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NABU: Nicht nur Banken, sondern Bienen retten!

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) schlägt Alarm: Das europaweite Insektensterben bedrohe bald die Lebensmittelproduktion und die Landwirtschaft, warnt der Verband.

„Insekten sind systemrelevant. So engagiert wie die Bundesregierung die Rettung der Banken vorangetrieben hat, muss sie jetzt auch für die Rettung der Insekten sorgen“, fordert Leif Miller, Bundesgeschäftsführer des Naturschutzbunds Deutschland (NABU). Merkels Kabinett und besonders Landwirtschaftsministerin Klöckner müssten sich viel stärker für die Erhaltung der Insekten einsetzen, heißt es in einer Stellungnahme des Verbands anlässlich der Verteilung der EU-Agrarsubventionen.

EU verteilt Milliarden

Bei diesen Subventionen handelt es sich nicht nur um einen kleinen Posten im Haushalt, derzeit wird in Brüssel um die Verteilung vieler Milliarden Euro für den Zeitraum 2021 bis 2027 gestritten. Die Frage ist, wie viele von diesen Geldern in die naturverträgliche Landwirtschaft und in den Naturschutz in Agrarregionen fließen sollen. Der NABU hat hier eine klare Vorstellung: „Statt immer neue Datensammlungen anzukündigen und damit die Lösung der Insekten-Krise auf die lange Bank zu schieben, muss Frau Klöckner dorthin gehen, wo es der Agrarlobby weh tut. Sie muss sich dafür einsetzen, dass die Brüsseler Milliardenzahlungen endlich an konkrete Leistungen der Landwirte für den Erhalt von sauberem Wasser, Insekten und Lebensräumen geknüpft werden“, so Miller.

Ob dies aber auch geschieht, ist mehr als fraglich. Nach NABU-Angaben sind derzeit nur sehr kleine Teile der Subventionen für den Umweltschutz eingeplant, die meisten von ihnen werden per Gießkannenprinzip pauschal nach Hektar verteilt. „Das wäre ein Drama für die Artenvielfalt und der Sargnagel für unsere Insekten. Allen Verantwortlichen sollte klar sein: Mit dem Verschwinden jeder Art und jedes einzelnen Tieres steuern wir näher auf eine ernsthafte Krise zu“, wird Miller zitiert.

Weitere Forderungen

Der NABU setzt sich deshalb dafür ein, eine umweltverträgliche Landwirtschaft in der EU zu etablieren. An erster Stelle soll dabei die Abschaffung und Einschränkung von Pestiziden stehen, die nicht nur Schädlinge, sondern alle Insekten angreifen. So sollen die Chemikalien in der gesamten EU deutlich weniger eingesetzt werden, insektenschädliche Neonikotinoide und ähnliche Stoffe sollen ganz verboten werden. Daneben müsse sich die Bundesregierung in Brüssel für eine EU-Agrarpolitik einsetzen, die der Intensivierung und Lebensraumzerstörung der letzten Jahre entgegenwirke.

 

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VDL setzt auf Kontinuität, Digitalisierung und Wachstum

Auf der Jahrestagung des VDL-Bundesverbands Agrar, Ernährung, Umwelt wurden einige der bisherigen Vorstandsmitglieder wiedergewählt und zukünftige Themen besprochen.

Auf der Mitgliederversammlung standen turnusmäßig die Wahlen des VDL-Bundesvorstands an. Hier wurden für die kommenden drei Jahre die Weichen auf Kontinuität gestellt: Markus W. Ebel-Waldmann wurde von den Mitgliedern im Amt des VDL-Präsidenten bestätigt und Peter Jung als stellvertretender Vorsitzender sowie Dr. Rolf Schwerdtfeger als Schatzmeister und weiterer stellvertretender Vorsitzender wiedergewählt. Stephan Ludewig, der seit dem 15. Mai 2018 den VDL als Bundesgeschäftsführer hauptamtlich unterstützt, stellte sich den Delegierten und Mitgliedern auf der Mitgliederversammlung vor.

Digitalisierung an erster Stelle

Digitalisierung war Schwerpunktthema des VDL im Jahr 2017/2018. „Die fortschreitende Digitalisierung wird unsere Arbeitswelt sehr stark beeinflussen und viele neue Berufsfelder entstehen lassen. Der VDL begreift diese Entwicklungen als Chance, denn gerade Agrarwissenschaftler sind als Systemwissenschaftler prädestiniert für viele Zukunftsaufgaben“, ist Verbandspräsident Ebel-Waldmann überzeugt. „Insbesondere werden wir uns als Berufsverband auch weiterhin dafür starkmachen, dass das Thema Digitalisierung und die Vermittlung von Medienkompetenz noch umfassender im Studium verankert wird“, so Ebel-Waldmann weiter.

Nachdem im vergangenen Jahr bereits die VDL-Informationsseite agrarstudien.de erfolgreich gestartet wurde, auf der Interessenten Informationen zu den Studienangeboten und den verschiedenen Berufsfeldern im Agrarbereich erhalten, wurde noch während der Bundesmitgliederversammlung die neue Homepage ernährungstudieren.de freigeschaltet.

„Die Seite informiert über alle Studienmöglichkeiten in den Bereichen Ökotrophologie, Ernährungswissenschaften und verwandter Disziplinen und vermittelt zudem einen umfassenden Überblick über die vielseitigen, attraktiven Berufsfelder der Ernährungsbranche“, erläutert Ebel-Waldmann.

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BGL-Präsident: Im GaLaBau ist Konjunktur angesagt

Die gute Konjunktur im GaLaBau hält auch im Frühjahr 2018 an. Dies ging nun aus der Konjunkturumfrage des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau hervor.

Rund 98 Prozent der befragten Unternehmen schätzen die Aussichten der Branche als positiv ein. Gleiches gilt auch für die aktuelle Auftragslage. Hier geben über 96 Prozent der GaLaBau-Unternehmen an, dass die Auftragslage besser oder gleichbleibend gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist. Dies ergab die aktuelle Konjunkturumfrage des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. (BGL).

BGL-Präsident Lutze von Wurmb sieht die Branche deshalb auch für die nächsten Jahre gut aufgestellt: „Die wirtschaftliche Lage der GaLaBau-Branche bewegt sich erfreulicherweise seit Jahren auf einem konstant hohen Niveau. Die GaLaBau-Unternehmen agieren in den verschiedenen Geschäftsfeldern erfolgreich im Markt – das zeigt sich auch insbesondere an der hohen Nachfrage nach landschaftsgärtnerischen Dienstleistungen.“

GaLaBau-Unternehmen sind weiterhin gut ausgelastet

Ein Grund für die gute Stimmung innerhalb der Branche ist der hohe Auftragsbestand. So reichen die Aufträge in der Pflege durchschnittlich für eine Vollbeschäftigung für die nächsten 14 Wochen. Im Bereich Neubau sind die Betriebe sogar für die nächsten 16 Wochen im Durchschnitt ausgelastet. „Für die Betriebe bedeutet das ein hohes Maß an Planungssicherheit – das sich auch in den Einschätzungen zu den Zukunftsaussichten der Branche widerspiegelt“, so von Wurmb. Demnach schätzen 19,21 Prozent die aktuelle Lage mit „sehr gut“ ein. Mit „gut“ bewerten knapp 68 Prozent die gegenwärtige Wirtschaftslage. „Befriedigend“ geben 11,34 Prozent der Befragten an.

Zukunftsaussichten für die nächsten fünf Jahre positiv

Auch für die nächsten fünf Jahre gehen die Betriebe von einer positiven Wirtschaftsentwicklung aus und sehen entsprechend optimistisch in die Zukunft. Rund 66 Prozent der Befragten geben an, dass sie die Aussichten der Branche für die nächsten fünf Jahre mit sehr gut bzw. gut einschätzen. 30 Prozent der Unternehmer schätzen die Zukunftsperspektiven als befriedigend ein. Damit hat sich die Einschätzung der Unternehmer zur wirtschaftlichen Zukunft der Branche mit knapp über 96 Prozent gegenüber dem Vorjahr um mehr als ein Prozent verbessert.

Preisentwicklung im Garten- und Landschaftsbau zieht an

Im Gegensatz zum Vorjahr zeigt die aktuelle Frühjahrserhebung unter den GaLaBau-Betrieben, dass sich die Preisentwicklung im gesamten Garten- und Landschaftsbau allgemein verbessert. So konnten im öffentlichen Bereich knapp 32 Prozent der Befragten höhere Preise erzielen als im Vorjahreszeitraum. Über 62 Prozent geben an, dass die Preisstruktur auf dem Niveau des Vorjahres geblieben ist. Im Privatgartenbereich konnten knapp 62 Prozent der Betriebe bessere Preise als im Vorjahr erzielen. Rund 37 Prozent der Betriebe geben an, dass das Preisniveau stabil geblieben ist.

„Diese Entwicklung freut uns natürlich sehr, zeigt es sich doch, dass unsere Anstrengungen und unsere Überzeugungsarbeit für fachgerecht gepflegte Grünanlagen Früchte tragen und bei den Betrieben sich dies auch wirtschaftlich positiv bemerkbar macht. Das bestärkt uns, die eingeschlagenen Pfade zum Wohl der Branche weiterzugehen“, so BGL-Präsident Lutze von Wurmb.

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Mehr Gehölze für saubere Luft in europäischen Städten

Die EU-Kommission hat gegen Deutschland Klage wegen Luftverschmutzung eingereicht. Nicht nur Dieselfahrzeuge stehen daher im Visier, auch der Baumbestand soll erhöht werden.

Die Europäische Kommission hat am 17. Mai 2018 beim Gerichtshof der Europäischen Union Klage wegen Luftverschmutzung gegen sieben Mitgliedsstaaten eingereicht, darunter Deutschland. Auch wenn sich die Luftqualität in der Europäischen Union in den letzten Jahrzehnten insgesamt verbessert hat, sind chronische Krankheiten wie Asthma, Herz-Kreislauf-Probleme und Lungenkrebs, die oft mit der Luftverschmutzung in Verbindung gebracht werden, auf dem Vormarsch. Als die zwei wichtigsten Schadstoffe mit negativen Auswirkungen auf die Gesundheit vieler EU-Bürgerinnen und –Bürger nennt die EU-Kommission Stickstoffdioxid (NO2), das im Wesentlichen im Straßenverkehr und in der Industrie entstehe, und Feinstaub (PM10), der vor allem in Emissionen aus Industrie, privaten Heizungsanlagen, Verkehr und Landwirtschaft auftrete.

Umweltfonds für saubere Luft in Städten

Als Reaktion auf die Klage fordert die Bundesregierung technische Nachrüstungen für Diesel-Fahrzeuge, damit mögliche Fahrverbote in Städten vermieden werden können. In diesem Zusammenhang fordert der Bund deutscher Baumschulen (BdB) erneut einen gemeinsamen Umweltfonds der Autohersteller, in dem Gelder für die Begrünung mit Gehölzen durch die Kommunen gesammelt werden. Darüber hinaus sind aus Sicht des BdB jedoch weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität und des Stadtklimas notwendig.

Gehölze als Feinstaub-Akkumulierer

„Auch Gehölze sorgen mit ihrer Filterfunktion für gute Luft. Dabei spielt die Beschaffenheit der Blattoberfläche eine wichtige Rolle: je dichter die Behaarung, desto höher das Bindevermögen. So gesehen können Grünanlagen als eine Art passiver und permanenter Feinstaubfilter agieren“, erklärt BdB-Hauptgeschäftsführer Markus Guhl.

Verschiedene Studien zeigen, dass Arten wie etwa der Runzelblättrige Schneeball, die Schwedische Mehlbeere, die in letzter Zeit in Mode gekommene Baumhasel oder die in Privatgärten verbreitete Johannisbeere eine starke Feinstaubakkumulation aufweisen können. Das Alter der Pflanze und der allgemeine Zustand der Grünanlage entscheiden mitunter über den Wirkungsgrad der Filterleistung. Dabei nehmen Gehölze verschiedener Herkünfte eine wichtige Rolle ein. Arten wie etwa die aus Südosteuropa stammende Silber-Linde können beispielsweise aufgrund ihrer Blattbeschaffenheit gute Filterwirkung erzeugen.

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Millionenschwere A1-mobil-Klage: Gericht schlägt Vergleich vor

Im Streit um die Millionenklage des privaten Autobahnbetreibers A1 mobil gegen den Bund hat das Landgericht Hannover nun einen Vergleich angeregt.

Demnach sollen statt fester Beträge prozentuale Anteile an den Einnahmen aus der Lkw-Maut an den Bund fließen, wie der Vorsitzende Richter Peter Bordt am Freitag vorschlug. Die Finanzierungslücke der Betreibergesellschaft solle aus einer Finanzspritze gedeckt werden, zu der das Konsortium und der Bund je zur Hälfte beitragen sollten.

Das Konsortium betreibt einen 65,5 km langen Abschnitt der A1 zwischen Hamburg und Bremen. Zwischen 2008 und 2012 wurde dieser Abschnitt auf einer Länge von 72,5 km sechsspurig ausgebaut. Bereits im vergangenen Jahr hatte A1 mobil die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Land Niedersachsen, auf Zahlung von 778 Millionen Euro verklagt. Nur so sieht die Gesellschaft die Chance, eine Insolvenz abzuwenden. A1 mobil wird aus den Mauteinnahmen, wovon der Bund einen festgeschriebenen Anteil behält, finanziert. In der Finanz- und Wirtschaftskrise brachen die Einnahmen allerdings ein.

Kosten sparen bei Regenwasser-Systemen

Die EU hat neue Standards für den Abfluss von Regenwasser auf versiegelten Flächen eingeführt. Mit einfachen Nachrüstungen kann man hier teure Baumaßnahmen verhindern.

Bei der Erschließung neuer Grundstücke und Straßen werden immer mehr Flächen versiegelt und bebaut. Dies führt dazu, dass Regenwasser nicht mehr ausreichend im Boden versickern kann, sondern unkontrolliert abfließt. Um dies zu verhindern und ein nachhaltiges Wassermanagement zu gewährleisten, kommen sowohl im privaten Bereich als auch im öffentlichen Straßenbau häufig sogenannte Sickerschächte zum Einsatz.

Begründet durch die europäische Wasserrahmenrichtlinie und die nationale Umsetzung geraten bereits vorhandene Sickerschächte für Straßenabwasser mehr und mehr in den Fokus der Genehmigungsbehörden und Wasserwirtschaftsämter, denn beim Anlegen eines Sickerschachtes gilt es einiges zu beachten.

Vorhandene Anlagen müssen angepasst werden

Wenn an Straßen neue Baumaßnahmen geplant werden, müssen vorhandene Sickerschächte entsprechend der Vorgaben der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie nachgerüstet werden, um Regenwasser in der notwenigen Qualität zu filtern und in die Versickerung einzuleiten. Im Fokus stehen dabei vor allem die Leitparameter der Mineralölkohlenwasserstoffe (MKW), Kupfer, Zink und abfiltrierbare Stoffe (AFS).

Um die erforderlichen Zielwerte zu erreichen, werden spezielle Regenwasserbehandlungsanlagen zum Einsatz gebracht und entsprechend verbaut. Um die Kosten hierfür so gering wie möglich zu halten und trotzdem ein Höchstmaß an planerischer Flexibilität zu erhalten, haben auch die Hersteller ihre Systeme auf die neuen Anforderungen angepasst.

DIBt-zertifiziert

Einen Anhaltspunkt, welche Systeme den neuen Richtlinien entsprechen, erhalten Verbraucher durch das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt). So verfügt beispielsweise das Hydrosystem 1000 heavy traffic des Filterspezialisten 3P Technik über eine Bauartzulassung durch das DIBt und ist dazu geeignet, das von den Verkehrsflächen abfließende Regenwasser zu reinigen und die Zielwerte für die Einleitung in die Versickerung und die Vorflut zu erfüllen.

Dank des modularen Aufbaus kann das Hydrosystem darüber hinaus in jedem Sickerschacht mit einem Durchmesser von 1.000 bis 3.000 Millimeter nachgerüstet werden, sodass bei einer entsprechenden Durchlässigkeit des Bodens sogar auf die zusätzliche Installation einer weiteren Sickermöglichkeit verzichtet werden kann.

Modulare Lösungen wie das 3P Hydrosystem bieten aufgrund der Einfachheit ihrer Umsetzung die ideale Möglichkeit, bereits verbaute Schächte kostengünstig nachzurüsten und diese an die neuen Wasserrahmenrichtlinien anzupassen.

Weitere Informationen zum 3P Hydrosystem finden Sie hier.

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Mehr Gehölze für saubere Luft in europäischen Städten

Die EU-Kommission hat gegen Deutschland Klage wegen Luftverschmutzung eingereicht. Nicht nur Dieselfahrzeuge stehen daher im Visier, auch der Baumbestand soll erhöht werden.

Die Europäische Kommission hat am 17. Mai 2018 beim Gerichtshof der Europäischen Union Klage wegen Luftverschmutzung gegen sieben Mitgliedsstaaten eingereicht, darunter Deutschland. Auch wenn sich die Luftqualität in der Europäischen Union in den letzten Jahrzehnten insgesamt verbessert hat, sind chronische Krankheiten wie Asthma, Herz-Kreislauf-Probleme und Lungenkrebs, die oft mit der Luftverschmutzung in Verbindung gebracht werden, auf dem Vormarsch. Als die zwei wichtigsten Schadstoffe mit negativen Auswirkungen auf die Gesundheit vieler EU-Bürgerinnen und –Bürger nennt die EU-Kommission Stickstoffdioxid (NO2), das im Wesentlichen im Straßenverkehr und in der Industrie entstehe, und Feinstaub (PM10), der vor allem in Emissionen aus Industrie, privaten Heizungsanlagen, Verkehr und Landwirtschaft auftrete.

Umweltfonds für saubere Luft in Städten

Als Reaktion auf die Klage fordert die Bundesregierung technische Nachrüstungen für Diesel-Fahrzeuge, damit mögliche Fahrverbote in Städten vermieden werden können. In diesem Zusammenhang fordert der Bund deutscher Baumschulen (BdB) erneut einen gemeinsamen Umweltfonds der Autohersteller, in dem Gelder für die Begrünung mit Gehölzen durch die Kommunen gesammelt werden. Darüber hinaus sind aus Sicht des BdB jedoch weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität und des Stadtklimas notwendig.

Gehölze als Feinstaub-Akkumulierer

„Auch Gehölze sorgen mit ihrer Filterfunktion für gute Luft. Dabei spielt die Beschaffenheit der Blattoberfläche eine wichtige Rolle: je dichter die Behaarung, desto höher das Bindevermögen. So gesehen können Grünanlagen als eine Art passiver und permanenter Feinstaubfilter agieren“, erklärt BdB-Hauptgeschäftsführer Markus Guhl.

Verschiedene Studien zeigen, dass Arten wie etwa der Runzelblättrige Schneeball, die Schwedische Mehlbeere, die in letzter Zeit in Mode gekommene Baumhasel oder die in Privatgärten verbreitete Johannisbeere eine starke Feinstaubakkumulation aufweisen können. Das Alter der Pflanze und der allgemeine Zustand der Grünanlage entscheiden mitunter über den Wirkungsgrad der Filterleistung. Dabei nehmen Gehölze verschiedener Herkünfte eine wichtige Rolle ein. Arten wie etwa die aus Südosteuropa stammende Silber-Linde können beispielsweise aufgrund ihrer Blattbeschaffenheit gute Filterwirkung erzeugen.

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Übernahme: Baywa schluckt Tiefbau-Spezialist Bölke

Die Baywa AG setzt sein Engagement im Tiefbau fort und übernimmt zum 1. Juli 90 Prozent des Großhändlers Bölke Tiefbaustoffe mit Sitz in Landsberg, Sachsen-Anhalt.

Vorbehaltlich der Zustimmung durch die Kartellbehörden umfasst der Deal die drei Standorte Laucha, Queis und Zorbau samt aller 29 Mitarbeiter. Das Unternehmen wird dabei zukünftig unter der „Bölke Handel GmbH“ firmieren. Grund für den Verkauf des Familienunternehmens sei eine fehlende Nachfolge.

Mit der Übernahme des Tiefbau-Handelsunternehmens will die BayWa AG ihre Handels- und Dienstleistungsaktivitäten im Raum Sachsen-Anhalt ausweiten. Die drei erworbenen Standorte liegen strategisch günstig im Wirtschaftsraum zwischen den beiden bestehenden BayWa Baustoff-Standorten Erfurt und Leipzig.

Dort soll nun zum einen das Tiefbauangebot für die Kunden verstärkt werden, zum anderen wird der Münchner Handels- und Dienstleistungskonzern an den drei Standorten der „Bölke Handel GmbH“ künftig auch sein Sortiment für Hoch- und Trockenbau anbieten. Die Bölke Tiefbaustoffe für Ver- und Entsorgung GmbH ist seit 100 Jahren als Großhändler für den Tiefbau tätig.

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Fusion: Fachverbände für Gebäudegrün schließen sich zusammen

Fusion: Fachverbände für Gebäudegrün schließen sich zusammen

Was vor wenigen Monaten noch undenkbar erschien, ist nun Wirklichkeit – die Fachvereinigung Bauwerksbegrünung e. V. (FBB) und der Deutsche Dachgärtner Verband e. V. (DDV) haben sich zusammengetan und sind zum Bundesverband GebäudeGrün e. V. (BuGG) fusioniert!

Die Mitglieder des DDVs und des FBBs haben sich im März 2018 bei ihren jeweiligen Mitgliederversammlungen einstimmig dafür ausgesprochen, die Fusionsgespräche der beiden etablierten Verbände fortzuführen und in Form einer Verschmelzung zu einem neuen, starken Branchenverband für die Dach-, Fassaden- und Innenraumbegrünung erfolgreich abzuschließen.

Nachdem in den letzten Wochen die umfangreichen Vorarbeiten für den Verschmelzungsbeschluss durch die Vorstände der beiden Verbände unter Einbeziehung der Verbandsmitglieder abgeschlossen wurden, fanden am 17. Mai die außerordentlichen Mitgliederversammlungen von DDV und FBB im Beisein des Rechtsanwalts Herr Dr. Dieter Deuschle und der beiden Notare Rolf Pratz und Herr Hans Peter statt. Diese hatten den Prozess der Fusion die letzten Monate intensiv begleitet. Es gab im Grunde nur einen Tagungspunkt – Beschlussfassung zur Verschmelzung und Neugründung des Bundesverbands GebäudeGrün (BuGG).

100 Prozent der Stimmen

Als Abstimmungsgrundlage diente der Verschmelzungsvertrag mit seinen Anlagen wie Satzung und Beitragsordnung des neuen Verbands. Im Verschmelzungsvertrag wurde unter anderem auch schon das vorgesehene Präsidium aufgeführt. Auch dieses Mal war die Zustimmung der Verbände eindeutig – 100 Prozent der anwesenden Mitglieder beider Verbände haben für die Fusion gestimmt! Damit war der Weg frei für die Neugründung des Bundesverbands GebäudeGrün e. V. (BuGG). Die Vorstände von FBB und DDV haben vor den Augen der über 40 anwesenden Mitglieder den Verschmelzungsvertrag unter großem Applaus unterzeichnet.

Im Anschluss an die historische Vertragsunterzeichnung fand auch gleich die 1. ordentliche Mitgliederversammlung des neuen Verbands unter der Führung von BuGG-Präsident Dr. Gunter Mann statt. Er stellte das fünf Personen umfassende Präsidium vor, das gleichermaßen für Kontinuität und Aufbruch steht und nun die Aufgabe hat, den neuen Verband engagiert und schlagkräftig zu positionieren:

  • Gunter Mann (Präsident)
  • Carsten Henselek (Vizepräsident)
  • Gerd Vogt (Schatzmeister)
  • Hans Schmid (Präsidiumsmitglied)
  • Helmut Kern (Präsidiumsmitglied)

 

Die Geschäftsstelle mit Sylvia van Meegen bleibt in bewährter Weise in Saarbrücken erhalten und gleichzeitig wird der Verbandssitz des BuGG nach Berlin, und damit nahe an die Politik, gelegt. Beide Verbände bündeln nun im BuGG ihre Kräfte, bringen Stärken, Kontakte und jahrzehntelange Erfahrungen ein und von beiden Seiten kommen etablierte Arbeitshilfen, bekannte Symposien und Gründach-Foren, renommierte Fachleute, eine aktuelle Internetseite und mit der „GebäudeGrün“ eine bekannte Verbandszeitschrift. Die Ziele des neuen Verbands sind die Dach-, Fassaden- und Innenraumbegrünung noch bekannter zu machen und positiv zu besetzen und den jetzigen Marktanteil an Begrünungen deutlich zu erhöhen. Der BuGG möchte positive Rahmenbedingungen für Gebäudebegrünungen schaffen und seinen Mitgliedern als auch den Planern Arbeitshilfen für die tägliche Praxis anhand geben.

Von dem Zusammenschluss der beiden etablierten Verbände DDV und FBB zum BuGG soll eine starke Signalwirkung für die Gebäudebegrünungsbranche und die Entscheidungsträger auf kommunaler und bundespolitischer Ebene ausgehen. Es soll der historische Startschuss sein für die Werbung und Umsetzung von deutlich mehr Grün auf, am und im Gebäude! Gemeinsam für mehr Stadtgrün, gemeinsam für mehr Gebäudegrün!

Gewinne für Handwerker bei Wahl der beliebtesten Hersteller

Mit der Umfrage ibau Stein im Brett wählten Handwerker jüngst die bei Ihnen beliebtesten Hersteller. Dabei räumten die teilnehmenden Handwerker erstklassige Preise ab.

„Welche Marke gilt in meinem Gewerk als Qualitätsführer und wer bietet die besten Verarbeitungsvorteile zum günstigen Preis?“ Diese Fragen stellen sich wohl alle Handwerker, die qualitativ hochwertige Arbeit abliefern und damit ihre Kunden zufriedenstellen wollen. Um diese Fragen beantworten zu können, führt die ibau GmbH einmal im Jahr Deutschlands größte Branchenbefragung unter Handwerkern und Fachunternehmern durch.

Rund 2.600 Handwerker und Fachunternehmer unterschiedlicher Gewerke gaben hierzu ihre Stimmen ab und wählten aus knapp 300 Herstellern diejenigen aus, die bei ihnen einen „Stein im Brett“ haben.

Begehrte Preise im Gesamtwert von über 10.000 Euro

Unter allen Teilnehmenden verloste ibau insgesamt zwei Weber Gasgrills „Genesis® II E-410™ GBS™, Black“, fünf Philips Perfect Draft Bierzapfanlagen inklusive zwölf Fässern Bier, sechs Kickertische „Ullrich Sport“, sowie acht Bluetooth Lautsprecher der Marke UE Boom 2.

Wenn Sie sich bei der nächsten Umfrage ebenfalls einen dieser tollen Gewinne sichern wollen, registrieren Sie sich jetzt auf Helden am Bau und wir informieren Sie rechtzeitig über die nächste Umfrage: Hier registrieren.

Die Freude unter den Gewinnern war groß:

Mit einem Weber Gasgrill „Genesis® II E-410™ GBS™, Black“ ist Iris Greiner von der Gärtnerei Greiner Garten und Landschaftsbau samt Kollegen und Familie für eine sommerliche Grillparty bestens ausgestattet.

Auch Christian Laumann ist einer der glücklichen Gewinner und grillt seine Würstchen künftig ebenfalls auf einem neuen Weber Gasgrill.

Fliesenleger Bernd Krepinsky und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen sich schon einmal warm für die diesjährige Fußballweltmeisterschaft.

Und auch die Innenausbau Wittstock GmbH freut sich über einen nagelneuen Tischkicker.

 

Die diesjährigen Preisträger reihen sich damit in die Riege glücklicher Gewinner aus der vergangenen Umfrage ein.

 

Welche Hersteller bei den Gewinnern einen „Stein im Brett“ haben und wer den „Oscar der Baubranche“ abräumen konnte lesen Sie auf: https://www.ibau-steinimbrett.de/gewinner-2018/