Bild: © iStock.com/acilo

Neuer Soprema-Leitfaden „Flachdachsysteme“ erschienen

Der beliebte Leitfaden für Planer und Architekten zu regelkonformen Flachdachkonstruktionen des Isolationsspezialisten Soprema wurde neu aufgelegt.

Das Nachschlagewerk soll Planer vor allem bei der Auswahl des passenden Abdichtungssystems und der entsprechenden Ausschreibung unterstützen. Hierzu werden anhand dreidimensionaler Systemdarstellungen fachregel- und normgerechte Bitumen-, Kunststoff- und Flüssigkunststoff-Abdichtungssysteme für verschiedene Untergründe gezeigt. Neu sind dabei Informationen zu den EFYOS PIR Hochleistungsdämmstoffen, die Soprema seit 2018 anbietet. Auch ein Exkurs zu Dämmaufbauten mit den Pavatex-Holzfaserdämmstoffen wurde aufgenommen.

Darüber hinaus gibt es in dem 200 Seiten starken Handbuch ausgewählte Produktdatenblätter mit wichtigen Details für die Planung, Informationen zur Gefälledämmung sowie U-Wert-Umrechnungstabellen. Als praktische Arbeitshilfe werden zudem Verlegevideos per QR-Code gezeigt, die bequem über Smart Phones aufgerufen werden können.

Der Leitfaden kann kostenlos auf Internetseite von Soprema heruntergeladen werden.

 

Bild: © iStock.com/acilo

Rockwool-Standort in Neuburg wird erweitert

Eine ganz neue Produktionslinie für die Herstellung von Dämmstoffen plant das deutsche Unternehmen Rockwool an seinem Standort im oberbayrischen Neuburg an der Donau.

Die größte Steinwolle-Linie der deutschen Rockwool entsteht demnächst in Neuburg. Der Spezialist für Mineralwolle-Dämmstoffe teilt mit, seinen Standort dort bis Mitte 2020 ausbauen zu wollen, um hier mit neuartigen und nachhaltigen Schmelztechnologien Steinwolle herzustellen.

Nach Aussagen des Unternehmens wird der Ausbau der Kapazitäten notwendig, weil die Nachfrage nach Dämmstoffen in Deutschland und Europa immer weiter steigt. In der neuen Produktionslinie sollen vor allem die beliebten Dämmprodukte für Flachdächer und Fassaden produziert werden.

Engpässe aufgrund des Umbaus in Neuburg soll es nicht geben. „Um für 2018 gerüstet zu sein, haben wir in den zurückliegenden Wintermonaten alle vorhandenen Linien auf Volllast gefahren und unsere Läger an den drei deutschen Standorten gefüllt. Darüber hinaus können wir bei Bedarf in 2018 und 2019 auf die Unterstützung der Rockwool-Werke im benachbarten Ausland zurückgreifen, um alle Kunden bedienen zu können“, versichert Volker Christmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Rockwool und Mitglied des Konzernvorstands von Rockwool International A/S.

Bild: sosiukin - stock.adobe.com

Die Sand-Mafia – Das schmutzige Geschäft mit den Stränden

In vielen Regionen der Welt wird langsam der Sand knapp! Sogar Strände müssen inzwischen künstlich aufgeschüttet werden. Schuld daran ist vor allem die Bauwirtschaft.

Wenn Hajo Tauber abends vor seinem Wohnwagen sitzt und mit Blick auf den Strand die letzten Sonnenstrahlen genießt, kommt der ehemalige Bauunternehmer aus Meppen oft ins Grübeln. Seit über 30 Jahren kommt Tauber im Sommer auf den Campingplatz an der Costa Brava. Früher war vielleicht nicht alles besser, aber zumindest sein Strand war üppiger. Wo sich vor 35 Jahren ein breiter Sandstrand die Küste entlang schlängelte, ist heute nur noch ein Reststreifen Sand von wenigen Metern Breite übrig geblieben. „Damals konnte man sich unten am Strand noch ohne Bedenken einen Platz aussuchen, heute haben wir manchmal schon Angst, dass das Wasser bis zum Campingplatz kommt“, erzählt der rüstige Rentner.

So wie Hajo Tauber geht es vielen: Über 3.000 Strände gibt es in Spanien – unbeschädigt ist kaum einer. „In Cabrera de Mar, auf dem Weg von Blanes nach Barcelona, war der Sandstreifen früher 2,9 Kilometer lang, jetzt misst er noch 500 Meter“, meldete die Zeit bereits im August 2014. In Marbella wurden sogar schon Palmen und Duschanlagen vom Strand entfernt – weil er nicht mehr da ist.

Das „Strandsterben“ ist dabei nicht nur in Spanien zu beobachten, auch in Florida, an der Goldküste von Australien und in der Türkei schwindet der Sand. Überall auf der Welt magern die Strände zunehmend ab. „Bald wird es den sprichwörtlichen Sand am Meer nicht mehr geben“, witzelt Hajo Tauber zynisch. Doch woher kommt das?

Fehlender Nachschub

Nach Schätzungen von Geologen entstehen auf der Erde jede Sekunde etwa eine Milliarde neue Sandkörner: Fels, Gestein und ganze Gebirgsmassive zerbröseln unter dem Einfluss von Wind, Regen, Hitze und Kälte in einem jahrtausendelang anhaltenden Prozess und finden über Flüsse ihren Weg ins Meer und damit an den Strand. Schon immer spülte das Meer die Sandkörner von den Stränden fort, Bäche und Flüsse sorgten aber stets für Nachschub. Wie ist es also möglich, dass plötzlich der Sand knapp wird?

 

Die negative Seite des Baubooms

Nicht weit entfernt von Hajo Taubers Campingplatz mündet ebenfalls ein kleiner Fluss ins Meer. Früher versorgte er den Strand problemlos mit neuem Sand, heute kommt er nicht mehr hinterher. „Da sind wir wohl selbst dran schuld“, sinniert Tauber. „Mit den Touristen kamen auch die Hotelanlagen und Ferienwohnungen. Um gefahrlos bauen zu können wurde der Fluss einfach in Mauern gezwängt – jetzt hat der Sand keinen Halt mehr.“

Im Zuge des Baubooms wurden auf diese Weise viele Flüsse verlegt oder eingemauert. Auch die Strömung änderte sich dadurch. An vielen Stellen wurden zudem Wehre und Staudämme angelegt. Die halten zwar das Wasser auf, leider aber auch den Sand. Rund ein Drittel des gesamten Materials, so schreibt die Zeit, bleibe auf diese Weise auf dem Weg zum Strand einfach irgendwo liegen. Die Rhone in Frankreich und der Ebro in Spanien transportierten heute 20-mal weniger Sedimente ans Meer als noch im Jahr 1950. Am Delta des Nils in Ägypten kommt inzwischen gar nichts mehr an.

Doch was wäre ein echtes Urlaubsparadies ohne Strand? Viele auf Tourismus spezialisierte Gebiete sind auf ihre langen Sandstrände angewiesen. Zudem dienen die Sandstreifen als eine Art Pufferzone gegen die Flut. Hurrikans und Sturmfluten werden abgeschwächt. Aus diesem Grund greifen viele Regionen inzwischen zu drastischen Maßnahmen und schütten ihre Strände künstlich wieder auf. So sind allein in Florida von den 800 Meilen Strand bereits 350 künstlich!

Der hierfür benötigte Sand wird dabei nicht extra angeliefert, sondern direkt aus dem Meer gezogen. Riesige „Unterwasser-Sandsauger“ tasten hierzu den Meeresboden ab und holen die Körner aus der Tiefe. Die Kosten hierfür sind dementsprechend gigantisch. Zudem haben die künstlich aufgeschütteten Strände einen großen Nachteil: Sie erodieren bis zu zehnmal schneller als natürliche. Noch viel dramatischer ist die Tatsache, dass die Sandkörner vom Meeresboden sehr leicht sind. Werden sie zurück ins Wasser geschwemmt sinken sie nicht sofort auf den Meeresgrund zurück, sondern verfangen sich in den Korallen, die daran verenden.

 

Steigende Meeresspiegel werden zum Verhängnis

Dass der Meeresspiegel ansteigt, ist nichts Neues. Bislang wussten sich die Strände allerdings zu helfen und wichen einfach zurück. Aufgrund der starken Bebauung ist dies jedoch heutzutage nicht überall mehr möglich. Die Küsten sind eingeklemmt und nicht mehr verrückbar. Sollten die Meere noch weiter anschwellen, wären in naher Zukunft auch die Küstenstädte bedroht. Am Miami Beach im US-Bundesstaat Florida investiert die Regierung beispielsweise Millionenbeträge in Drainagepumpen und Abwasserrohre, um ein vollständig auf Sand gebautes Stadtviertel vor den Angriffen des Wassers zu schützen.

Auch Deutschland bleibt nicht vom anhaltenden Sandschwund verschont: Jedes Jahr verliert Sylt in den Winterstürmen rund eine Million Kubikmeter Sand an die Nordsee. Die gleiche Menge wird dann im Sommer von der vorgelagerten Sandbank wieder auf den Strand zurück gepumpt. Rund sechs Millionen Euro kostet dieses Vorgehen jedes Jahr. Auch große Teile von Wangerooge und Kühlungsborn werden bereits künstlich am Leben gehalten.

Gefragter Rohstoff

Der Bauboom macht es den Stränden noch zusätzlich schwer, denn von keinem Rohstoff verbrauchen wir so viel, wie von Sand und Kies. So brauchen wir für unsere Häuser und Straßen vor allem Beton, der zu etwa 40 Prozent aus Sand besteht. Auch in Glas, Asphalt, Plastik, Mikroprozessoren, Shampoo und anderen Alltagsgegenständen steckt überall Sand drin.

Trotz brummender Bauwirtschaft, verglichen mit dem Bauboom in Asien passiert hierzulande eher wenig. Bereits heute liegen 7 der 10 größten Metropolregionen in Asien. „Jeder zweite Großstädter auf der Welt lebt in Shanghai, Taipeh und Co. Bis 2050 werden voraussichtlich zwei Drittel der dann fünf Milliarden Asiaten in Städten wohnen, also rund 3,3 Milliarden Menschen“, schreibt Perspective Daily. Das entspräche mehr als doppelt so viele Menschen, wie heute in Europa und Nordamerika insgesamt leben.

 

Der Sand wird knapp

Es zeigt sich also, dass es beim Sand schon jetzt ein doppeltes Problem gibt. Zum einen wird der Nachschub immer knapper, da einst reichhaltige Vorkommen ausgebeutet sind und die natürliche Sandproduktion durch verbaute Flüsse immer schwieriger wird. Gleichzeitig führen die immer dichtere Besiedlung der Küstenregionen sowie der steigende Meeresspiegel dazu, dass viele Sandvorkommen verschwinden, zugebaut werden oder nicht mehr zugänglich sind.

Zum anderen steigt die globale Nachfrage nach Sand stetig. Da es aber keine verlässlichen Zahlen zum weltweit nutzbaren Sand gibt, fehlen internationale Abkommen oder Kontrollen, die die Nachfrage steuern könnten.

Übrigens: Wüstensand, von dem es noch mehr als genug gibt, ist für die Betonherstellung und damit für die Bauwirtschaft ungeeignet – er haftet zu schlecht.

 

Sandklau und mafiöse Strukturen

Um dem anhaltenden Beton-Hunger der wachsenden Städte an den Küsten stillen zu können, bedienen sich immer mehr Arbeiter von Stränden und Flussufern. Neben den ökologischen Folgen führen Knappheit und hohe Profite immer häufiger zu politischen Konflikten, Kriminalität und Gewalt. „In Indien gilt die Sand-Mafia schon jetzt als eine der mächtigsten und gewalttätigsten Gruppen des organisierten Verbrechens – hunderte von Menschen sind bereits in ‚Sandkriegen getötet worden“, wird Aurora Torres vom Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) in Halle im Wissensmagazin scinexx zitiert.

Die Behörden sind hierbei oft machtlos. Verbote umgehen die Rohstoff-Händler in mafiöser Manier; Journalisten und Aktivisten, die sich gegen die Umweltverbrechen einsetzen, werden bedroht oder ermordet, berichtet Perspective Daily.

Die Vereinten Nationen schätzen, dass inzwischen etwa doppelt so viel Sand abgebaut wird, wie die Natur nachliefern kann. Aus diesem Grund weichen die Sandhändler auch hier auf den Meeresboden aus. Neben den großen Schiffen, die vor den Küsten den Sand vom Grund des Meeres saugen, sind es vor allem die Sandtaucher, die unter widrigsten Bedingungen für Nachschub sorgen. „200 Tauchgänge pro Schicht, Lohn um die 15 Euro, viele Todesfälle, einige davon Kinder. Und viele geplatzte Trommelfelle“, fasst die Zeit die Situation zusammen.

Aufgrund des hohen Gewichts und den enormen Transportkosten ist der Sandabbau traditionell ein lokales Geschäft. So wird der Baustoff möglichst dort aus der Erde geholt, wo er auch gebraucht wird. Auf den ersten Blick scheint es ja auch Unmengen davon auf öffentlichen Grund, in Flüssen und am Meer, zu geben. Doch es ist paradox: „Gerade weil Sand überall herumliegt, ist der Markt in einem korrupten Staat wie Indien nicht frei. Gerade weil es um einen Allerweltsstoff geht, haben sich Strukturen gebildet, die denen des Drogenhandels ähneln“, berichtet die Zeit.

Immer häufiger konfiszieren die Behörden mehrere LKW-Ladungen voller Sand und präsentieren sie wie einen Kokainfund. Und der Preis steigt: Die Bauherren von Mumbai müssen inzwischen über 30 Prozent mehr bezahlen als noch in den Jahren zuvor.

Der Kampf um den Sand hat inzwischen auch politische Konsequenzen. So bedienen sich beispielsweise Sandräuber aus Singapur seit Jahren am Meeresgrund vor indonesischen Inseln, die dadurch immer stärker schrumpfen und zum Teil ganz zu versinken drohen, schreibt Perspective Daily. Die Beziehungen zwischen den Ländern seien angespannt.

 

Alternativen finden

In Deutschland gibt es diese Art des Sandraubs glücklicherweise noch nicht, allerdings wird auch hier der Bedarf an Sand und Beton immer größer. Auch hierzulande müssen wir uns daher die Frage stellen, ob eine alternative Rohstoffgewinnung möglich ist. Eine Lösung könnte es daher sein, kaputte Straßen und marode Häuser einfach zu recyceln.

Die Kreislaufwirtschaft Bau, ein Verbund der Bauwirtschaft, gibt an, bereits heute über 90 Prozent der anfallenden Bauabfälle zu recyceln. Diese werden aber hauptsächlich als Füllmaterial im Tiefbau genutzt. Genau genommen handelt es sich daher eher um ein Downcycling, bei dem das Gestein von Anwendung zu Anwendung an Qualität verliert.

Immerhin ist das besser als nichts. Bislang ist es nämlich nicht möglich, Beton zu wirtschaftlichen Bedingungen in seine Bestandteile zu zerlegen. Damit dies aber in Zukunft gelingen kann, arbeiten aktuelle Forschungsprojekte daran, das Beton-Recycling noch weiter auszubauen.

Bild: © iStock.com/acilo

„Sanieren und Kassieren“: Neue Sanierungsförderung

Mit der Aktion „Sanieren und Kassieren“ bietet die Creaton AG Eigenheimbesitzern finanzielle und organisatorische Unterstützung bei der Dach- und Fassadensanierung an.

Die Dachspezialisten der Creaton AG fördern mit ihrer Aktion „Sanieren und Kassieren“ ab sofort die Dach- und Fassadensanierung von Eigenheimen. Angedacht ist die Förderung für Flächen zwischen 120 und 500 Quadratmeter, die mit Faserzement- beziehungsweise Asbestzementplatten eingedeckt sind. Dies sind zum Beispiel Dächer mit Wellplatten, kleinformatigen Dachplatten oder auch Gebäudeaußenwände mit Fassadenplatten.

„Oft schrecken Hauseigentümer vor einer notwendigen Sanierung zurück. Dabei bedeutet eine Dachsanierung immer eine Wertsteigerung und optische Aufwertung der Immobilie“, erklärt Ann-Katrin Rieser, Leiterin Zielgruppenmarketing bei Creaton. „Mit unserer Aktion möchten wir Immobilienbesitzern ein Rundum-Sorglos-Paket bereitstellen. Wir stellen den Kontakt zu einem zertifizierten Handwerksbetrieb aus der Region her und übernehmen nach erfolgter Prüfung die Entsorgungskosten der Alteindeckung bis zu einem Betrag von maximal 2.500 Euro.“

Bild: © iStock.com/KatarzynaBialasiewicz

Tödliche Vögel: Wenn Vogelnester den Schornstein verstopfen

Vögel suchen sich ihre Nester möglichst weit oben und gut geschützt. So wählen Dohlen im Frühjahr mitunter auch Schornsteine für ihren Nistplatz und verstopfen so den Abzug.

Wenn Vögel den Schornstein mit Nistmaterial verstopfen, kann dies für die Hausbewohner schnell zu einer tödlichen Gefahr werden, warnt das Infocenter der R+V Versicherung. Die Schornsteine von Kaminöfen oder Gasthermen sind vor allem für die schwarz-grauen Rabenvögel ein geeignetes Versteck.

„Wenn sie dabei den Abzug mit Nistmaterial wie Zweigen, Moos, Papier und Plastiktüten verstopfen, können Abgase nicht mehr richtig abziehen und sich im Wohnraum sammeln“, erklärt Torge Brüning, Diplom-Ingenieur Sicherheitstechnik bei der R+V Versicherung. „Schon geringe Mengen des geruchs- und geschmacksneutralen Kohlenmonoxids etwa sind hochgiftig und können für die Bewohner tödliche Folgen haben.“

Dohlen nisten noch während der Heizperiode

Da der Nestbau der Dohlen oft schon Ende Februar, spätestens aber nach dem Frost beginnt, sollten Hausbesitzer besonders im Frühjahr aufmerksam sein. Sitzen Dohlen auf dem Dach oder kreisen sie über dem Haus, können dies erste Anzeichen für einen möglichen Nestbau sein. Oftmals sind auch gleich mehrere Häuser der Nachbarschaft betroffen, da die Vögel gerne in der Nähe zu ihren Artgenossen nisten.

Daher empfiehlt Brüning, den Abzug mindestens einmal im Jahr durch den Schornsteinfeger auf Nistmaterial prüfen zu lassen – vor allem vor der Heizsaison. Zudem empfiehlt es sich, den Schornstein beispielsweise durch ein Dohlengitter abzudecken, um den Vögeln so den Zugang zu verwehren. Eine zusätzliche Absicherung ist ein CO-Melder im Wohnraum. „Dieser funktioniert ähnlich wie ein Rauchmelder. Er reagiert auch auf geruchslose Gase und warnt so rechtzeitig vor Kohlenmonoxid“, sagt R+V-Experte Brüning.

Bild: tashatuvango - stock.adobe.com

Wie Handwerker online begeistern – Tipps zum eigenen Internetauftritt

Jeder ist heutzutage immer und überall online, egal ob mit dem Rechner oder dem Smartphone. Der korrekte Aufbau einer Homepage ist für Handwerker deshalb unumgänglich.

Mund-zu-Mund-Propaganda, Zeitungsanzeigen, Kunden werben Kunden – um neue Kunden zu finden, haben sich Handwerker lange auf altmodische Strategien verlassen. Mittlerweile kommt aber selbst die kleinste Firma nicht mehr um einen eigenen Online-Auftritt herum. Dieser bietet viele Chancen für Handwerker, aber auch neue Herausforderungen. Wir beantworten Fragen zu Aufbau, Kosten und rechtlichen Aspekten bei Handwerker-Webseiten.

 

Klar und übersichtlich

Das wichtigste beim Erstellen einer Firmen-Homepage sind Übersichtlichkeit und schnelle Orientierung. Im Gegensatz zum Kundengespräch in der Niederlassung ticken die Uhren im Internet deutlich schneller: Kunden verbringen teils nur Sekunden auf einer Webseite, bevor sie sich die nächste ansehen. Daher ist es von oberster Bedeutung, keine langwierigen Begrüßungsformeln und verkopfte Menüstrukturen zu nutzen, sondern dem Besucher der Seite auf den ersten Blick die Stärken des Unternehmens zu präsentieren.

Die Webseite sollte deshalb unübersehbar folgende Fragen beantworten:

  • Wer sind wir?
  • Was bieten wir an?
  • Warum sollte sich der Kunde für uns entscheiden?
  • Wie erreicht man uns?

Um neue Kunden zu gewinnen, sind Ansprachen wie „Herzlich Willkommen“ und „Schauen Sie sich in Ruhe um“ deshalb fehl am Platz. Die besten Webseiten präsentieren ohne viel Gerede, warum sich der potentielle Kunde genau für dieses Unternehmen entscheiden sollte. Aus dem gleichen Grund ist es wichtig, Telefonnummer, Adresse, Email-Adresse und Geschäftszeiten direkt vorn auf der Homepage zu platzieren. Nur wenn er sich sofort für das Angebot begeistert, kann aus einem Online-Besucher ein realer Kunde werden.

Der Unternehmer sollte sich in die Lage des Kunden oder des interessierten Webseiten-Besuchers versetzen. Beantwortet sein Online-Auftritt jede Frage, die man sich stellt? Findet man sich leicht zurecht?

 

Kein Schnickschnack

Dazu gehört auch, dass Webseiten am besten auf grafische Spielereien, vorgeschaltete Begrüßungsseiten, aufwändige Diashows und jedwede Sounds verzichten. „Mit Intros und vorgeschalteten Startseiten verlieren Sie jede Menge potenzieller Kunden und vernichten Geld. Die Erfahrung zeigt, dass viele User direkt wieder wegklicken, wenn ein Intro vor die eigentliche Website geschaltet wird“, berichtet Werbefachmann und Online-Profi Daniel Dirkes im Handwerksblatt.

Bitte nicht übersehen: Viele Aufrufe kommen nicht von einem PC, sondern per Smartphone. Unerlässlich ist es daher, die Seite auch für den mobilen Zugriff zu optimieren. So genannte responsive Designs, die sowohl auf PCs als auch auf Smartphones und Tablets gut aussehen, sind mittlerweile Standard. Generell sollte das Design immer auf Höhe der Zeit sein und nicht allzu altbacken aussehen. „Niemand erwartet ein Top-Model. Aber als schmuddeliger Zausel sollte man auch nicht ankommen“, empfiehlt Werbetexter Michael Bondzio auf seiner Webseite.

 

Rechtliche Vorgaben beachten

Es ist kein Zufall, dass jede noch so kleine Internetseite einen eigenen Reiter für „Impressum“ und „Datenschutz“ hat. Bei beiden Angaben schreibt der Gesetzgeber nämlich vor, dass sie auf einer gesonderten Seite angegeben werden. Ein Impressum muss in erster Linie Namen, Anschrift, Telefonnummer und Email-Adresse des Seitenbetreibers enthalten, bei Unternehmen müssen außerdem die Rechtsform, die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer oder Wirtschafts-Identifikations-Nummer, die Registernummern aus dem Handels-, Vereins-, Partnerschafts- oder Genossenschaftsregister sowie das zuständige Registergericht angegeben werden.

Beim Datenschutz ist auf einer gesonderten Seite der Umgang mit den Daten der Seitenbesucher zu erläutern, außerdem bedarf es einer Erklärung für jedes Analyse-Tool (beispielsweise Google Analytics) und Web-Plugin (beispielsweise Facebook oder Twitter). Vorgefertigte Texte für solche Erklärungen finden sich recht einfach online, genauso wie Generatoren für rechtssichere Impressumstexte.

Aufpassen sollte man auch bei der Verwendung von fremden Fotos und Texten auf seiner Webseite, weil diese meist urheberrechtlich geschützt sind. Auf der sicheren Seite ist, wer nur ausdrücklich zur weiteren Verwendung zur Verfügung gestelltes Material nutzt und die entsprechenden Quellen angibt. Das Kopieren von Bildern und Texten ohne Rücksicht auf die Urheberrechte kann sehr teuer werden! Bei einfachen Fotos kann man daher besser selbst zur Kamera greifen oder Bildagenturen nutzen.

 

Google ernst nehmen

Die meisten Online-Suchen nach Handwerker-Homepages erfolgen über Google, daher ist es oberste Priorität, unter den ersten Ergebnissen zu stehen. Wenn potentielle Kunden beispielsweise nach „Maler Hamburg“ suchen, sollten Hamburger Maler und Lackierer möglichst auf der ersten Seite der Google-Suche erscheinen – die wenigsten User klicken sich bis Seite 2 durch.

Dabei entscheidet Google in einem komplizierten Verfahren, in welcher Reihenfolge die Suchergebnisse angezeigt werden. Bevorzugt werden dabei Homepages, die regelmäßig eigene Texte veröffentlichen und viele Links beinhalten. Wichtig ist auch, dass bestimmte Schlagwörter der Branche – bei Malern beispielsweise Farben und Lacke, Hersteller-Namen, Name der Stadt und Umgebung – in den Texten und der Seitenbeschreibung (Meta-Daten) auftauchen, damit Google die Seite als besser betrachtet und höher einstuft. Diese Werbestrategie nennt man Suchmaschinenoptimierung oder SEO (search engine optimization).

Online-Marketing bietet neue Möglichkeiten

Die obersten Suchergebnisse bei Google sind allerdings meistens Anzeigen, die Firmen gebucht haben. Diese so genannten AdWords kosten zwar Geld, erscheinen dafür aber ganz oben auf der Seite und erzielen so mehr Klicks. Bezahlt wird nur – abgesehen von erstmaligen Einrichtungskosten–,  wenn ein Nutzer auch wirklich auf die Anzeige klickt. Für Handwerksunternehmen ist interessant, dass man Anzeigen auch regional begrenzt schalten kann, sodass die AdWords nur in bestimmten Städten erscheinen.

Investitionen ins Online-Marketing können sich durchaus lohnen und im Smartphone-Zeitalter mehr Kunden gewinnen als herkömmliche Wege. Daniel Dirkes meint deshalb in einem Beitrag im Online-Magazin Malerpraxis, dass Betriebe über ihre Werbeausgaben nachdenken sollten. „Verteilen Sie Ihr Budget doch ein wenig um. Erfolgreiche Betriebe setzen längst auf das Online-Marketing und wissen, dass bereits mit einer kleinen Investition großer Erfolg erzielt werden kann“, schreibt er.

 

Selbst erstellen…

All diese Tipps werfen die Frage auf, ob ein Handwerker eine aktuelle Webseite eigentlich noch selbst erstellen kann oder ob in jedem Fall eine Werbeagentur beauftragt werden muss. Hierauf gibt es keine endgültige Antwort.

Grundsätzlich kann jeder eine attraktive, Google-affine und rechtlich korrekte Webseite allein und kostenlos erstellen. Am einfachsten geht dies mit Baukasten-Systemen, mit denen manche Anbieter und auch Internetprovider werben. Diese sehr einfachen Designs werden von Experten aber durchweg abgelehnt. „Wenn Sie auf kostenlose Webseiten aus dem Baukasten setzen, wie sie 1&1 & Co. anbieten, verspielen Sie sich möglicherweise Chancen auf Erfolg“, warnt Webentwickler René Dasbeck in seinem Blog netz-gaenger. Nicht nur sähen diese Produkte nicht gut aus, auch ließen sie sich nicht auf Suchmaschinen optimieren.

Ebenfalls kostenlos und deutlich aufwändiger sind Webseiten auf Basis von WordPress. Hier muss man sich einen Webhoster suchen, der den Server für die Seite bereitstellt, und dann die eigentliche Seite mit der WordPress-Software zusammenbauen. Auch dies ist für Laien möglich, erfordert aber einigermaßen solides Wissen im Bereich Webdesign.

…oder Fachmann fragen?

Deutlich professioneller sind da Angebote von Webdesignern, egal ob freiberuflich oder bei Werbeagenturen. Profis können schnell und bedarfsgerecht modernste Seiten aufbauen und auf Wünsche ihrer Kunden gezielt eingehen. Gute Arbeit hat aber ihren Preis, sodass hier Kosten von mindestens 500 Euro auf Unternehmen zukommen, meistens auch mehr. Wenn die Agentur auch die Suchmaschinenoptimierung, das regelmäßige Befüllen mit Texten und das Online-Marketing übernehmen soll, können diese Kosten weiter steigen und regelmäßig anfallen.

Gerade für größere Firmen, die mit ihrer Webseite am Puls der Zeit bleiben wollen, sind solche Investitionen aber unumgänglich: Die Internetseite eines Betriebs ist nicht nur ein Aushängeschild, sie übernimmt auch die Aufgaben von Empfangshalle, Ausstellungsraum und Verkaufsfläche. Wer hier hinterherhinkt, kann wohlmöglich auch den realen Laden bald dicht machen.

Bild: © iStock.com/acilo

Bestnoten für die diesjährige Dach+Holz

Zufrieden und zuversichtlich zeigten sich die 576 Aussteller und rund 45.000 Besucher der Fachmesse Dach+Holz, die in diesem Februar in der Messehalle Köln stattfand.

„Köln war vier Tage lang die Hochburg des Dachdecker-, Zimmerer- und Klempnerhandwerks“, resümierte Dieter Dohr, Vorsitzender der Geschäftsführung der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH, das Ergebnis der Dach+Holz 2018. Für gute Laune sorgten vor allem die hohen Besucherzahlen und die abschließende Umfrage unter Ausstellern und Besuchern, bei der über 90 Prozent beider Gruppen Bestnoten verteilten.

So vergaben 92 Prozent der Besucher und 94 Prozent der Aussteller Höchstnoten bei der Gesamtbeurteilung der Weltleitmesse, die mit 576 Firmen aus 35 Ländern einen neuen Rekord aufstellte. Verbunden sei dies wohl auch mit einem konjunkturellen Aufschwung, meinen die Veranstalter, denn 73 Prozent der Befragten rechneten mit einem Anstieg ihrer Geschäfte in der nächsten Zeit.

Beliebt waren in diesem Jahr vor allem das Vortragsspecial „Zukunft Dach“ und die Sonderschau „Absichern statt Abstürzen“, bei der die Besucher an einem interaktiven Mitmachparcours der BG BAU an einem zweistöckigen Dachaufbau mit Dachstuhl neue Sicherheitssysteme eigenständig ausprobieren konnten. Die beiden Trägervereine der Messe, der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) und Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im ZDB, bekamen für die Installation viel Lob, das sie auch in die Planung der nächsten Dach+Holz mitnehmen werden. Diese kommende Ausgabe findet vom 28. bis 31. Januar 2020 in Stuttgart statt.

Bild: © iStock.com/Johnny Greig

Generationswechsel bei Bauder

Nach einem erfolgreichem Geschäftsjahr 2017 wurde beim Dachspezialisten Bauder der seit zehn Jahren geplante und vorbereitete Generationswechsel eingeleitet.

Mit einem Umsatz von 572 Millionen Euro und einer Steigerung von neun Prozent gegenüber dem Vorjahr, freut sich die Unternehmensleitung von Bauder auch für 2017 über ein erfolgreiches Geschäftsjahr. Der Erfolg resultiere dabei vor allem aus Preiserhöhungen und dem gestiegenen Absatz höherwertiger Produkte.

Gleichzeitig kündigte das Unternehmen auf der diesjährigen Fachmesse Dach+Holz den seit zehn Jahren geplanten und vorbereiteten Generationswechsel an. Demnach wechseln die Brüder Paul-Hermann und Gerhard Bauder nach 36 Jahren in den Beirat. Zudem übernimmt mit Jan, Mark und Tim Bauder (alle drei Söhne von Paul-Hermann Bauder) die 4. Bauder-Generation zusammen mit Gerhard Einsele die Geschäftsführung.

Seit dem 1. Januar 2018 ist Jan Bauder damit zuständig für den Bereich Export und Finanzen. Mark Bauder verantwortet den Bereich Technik und Tim Bauder ist für das Marketing verantwortlich.

Bild: © Fotolia/josefkubes

Handwerk kritisiert Diesel-Urteil

Das Bundesverwaltungsgericht hat möglichen Diesel-Fahrverboten zugestimmt. Kommunen fürchten nun eine Prozesswelle und das Handwerk sieht sich in seiner Existenz bedroht.

Während Naturschützer und Anwohner stark befahrener Straßen deutscher Großstädte das Diesel-Urteil des Bundesverwaltungsgerichts positiv aufnahmen, zeigte sich der Präsident der Handwerkskammer Düsseldorf alarmiert. „Den meisten Betrieben würde durch ein Fahrverbot die Existenzgrundlage entzogen. Die Folgen wären Unternehmensschließungen und Arbeitsplatzverluste“, kommentierte Andreas Ehlert die Entscheidung im Handelsblatt.

So hätten die meisten Betriebe Fuhrparks mit einer Vielzahl an Dieselfahrzeugen, dessen Fahrzeuge oftmals nur drei bis vier Jahre alt seien. „Diese Betriebe könnten es wirtschaftlich nicht verkraften, wenn sie gezwungen wären, ihre Fahrzeugflotte zu erneuern“, sagt Ehlert.

Fahrverbote als letztes Mittel

Am 27. Februar hatte das Bundesverwaltungsgericht den Weg für Diesel-Fahrverbote in deutschen Städten frei gemacht. Sollte sich die Luftqualität mit anderen Mitteln nicht verbessern lassen, seien Fahrverbote als letztes Mittel zulässig. Allerdings müssten sie verhältnismäßig sein und dürften nicht überstürzt eingeführt werden.

Auch Kommunen, welche die neuen Regelungen umsetzen müssen, kritisieren das Urteil. So fürchtet der Städte- und Gemeindebund zahlreiche Rechtsstreitigkeiten auf sich zu kommen. „Es sei eine Prozessflut zu befürchten, mit der sich betroffene Dieselfahrzeugbesitzer, aber auch Anlieger von Straßen, die dann unter dem Umwegeverkehr leiden, zur Wehr setzen werden“, wird Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg im Spiegel zitiert.

Ausnahmeregelungen gefordert

Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, zeigte sich ebenfalls besorgt und forderte Ausnahmeregelungen für die Bauwirtschaft. „Sollten die Kommunen tatsächlich Fahrverbote in einzelnen Städten und Innenstädten einführen, ist das eine Katastrophe für die Menschen, die dringend eine Wohnung suchen. Denn sämtliche Baustellen werden dann zum Erliegen kommen und die dringend benötigten Wohnungen nicht zu Ende gebaut werden können, da sämtliche Baumaschinen, Baugeräte und Transporter mit Diesel betrieben werden.

Deshalb sind bundesweit einheitliche Ausnahmegenehmigungen für sämtliche Fahrzeuge der Bauwirtschaft notwendig.“

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) erwarte hingegen, dass vor allem die Automobilindustrie aktiv werde. Demnach sei es nicht hinnehmbar, dass die Besitzer die Zeche für das Versagen der Autobranche zahlen müssen. „Wir erwarten von der Automobilindustrie, dass sie Euro 5- und Euro 6-Fahrzeuge technisch nachrüstet“, sagte Maas gegenüber der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post.

Bild: Bauverlag

Die wichtigste Baustelle – Das eigene Unternehmen!

Die wichtigste „Baustelle“ eines jeden Unternehmens ist die eigene Firma. Doch es braucht Zeit, sich um reibungslosere Arbeitsabläufe und um optimierte Prozesse zu kümmern.

Prozesse bedeuten, Erkenntnisse weiter zu geben. Ob positiv oder negativ – jede Erkenntnis, jede Erfahrung ist ein Gewinn. Ob positive oder negative Erfahrung – wichtig ist, an einer Stelle erworbenes Wissen möglichst schnell im Unternehmen zu verteilen und anderen zur Verfügung zu stellen. Denn nicht der Große schlägt den Kleinen, sondern der Schnelle den Langsamen.

Hilfestellung bei der Weiterentwicklung und Optimierung eines Bauunternehmens bietet der Wettbewerb „Bauunternehmen des Jahres“, ins Leben gerufen und organisiert von der Fachzeitschrift THIS – Tiefbau.Hochbau.Ingenieurbau.Strassenbau. Er bietet im Kampf um Kunden, Mitarbeiter und Gewinne handfesten Nutzen und hilft dabei, ein Unternehmen für die Zukunft fit zu machen.

Mit Fragebogen zum Erfolg

Der Wettbewerb „Bauunternehmen des Jahres“ ist der einzige wissenschaftlich ausgerichtete Wettbewerb der Baubranche, fachlich betreut und geleitet durch Prof. Dr.-Ing. Josef Zimmermann, Ordinarius des renommierten Lehrstuhls für Bauprozessmanagement und Immobilienentwicklung (LBI) der TU München.

Kern des Wettbewerbs ist ein wissenschaftlich fundierter Fragebogen. Die Fragen schärfen den Blick auf wesentliche, erfolgsbestimmende Faktoren. Bereits das Ausfüllen des Teilnahme-Fragebogens bietet einen akkuraten Gesamtüberblick über die Ist-Situation. Für Martin Karnein, Geschäftsführer der Bernhard Heckmann GmbH & Co. KG aus Hamm und einer der Preisträger 2015, ist bereits das eine wichtige Hilfestellung: „Wir beschäftigen uns ständig mit wichtigen Aspekten und Details unseres Unternehmens. Mit dem Fragebogen hatten wir den Gesamtüberblick auf dem Tisch.“

Wissenschaftlich bewertet

Jeder Einsender erhält außerdem eine auf wissenschaftlichen Methoden basierende Beurteilung seines Bauunternehmens durch die TU München – mit Herausstellung von Stärken, die sich gezielt zur Kunden- oder Mitarbeiterwerbung einsetzen lassen, sowie mit Handlungsempfehlungen, um eventuell vorhandene Schwächen aufzuspüren und Abläufe und Prozesse im Unternehmen effizienter zu gestalten. Die Teilnahme am Wettbewerb ist in vielerlei Hinsicht nützlich: Als Benchmark, um die eigene Leistungsfähigkeit im Konkurrenzumfeld einordnen zu können, als Motivation für Mitarbeiter, als Anregung für Weiterentwicklung und Optimierung.

Wer zu den Preisträgern gehören, erhält mit der Auszeichnung darüber hinaus ein aussagekräftiges Marketing-Instrument, mit dem man sich deutlich von Mitbewerbern absetzen kann, und das bei zahlreichen Gewinnern schon zu Akquise-Vorteilen und höherem Umsatz führte: Karl Baumann, Geschäftsführer K.Baumann Baugesellschaft mbH aus Kolbermoor, Preisträger 2013 und 2105: „Wenn wir im Bieterverfahren in ein Stechen gehen, zeigen wir natürlich auch unsere Urkunden. Das gab mehr als einmal den Ausschlag“.

Anmeldung jetzt möglich

Der Fragebogen zur Teilnahme am Wettbewerb „Bauunternehmen des Jahres 2018“ ist unter www.bauunternehmen-des-jahres.de abrufbar. Der Wettbewerb ist nicht kommerziell ausgerichtet. Die Teilnahme ist daher für alle Bauunternehmen kostenlos. Fragen beantwortet Julia Osterried von der TU München, erreichbar unter bauunternehmen-des-jahres@lbi-tum.de, oder der Chefredakteur der Zeitschrift THIS – Tiefbau.Hochbau.Ingenieurbau.Strassenbau: Eugen.Schmitz@bauverlag.de.