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Aktuelles Badmagazin der SHK AG erschienen

Mit dem Themenschwerpunkt der Badrenovierung durch den Meisterbetrieb veröffentlicht die SHK AG nun ihr aktuelles Badmagazin.

Eine der vielfältigen Marketingmaßnahmen mit denen die SHK AG ihre Mitgliedsbetriebe unterstützt, ist das aktuelle Badmagazin. Das Heft, das nur an ausgesuchte Endkunden im gesamten Bundesgebiet und in Österreich verschickt wird, thematisiert in seiner neuesten Ausgabe vor allem die Badrenovierung durch den Meisterbetrieb. Die Zielgruppe sind damit Endkunden, die an einer professionellen Badrenovierung interessiert sind.

Das Magazin zeigt dabei auf, worauf es bei der Badrenovierung ankommt und informiert über die Vorteile, die das SHK-Handwerk in dieser Hinsicht bietet. So erhalten die Leser auf 136 Seiten nicht nur über 20 tatsächlich realisierte Bäder präsentiert, sondern auch realistische Informationen über die Kosten und die zu erwartende Bauzeit. Zudem werden Informationen über außergewöhnliche Materialien und Produkte sowie über die Möglichkeiten einer Teilrenovierung gegeben.

 

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Im Interview: SHK-Obermeister über Effizienz, Internetkäufe und Irrtümer im Heizungskeller

Geht es um die Heizungsanlage, wenden sich die meisten an den Fachhandwerker. Andreas Schuh, Obermeister der SHK Berlin, erklärt, warum Eigentümer damit gut beraten sind.

Eine aktuelle Forsa-Umfrage bestätigt: Wenn es um die Heizungsanlage geht, bleibt der Fachhandwerker Ansprechpartner Nummer eins. Rund 82 Prozent der Befragten würden sich demnach an einen Fachbetrieb wenden, um ihre Anlage fit für die kalte Jahreszeit zu machen. Im Experteninterview des Serviceportals www.intelligent-heizen.info erklärt Andreas Schuh, Obermeister der Innung Sanitär Heizung Klempner Klima Berlin (SHK Berlin), warum Eigentümer damit gut beraten sind.

Welche Fehler treten bei der Inbetriebnahme der Heizung am häufigsten auf und was sind die Ursachen?

Einer der häufigsten Fehler ist, dass der Wasserdruck nicht mehr stimmt. Wenn eine Heizung über die Sommermonate ausgeschaltet war, fehlt beim Anlaufen häufig der berühmte Schluck Wasser, der nachgefüllt werden muss. Das kann der Fachmann schnell erledigen. Wenn Heizkörper nach der Sommerpause der Heizung nicht ausreichend warm werden, liegt das häufig daran, dass der Stift im Thermostatventil klemmt. Der Handwerker kann den Stift wieder lösen, indem er den Thermostatkopf abschraubt und durch leichtes Klopfen wieder gangbar macht.

Solange die Heizungsanlage läuft, sehen die wenigsten Eigentümer einen Grund, irgendetwas zu ändern. Geht die Rechnung auf?

Auch wenn man nicht gleich den Kessel austauschen möchte, die Anlage optimieren sollte man in jedem Fall, z.B. durch einen hydraulischen Abgleich. Der ist im Grunde ein Muss, um die Anlage effizient zu fahren. Nach meinen Erfahrungen liegen die Einsparungen zwischen 10 und 15%. Die Optimierung wird sogar vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit 30% Erstattung auf die Handwerkerrechnung gefördert.

Welche Heiztechniken stehen beim Kunden momentan besonders hoch im Kurs?

Die meisten wollen Brennwerttechnik: einfache, verständliche Technik. Das liegt sicher auch daran, dass der Energiepreis z.B. für Gas im Moment sehr niedrig ist. Die Handwerker weisen in ihren Beratungen aber auch auf neue Technologien und Fördermöglichkeiten hin. Die staatliche Förderung für Brennwerttechnik soll übrigens 2020 auslaufen. Deshalb kann es jetzt schon sinnvoll sein, in Hybridlösungen zu investieren, z.B. in die Kombination einer bestehenden Gasbrennwerttherme mit einer neuen Wärmepumpe. Die Wärmepumpe verrichtet über das Jahr die Hauptarbeit. Erst mit dem Absinken der Außentemperatur springt die Gastherme zur Unterstützung an. Damit hätte man weitere 10 bis 15 Jahre Spielraum. In dieser Zeit wird es den nächsten Technologieschub geben und spätere Entscheidungen beeinflussen. Für die Warmwasserbereitung im Gebäudebestand haben sich thermische Solaranlagen durchgesetzt. Wärmepumpen mit Luft-, Wasser- oder Erdwärmeversorgung kombiniert mit Photovoltaik kommen eher bei Neubauten zum Einsatz.

Kuschelig warm ist nicht unbedingt effizient. Wie kann ich sparsam heizen und mich trotzdem wohl fühlen?

Die Norm sagt 20°, aber das ist für den ein oder anderen nicht behaglich. Im Altbau muss man die Raumlufttemperatur häufig auf 22° stellen, um sich wohl zu fühlen. Im Schlafzimmer reicht den meisten eine Temperatur von 18°. Generell ist zu vermeiden, dass einzelne Räume oder die ganze Wohnung auskühlen. Studien zeigen: Man muss mehr Energie investieren, um den Raum wieder warm zu bekommen, als wenn man gleichmäßig heizt. Wer in den Urlaub fährt, sollte die Heizung – gerade im Altbau – auf eins stellen. Manchmal reicht auch die Frosteinstellung. Aber ich hatte auch schon einen Fall, da ist in einem sehr kalten Winter die Heizung eingefroren.

Ein paar kleine Reparaturen traut sich der ein oder andere schon mal zu. Hilfe gibt es im Internet. Wann muss in jedem Fall ein Fachmann ran?

Es gibt im Internet seriöse Seiten, wo man sich kleine Tipps für Reparaturen anschauen kann. Tiefer gehende Arbeiten an der Heizungsanlage sollte wirklich nur der Fachmann übernehmen! Ebenso warne ich vor Internetkäufen. Ich hatte einen Kunden, der hat über das Internet ein Gasheizgerät gekauft und keinen Installateur gefunden, der ihm das einbaut. Unsere Installateure machen das zu Recht nicht. In dem Moment, in dem der Installateur das Gerät anpackt, haftet er für ein Gerät, das er nicht ausgesucht und gekauft hat. Deshalb sollte gerade bei Gasheizgeräten immer der Vertriebsweg Industrie, Großhandel über den Handwerker eingehalten werden. Dann ist auch der Kunde auf der sicheren Seite.

Welche Irrtümer halten sich hartnäckig?

Nach einem hydraulischen Abgleich kommt es häufig zu Missverständnissen. Denn die Systemtemperaturen der Heizungsanlage sind nach dem Abgleich erheblich geringer. Dies zeigt sich insbesondere an Heizkörpern, die im oberen Bereich heiß sind und sich im unteren Bereich sehr kühl anfassen. Sie haben also eine heiße obere Schicht, eine lauwarme Mitte und eine kältere untere Schicht. Das ist der Idealzustand, denn dann gibt der Heizkörper die optimale Wärme ab, und die tiefe Rücklauftemperatur steigert die Effizienz der Heizungsanlage. Aber gerade deswegen rufen die meisten Kunden an. Ich frage dann immer, ob die Raumlufttemperatur gemessen wurde, denn die ist entscheidend.

 

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Neue Führungsspitze bei poresta systems

Heinz-Joachim Schönberger-Messer und Franz David (v.l.n.r.)

Die Poresta-Gruppe mit Sitz in Bad Wildungen vollzieht nach einem umfangreichen Fitness-Programm im Jahr 2017 nun den angekündigten Generationenwechsel in der Geschäftsleitung.

Der langjährige Geschäftsführer Heinz-Joachim Schönberger-Messer wird im ersten Quartal 2018 aus der aktiven Geschäftsführung in einen neu gegründeten Beirat wechseln und dem Unternehmen damit weiterhin beratend zur Seite stehen.

Künftiger Allein-Geschäftsführer für die gesamte Gruppe mit den Tochtergesellschaften in der Schweiz und in Österreich wird mit Franz David ab dem 01.02.2018 ein langjährig erfahrener Manager aus dem Bereich der Bauzuliefer- und Holzwerkstoff-Industrie. Der 52-jährige war zuletzt bei der Westag & Getalit AG im Vorstand für die Sparte Oberflächen/Elemente verantwortlich und hat zuvor für die Firmen Pfleiderer, Klenk und Kunz leitende Funktionen auf Geschäftsführungs- und Vorstandsebene eingenommen.

Sabina Illbruck, Vorsitzende der Gesellschafterversammlung: „Wir freuen uns, mit Herrn David einen erfahrenen Marketing- und Vertriebsprofi mit der künftigen Führung und Weiterentwicklung unserer Poresta-Unternehmensgruppe gefunden zu haben. Wir wollen mit ihm die mittelständische Philosophie des Unternehmens zum Wohle unserer langjährigen Kunden und Partner in eine erfolgreiche wirtschaftliche Zukunft entwickeln.“

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Caro Scheibe unterscheibt HÜV mit SHK-Verband

Die Caro Scheibe GmbH, ein neu fusionierter Hersteller aus Hannover, hat nun mit dem Zentralverband SHK eine Haftungsübernahmevereinbarung für Handwerker abgeschlossen.

Die Liste der Unternehmen, die eine Haftungsübernahmevereinbarung (HÜV) mit dem Zentralverband Sanitär, Heizung und Klima (ZVSHK) geschlossen haben wird länger. Dies verbessert die rechtlichen Rahmenbedingungen für Handwerker, die Produkte von diesen Herstellern nutzen. Dabei wird das Instrument der HÜV im Moment vor dem Hintergrund einer Gesetzesnovelle heiß diskutiert.

 

Gewährleistung durch den Hersteller

Die Unterzeichnung der HÜV durch Caro Scheibe folgt kurz auf die Fusion, durch die dieses Unternehmen erst entstanden ist: Im August 2017 schlossen sich die Firma Stahlflanschen Scheibe GmbH und ihre Tochtergesellschaft CARO-Supersan Installationstechnik GmbH zusammen. Das neue Unternehmen stellt weiterhin Rohrverbindungen, Flansche, Rohre und Rohrzubehör her und ist damit ein wichtiger Zulieferer für das deutsche SHK-Handwerk.

Mit der neuen HÜV ändert sich vieles für verarbeitende Firmen. „Für Mitgliedsbetriebe der SHK-Berufsorganisation bringt dies im Schadensfall Vorteile. Sofern das Produkt des Herstellers beim Auftraggeber/Bauherrn einen Mangelfall auslöst, hat der Fachbetrieb neben den gesetzlichen Ansprüchen gegenüber seinem Lieferanten einen eigenen Ersatzanspruch gegen den Hersteller“, informiert der ZVSHK.

Durch das Unterzeichnen verpflichtet sich das Unternehmen, dem Handwerker bei Produktfehlern bestimmte Kosten zu ersetzen. Darunter fallen beispielsweise die Kosten für Aus- und Einbau beziehungsweise für die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands sowie für den Fall einer rechtlichen Kompensation für den Auftraggeber (Minderung, Schadenersatz). Sollte der Fachbetrieb Probleme mit der Abwicklung dieses Schadensfalls haben – zum Beispiel die Feststellung eines Produktfehlers – kann er sich an den zuständigen Landesinnungs- oder Landesfachverband wenden.

 

Werden HÜVs überflüssig?

Die Sinnhaftigkeit von HÜVs wurde allerdings in den vergangenen Monaten angezweifelt, da ab 2018 ein neues Gewährleistungsrecht gilt. Dies wird eine generelle Haftungsübernahme aller Hersteller beinhalten und die meisten Abmachungen der jetzigen HÜVs ersetzen. Theoretisch würden somit die anderen Gewährleistungspflichten, die bislang schon mit den Zentralverbänden des Baugewerbes geschlossen worden sind, überflüssig werden.

Dass dies aber in der Praxis auch passieren wird, davon ist der ZVSHK nicht überzeugt. „Es ist damit zu rechnen, dass Händler bzw. Hersteller als Verkäufer mittels ihrer Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) versuchen werden, die gesetzlichen Ansprüche mit einer Vielzahl unterschiedlicher AGB einzuschränken“, glaubt der Verband. Dies sei zwar meistens nicht rechtens, doch sei eine verbindliche Rechtssicherheit zu Beginn der neuen Regelung nicht zu erwarten. Diese Sicherheit habe man nur mit freiwillig geschlossenen HÜVs.

 

Ingo, der Weihnachtsmann

Heute, liebe Leserinnen und Leser, möchten wir Ihnen zur Feier des Tages eine kleine Geschichte erzählen.

Jeder Mensch hat in seinem Leben wohl einmal so einen Aha-Moment. Wenn sich Dinge, die einem als Kind absolut logisch erscheinen und nicht hinterfragt werden müssen, plötzlich als völlig anders entpuppen. Da wäre zum Beispiel der berühmte Strebergarten, der in Wahrheit aber natürlich nicht nur für Streber gedacht ist. Und ein Rechtshändler, der selbstverständlich auch ein Linkshänder sein kann.

Mein bislang schönstes Aha-Erlebnis hatte ich jedoch im Alter von fünf Jahren. Es war Weihnachten und wir saßen gerade mit vollen Bäuchen im Wohnzimmer, als es plötzlich an der Tür klingelte. „Ho ho ho – Wohnt hier ein gewisser Anton?“, dröhnte eine tiefe Stimme aus dem Flur. Noch ehe ich begreifen konnte, was dort eigentlich vor sich ging, stand er schon direkt vor mir: der leibhaftige Weihnachtsmann!

Mit großem weißen Rauschebart, langem roten Gewand und einem großen, prall gefülltem Jutesack, sah er genau so aus, wie ich ihn mir immer vorgestellt hatte. Doch irgendetwas war anders. „Ho ho ho – Du musst also Anton sein?“, sagte er zu mir, die Hände auf seinen dicken Bauch gestützt. Immer noch völlig überrumpelt brachte ich keinen Ton heraus. „Ja, und der Anton hat ein tolles Gedicht für dich geübt“, sagte meine Mutter, um mich aus meiner Schockstarre zu lösen. Ich hatte tatsächlich in der Adventszeit im Kindergarten ein Gedicht auswendig gelernt, doch kreisten meine Gedanken um etwas völlig anderes.

„Ingo ist der Weihnachtsmann!“, brach es aus mir hervor. „Das sind die Schuhe von Ingo, guck Mama!“ Mein Onkel Ingo hatte sich damals kurz nach dem Abendessen still und heimlich abgeseilt, um mich als Weihnachtsmann verkleidet zu überraschen. Wenn wir heute über die Situation damals sprechen, erinnern sich meine Eltern vor allem an die Totenstille, die für kurze Zeit herrschte. Und mein Onkel Ingo ärgert sich heute noch darüber, damals die richtigen Stiefel vergessen zu haben. Am traurigsten fanden es aber alle, dass das Weihnachtsmärchen vom wohlwollenden und großzügigen Weihnachtsmann für mich schon so früh zu Ende sein sollte.

Ich für meinen Teil war damals aber völlig aus dem Häuschen: „Ingo ist der Weihnachtsmann! Hast du das gewusst Mama?“ Mit großen Augen fragte ich ihn ehrfürchtig „Wie machst du das?“ Dass es den Weihnachtsmann wirklich gibt, war für mich damals so selbstverständlich, wie die Schokolade von Oma. Aber, dass es ausgerechnet mein Onkel war, der Heiligabend fleißig die Geschenke verteilt, beeindruckte mich zutiefst.

Zum Glück hatte Ingo das Strahlen meiner Augen bemerkt und meine Ausbrüche richtig gedeutet: „Tja Anton, da hast du mich wohl erwischt! Jetzt weißt du, was ich in der Zeit mache, in der wir uns nicht sehen.“ „Gucken ob die Kinder artig sind?“, fragte ich. „Sehr richtig“, antwortete Ingo mit einem bedeutungsschwangeren Nicken.

Nach unzähligen weiteren Fragen, die Ingo in seiner Rolle des Weihnachtsmanns souverän beantwortete, übergab er mir schließlich mein Geschenk – einen großen Tretroller – und verabschiedete sich.

In den nächsten Tagen und Wochen gab es für mich kein anderes Gesprächsthema mehr. Stolz wie ich war, erzählte ich natürlich allen Freunden und Verwandten, dass mein Onkel Ingo der echte Weihnachtsmann sei. So dauerte es nicht allzu lange, bis unsere ganze Straße Bescheid wusste.

Auch ein Jahr später, ich war inzwischen eingeschult worden, war Ingo natürlich wieder das Gesprächsthema Nummer eins. Ich erzählte meinen Klassenkameraden stolz, dass es MEIN Onkel sei, der all die Geschenke bringt. Die Reaktionen fielen dabei gemischt aus. Zwar waren die meisten meiner Freunde ebenfalls schwer beeindruckt, trotzdem blieben einige skeptisch. „Den Weihnachtsmann gibt es gar nicht“, hörte ich sogar einige sagen.

Was ich damals nicht wusste: Auch unsere Eltern sprachen untereinander über die Geschichte mit Ingo und berieten sich, was zu tun sei. Und so kam es, dass wir Kinder an Heiligabend neben unseren Geschenken auch alle eine Karte fanden. Auf meiner stand geschrieben:

Lieber Anton,

deinen Wunschzettel habe ich erhalten und aufmerksam gelesen. Ich wünsche dir viel Freude mit all den schönen Dingen, die ich dir heute unter den Baum gestellt habe. Und weil du ja jetzt schon so groß bist und weißt, wer ich bin, brauche ich unter uns ja auch kein Geheimnis mehr daraus zu machen. Andere Kinder wissen das aber noch nicht. Damit das so bleibt und ich, wenn kein Weihnachten ist, auch weiterhin ungestört das nächste Fest vorbereiten kann, sollte das auch unser Geheimnis bleiben. Daher ernenne ich dich hiermit zu meinem vertrauten Helfer!

Frohes und besinnliches Fest wünscht dir dein

Ingo, der Weihnachtsmann

Die nächsten Jahre war die wahre Identität des Weihnachtsmannes ein offenes Geheimnis unter uns Kindern. Jeder hatte den Brief erhalten und niemand hatte gezweifelt – warum auch? Und wenn Onkel Ingo inzwischen vor meinen Kindern als Weihnachtsmann verkleidet steht – diesmal mit den richtigen Stiefeln – zweifle ich auch heute keine Sekunde an ihm.

 

Wir danken Ihnen für das entgegengebrachte Vertrauen und wünschen Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2018.

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Studie: Unnötige Zählerwechsel kosten viel Geld

Wasserzähler halten länger als die deutschen Eichfristen suggerieren. Meist sind sie bereits nach fünf Jahren auszutauschen – zu früh, wie eine aktuelle Studie zeigt.

Bereits nach fünf beziehungsweise sechs Jahren müssen Zähler für Kalt- und Warmwasser in Deutschland ausgetauscht werden – auch, wenn sie noch einwandfrei funktionieren und zuverlässig messen. Wären die Vorschriften in diesem Punkt weniger streng und die Fristen länger, könnten in privaten und öffentlichen Haushalten jährlich mehr als 500 Millionen Euro gespart werden. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Hamburg Instituts im Auftrag der großen wohnwirtschaftlichen Verbände BFW, Mieterbund, GdW, Haus & Grund und der DDIV.

Zwar kann die Eichfrist für bauartgleiche Typen bei Wohnungswasserzähler durch ein Stichprobenverfahren in manchen Fällen um drei Jahre verlängert werden, danach müssen sie allerdings endgültig entsorgt werden. Dass das aber unverhältnismäßig ist, zeigen die Gutachter vom Hamburg Institut in ihrer Studie eindrucksvoll: In manchen Stichproben lieferten rund 95 Prozent der gängigen Wasserzähler sogar nach über 20 Betriebsjahren noch zuverlässige Messergebnisse innerhalb des zulässigen Toleranzbereiches. Die Kosten für neue Zähler stehen damit in keinem Verhältnis zu den Ausgaben eventueller, minimaler Fehlmessungen.

 

Deutschland wechselt häufiger als andere Nationen

Im internationalen Vergleich steht Deutschland mit seinem hohen Wechselturnus ganz oben. In den USA und Kanada beträgt die Eichfrist beispielsweise 17 Jahre, in Frankreich 18 und in Spanien sogar rund 23 Jahre.

Auch im Vergleich zu anderen Wohn-Nebenkosten seien die Kosten für die Zählerwechsel laut Gutachter unverhältnismäßig. So wirken sich etwaige Ungenauigkeiten bei der Ablesung des Heizwärmeverbrauchs monetär deutlich stärker aus, weil die Heizungskosten bis zu fünfmal höher liegen als die Wasserkosten. Eine Eichpflicht für Heizkostenverteiler bestünde jedoch nicht!

 

Deutsche Eichfrist sollte verlängert werden

Die Wissenschaftler des Hamburg Instituts kommen daher zu dem Ergebnis, dass der Austausch der Wasserzähler künftig in einem deutlich längeren Turnus durchgeführt werden sollte. Hierfür müsse allerdings das Mess- und Eichrecht geändert werden. Zudem empfehlen die Gutachter eine Vereinheitlichung für Warm- und Kaltwasserzähler sowie technologiespezifische Differenzierungen. Flügelradzähler müssten demnach erst nach rund 15 Jahren und Ultraschallzähler erst nach etwa 20 Jahren ausgetauscht werden.

Die Stichprobenverfahren sollten hierbei beibehalten werden, die Fristverlängerung aber zweimal um jeweils fünf Jahre ermöglicht werden. „Durch diese an anderen Industriestaaten orientierte Neuregelung könnten volkswirtschaftliche Gewinne sowie niedrigere Wohnnebenkosten in Höhe von jährlich insgesamt deutlich über 500 Millionen Euro erzielt werden“, so die Berechnung des Hamburg Instituts. Ein vollständiger Verzicht auf die Eichfristen wird aber ausdrücklich nicht empfohlen.

 

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Forschungsprojekt zur Trinkwassererwärmung gestartet

An der FH Münster untersuchen Forscher zurzeit den möglichen Wärmeübergang in Trinkwassersystemen. Wird Trinkwasser nämlich zu warm, entstehen gefährliche Keime.     

Handelsübliche Wandarmaturen können mitunter ernsthafte Probleme verursachen: Liegen die zur Armatur führenden Warm- und Kaltwasserleitungen nämlich zu dicht beieinander, können die bis zu 60 Grad heißen Warmwasserleitungen auf das kalte Wasser abstrahlen – gefährliche Keime sind die Folge. Im Rahmen eines Forschungsauftrags der Kemper GmbH + Co. KG aus Olpe untersuchen Prof. Dr. Carsten Bäcker und Projektingenieur Stefan Brodale vom Fachbereich Energie – Gebäude – Umwelt der FH Münster daher, bei welchen Installationen diese Probleme entstehen und wie man sie verhindern kann.

„Wir haben herausgefunden, dass das Verkeimungsproblem vor allem auftritt, wenn die Warm- und Kaltwasserleitung sowie die Zirkulationsleitung im Hohlraum der Vorwand zu eng beieinanderliegen“, wird Prof. Bäcker auf focus-online zitiert. „Durch das Luftvolumen und den zu geringen Abstand greift die Hitze der Warmwasserleitung auf die Kaltwasserleitung über.“ Vor allem bei Wandarmaturen solle dieses Problem häufiger auftreten als bei Standarmaturen.

Leitungen brauchen mehr räumlichen Abstand

Die Lösung dieses Problems scheint relativ einfach: Laut Wissenschaftler sollten die Leitungen mit genügend räumlichen Abstand von mindestens einem Meter verlegt werden. „Wir verlegen die Leitungen nicht parallel, sondern die Warmwasserleitung oberhalb der Armatur und die Kaltwasserleitung unter ihr – so steigt die sich erwärmende Luft rund um die Warmwasserleitung nach oben und hat keinen Einfluss auf die Kaltwasserleitung“, erklärt Brodale. Diese Verfahrensweise konnte durch zahlreiche messtechnische Untersuchungen und Tests bestätigt werden.

Hierzu wurden an einer selbstgebauten Wand, inklusive Schacht, verschiedene Armaturen installiert und mindestens 15 Stunden betrieben. Dabei wurden mit Hilfe einer Thermografiekamera verschiedene Momentaufnahmen gemacht und miteinander verglichen. „Wir empfehlen außerdem, den Schacht mit seinen Leitungen thermisch von der Vorwand abzutrennen“, sagt Bäcker. „Bei genug räumlichem Abstand der Leitungen plus Thermotrennung konnten wir die besten Temperaturergebnisse für die Kaltwasserleitung erzielen. Das ist auf unseren Aufnahmen eindeutig erkennbar.“

Weitere Ergebnisse und die Methodik werden die Forscher am 14. Februar 2018 beim 18. Sanitärtechnischen Symposium auf dem Steinfurter Campus der FH Münster vorstellen.

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Wettbewerb und Haustechnik: DMSHK in Düsseldorf

Am 23. und 24. November findet die Deutsche Meisterschaft der Anlagenmechaniker/innen für SHK-Technik (DMSHK) in Düsseldorf statt.                                    

Die diesjährige Deutsche Meisterschaft der Anlagenmechaniker/innen für SHK-Technik findet im Berufszentrum Sanitär Heizung Klima Auf’m Tetelberg 11 in Düsseldorf statt. Zudem sind Häuslebauer, Ausbildungsinteressierte, SHK-Branchenkollegen und -Unternehmer, Monteure sowie Azubis herzlich dazu eingeladen, an der parallel stattfindenden Haustechnikausstellung im Gebäude und auf dem umliegenden Freigelände teilzunehmen.

Bei der DMSHK treten an beiden Tagen, jeweils ab 8:30 Uhr morgens, die Landessieger aus ganz Deutschland zeitgleich gegeneinander an. Dabei sollen nach festgelegten Kriterien besondere Werkstücke erstellt werden, für die erstklassiges Know-how, hervorragendes handwerkliches Geschick, Präzision und Nervenstärke gefragt sein wird. Durch ein kluges Wegesystem ist es den Besuchern dabei jederzeit möglich, den Wettbewerbern bei ihrer Arbeit zuzuschauen. Am Ende des zweiten Wettkampftages werden die Arbeitsproben durch eine Fachjury bewertet und der Gewinner gekürt.

Fachausstellung zeigt moderne Heizungs- und Sanitärtechnik

Auf der parallel stattfindenden Fachausstellung haben Verbraucher die Möglichkeit, die neueste Heizungs-, Sanitär- und Gebäude-Regelungstechnik zu entdecken und auszuprobieren „Wir freuen uns sehr, dass wir den Besuchern fast alle namhaften Heiz- und Pumpentechnikhersteller präsentieren können. Diese wie auch unsere Sanitärindustriepartner einzeln aufzuzählen, dass würde zu lange dauern“, wird Organisator und Obermeister der SHK-Innung Düsseldorf, Hans-Werner Eschrich, auf der Veranstaltungshomepage zitiert. Auch die Verbraucherzentrale NRW und die Stadtwerke Düsseldorf haben sich mit eigenen Ständen angekündigt.

Die gesamte SHK-Handwerksbranche ist eingeladen, den Wettkampf junger Handwerkstalente um den Deutschen Meistertitel live zu verfolgen. Der Eintritt ist kostenlos.

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Positive Zwischenbilanz für Villeroy & Boch

Für das laufende Geschäftsjahr 2017 meldet Villeroy & Boch positive Umsatzzahlen. Zugpferd sei dabei hauptsächlich der Bereich Bad und Wellness.

Der Villeroy & Boch-Konzern kann sich für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2017 über eine positive Zwischenbilanz freuen: Wie der Mettlacher Keramikhersteller mitteilte, konnte der Umsatz um 1,7 Prozent gesteigert werden. Nominal wuchs der Umsatz um 1,4 Prozent auf insgesamt 602,7 Millionen Euro.

In Deutschland blieb der Umsatz allerdings hinter den Erwartungen zurück und fiel um 0,7 Prozent auf 175,6 Millionen Euro. Im Ausland konnten mit 427,1 Millionen Euro allerdings 2,2 Prozent mehr umgesetzt werden als noch im Jahr zuvor. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg bislang um acht Prozent auf insgesamt 24,4 Millionen Euro.

Die größte Umsatzsteigerung konnte im Bereich Bad und Wellness verzeichnet werden. Hier stiegen die Verkäufe um 5,6 Prozent auf 417,6 Millionen Euro. In Deutschland trug vor allem die große Nachfrage nach Badmöbeln (+2,6 Prozent) zum kontinuierlichen Wachstum bei.

Für das Gesamtjahr geht der Konzern von einer Steigerung des Umsatzes am unteren Ende der prognostizierten Bandbreite von 2 bis 3 Prozent aus. Beim Ergebnis wird weiterhin ein Zuwachs von 5 bis 10 Prozent erwartet, wobei eine Steigerung im oberen Bereich anvisiert wird.

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