Bild: © iStock.com/KatarzynaBialasiewicz

SHK-Konjunktur weiterhin prächtig

Der durchschnittliche Auftragsbestand bei deutschen SHK-Handwerkern beträgt derzeit 12,9 Wochen. Ein neuer Rekord, teilt der Zentralverband Sanitär Heizung Klima mit.

Gutes Wetter, gute Stimmung: Wie die jährliche Frühjahrsbefragung des Zentralverbands Sanitär Heizung Klima (ZSHK) ergab, haben deutsche Handwerksbetriebe in der Branche derzeit so viel zu tun wie lange nicht. Mit einem durchschnittlichen Auftragsbestand von 12,9 Wochen erreichte dieser Wert einen neuen Rekord seit Einführung der Befragung. Auch Stimmung und Ausbildungszahlen entwickelten sich gut.

Deutliche Steigerung zu 2017

Insgesamt 719 Innungsbetriebe aus den Gewerken der Installateur und Heizungsbauer, Ofen- und Luftheizungsbauer, Klempner sowie Behälter- und Apparatebauer haben an der Umfrage teilgenommen. Besonders, weil Sanierungen bei Bädern und Heizungen weiterhin beliebt sind, ist die Branche so beschäftigt wie nie: Zwischen 2017 und 2018 stieg der Auftragsbestand von 10,6 auf 12,9 Wochen. Mit durchschnittlich 14,5 Wochen haben die Firmen in Bayern dabei die höchsten Vorlaufzeiten, in Baden-Württemberg liegen sie mit 10,6 am niedrigsten.

Auch die Stimmung ist hervorragend, die Lage wurde mit plus 85 Prozent bewertet, wobei dies den Saldo aus positiven und negativen Aussagen darstellt. Im vergangenen Jahr lag diese Zahl noch bei plus 72 Prozent. Grund dafür sind vor allem Umsatzzuwächse in den vergangenen drei Monaten und ein zuversichtlicher Blick auf die kommenden Monate.

Handwerker gesucht

Ein Wermutstropfen: Der Branche fehlen zunehmend Fachkräfte. 61 Prozent der Befragten hatten offene Stellen und nur 18 Prozent hatten Beschäftigungszuwächse im letzten Quartal. Besonders Handwerker für den Kundendienst und die Montage fehlen. Ein Mittel dagegen ist die Ausbildung: Im Schnitt bilden 61 Prozent der Innungsbetriebe 2,7 Auszubildende aus.

Bild: © iStock.com/stocknroll

AGSI warnt vor Konkurrenz zwischen Industrie und Handel

Immer mehr Sanitärhändler produzieren eigene Produkte, anstatt sie nur zu verkaufen. Die Arbeitsgemeinschaft Sanitärarmaturenindustrie (AGSI) warnt vor neuer Konkurrenz.

Immer mehr Fachhändler und ihre Online-Shops bieten eigene Produkte an, die nicht von den großen Markenherstellern produziert werden. In der Branche für Sanitärarmaturen könnte dies zu Konflikten zwischen Industrie und Handel führen, warnt die Arbeitsgemeinschaft Sanitärarmaturenindustrie (AGSI).

Markenprodukt oder Handelsmarke?

Markenprodukte sind die klassischen Armaturen, die von großen Unternehmen hergestellt werden. Neben ihnen tauchen in Online-Shops aber immer öfter No-Name-Produkte der Händler selbst auf, die ihre eigenen Artikel als Handels- oder Hausmarken anbieten. Diese sind oft günstiger als Markenprodukte, werden aber teils für ihre mangelnde Qualität kritisiert.

Aufgekommen ist dieses Phänomen mit dem Internet-Handel, der den klassischen dreiteiligen Vertriebsweg aus Hersteller – Handel – Fachhandwerk immer weiter aushebelt. Gerade Ein-Mann- und Kleinstunternehmen kaufen online ein und setzen hier auf die billigsten Waren, hat eine Studie des Instituts für Handelsforschung (IFH) im Auftrag der AGSI herausgefunden. Davon berichtet das Magazin ikz.de. Insgesamt gaben 83 Prozent der befragten Sanitärhandwerker an, auf Handelsmarken zu vertrauen, davon besonders viele aus kleinen Unternehmen.

Handel übernimmt Herstellerfunktionen

Den Herstellerverband AGSI verunsichert diese Entwicklung zunehmend, weil Händler damit Industrieaufgaben wie Marken- und Produktentwicklung übernehmen. Gleichzeitig steige aber die Zahl der qualitativ schlechten Waren, argumentiert die Arbeitsgemeinschaft. Darüber hinaus steige die Zahl der Online-Plattformen, die nicht Teil der klassischen Fachhändler sind. Diese Portale seien besonders aggressiv und müssten von der gesamten Branche beobachtet werden, so AGSI-Vorsitzender Andreas Dornbracht gegenüber ikz.de.

Bild: © OlegDoroshin – stock.adobe.com

Neue Seminarreihe zu bodengleichen Duschen

Die Seminarreihe „Bodengleiche Duschen – Vom Ablauf bis zur Fliese“ von Entwässerungsspezialist Dallmer und Bauchemie-Profi Sopro geht dieses Jahr in die dritte Runde.

Aufgrund der großen Nachfrage geht die erfolgreiche Seminarreihe „Bodengleiche Duschen – Vom Ablauf bis zur Fliese“ auch in diesem Jahr erneut an den Start. Insgesamt sind sechs verschiedene Veranstaltungen im Umkreis der Städte Frankfurt, Berlin, Hannover, Schwerin, Leipzig und Köln geplant.

Die Fachvorträge beinhalten Themen zu normativen Vorgaben der Entwässerungssysteme sowie Eigenschaften und Verarbeitung von Verbundabdichtungen. Über Richtlinien für den Brand- sowie Schallschutz soll ebenfalls informiert werden. Der abschließende Live-Einbau veranschaulicht die Montage des Ablaufgehäuses DallFlex mit einer Verbundabdichtung.

 

Die genauen Termine:

  • Juni 2018 in Frankfurt a. M.
  • Juni 2018 in Berlin
  • September 2018 in Hannover
  • September 2018 in Schwerin
  • Oktober 2018 in Leipzig
  • November 2018, Köln

Gewinne für Handwerker bei Wahl der beliebtesten Hersteller

Mit der Umfrage ibau Stein im Brett wählten Handwerker jüngst die bei Ihnen beliebtesten Hersteller. Dabei räumten die teilnehmenden Handwerker erstklassige Preise ab.

„Welche Marke gilt in meinem Gewerk als Qualitätsführer und wer bietet die besten Verarbeitungsvorteile zum günstigen Preis?“ Diese Fragen stellen sich wohl alle Handwerker, die qualitativ hochwertige Arbeit abliefern und damit ihre Kunden zufriedenstellen wollen. Um diese Fragen beantworten zu können, führt die ibau GmbH einmal im Jahr Deutschlands größte Branchenbefragung unter Handwerkern und Fachunternehmern durch.

Rund 2.600 Handwerker und Fachunternehmer unterschiedlicher Gewerke gaben hierzu ihre Stimmen ab und wählten aus knapp 300 Herstellern diejenigen aus, die bei ihnen einen „Stein im Brett“ haben.

Begehrte Preise im Gesamtwert von über 10.000 Euro

Unter allen Teilnehmenden verloste ibau insgesamt zwei Weber Gasgrills „Genesis® II E-410™ GBS™, Black“, fünf Philips Perfect Draft Bierzapfanlagen inklusive zwölf Fässern Bier, sechs Kickertische „Ullrich Sport“, sowie acht Bluetooth Lautsprecher der Marke UE Boom 2.

Wenn Sie sich bei der nächsten Umfrage ebenfalls einen dieser tollen Gewinne sichern wollen, registrieren Sie sich jetzt auf Helden am Bau und wir informieren Sie rechtzeitig über die nächste Umfrage: Hier registrieren.

Die Freude unter den Gewinnern war groß:

Mit einem Weber Gasgrill „Genesis® II E-410™ GBS™, Black“ ist Iris Greiner von der Gärtnerei Greiner Garten und Landschaftsbau samt Kollegen und Familie für eine sommerliche Grillparty bestens ausgestattet.

Auch Christian Laumann ist einer der glücklichen Gewinner und grillt seine Würstchen künftig ebenfalls auf einem neuen Weber Gasgrill.

Fliesenleger Bernd Krepinsky und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen sich schon einmal warm für die diesjährige Fußballweltmeisterschaft.

Und auch die Innenausbau Wittstock GmbH freut sich über einen nagelneuen Tischkicker.

 

Die diesjährigen Preisträger reihen sich damit in die Riege glücklicher Gewinner aus der vergangenen Umfrage ein.

 

Welche Hersteller bei den Gewinnern einen „Stein im Brett“ haben und wer den „Oscar der Baubranche“ abräumen konnte lesen Sie auf: https://www.ibau-steinimbrett.de/gewinner-2018/

Bild: © OlegDoroshin – stock.adobe.com

Für die Energiewende fehlen der SHK-Branche Fachkräfte

Die energiepolitischen Ziele der Bundesregierung sind hoch gesteckt. Wie sich das auf die Anforderungen der Arbeitswelt innerhalb der Gebäudetechnik auswirkt, untersucht eine neue Studie von Prognos, die vom Spitzenverband der Gebäudetechnik VdZ in Auftrag gegeben und auf dem Branchenforum in Berlin vorgestellt wurde.

Anlässlich des VdZ-Branchenforums „Wer macht die Wärmewende?“ am 24. April 2018 in Berlin hat Prognos im Auftrag des Spitzenverbandes der Gebäudetechnik VdZ den Effekt der Energiewende auf das ohnehin knapper werdende Fachkräfteangebot in der Branche Sanitär Heizung Klima (SHK) analysiert.

In der SHK-Branche sind derzeit etwa 500.000 Beschäftigte tätig. Davon arbeiten rund 100.000 in der Industrie, ca. 50.000 im Großhandel und ca. 350.000 im Handwerk. „Unsere Analyse zeigt, dass sich die Fachkräftelücke bis 2035 verschärft: Der SHK-Branche fehlen dann rund 30.000 Arbeitskräfte. Hinzu kommt hier die Energiewende als potentieller weiterer Treiber für den Fachkräftemangel“, erklärt Friedrich Seefeldt von Prognos.

Angestrebt wird ein klimaneutraler Gebäudebestand bis 2050 – mindestens 80 Prozent weniger Treibhausgasemissionen im Vergleich zu 1990. Zur Erreichung dieses Ziels müssen zukünftig jedes Jahr 12-13 Milliarden Euro zusätzlich investiert werden. Dies wurde bereits im Rahmen der Energieeffizienzstrategie Gebäude im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums 2016 durch Prognos ermittelt. Die neue Studie zeigt jetzt: zur Umsetzung werden bis zu 130.000 zusätzliche Arbeitskräfte benötigt. Auf die SHK-Branche entfallen dabei bis 2025 20.000 und langfristig 15.000 zusätzliche Beschäftigte.

SHK-Branche lohnt sich

„Die Energiewende bietet insbesondere für unsere Branche große Chancen. Mehrinvestitionen von etwa 13 Milliarden Euro garantieren langfristige Planungssicherheit. Man kann heute nur jedem jungen Menschen raten, eine Herausforderung in der SHK-Branche anzunehmen“, sagt VdZ-Geschäftsführer Dr. Michael Herma. Zwar konkurriert die SHK-Branche mit anderen Wachstumsbranchen um die Fachkräfte der Zukunft, wenn sie es jedoch schafft, sich als besonders attraktiver Arbeitgeber abzuheben, kann sie vom enormen Investitionspotential durch die Energiewende stark profitieren.

Alle ausführlichen Fakten zur Studie gibt es auf www.vdzev.de/heizungswirtschaft/fachkraefte.

 

Pressekontakt:

Simone Jost
Referentin Öffentlichkeitsarbeit
VdZ – Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e.V.
E-Mail: presse@vdzev.de
Telefon: 030/2787 4408-0

Bild: © iStock.com/KatarzynaBialasiewicz

„Thermia Wärmepumpen“ gehört jetzt zu Stiebel Eltron

Die Firma Danfoss Danfoss Värmepumpar AB, bekannt unter dem Markennamen „Thermia Wärmepumpen“ wurde von der Stiebel Eltron-Gruppe übernommen.

Dr. Nicholas Matten, Geschäftsführer Vertrieb, Marketing und Finanzen Stiebel Eltron, sagte zur Übernahme: „Die starke Position von Thermia in den nordischen Ländern und das moderne Produktportfolio ergänzen den Fokus von Stiebel Eltron auf Heizen und Kühlen mit erneuerbaren Energien perfekt. Die Stärke des Produktangebots von Thermia wird Stiebel Eltron auch helfen, sein Geschäft in anderen Märkten zu entwickeln, die von Sole-Wasser-Wärmepumpen dominiert werden.“ Mit einem jährlichen Umsatz von rund 68 Millionen Euro und 210 Mitarbeitern in Schweden, Finnland und Norwegen, ist Thermia der drittgrößte Anbieter im nordischen Wärmepumpenmarkt.

Der Geschäftsführer Technik Einkauf und Personal bei Stiebel Eltron, Dr. Kai Schiefelbein, ergänzte: „Da sich die Produktpaletten und die Märkte, in denen die Unternehmen stark sind, kaum überschneiden, wird die Kombination von Thermia und Stiebel Eltron dazu beitragen, die Position der Gruppe in einem zunehmend wettbewerbsintensiven europäischen Wärmemarkt zu sichern. An den beiden Standorten Holzminden und Arvika werden wir weiterhin Wärmepumpen für die Gruppe entwickeln und produzieren. Es gibt eine große Chance, durch die Entwicklung gemeinsamer technischer Plattformen und Einkaufsaktivitäten Synergien zu schaffen.“

Marke bleibt erhalten

Auch nach der Übernahme soll Thermia als aktive Marke und mit den bestehenden Vertriebsstrukturen in der Gruppe bestehen bleiben. So wird das Unternehmen weiterhin vom derzeitigen Managementteam unter der Leitung von Magnus Glavmo geführt: „Wir freuen uns sehr, der Stiebel Eltron Gruppe beizutreten, da wir der Überzeugung sind, dass Thermia wesentlich zur weiteren positiven Entwicklung der Gruppe beitragen kann“, kommentierte Magnus Glavmo die neue Situation.

Bild: © Lucian Milasan – stock.adobe.com

Welche Dusche darf’s sein?

Bei der Form der eigenen Dusche scheiden sich die Geister: eher ganz klassisch mit Wanne oder doch eine ebenerdige Regenwasserdusche? Die Möglichkeiten sind vielfältig.

Von allen Räumen im Wohnhaus haben nur wenige in den vergangenen Jahren einen derart heftigen Imagewechsel hinter sich wie das Badezimmer: Galt es lange Zeit als bloßer Ort des Waschens und der Notdurft, entwickelt es sich rasch zum Wellness-Bereich, der möglichst nah ans professionelle Spa heranreichen soll. Im Mittelpunkt steht dabei auch die Dusche, die nicht nur sauber machen, sondern auch morgens aufweckend und abends entspannend wirken soll. Dabei haben sich ganz verschiedene Typen von Duschen, Wannen und Armaturen entwickelt.

Ebenerdige Wannen sind im Kommen

Ganz vorne mit dabei sind ebenerdige Duschen, die auf eine herkömmliche Wanne praktisch verzichten und auf Höhe des Badezimmerbodens liegen. Das sieht nicht nur elegant aus, für gehbehinderte Menschen kann diese barrierefreie Bauform Gold wert sein. Solche Duschen können aber nicht überall eingebaut werden: Ein wenig Boden muss entfernt werden, damit ein Gefälle für den Ablauf geschaffen werden kann – nicht jedes Badezimmer ist daher geeignet, denn bei einem unzureichenden Ablauf droht Überschwemmungsgefahr!

Bei der Installation einer ebenerdigen Dusche sollte man am besten auf Ablaufrinnen setzen, die viel Wasser aufnehmen können. Auch die Wahl des Untergrunds ist entscheidend: Zwar kann man die Fliesen des Badezimmers auch als Boden in der Dusche wählen, doch werden die Fugen dann schnell dreckig und sind schwer zu reinigen. Das Problem haben klassische Duschwannen natürlich nicht.

Ist die Handbrause noch nötig?

Oftmals werden die Brausen der Dusche fest installiert, beispielsweise bei Regenwasserduschen. Die herkömmliche, abnehmbare Handbrause scheint da außer Mode zu kommen, oder? Nein, antworten hier die Sanitärhersteller und haben die abnehmbare Brause ebenfalls weiterentwickelt. Bei den aufwändigen, neueren Systemen kann man mehrere Strahlarten einstellen und so sein Duscherlebnis individuell anpassen.

Wer solche Möglichkeiten mag, der wird Regenwasserduschen lieben. Diese fest angebrachten Brausen mischen Luft in den Wasserstrahl und erzeugen damit ein angenehmes Prasseln des Wassers im Gegensatz zum normalen Wasserschwall herkömmlicher Brausen. Dadurch soll das Wasser massierend und entspannend auf den Körper fallen. Regenwasser-Brausen gibt es außerdem mit eingebauten Lampen und verstellbaren Wasserdruck-Einstellungen, sodass die Dusche zum Spa wird. Wie man sich allerdings denken kann, kosten solche Systeme auch deutlich mehr und sind schwerer zu installieren. Manche Brausen werden sogar direkt in der Decke versenkt und bringen daher einen viel höheren Aufwand beim Einbau mit sich.

Bei der Armatur scheiden sich die Geister

Dann bliebe da noch die Frage nach der Armatur. Weiterhin gibt es die einfachen Einhebelmischer zu kaufen, in denen Warm- und Kaltwasser zusammenfließen und mit einem einzigen Hebel in der Kabine reguliert werden. Dies ist die einfachere und günstigere Alternative, aber natürlich hat sich auch hier einiges getan: Thermostate haben sich schon seit längerem im Bad breit gemacht. Dabei ist ein Temperaturfühler eingebaut, der sich einstellen lässt und das Duschwasser immer auf konstanter Temperatur hält. Zwar ist diese Lösung aufwändiger und teurer, aber auch komfortabler: Das Wasser bleibt immer gleich warm, auch wenn in einem anderen Raum das Warmwasser aufgedreht wird. Außerdem schützt ein Thermostat vor ungewollten Verbrühungen, was für Familien mit Kleinkindern interessant sein kann.

Bild: Jan Hell

Fernwartung per Service-Cloud

Eine neue Service-App ermöglicht es Fachhandwerksbetriebe künftig auch über das Internet auf Aquarea Luft-Wasser-Wärmepumpen zuzugreifen.

In Zeiten hoher Auslastungen der SHK-Betriebe sowie des zu erwartenden Fachkräftemangels im Handwerk, wird eine möglichst effiziente Reparatur- und Wartungszeit immer wichtiger. Um hier Abhilfe zu schaffen und ein intelligentes Monitoring zu ermöglichen, ist nun die kostenlose Aquarea Service Cloud erschienen.

Mit der App ist es dem Fachbetrieb bereits im Büro mit einem Blick möglich, etwaige Probleme am Gerät zu erkennen. So sind alle Installationen, auf die der Fachhandwerker Zugriff hat, auf der Startseite aufgelistet. Mit nur einem Klick zeigt das System auf einer Landkarte an, wo sich die Anlage befindet und gibt eine klare Erklärung des Fehlercodes aus. Zudem werden in dem Programm die wichtigsten Daten der Installation sowie die komplette Service-Historie angezeigt. Bis zu 28 verschiedene Parameter, wie die Vor- und Rücklauftemperaturen oder ob die Wärmepumpe gerade bivalent arbeitet, können online abgelesen werden.

Analyse-Hilfe

Ein Kurven-Diagramm bietet die Möglichkeit, den Verlauf von 73 verschiedenen Parametern des Heizsystems in einer 7-Tage-Historie zu analysieren. Sämtliche Einstellungen des Reglers können zudem aus der Ferne bearbeitet werden, als stünde man direkt vor dem Gerät. Auf diese Weise lassen sich die Vor-Ort-Einsätze auf ein Minimum reduzieren und sparen Fahrtkosten und Manpower ein.

Ist der Fachmann dann vor Ort, muss er nicht erst mühsam das Problem suchen, sondern kann sich die detaillierte Fehleranalyse aus der Service Cloud direkt auf sein Smartphone oder Notebook laden. Zudem lässt sich bereits vor dem Termin erkennen, welche Ersatzteile mitgebracht werden müssen.

Nachhaltiger Nutzen

Die kontinuierliche Überwachung der Heizungsanlagen bringt für den Endkunden auch auf lange Sicht einen Vorteil mit sich: So laufen die Geräte stets im optimalen Bereich und sparen dadurch Energiekosten. Zudem können durch rechtzeitiges Eingreifen im Service-Fall die Reparaturkosten so niedrig wie möglich gehalten und die Lebensdauer der Geräte erhöht werden.

Die Aktivierung des Dienstes wird entweder vom Endverbraucher oder vom Installateur initiiert. Der Endkunde muss lediglich das Online-Formular für die Aquarea Service Cloud ausfüllen und festlegen, wie tief der Fachhandwerker in seine Wärmepumpenanlage eingreifen darf.

Bild: © Lucian Milasan – stock.adobe.com

Leck-Gefahr: Flexschläuche sind Korrosionsanfällig

Flexschläuche lassen sich einfach installieren und gelten als sicher. Dies stimmt aber nur, wenn sie fachgerecht angebracht und keiner starken Belastung ausgesetzt werden.

Mehrere zehntausend Leitungswasserschäden gibt es in Deutschland jährlich. Laut Angaben des Instituts für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer (IFS) werden rund zehn Prozent davon inzwischen durch geborstene Flexschläuche verursacht. Als Grund gaben die Wissenschaftler vor allem die begrenzte Lebensdauer, die Anfälligkeit gegenüber der Außenkorrosion, Verarbeitungsmängel sowie unzureichende Produktqualitäten an.

Zudem lassen sich die Mängel durch den Aufbau der Schläuche erklären: So bestehen Flexschläuche aus Innenschläuchen, für die Silikon oder lebensmittelverträgliche Kunststoffwerkstoffe zum Einsatz kommen. Diese werden mit einem Geflecht aus Edelstahldraht ummantelt und an den Enden anschließend verpresst sowie mit Anschlüssen für andere Installationskomponenten versehen.

Geringere Lebensdauer

Der innere Kunststoffschlauch würde dem Wasserdruck alleine nicht standhalten können. Die Ummantelung sorgt allerdings für zusätzliche Stabilität und verhindert ein Platzen. Ist diese jedoch beispielsweise durch mechanische Beeinflussung in Form von Korrosion beschädigt, kann auch die Stabilität nicht mehr gewehrleistet werden. Als Korrosionsursache nennen die Forscher unter anderem chlorhaltige Putzmittel, die stark mit Edelstahl reagieren.

Besonders tückisch: Im Vergleich zu den anderen Komponenten hat der nicht sichtbare Innenschlauch eine wesentlich kürzere Lebensdauer. Zwar wird nach DVGW-Arbeitsblatt W543 eine Lebensdauer von 20 Jahren angenommen, doch aufgrund hoher Temperaturen oder anderer Einflüsse liegt sie meistens deutlich darunter. So kommt es häufig zu nicht sichtbaren Versprödungen, Rissen und letztlich zu Undichtigkeiten.

Ein allgemeines Problem stellen laut Institut vor allem Verarbeitungsmängel und schlechte Produktqualität dar. Aus diesem Grund empfehlen die Wissenschaftler ausschließlich zertifizierte Produkte mit entsprechender Kennzeichnung zu verwenden. Zudem sollten regelmäßige Sichtkontrollen vorgenommen und ein entsprechender Leckageschutz eingesetzt werden. Dieser sperrt im Falle einer Havarie automatisch den Wasserzufluss und sendet einen Alarm aus.

Bild: © iStock.com/stocknroll

SHK-Branche rechnet mit solidem Wachstum

Laut einer aktuellen Konjunkturumfrage von BauInfoConsult sind SHK-Handwerker zuversichtlich: Drei Viertel der befragten gehen davon aus, ihre Erlöse 2018 steigern zu können.

Das SHK-Handwerk kann sich aktuell kaum noch vor Arbeit retten. Dementsprechend optimistisch sehen die SHK-Betriebe auch die Umsatzentwicklung für 2018. So gehen drei Viertel der im Rahmen der Frühjahrs-Konjunkturumfrage von BauInfoConsult interviewten SHK-Profis davon aus, ihre Erlöse steigern zu können. 42 Prozent der Handwerker erwarten dabei sogar, dass sie ihre Umsätze im Vergleich zum Vorjahresergebnis um mehr als fünf Prozent übertreffen können.

Das Düsseldorfer BauInfoConsult-Institut hat in seiner Frühjahrsumfrage 150 SHK-Betriebe nach ihren Umsatzerwartungen für 2018 befragt. Wie das Ergebnis zeigt, geht eine deutliche Mehrheit der SHK-Profis von einem spitzen Jahr aus – zumindest, was die Erlöse betrifft. Ein gutes Drittel (37 Prozent) erwartet eine deutliche Steigerung zwischen fünf und zehn Prozent – und jeder zehnte Handwerksbetrieb rechnet sogar mit einem Umsatzplus im zweistelligen Bereich.

Gute Stimmung dank Umsatzrekord

Dieser Optimismus kommt nicht von ungefähr, denn wie der Branchenverband ZVSHK kürzlich mitteilte, konnten die heimischen SHK-Betriebe in 2017 einen Umsatzrekord von 42,9 Milliarden Euro erwirtschaften. Es ist also kein Wunder, dass die meisten der befragten SHK-Profis auch für 2018 von weiteren Umsatzsteigerungen ausgehen – schließlich sind die Auftragsbücher der Betriebe mehr als gut gefüllt.

Dass dennoch jeder fünfte SHK-Handwerker mit stagnierenden Umsätzen rechnet, verdeutlicht aber auch, dass die Zahl der Beschäftigten im SHK-Gewerbe aktuell nicht ganz mit dem Umsatzwachstum Schritt halten kann. Der ZVSHK mahnt daher zurecht an, dass die Branche den Fachkräftemangel so bald wie möglich beheben sollte, um langfristig die steigende Auftragslage bedienen zu können.

 

Über die Studie

Die konjunkturellen Erwartungen der SHK-Installateure sind Vorabergebnisse der Jahresanalyse 2018/2019, der jährlichen Baustudie von BauInfoConsult, die im Sommer erscheint. Auf Basis von über 600 Interviews unter Architekten, Bauunternehmern, Maler/Trockenbauern, SHK-Installateuren und Herstellern behandelt die Studie unter anderem Themen wie:

  • Baukonjunktur und zentrale Kennzahlen
  • regionale Bauprognosen 2019 und 2020
  • Spontane Markenbekanntheit nach Produktsegmenten
  • Internet der Dinge, Bauen 4.0/BIM
  • Bautrends und Entwicklungen
  • Barrierefreies Bauen in Deutschland
  • DMU und Einkaufsverhalten in der Baubranche
  • Marketing- und Budgettrends
  • u. a.

Die Jahresanalyse 2018/2019 erscheint Ende Juli/Anfang August 2018 und kann ab sofort zum Preis von 595 € zzgl. MwSt. bei BauInfoConsult vorbestellt werden. Mehr Informationen erhalten Sie von Alexander Faust und Christian Packwitz unter 0211 301 559-10 oder per E-Mail an info@bauinfoconsult.de