Deutschlands größte Branchenbefragung: Jetzt mitmachen und gewinnen

Wer als Handwerker gute und zufriedenstellende Arbeit leisten will, muss sich auf Hersteller und entsprechende Marken verlassen können. Um herauszufinden, welche Hersteller und Marken bei Handwerkern und Fachunternehmern einen Stein im Brett haben, ruft die ibau GmbH erneut zur größten Branchenbefragung des Handwerks auf. Unter allen Umfrageteilnehmern werden Preise im Gesamtwert von 10.000 Euro verlost.

Hier geht’s zur Umfrage

Damit Handwerker zufriedenstellende Arbeit leisten können, ist neben dem eigenen Know-how vor allem das richtige Material gefragt. Gerade für Profis ist es daher besonders wichtig, auf zuverlässige Hersteller und ihre Produkte zurückgreifen zu können. Doch welche Marke gilt als Qualitätsführer? Welche Marke genießt das Vertrauen des Handwerks und wer bietet die besten Verarbeitungsvorteile zum günstigen Preis?

Um diese Fragen beantworten zu können, wird im Rahmen der Stein im Brett Marktforschung regelmäßig die größte Branchenbefragung zum Thema Markenbekanntheit, Markenpräferenz und Markenakzeptanz unter Handwerkern und Fachunternehmern durchgeführt.

Noch bis zum 30.11.2017 haben alle Handwerker und Fachunternehmer die Möglichkeit an der Umfrage teilzunehmen und sich die Chance auf einen Weber Gasgrill „Genesis® II E-410™ GBS™, Black“ aus Edelstahl, eine Philips Perfect Draft Bierzapfanlage inklusive zwölf Fässern Bier, einen Kickertisch oder einen Bluetooth Lautsprecher UE Boom 2 zu sichern. Hierzu brauchen lediglich diejenigen Hersteller- und Industrieunternehmen genannt werden, die die besten Produkte und Lösungen in den einzelnen Gewerken bieten. Die Teilnahme an der Umfrage ist kostenlos.

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Zehn Regeln für Ihre perfekte Handwerker-Website

Wer heute einen Handwerker braucht beginnt seine Suche meistens im Internet. So recherchieren laut einer IHK-Studie 80 Prozent der unter 40-jährigen Handwerksthemen zunächst online. Verständlich – lassen sich im Internet geeignete Betriebe doch optimal vergleichen, auswählen und gezielt kontaktieren.

Was das für Ihr Unternehmen bedeutet

Wer im Internet nicht präsent ist, bleibt unsichtbar – und verschenkt mögliche Aufträge an die Konkurrenz. Es ist daher an der Zeit, sich auch digital gut aufzustellen. Was es dabei zu beachten gilt, zeigen unsere zehn wichtigen Regeln für eine perfekte Handwerker-Website.

 

1. Je übersichtlicher, desto erfolgreicher: Sorgen Sie für eine klare Struktur.

2. Relevanz ist Trumpf: Konzentrieren Sie sich inhaltlich aufs Wesentliche

3. Sie haben 10 Sekunden: Überzeugen Sie mit einem modernen Webdesign!

4. Über 50 Prozent aller Zugriffe erfolgen mobil: Optimieren Sie Ihre Website für Smartphones und Tablets

5. Das gute Gefühl: Achten Sie auf Datensicherheit

6. Das Recht auf Ihrer Seite: Erfüllen Sie Ihre gesetzlichen Pflichten

7. Geschwindigkeit kommt an: beim Kunden und bei Google!

8. Google ist das neue Branchenbuch: Sorgen Sie dafür, dass man Sie findet!

9. Sehr zu empfehlen: Binden Sie Ihre Referenzen ein

10. Für Fortgeschrittene: Erwägen Sie einen Social-Media-Auftritt

 

Ausführliche Informationen zu den zehn Punkten und welche goldene Regel Sie noch beachten sollten, finden Sie auf der Website der Internetexperten von NETZCOCKTAIL. Und das Beste: Exklusiv für Helden am Bau bietet NETZCOCKTAIL allen Handwerksunternehmen einen kostenlosen Website-Check. Nutzen Sie die Chance und verlieren Sie keine Aufträge mehr an die Konkurrenz.

Jetzt mehr erfahren!

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Branchendialog „Digitaler Hochbau“ gestartet

Damit die deutsche Wirtschaft die zukunftsweisende Digitalisierung nicht verschläft, setzt die Bundesregierung auf einen lebhaften Dialog zwischen verschiedenen Branchen. Um die Entwicklung gerade im Baugewerbe anzutreiben, haben die Bundesministerien für Wirtschaft (BMWi) und Umwelt und Bauen (BMUB) den Branchendialog „Digitaler Hochbau“ ins Leben gerufen. Vertreten sind hier Verbände aus den Bereichen Bauwirtschaft, Ingenieurswesen, Architektur und Maschinenbau.

Geleitet wird das neue Gremium von Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Machnig und Baustaatssekretär Gunther Adler, die sich für eine Vernetzung der verschiedenen Wirtschaftszweige stark machen. „Durch den Austausch der beteiligten Akteure können Synergieeffekte für die bereits bestehenden vielfältigen Initiativen geschaffen werden. Im Sinne eines ‚Bottom-up-Ansatzes‘ werden wir gemeinsam mit den zentralen Vertretern des Planens und Bauens die Digitalisierung voranbringen, ohne ressourcenintensive Doppelstrukturen zu schaffen“, meint Adler. Kurz gesagt: Alle Branchen sollen an einem Strang ziehen.

Damit dies gelingen kann, sind möglichst viele Verbände im Forum „Digitaler Hochbau“ vertreten: Die Bundesarchitektenkammer, die Bundesingenieurkammer, der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, der Zentralverband Deutsches Baugewerbe, der Bundesverband Bausoftware und der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau. „Die führenden Vertreterinnen und Vertreter dieser Verbände werden in einem Beirat als zentralem Organ des Branchendialogs die Vernetzung der Akteure der Wertschöpfungskette Bau verstärken und Lösungen auf den Weg bringen“, teilen die beiden Ministerien mit.

Dass die Bundesregierung diese Entwicklung in der Bauwirtschaft vorantreiben will, ist verständlich. Die Digitalisierung der Branche gilt als zukunftsweisende Notwendigkeit im internationalen Wettbewerb – und zwar nicht nur bei Großunternehmen. „Die Wertschöpfungskette Bau ist nicht nur eine tragende Säule der mittelständigen Wirtschaft, sondern ein ganz zentraler Wirtschaftsfaktor für Deutschland. Vor allem die kleinen und mittleren Unternehmen müssen bei diesem Prozess „mitgenommen“ werden“, sagt Matthias Machnig.

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FNR aktualisiert Broschüre „Strohgedämmte Gebäude“

Mit Stroh bauen? Was auf den ersten Blick kaum umsetzbar erscheint, erfreut sich seit einigen Jahren wachsender Beliebtheit, denn Strohballen können im Wandaufbau als umweltfreundliche und effiziente Dämmung genutzt werden. Seit 2013 gibt die Fachagentur nachwachsende Rohstoffe (FNR) deshalb die Broschüre „Strohgedämmte Gebäude“ heraus, die nun in der zweiten Auflage aktualisiert und erweitert wurde.

Wie die FNR mitteilt, hat sich in der Zwischenzeit seit der ersten Auflage viel getan. „Das Bauen mit dem umweltfreundlichen und kostengünstigen Material ist inzwischen anerkannt und bietet viele Möglichkeiten bei Neubau und Sanierung“, betont die Agentur in einer Pressemitteilung. Seit 2014 sei es beispielsweise erlaubt, Strohballen direkt und ohne Putzträger zu verputzen sowie eine Stroh-Außendämmung am Mauerwerk anzubringen. Da deshalb die Altbausanierung ermöglicht worden sei, wurde die Neuauflage der Broschüre um das Kapitel „Sanierungskonzepte mit Stroh“ ergänzt.

Aktualisiert wurden auch die Kostenübersichten. Viele dieser Daten sind nun besonders genau, da es nun eine Europäische Umweltproduktdeklaration (EPD) für Baustroh gibt, an der auch die beiden Broschürenautoren Dirk Scharmer und Benedikt Kaesberg mitgewirkt haben. Durch die Entwicklung der EPD wurden auch die Ökobilanzen der Strohprodukte errechnet, die in die Broschüre eingeflossen sind und die positiven ökologischen Aspekte des Baustoffs betonen. Darüber hinaus enthält die Publikation nun mit EPD-Daten gerechnete Modellbauten, die praktische Umsetzungsmöglichkeiten des Bauens mit Stroh aufzeigen.

Die Broschüre kann für einen Euro pro Stück in der FNR-Mediathek unter www.fnr.de bestellt werden.

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Immobilienverkauf: Energetische Sanierung lohnt nicht!

Der energetische Zustand einer Immobilie kann maßgeblich zur Senkung des Energiebedarfs und damit der Heizkosten beitragen. Um die Klimaziele der Bundesregierung zu erreichen sind energetische Sanierungen daher zwingend notwendig. Trotzdem ist der energetische Zustand für die Vermarktung einer Immobilie so unwichtig wie nie zuvor! Dies geht zumindest aus dem aktuellen Marktmonitor Immobilien 2017 (MMI) von Immowelt.de hervor.

Demnach erzielen nur noch rund 43 Prozent der befragten Immobilienhändler für energetisch sanierte Objekte einen höheren Verkaufspreis als für unsanierte. Im letzten Jahr waren es noch 46 Prozent, 2010 sogar 60 Prozent. Trotzdem seien die Sanierungen nicht gänzlich unbedeutend: „Die befragten Makler schätzen den Kaufpreisabschlag aufgrund von Sanierungsrückständen aktuell auf durchschnittlich 19,6 Prozent. Allerdings dürften sich bei diesem Wert aufwendige Sanierungsmaßnahmen vor dem Verkauf trotzdem nicht lohnen, da sie mehr kosten könnten als der mögliche Mehrerlös“, heißt es dazu in einer Pressemeldung auf immowelt.de.

Fast ein Drittel aller Makler raten ihren Kunden daher inzwischen davon ab, ihre Immobilie vor dem Verkauf teuer sanieren zu lassen. 2010 waren es lediglich knapp zwölf Prozent. Sollte aber doch einmal eine Sanierung empfohlen werden, handelt es sich dabei meist um eine Dachdämmung, den Einbau einer neuen Brennwertheizung oder einer Wärmeschutzverglasung. Die vor einigen Jahren noch sehr beliebte und zu 65 Prozent empfohlene Vollwärmedämmung der Fassade wird heutzutage hingegen nur noch in etwa 18 Prozent der Fälle empfohlen.

Zurückzuführen sei dies laut Experten von Immowelt vor allem auf die hohe Nachfrage nach Kaufimmobilien, bei gleichzeitig eher geringem Angebot in vielen Städten und Regionen. Kommen dann doch etwaige Bestandsimmobilien auf den Markt, sind dies oft Gebäude aus der Nachkriegszeit. Liegen diese in guter Lage, seien Käufer angesichts der hohen Nachfrage dann eher bereit, bei der Energieeffizienz Abstriche zu machen.

„Auch bei Mietimmobilien ist die Frage nach energetischen Sanierungen so unwichtig wie noch nie. Hier sind 44 Prozent der Befragten der Ansicht, der energetische Zustand habe kaum oder keine Auswirkungen auf die Vermarktung“ schreibt Immowelt. In Großstädten seien es sogar mehr als die Hälfte. „Die zunehmende Wohnungsknappheit in vielen Regionen Deutschlands hat also offensichtlich auch auf dem Mietmarkt dazu geführt, dass sich selbst energetisch nicht optimale Immobilien leicht vermarkten lassen.“

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KfW-Zuschüsse für altersgerechtes Sanieren gestoppt

In diesem Jahr können keine Zuschüsse mehr für das KfW-Programm „Altersgerecht Umbauen (455)“ beantragt werden, einzig Maßnahmen zum Einbruchsschutz werden noch gefördert, teilt die KfW mit. Grund dafür ist die hohe Nachfrage nach Sanierungszuschüssen, die die staatliche Fördersumme für dieses Jahr deutlich überstiegen hat. Bereits bewilligte Anträge sind davon nicht betroffen.

Schon im vergangenen Jahr beantragten deutsche Immobilienbesitzer KfW-Förderzuschüsse in Hülle und Fülle, sodass die Fördertöpfe für das Programm 455 (2016: 50 Millionen Euro) schon weit vor Jahresende erschöpft waren. Daraufhin erhöhte die Bundesregierung die Förderung für 2017 auf 75 Millionen Euro, doch auch diese Summe scheint viel zu gering. Nach nur sieben Monaten hat die Förderung ihr Limit erreicht: Am 9. August musste die KfW mitteilen, dass nur noch Anträge für die Sanierung des Einbruchsschutzes gestellt werden können. Der viel größere Teil der barrierefreien Sanierung dagegen erhält keine Förderung mehr.

Ob und wie hoch eine Bezuschussung im kommenden Jahr möglich ist, ist noch nicht sicher. In einem ersten, vorläufigen Entwurf des Bundeshaushalts 2018 sind wieder 75 Millionen Euro für das Programm veranschlagt, Bundesbauministerin Barbara Hendricks will diesen Betrag aber noch erhöhen. „Im Bundeshaushalt 2018 müssen die Mittel für den altersgerechten Umbau von Wohnungen unbedingt aufgestockt werden, um eine Situation wie in diesem Jahr zu vermeiden“, sagte sie.

Kritik an der knappen und befristeten Fördersumme kam auch von der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). Ihr Bundesvorsitzender Robert Feiger forderte mehr Geld für Menschen, die ihr Haus altersgerecht umbauen wollen, um länger darin zu leben. „Die hohe Nachfrage zeigt, dass sich sehr viele Menschen Gedanken machen, wie sie möglichst lange eigenbestimmt in ihren vier Wänden leben können. Mit dem KfW-Förderprogramm können sich dies auch weniger Wohlhabende leisten. Wir brauchen eine Förderung, bei der alle Interessierte die Chance haben, berücksichtigt zu werden“, sagt Feiger. Außerdem sollten diese Mittel seiner Ansicht nach länger als nur ein Jahr im Voraus beschlossen und geplant sein, um Investitionssicherheit zu gewährleisten.

Seine Worte ändern aber nichts daran, dass die Förderung zur Barrierefreiheit in diesem Jahr nicht mehr gilt. Allein der zinsgünstige Kredit „Altersgerecht Umbauen (159)“ kann noch in Anspruch genommen werden. Darüber hinaus gibt es im Fördertopf 455 weiterhin Mittel zum Einbruchsschutz, bei dem je Wohnung bis zu 1.500 Euro für einbruchhemmende Maßnahmen gezahlt werden. Wer bereits erfolgreich einen Antrag gestellt hat, muss sich keine Sorgen machen – für ihn sind ausreichend Mittel reserviert, informiert die KfW. „Sie können Ihr Vorhaben durchführen beziehungsweise nach erfolgreicher Durchführung die Auszahlung im KfW-Zuschussportal beantragen“, heißt es auf der offiziellen Website.

Helden am Bau verschenkt erste Auftragschance!

Neben allen relevanten Neuigkeiten aus der Baubranche informiert Helden am Bau vor allem über sämtliche regionale Bauvorhaben, speziell zugeschnitten auf Ihr Gewerk.

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Um die kostenlose Auftragschance nutzen zu können, suchen Sie sich auf heldenambau.de einfach die für Sie passende heraus und klicken auf den „Jetzt kostenlos abrufen“-Button. Ihre gewünschte Auftragschance wird umgehend für Sie freigeschaltet – völlig unverbindlich und kostenlos. Für jeden neuen Helden am Bau-Nutzer steht dabei maximal eine kostenlose Auftragschance zur Verfügung.

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Beliebte KfW-Fördertöpfe bald wieder leer?

Kaum ein Programm der KfW-Bank ist so beliebt wie die beiden Zuschussmaßnahmen zum Einbruchsschutz sowie zum Badumbau (Programm „Altersgerecht Umbauen“). Im vergangenen Jahr waren diese Fördertöpfe schneller erschöpft gewesen als angenommen, weshalb die Bundesregierung die Zuschüsse für die Programme für 2017 erhöht hatte. Trotzdem scheint es nun so, als seien auch die größeren Töpfe bald leer.

Der Hintergrund: Die KfW hat bereits jetzt, zur Jahresmitte, Interessierte zu einer zeitnahen Antragstellung gedrängt, informiert die Sanierungsplattform förderdata.de. Anträge können nämlich nur gestellt werden, wenn im Fördertopf noch genügend Mittel für die zu beantragende Maßnahme verfügbar sind. Somit macht es den Anschein, dass die beiden Programme auch in diesem Jahr wieder sehr beliebt sind und möglicherweise schon Monate vor Jahresende beendet sein könnten. Und das, obwohl der Bund zu Beginn des Jahres das Förderbudget für den barrierereduzierenden Umbau auf 75 Millionen Euro und für Einbruchschutz auf 60 Millionen Euro aufgestockt hatte.

Handwerker sollten ihre Kunden daher darauf aufmerksam machen, mögliche Sanierungen nicht allzu weit aufzuschieben. Sollte eine Maßnahme aufgrund fehlender Finanzierung nicht umsetzbar sein, haben schließlich Hauseigentümer und Handwerker den Schaden. Sollte ein sanierungswilliger Bauherr dennoch keine Fördermittel mehr erhalten können, gibt es zwei Möglichkeiten für ihn: Entweder er beantragt einen zinsgünstigen KfW-Kredit und verbilligt damit die Maßnahme zumindest ein bisschen, oder er wartet mit dem Umbau bis zum kommenden Jahr.

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Gutes Jahr für den Renovierungsmarkt

2016 war ein gutes Jahr für den Sanierungs- und Renovierungsmarkt. So investierten Hausbesitzer in diesem Jahr durchschnittlich rund 18.200 Euro in die Instandhaltung und Verschönerung ihrer Immobilien. Dies geht zumindest aus der Studie „Houzz & Home Deutschland 2017“ hervor, welche vom unabhängigen Marktforschungsinstitut Farnworth Group in Zusammenarbeit mit der Internetplattform houzz.de erstellt wurde. Hierzu wurden insgesamt mehr als 3.000 Teilnehmer befragt.

Für 2017 prognostizieren die Experten sogar ein noch erfolgreicheres Jahr, denn schon jetzt liegen die Ausgaben für Hausrenovierungen bei knapp 18.500 Euro. Die Studie ergab außerdem, dass frisch gebackene Immobilieneigentümer wesentlich häufiger (63 Prozent) in eine Sanierung oder Renovierung ihres neuen Hauses investieren als diejenigen, die ihre Immobilie schon länger besitzen (23 Prozent). Denn mit dem Kauf bereits von Anfang an ein perfektes und auf individuelle Bedürfnisse zusammengeschnittenes Haus vorzufinden, daran glauben die wenigsten.

Zudem halten es 23 Prozent der mehr als 3.000 Befragten für günstiger, ein bereits fertiges Haus zu renovieren als ein neues Haus zu kaufen. Priorisiert werden dabei vor allem die Küchen und die Bäder. Im Jahr 2016 lagen die Ausgaben hierbei bei rund 11.600 Euro für die Küche und rund 12.200 Euro für die Bäder.

Für die Renovierung greifen knapp 82 Prozent der Befragten auf eigene Reserven und Rücklagen zurück. Baufinanzierungen werden hingegen in nur etwa 15 Prozent der Fälle genutzt.

Die größten Herausforderungen während einer Renovierungs- oder Sanierungsmaßnahme lag für knapp 37 Prozent der Hausbesitzer darin, die richtigen Materialien zu finden. Das Budget einzuhalten stellte insgesamt rund 32 Prozent der Befragten vor größere Probleme und etwa 25 Prozent machte ein zu enger Zeitplan zu schaffen.

Mit rund 79 Prozent ist der Bedarf an professioneller Hilfe im Jahr 2016 deutlich höher ausgefallen, als in den Jahren zuvor. Vor allem neue Hauseigentümer nehmen die Hilfe der Fachleute eher an, als Langzeit-Hausbesitzer. Darüber hinaus sind sowohl neue Smart Home Technologien als auch die Energieeffizienz Themen, die eher neuere Hausbesitzer interessieren. So entscheiden sich „ältere“ Eigentümer nur zu 20 Prozent für Smart Home, während „jüngere“ diese zu knapp 34 Prozent einplanen.

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Energetische Stadtsanierung: Bottrop macht es vor

Durch eine erfolgreiche Aktivierung von Unternehmen, Wissenschaft und Kommunalverwaltung sowie der tatkräftigen Unterstützung von Einwohnern ist es in Bottrop gelungen, überdurchschnittlich viele Gebäude energetisch sanieren zu lassen. Durch das sogenannte „InnovationCity“-Projekt soll ein klimagerechter Stadtumbau vorangetrieben werden, um so die CO2-Emissionen zu halbieren und die Lebensqualität zu steigern. Dieser bislang erfolgreiche Ansatz soll nun auch auf andere Städte des Ruhrgebiets übertragen werden.

„Bottrop zeigt, wie energetische Sanierung richtig auf den Weg gebracht werden kann“, wird Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth in einer Pressemeldung auf der Homepage des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) zitiert. „Hier ist es gelungen, Wohnungsgesellschaften und Hauseigentümer durch gezielte Ansprache zu Investitionen in den Klimaschutz zu motivieren. Ich wünsche mir, dass dieses Beispiel auch in vielen anderen Städten Schule macht.“

Die Klimaziele sind ambitioniert: Bis zum Jahr 2050 soll der Gebäudebestand in Deutschland nahezu klimaneutral sein, denn rund ein Drittel der Treibhausgasemissionen Deutschlands entfallen auf den Gebäudebereich. Dies bedeutet aber, dass bis dahin vor allem ältere Bestandsgebäude verstärkt energetisch saniert werden müssen.

Unterstützung bietet dabei das BMUB mit dem KfW-Programm „Energetische Stadtsanierung“. Hier werden besonders integrierte energetische Entwicklungskonzepte zur Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden und kommunaler Infrastruktur gefördert. In einigen Fällen kann hierbei die InnovationCity als Sanierungsmanager fungieren. Insgesamt liegt der Fokus bei diesem Programm dann nicht auf Einzelgebäuden, sondern auf den Möglichkeiten, die im Quartier durch Vernetzung unterschiedlicher Akteure realisiert werden können.

Weitere Informationen zum Programm zur energetischen Stadtsanierung gibt es unter http://www.energetische-stadtsanierung.info/