einer weiteren Vortragsreihe geht es um Schallschutz.

Bereits zum zweiten Mal bietet Schöck in diesem Jahr das Symposium „Bemessen und Konstruieren mit Glasfaserbewehrung“ in Aachen (7. November 2017) und Dortmund (8. November) an. Beide Veranstaltungen sind identisch und dauern den ganzen Tag lang. „Diese Veranstaltung gibt einen Überblick über den Faserverbundwerkstoff und vermittelt die Grundlagen der Massivbaubemessung und -Konstruktion mit einer Bewehrung aus Glasfaserstäben“, beschreibt der Hersteller den Inhalt der Schulung.

Als zweites findet das „Schallschutzforum“ an drei Terminen im November 2017 statt: Am 14. November in Erlangen, am 15. November in Würzburg und am 16. November in Mainz. Bei der Vortragsreihe, die mit Referenten verschiedener Hersteller besetzt ist, geht es vor allem um den Schallschutz in Wohngebäuden. Auch hier müssen Teilnehmer nur einen der drei Termine wahrnehmen, die jeweils nachmittags stattfinden.

Schöck teilt darüber hinaus mit, dass jede der Veranstaltungen bei den zuständigen Architekten- und Ingenieurkammern als Weiterbildungen akzeptiert werden, außerdem ist die Teilnahme kostenlos. Anmeldung und Infos gibt es unter www.schoeck.de.

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Hochschule Karlsruhe bietet BIM-Zertifizierungsstudium

Das Thema Building Information Modeling (BIM) rückt für die Baubranche zunehmend in den Fokus. Fachkundiges Personal ist daher wichtiger denn je. Aus diesem Grund kooperieren die Unternehmen Vollack und Allpan mit der Hochschule Karlsruhe und bieten ab Oktober 2017 ein weiterbildendes Zertifikatsstudium an.

Das Studium eignet sich für alle Fach- und Führungskräfte aus dem Bereich Bauwesen und Facility Management, welche bereits einen Bachelor- oder einen vergleichbaren Abschluss besitzen.

Angeboten durch das hochschuleigene Institut für Wissenschaftliche Weiterbildung, verspricht das Studium wissenschaftliche Qualität mit baupraktischen Anwendungen zu verbinden. So unterrichten Professoren der Fakultät für Architektur und Bauwesen der Hochschule sowie Experten aus der Baupraxis in modernsten Räumen und mit aktuellster Planungssoftware.

Ziel für die Teilnehmer ist es, alle nötigen Qualifikationen zur Umsetzung der BIM-Methodik, über alle Planungs- und Bauphasen hinweg, anhand von baupraktischen Beispielen zu lernen. Dabei umfasst die Weiterbildung insgesamt zehn Seminartage. Wer die Abschlussprüfung besteht, darf offiziell den Titel „Zertifizierte/r BIM-Professional“ tragen.

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Veranstaltungsreihe: Effiziente und zuverlässige Gebäudetechnik

Die Seminarreihe der Hersteller Kaimann, Oventrop, Wilo und Zehnder geht ab Herbst 2017 bundesweit in die nächste Runde: Die diesjährige Veranstaltung „Effizienz und Zuverlässigkeit – Säulen der modernen Gebäudetechnik“ richtet sich an alle Fach- und Gebäudeplaner sowie Architekten und Interessierte.

In dem eintägigen Seminar wird den Teilnehmern praxisnahes Profiwissen zur optimalen und energieeffizienten Planung und Auslegung von namenhaften Experten vermittelt. Schwerpunktthemen, unter Berücksichtigung aktueller Normen und Richtlinien, sind dabei die Bereiche Brand- und Schallschutz sowie das Thema Energieeffizienz.

Hierzu sind die Seminartage in jeweils vier Abschnitte aufgeteilt: „Heiz- und Kühldecken-Systeme“, „Heizungsanlagen optimieren durch den hydraulischen Abgleich“, „Hocheffizienz in der Gebäudetechnik“ sowie „Beurteilungskriterien von Dämmstoffen“.

Aufgrund der großen Nachfrage finden die Veranstaltungen mehrfach regional verteilt im gesamten Bundesgebiet statt. Die Herbsttermine im Überblick:

26.09.2017 Karlsruhe

27.09.2017 Frankfurt

17.10.2017 Berlin

18.10.2017 Leipzig

Die Seminare beginnen jeweils um 11:30 Uhr und enden um 18:00 Uhr, inklusive. gemeinsamem Mittagessen. Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten gibt es unter www.effizienz-forum.com

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Bauwirtschaft verzeichnet mehr Aufstiegsfortbildungen

Der anhaltende Bauboom zeigt auch Auswirkungen auf die Weiterbildungsquote. So verzeichnet die deutsche Bauwirtschaft mehr Aufstiegsfortbildungen als noch im Vorjahr. Wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) und der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) in einer gemeinsamen Presseerklärung mitteilten, wurden 2017 insgesamt 1.166 Vorarbeiterprüfungen und 817 Werkpolierprüfungen abgelegt.

Damit stieg die Abschlussquote im Vorjahresvergleich um 5,6 Prozent (1.101) bzw. 3,6 Prozent (788). Die beliebtesten Spezialisierungen fielen dabei in die Bereiche „Tiefbau“ (Erd-, Straßen- und Kanalbau) sowie „Hochbau und Bauen im Bestand“.

„Das von den Tarifpartnern gemeinsam entwickelte System trägt durch seine bedarfsgerechten Inhalte sowie die Berücksichtigung und Förderung der im Arbeitsleben erworbenen Kompetenzen spürbar zur Fachkräftegewinnung und Fachkräftesicherung bei“, heißt es dazu in der Presseerklärung auf der Internetseite des HDB. „Dafür spricht auch die Gesamtbilanz. Im Rahmen der 2012 ins Leben gerufene Aufstiegsfortbildung sind bislang insgesamt 8.800 Prüfungen absolviert worden.“

Die Mehrzahl der Prüfungsteilnehmer verfüge demnach über eine anerkannte Ausbildung in der Bauwirtschaft oder eine sonstige anerkannte Ausbildung. Durch jahrelange einschlägige Berufspraxis stünde dieser Weg aber auch Interessenten ohne Berufsausbildung offen. So können sie, unabhängig vom Alter, eine fachlich anerkannte Qualifizierung erhalten. Laut Meldung der Verbände sei die Mehrzahl der Teilnehmer zwischen 23 und 49 Jahre alt.

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Fortbildungen zur SHK-Fachkraft für KWL gestartet

Die Kontrollierte Wohnraumlüftung (KWL) ist im Moment eins der heißesten Themen in der SHK-Branche. Grund dafür ist eine anhaltende Marktdynamik, die durch viele neue Produkte der Hersteller und sich monatlich wandelnde gesetzliche Vorgaben zur Lüftung geprägt ist. Damit Handwerksbetriebe hier den Überblick behalten können, bieten Handwerksvertreter in Bayern nun eine umfangreiche Schulung zur „SHK-Fachkraft für Kontrollierte Wohnraumlüftung (KWL)“ an.

Konzipiert haben dies die SHK-Innungen Augsburg und Nürnberg/Fürth zusammen mit dem Fachverband SHK Bayern. Sie wollen bei dem Thema eine Vorreiterrolle einnehmen: „Das SHK-Handwerk, insbesondere die dort tätigen Handwerksbetriebe müssen sich mehr denn je mit diesem Thema beschäftigen, um sich für die Zukunft zu wappnen. Tun es die SHK-Betriebe nicht, werden andere Gewerke sehr schnell auf den Zug aufspringen“, wird Richard Pfeiffer, Geschäftsführer der Innung für Sanitär- Heizungs-& Klimatechnik, Flaschnerei Nürnberg/Fürth, im Fachmagazin Si-SHK zitiert.

Die ersten Lehrgänge zur Fachkraft werden als Vollzeitseminar ab November und in Teilzeit ab Dezember in den Räumen der Innungen in Nürnberg und Augsburg abgehalten und umfassen 14 theoretische und 20 praktische Unterrichtseinheiten. Während der Seminare lernen Handwerksmeister, Gesellen und Techniker alles Wichtige zu Aufbau, Inbetriebnahme und Wartung einer kompletten KWL-Anlage. Darin eingebunden ist auch die Weiterbildung zur geprüften Hygienefachkraft gemäß VDI 6022, damit ein SHK-Betrieb mit einer KWL-Fachkraft auch in der Lage ist, eine vollständige Wartung der Anlage durchzuführen.

Hintergrund der neuen Schulung ist, dass KWL ein absoluter Wachstumsfaktor in der Branche sind. Je mehr Häuser nach der neuen Energieeinsparverordnung (EnEV) errichtet werden, desto häufiger werden solche Lüftungen verbaut. Gerade neue Wohngebäude kommen deshalb kaum noch ohne eine KWL aus, weshalb sich die Verbandsvertreter eine rege Teilnahme an den neuen Seminaren versprechen.