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Schindler und Haushahn erhöhen Preise um sechs Prozent

Schindler Deutschland und Haushahn, zwei Töchterfirmen des schweizerischen Aufzug-Konzerns Schindler AG, erhöhen ihre Preise zur Jahresmitte 2018 um rund sechs Prozent.

Wie die beiden Aufzug-Hersteller Schindler Deutschland und Haushahn, die beide zum schweizerischen Schindler-Konzern gehören, mitteilen, haben die Unternehmen ihre Preise auf Produkte und Dienstleistungen zum 16. Juli 2018 um rund sechs Prozent in allen Segmenten erhöht.

Kosten durch Fachkräfte und Rohstoffe

Hintergründe der Preisanpassungen sind hohe Investitionen in die Ausbildung qualifizierter Fachkräfte und gestiegene Rohstoffkosten. „Wir benötigen Experten, um das hohe Maß an Qualität und Sicherheit zu gewährleisten, das unsere Kunden von uns erwarten“, sagt Frank Böhnert, Direktor Neuanlagen und Modernisierung bei Schindler Deutschland. Doch es wird zunehmend schwieriger Fachkräfte zu finden. Schindler steigert daher nochmals seine seit Jahren hohen Investitionen in Ausbildung und Qualifikation der eigenen Mitarbeiter. Die Rohstoffpreise für Stahl und Metalle wie Kupfer oder Aluminium sind alleine im letzten Jahr um rund 30 % gestiegen und haben die Produktionskosten nach oben getrieben. Auch die letzten Tarifabschlüsse schlagen in den Kosten zu Buche.

Gleichzeitig erweitert Schindler sein Leistungsspektrum durch Innovationen in den Bereichen vernetztes Bauen und zukunftsfähige Mobilität: „Wir investieren stark in die digitale Zukunft des Aufzugs und bieten neue Features und Services an, wie das Schindler Actionboard, mit dem Betreiber ihre Anlagen effizienter betreuen können“, ergänzt Frank Böhnert. Ein ähnliches Bild liefert auch die Haushahn GmbH.

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Psychoterror: Schwere Vorwürfe gegen Thyssenkrupp-Aktionäre

Aufsichtsratschef Ulrich Lehner erhebt im Streit um den Kurs schwere Vorwürfe gegen einzelne Aktionäre. Mit Psychoterror sollte der Vorstandschef destabilisiert werden.

Im Zuge der Fusion der Stahlsparte von Thyssenkrupp mit dem Konkurrenten Tata war Aufsichtsratschef Ulrich Lehner unter Druck geraten, weil Anteilseigner mehr Tempo beim angekündigten Umbau des Ruhrkonzerns gefordert hatten. Anfang Juli gab er überraschend seinen Rücktritt bekannt. In einem Interview mit der Wochenzeitung Die Zeit vom 11. Juli beschuldigte Lehner nun einzelne Investoren Wege beschritten zu haben „die teilweise schon als Psychoterror bezeichnet werden können“. Ziel sei es gewesen den Industriegüterkonzern und seinen abgetretenen Vorstandschef Heinrich Hiesinger zu destabilisieren.

Lehner setzte bei der Suche nach einem Nachfolger für Hiesinger laut einer Meldung der Deutschen Presse-Agentur zunächst nur auf eine Übergangslösung. So solle Finanzchef Guido Kerkhoff das Unternehmen bis zu einer endgültigen Personalentscheidung führen. Ein Sprecher von Thyssenkrupp wollte dies allerdings nicht bestätigen.

Lehner ließ dabei offen, wie lange eine Einigung im Aufsichtsrat über die Strategie und einen neuen Unternehmenschef dauern könne. „Es wird so lange dauern, wie es dauern muss“, wird er in einer DPA-Meldung zitiert. Den Forderungen nach einem Verkauf der profitablen Aufzugssparte erteilte Lehner allerdings eine klare Absage: „Das widerspräche jeglicher Vernunft. Bei uns gibt es keine Not“, so Lehner.

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VDMA: Deutschlands Aufzüge sind sicher!

Der vergangene Anlagensicherheitsreport des TÜV Rheinlands brachte erhebliche Mängel an alten Aufzugsanlagen zutage. Dennoch sieht der VDMA aktuell keine Gefahr.

In Deutschland verkehren zurzeit rund 750.000 Aufzüge. 640.000 davon dienen der Beförderung von täglich mehreren Millionen Menschen und gehören damit zu den überwachungsbedürftigen Anlagen. Jedes Jahr kommen bundesweit durchschnittlich 20.000 neue Aufzugsanlagen dazu oder ersetzen bestehende ältere Anlagen. Ungefähr die Hälfte des Aufzugsbestands in Deutschland ist mindestens 20 Jahre alt. Dies spricht laut VDMA zunächst für die Qualität der Aufzüge und vor allem für die Qualität der Serviceunternehmen, die diese Anlagen auch weiterhin in einem zuverlässigen Zustand halten. Allerdings entsprechen Anlagen in diesem Alter nicht mehr unbedingt dem heutigen Stand der Technik, wie der letzte Anlagensicherheitsreport des TÜV Rheinlands zeigt. Die Sicherheit alter Aufzugsanlagen steht deshalb ganz oben auf der Agenda des VDMA.

2017 keine tödlichen Unfälle

Unfälle sind zum Glück selten, so dass der Aufzug nach wie vor das sicherste „Nahverkehrsmittel“ ist. Auch die aktuellen Unfallzahlen der Prüforganisationen und des VDMA für das Jahr 2017 belegen, dass der sicherheitstechnische Zustand der Aufzugsanlagen auf hohem Niveau verharrt. In den vergangenen Jahren ist keine Zunahme von schweren oder tödlichen Nutzerunfällen zu verzeichnen. Ganz im Gegenteil: In Relation zum Anlagenbestand, der jedes Jahr um ca. 2 Prozent zunimmt, sind die Zahlen von schweren und tödlichen Unfällen sogar rückläufig.

2017 wurden keine Todesfälle im Zusammenhang mit Aufzügen registriert. Die Zahl der schweren Unfälle ging 2017 von 30 auf sieben Fälle zurück. Bei diesen sieben schweren Unfällen handelte es sich um Arbeitsunfälle, von denen nur vier auf einen Mangel am Aufzug zurückzuführen waren, so die Erhebungen des VDMA Aufzüge und Fahrtreppen.

Sicherheit durch qualifizierte Wartung

Aufzugsanlagen sind sicher, wenn sie in ausreichendem Maße qualifiziert gewartet und instandgehalten werden. Es gibt jedoch eine Dunkelziffer von ca. 100.000 Aufzugsanlagen, die offenbar nicht gewartet oder geprüft werden, was sowohl vom VDMA als auch den Zugelassenen Überwachungsstellen deutlich kritisiert wird.

Einige Unfälle hätten durch Investitionen in Modernisierung vermieden werden können. Eine signifikante Gefährdung für Nutzer kann durch Anlagen entstehen, die weder geprüft noch gewartet werden. Die sichere Bereitstellung eines Aufzugs liegt allerdings in der gesetzlichen Verantwortung des Betreibers – also den Immobilienbesitzern, Vermietern und Wohnungsverwaltern. Die Prüforganisationen, Aufzugshersteller und die Wartungsunternehmen können nur auf diese Missstände hinweisen.

Betreiber müssen für Sicherheit sorgen

Mit einer regelmäßigen Instandhaltung wird die sichere Funktion von Aufzügen erhalten, aber der Stand der Technik entwickelt sich fort. Die Anforderungen an die Sicherheit erhöhen sich fortlaufend, entsprechend dem allgemeinen Sicherheitsbedürfnis, so dass eine technische Nachrüstung von Bestandsanlagen früher oder später notwendig wird und vom Betreiber veranlasst werden muss.

Die Verantwortung für die sichere Benutzung und die Verhinderung von Unfällen liegt in den Händen des Betreibers. Dieser sollte eine regelmäßige Gefährdungsbeurteilung nach Betriebssicherheitsverordnung durchführen, wodurch Abweichungen bestehender Aufzugsanlagen zum heutigen Stand der Technik festgestellt werden. Die bestehenden Sicherheitslücken können durch Modernisierungsmaßnahmen behoben und damit die Unfallgefahr minimiert werden.

Prüfplakette

Ob eine Aufzugsanlage geprüft ist, erkennt man – wie beim Auto – an der Prüfplakette, die seit 2015 in jedem Aufzug vorhanden sein muss. Das Überschreiten der Prüffrist kann somit vom Aufzugsnutzer festgestellt und an den zuständigen Betreiber bzw. die zuständige Behörde/Gewerbeaufsicht gemeldet werden.

Auftragseingang stieg 2017 um 2,4 Prozent

„Der Markt für Aufzüge und Fahrtreppen wächst“, berichtet der VDMA Fachverband Aufzüge und Fahrtreppen. Der Auftragseingang Neuanlagen in der deutschen Aufzugsindustrie stieg im vergangenen Jahr nach Stückzahl um 2,4 Prozent auf 21.437 Einheiten. Das ist ein stetiger Anstieg seit 2009. Im Wert ging der Auftragseingang um 0,8 Prozent auf rund 890 Millionen Euro zurück.

In Deutschland gibt es derzeit rund 750.000 installierte Aufzugsanlagen, davon ca. 640.000 zur Personenbeförderung, und ca. 36.000 Fahrtreppen. Der Branchenumsatz beträgt mehr als 2,5 Milliarden Euro und in der Branche sind circa 17.000 Personen beschäftigt. Der VDMA Fachverband Aufzüge und Fahrtreppen repräsentiert 90 Prozent des deutschen Marktes.

 

 

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Michael Cesarz neuer CEO MULTI bei thyssenkrupp Elevator

thyssenkrupp Elevator, einer der deutschlandweit führenden Aufzughersteller, hat mit Michael Cesarz nun einen neuen CEO, der außerdem die Abteilung MULTI leiten soll.

Michael Cesarz ist neuer CEO MULTI bei thyssenkrupp Elevator. Der Vorstand überträgt ihm die Leitung eines eigenen Bereiches, um die Potenziale der innovativen Produktentwicklung in der Aufzugsindustrie noch effizienter und umfassender einsetzen und vermarkten zu können.

Innovatives Transportsystem

Das neue MULTI-Team verantwortet ein Transportsystem mit enormer Transformationskraft für die Zukunft von Gebäuden und ganzen Städten. MULTI benötigt keinerlei Seile und ist in der Lage, Passagiere sowohl vertikal wie horizontal zu befördern. Dabei bewegen sich – ähnlich wie in einem Metro-System – mehrere Kabinen in Schächten.

Aufzugsnutzern bietet MULTI eine deutlich erhöhte Kapazität und erheblich verkürzte Wartezeiten. Zudem setzt es durch seine konstruktionsbedingten Eigenschaften keinerlei Grenzen im Hinblick auf die Gebäudehöhe oder –form, sodass sich Architekten hier ganz neue Perspektiven eröffnen. Ein weiteres, zentrales Argument für MULTI ist, dass im Gebäudeinneren entscheidend weniger Grundfläche für den Aufzug benötigt wird – besonders attraktiv für Entwickler und Investoren.

„Optimale Besetzung“

Prof. Cesarz kann eine erfolgreiche Laufbahn mit zahlreichen prominenten Stationen vorweisen. Der ausgebildete Architekt gilt als Spezialist für innovative Entwicklungen und sorgte bereits mit der Meydan Mall in Istanbul und Nachfolgekonzepten für spektakuläre Bauten wie das Amsterdamer „The Edge“, die in Berlin realisiert werden, für Aufmerksamkeit. „Mit Michael Cesarz haben wir die optimale Besetzung für den Posten des CEO MULTI. Er ist in technologischen Fragen ebenso versiert wie in architektonischen und verfügt über außergewöhnliche Erfahrung als Führungskraft – eine Bereicherung in jeder Hinsicht“, erklärt Andreas Schierenbeck, CEO thyssenkrupp Elevator.

„Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe – schließlich geht es hier um eine wirklich revolutionäre Technik mit unendlichen Anwendungsmöglichkeiten gerade im Hinblick auf Mobilität in den smarten Städten der Zukunft. Jetzt gilt es, die Chancen zu nutzen und die Potenziale umfassend zu erschließen, die sich mit MULTI bieten“, ergänzt Michael Cesarz.

Viel Auslandserfahrung

Cesarz verfügt nicht nur über langjährige berufliche Erfahrung in Europa, sondern auch in Dubai, wo er als CEO der Majid Al Futtaim Shopping Mall-Kette für über 20 Niederlassungen im gesamten Nahen Osten verantwortlich zeichnete. Zuvor war er für die Real Estate-Sparte bzw. das Asset Management der METRO Group mit Sitz in Düsseldorf zuständig. In der Stadt am Rhein bekleidete Cesarz zudem die Position eines Executive Board Member bei dem Bekleidungshaus Peek & Cloppenburg, wo er sich vor allem auf Entwicklung und Expansion konzentrierte.

Neben seinem architektonischen Know-how gilt Michael Cesarz als Experte für die Bereiche Design, Entwicklung, Projektmanagement und operatives Geschäft in der gesamten Real Estate-Branche.

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TÜV Rheinland: Jeder sechste Aufzug mit Mängeln

Bestürzende Zahlen: Aus der Überprüfungsstatistik des TÜV Rheinland hatten von 544.000 kontrollierten Aufzügen 80.000 deutliche Mängel – 2.000 wurden gleich stillgelegt.

Der TÜV Rheinland schlägt Alarm: Viele Aufzüge in Deutschland sind nach Einschätzung der Sicherheitsexperten unsicher. Bei gut einer halben Million Kontrollen im Jahr 2017 fielen insgesamt 80.000 Aufzüge mit erheblichen bis gefährlichen Mängeln auf. 1965 von ihnen wurden auf der Stelle stillgelegt. „Bei diesen Aufzügen war der technische Zustand so bedenklich, dass Gefahr für Leib und Leben gegeben war“, sagte Thomas Pfaff, Geschäftsfeldleiter Deutschland beim TÜV Rheinland.

Tragseile oft verschlissen

Dabei sind verschlissene Tragseile oft ein Problem bei älteren Modellen, daneben funktionieren die Türverriegelungen und Notrufanlagen oft nicht. Dass es in der Vergangenheit nicht zu schlimmen Unfällen gekommen sei, liege an den hohen Prüfstandards in Deutschland, meint der TÜV. „Die gesetzlichen Vorgaben zu den Prüfinhalten sind in den letzten Jahren umfangreicher und anforderungsgerechter geworden”, so Pfaff, denn jeder Aufzug muss jährlich durch den TÜV kontrolliert werden.

Wie kann man sich schützen? An jedem Aufzug muss seit 2015 eine Wartungsplakette kleben, die die nächste fällige Überprüfung angibt. Wenn dieses Datum deutlich überschritten ist, nimmt man lieber die Treppe.

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Thyssenkrupp setzt auf seillose Aufzüge mit Magnetschwebetechnik

Die Ära der Magnetschwebetechnik geht mit dem Aus des Transrapids nicht zu Ende: Thyssenkrupp plant seillose Aufzüge, bei denen diese Technik zum Tragen kommt.

Mit der Gründung eines Geschäftsbereichs für seillose Aufzüge setzt der Thyssenkrupp-Konzern auf eine Weiterentwicklung der Technik aus der gestoppten Magnetschwebebahn Transrapid. “Wir haben 120 Patente”, sagte der Chef des Geschäftsbereichs „Multi“, Michael Cesarz. Bei der neuen Technik, die speziell für den Einsatz in Gebäuden mit einer Höhe von mehr als 400 Metern geeignet sei, sehe sich der Essener Konzern in einer weltweiten Führungsrolle.

Die bereits in einem Testturm in Rottweil mit Sandsäcken erprobte Technologie werde voraussichtlich ab Ende 2021 in einem Gebäude in Berlin erstmals zum Einsatz kommen, sagte Cesarz. Ab dem Jahr 2022 rechne Thyssenkrupp dann mit dem Bau von fünf bis sechs seillosen Aufzügen pro Jahr. Das Interesse an der im Vergleich zu herkömmlichen Aufzügen noch etwa doppelt so teuren Technik sei bereits groß.

Mehr Arbeitsplätze

Nach dem Start Anfang Februar soll der neue Geschäftsbereich mit Sitz in Essen zunächst auf etwa 70 Mitarbeiter ausgebaut werden. „Es wird kein Massengeschäft”, sagte Cesarz. Langfristig gehe er jedoch von einem Ersatz der rund 160 Jahre alten seilgebundenen Aufzugstechnik aus. Mit einem Umsatz von 7,7 Milliarden Euro und mehr als 50.000 Beschäftigten zählt die Aufzugssparte zu den wichtigsten Geschäftsfeldern des Industriekonzerns.

Von der Magnetschwebebahn Transrapid hatte sich das Unternehmen vor Jahren verabschiedet. 2006 war es auf einer Teststrecke zu einem schweren Unfall gekommen, als ein Transrapid auf einen Werkstattwagen auffuhr. 23 Menschen kamen damals ums Leben. Cesarz betonte jedoch die Sicherheit des Systems bei einem Einsatz in Aufzügen. Ein Zusammenstoß von Kabinen sei ebenso wenig möglich wie eine Störung aufgrund eines Stromausfalls.

Gewinne für Handwerker bei Wahl der beliebtesten Hersteller

Mit der Umfrage ibau Stein im Brett wählten Handwerker jüngst die bei Ihnen beliebtesten Hersteller. Dabei räumten die teilnehmenden Handwerker erstklassige Preise ab.

„Welche Marke gilt in meinem Gewerk als Qualitätsführer und wer bietet die besten Verarbeitungsvorteile zum günstigen Preis?“ Diese Fragen stellen sich wohl alle Handwerker, die qualitativ hochwertige Arbeit abliefern und damit ihre Kunden zufriedenstellen wollen. Um diese Fragen beantworten zu können, führt die ibau GmbH einmal im Jahr Deutschlands größte Branchenbefragung unter Handwerkern und Fachunternehmern durch.

Rund 2.600 Handwerker und Fachunternehmer unterschiedlicher Gewerke gaben hierzu ihre Stimmen ab und wählten aus knapp 300 Herstellern diejenigen aus, die bei ihnen einen „Stein im Brett“ haben.

Begehrte Preise im Gesamtwert von über 10.000 Euro

Unter allen Teilnehmenden verloste ibau insgesamt zwei Weber Gasgrills „Genesis® II E-410™ GBS™, Black“, fünf Philips Perfect Draft Bierzapfanlagen inklusive zwölf Fässern Bier, sechs Kickertische “Ullrich Sport”, sowie acht Bluetooth Lautsprecher der Marke UE Boom 2.

Wenn Sie sich bei der nächsten Umfrage ebenfalls einen dieser tollen Gewinne sichern wollen, registrieren Sie sich jetzt auf Helden am Bau und wir informieren Sie rechtzeitig über die nächste Umfrage: Hier registrieren.

Die Freude unter den Gewinnern war groß:

Mit einem Weber Gasgrill „Genesis® II E-410™ GBS™, Black“ ist Iris Greiner von der Gärtnerei Greiner Garten und Landschaftsbau samt Kollegen und Familie für eine sommerliche Grillparty bestens ausgestattet.

Auch Christian Laumann ist einer der glücklichen Gewinner und grillt seine Würstchen künftig ebenfalls auf einem neuen Weber Gasgrill.

Fliesenleger Bernd Krepinsky und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen sich schon einmal warm für die diesjährige Fußballweltmeisterschaft.

Und auch die Innenausbau Wittstock GmbH freut sich über einen nagelneuen Tischkicker.

 

Die diesjährigen Preisträger reihen sich damit in die Riege glücklicher Gewinner aus der vergangenen Umfrage ein.

 

Welche Hersteller bei den Gewinnern einen „Stein im Brett“ haben und wer den „Oscar der Baubranche“ abräumen konnte lesen Sie auf: https://www.ibau-steinimbrett.de/gewinner-2018/

Das Handwerk hat entschieden – Gewinner der Marktuntersuchung Stein im Brett stehen fest

In Deutschlands größter Branchenbefragung des Handwerks haben über 2.500 Handwerker und Fachunternehmer abgestimmt, welche Bauprodukte- und Bauelementhersteller den durch die ibau GmbH verliehenen Stein im Brett Award verdienen.

Unterstützt von der Heinze Marktforschung und der Online-Plattform Helden am Bau (www.heldenambau.de) forderte ibau über verschiedene Kanäle deutschlandweit Handwerker und Fachunternehmer unterschiedlicher Gewerke auf, zu bewerten, welche Hersteller bei ihnen einen Stein im Brett haben. Insgesamt wurden Meinungen zu fast 300 Herstellern in insgesamt 30 Produktkategorien geäußert. Die Bandbreite der Kategorien reichte dabei von Akustik über Bauchemie, Dämmstoffe und Fassadensysteme, Mauerwerk und Smart Building bis hin zu WDV-Systemen. Gefragt waren die Einschätzungen der Handwerker unter anderem zu Themen wie Produktqualität, Preis, Verarbeitungsfreundlichkeit oder, ob sie das jeweilige Produkt weiterempfehlen würden. Unter www.ibau-steinimbrett.de/gewinner-2018 erfahren Sie wer die Gewinner des Stein im Brett Award 2018 sind.

Umfangreiche Marktuntersuchung

Um im Handwerk eine zufriedenstellende Arbeit leisten zu können ist neben dem eigenen Know-how vor allem das richtige Material gefragt. Besonders für Profis ist es daher wichtig auf zuverlässige Hersteller und ihre Produkte zurückgreifen zu können. Doch welche Marke gilt als Qualitätsführer? Welche Marke genießt das Vertrauen des Handwerks und wer bietet die besten Verarbeitungsvorteile zum günstigen Preis? Um diese Fragen beantworten zu können, führte die ibau GmbH im vergangenen Jahr bereits zum zweiten Mal Deutschlands größte Branchenbefragung unter Handwerkern und Fachunternehmern durch.

Die bewerteten Unternehmen erhalten detaillierte Analysen hinsichtlich ihres Bekanntheitsgrades und der damit verbundenen regionalen Verteilung. Auch Fragen wie „Ist meine Marke stärker im Süden als im Norden etabliert?“ oder „Wo stehe ich im Vergleich zu meinen Mitbewerbern?“ werden beantwortet. Auf diese Weise helfen die Marktforschungsergebnisse dabei Marketing- und Vertriebsaktionen entsprechend zu planen und die eigene Marke nachhaltig zu positionieren.

Die härteste Jury ist der Bau

„Wer kann besser über die Qualität und Leistung der deutschen Bauprodukte- und Bauelementehersteller urteilen als diejenigen, die täglich mit dem Material arbeiten? Durch die Marktuntersuchung erhalten Hersteller ein ausführliches Feedback zu ihren Produkten und Leistungen“, so Sven Hohmann, Geschäftsführer der ibau GmbH in Münster.

Im Schnitt hat jeder der 2.500 teilnehmenden Handwerksbetriebe sieben Produktkategorien bearbeitet. Insgesamt wurden rund 18.000 Antworten ausgewertet. Aus diesen ergab sich eine Gesamtpunktezahl in der jeweiligen Produktkategorie, wovon der jeweils Erstplatzierte den begehrten Stein im Brett Award erhält.

Ingo, der Weihnachtsmann

Heute, liebe Leserinnen und Leser, möchten wir Ihnen zur Feier des Tages eine kleine Geschichte erzählen.

Jeder Mensch hat in seinem Leben wohl einmal so einen Aha-Moment. Wenn sich Dinge, die einem als Kind absolut logisch erscheinen und nicht hinterfragt werden müssen, plötzlich als völlig anders entpuppen. Da wäre zum Beispiel der berühmte Strebergarten, der in Wahrheit aber natürlich nicht nur für Streber gedacht ist. Und ein Rechtshändler, der selbstverständlich auch ein Linkshänder sein kann.

Mein bislang schönstes Aha-Erlebnis hatte ich jedoch im Alter von fünf Jahren. Es war Weihnachten und wir saßen gerade mit vollen Bäuchen im Wohnzimmer, als es plötzlich an der Tür klingelte. „Ho ho ho – Wohnt hier ein gewisser Anton?“, dröhnte eine tiefe Stimme aus dem Flur. Noch ehe ich begreifen konnte, was dort eigentlich vor sich ging, stand er schon direkt vor mir: der leibhaftige Weihnachtsmann!

Mit großem weißen Rauschebart, langem roten Gewand und einem großen, prall gefülltem Jutesack, sah er genau so aus, wie ich ihn mir immer vorgestellt hatte. Doch irgendetwas war anders. „Ho ho ho – Du musst also Anton sein?“, sagte er zu mir, die Hände auf seinen dicken Bauch gestützt. Immer noch völlig überrumpelt brachte ich keinen Ton heraus. „Ja, und der Anton hat ein tolles Gedicht für dich geübt“, sagte meine Mutter, um mich aus meiner Schockstarre zu lösen. Ich hatte tatsächlich in der Adventszeit im Kindergarten ein Gedicht auswendig gelernt, doch kreisten meine Gedanken um etwas völlig anderes.

„Ingo ist der Weihnachtsmann!“, brach es aus mir hervor. „Das sind die Schuhe von Ingo, guck Mama!“ Mein Onkel Ingo hatte sich damals kurz nach dem Abendessen still und heimlich abgeseilt, um mich als Weihnachtsmann verkleidet zu überraschen. Wenn wir heute über die Situation damals sprechen, erinnern sich meine Eltern vor allem an die Totenstille, die für kurze Zeit herrschte. Und mein Onkel Ingo ärgert sich heute noch darüber, damals die richtigen Stiefel vergessen zu haben. Am traurigsten fanden es aber alle, dass das Weihnachtsmärchen vom wohlwollenden und großzügigen Weihnachtsmann für mich schon so früh zu Ende sein sollte.

Ich für meinen Teil war damals aber völlig aus dem Häuschen: „Ingo ist der Weihnachtsmann! Hast du das gewusst Mama?“ Mit großen Augen fragte ich ihn ehrfürchtig „Wie machst du das?“ Dass es den Weihnachtsmann wirklich gibt, war für mich damals so selbstverständlich, wie die Schokolade von Oma. Aber, dass es ausgerechnet mein Onkel war, der Heiligabend fleißig die Geschenke verteilt, beeindruckte mich zutiefst.

Zum Glück hatte Ingo das Strahlen meiner Augen bemerkt und meine Ausbrüche richtig gedeutet: „Tja Anton, da hast du mich wohl erwischt! Jetzt weißt du, was ich in der Zeit mache, in der wir uns nicht sehen.“ „Gucken ob die Kinder artig sind?“, fragte ich. „Sehr richtig“, antwortete Ingo mit einem bedeutungsschwangeren Nicken.

Nach unzähligen weiteren Fragen, die Ingo in seiner Rolle des Weihnachtsmanns souverän beantwortete, übergab er mir schließlich mein Geschenk – einen großen Tretroller – und verabschiedete sich.

In den nächsten Tagen und Wochen gab es für mich kein anderes Gesprächsthema mehr. Stolz wie ich war, erzählte ich natürlich allen Freunden und Verwandten, dass mein Onkel Ingo der echte Weihnachtsmann sei. So dauerte es nicht allzu lange, bis unsere ganze Straße Bescheid wusste.

Auch ein Jahr später, ich war inzwischen eingeschult worden, war Ingo natürlich wieder das Gesprächsthema Nummer eins. Ich erzählte meinen Klassenkameraden stolz, dass es MEIN Onkel sei, der all die Geschenke bringt. Die Reaktionen fielen dabei gemischt aus. Zwar waren die meisten meiner Freunde ebenfalls schwer beeindruckt, trotzdem blieben einige skeptisch. „Den Weihnachtsmann gibt es gar nicht“, hörte ich sogar einige sagen.

Was ich damals nicht wusste: Auch unsere Eltern sprachen untereinander über die Geschichte mit Ingo und berieten sich, was zu tun sei. Und so kam es, dass wir Kinder an Heiligabend neben unseren Geschenken auch alle eine Karte fanden. Auf meiner stand geschrieben:

Lieber Anton,

deinen Wunschzettel habe ich erhalten und aufmerksam gelesen. Ich wünsche dir viel Freude mit all den schönen Dingen, die ich dir heute unter den Baum gestellt habe. Und weil du ja jetzt schon so groß bist und weißt, wer ich bin, brauche ich unter uns ja auch kein Geheimnis mehr daraus zu machen. Andere Kinder wissen das aber noch nicht. Damit das so bleibt und ich, wenn kein Weihnachten ist, auch weiterhin ungestört das nächste Fest vorbereiten kann, sollte das auch unser Geheimnis bleiben. Daher ernenne ich dich hiermit zu meinem vertrauten Helfer!

Frohes und besinnliches Fest wünscht dir dein

Ingo, der Weihnachtsmann

Die nächsten Jahre war die wahre Identität des Weihnachtsmannes ein offenes Geheimnis unter uns Kindern. Jeder hatte den Brief erhalten und niemand hatte gezweifelt – warum auch? Und wenn Onkel Ingo inzwischen vor meinen Kindern als Weihnachtsmann verkleidet steht – diesmal mit den richtigen Stiefeln – zweifle ich auch heute keine Sekunde an ihm.

 

Wir danken Ihnen für das entgegengebrachte Vertrauen und wünschen Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2018.

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Umbau auf energieneutrale Aufzugsanlagen

Thyssenkrupp stellte auf dem diesjährigen Energy Efficiency Global Forum ein neues Konzept vor, mit dem bestehende Anlagen künftig energieneutral betrieben werden können.

Rund 15 Jahre bleibt ein Aufzug im Durchschnitt im Betrieb. Zu den über zwölf Millionen bestehenden Anlagen kommen jährlich nur etwa sechs Prozent neue Anlagen hinzu. Insgesamt sind sie für bis zu zehn Prozent des Energieverbrauchs des jeweiligen Gebäudes verantwortlich. Eine hohe Energieeffizienz der bestehenden Aufzugsanlagen könnte demnach deutlich dazu beitragen, den allgemeinen Energieverbrauch von Gebäuden zu senken.

Aus diesem Grund hat Thyssenkrupp auf dem diesjährigen Energy Efficiency Global Forum ein Konzept für energieneutrale Aufzüge vorgestellt, welches sich auch auf bereits bestehende Anlagen anwenden lässt.

 

Mehr Strom erzeugen als verbrauchen

Aufzüge, die die kinetische Energie der Anlage in Strom umwandeln und in das Netzt des Gebäudes zurückspeisen, sind keine neue Erfindung. Bereits in das One World Trade Center hatte Thyssenkrupp ein Aufzugssystem dieser Art eingebaut. Die Aufzüge erzeugen dabei so viel Energie, dass das gesamte Gebäude damit beleuchtet werden kann.

Das neue Konzept geht jetzt sogar noch einen Schritt weiter: Denn um energieneutrale Aufzugsanlagen realisieren zu können, muss die Energieeffizienz auch dann verbessert werden, wenn der Aufzug steht – was in bis zu 70 Prozent seiner Lebenszeit der Fall ist. Hierfür kommt eine neue Steuerungstechnologie zum Einsatz, die den Ruhezustands- und den Standby-Modus in stehenden Aufzugskabinen automatisch einleitet. Auf diese Weise lässt sich der Energiebedarf laut Unternehmen signifikant verringern. Der restliche benötigte Strom kann durch Solarmodule erzeugt werden, wodurch sich ein positiver Energiesaldo realisieren lässt. Das Aufzugssystem würde dann mehr Strom erzeugen als verbrauchen.

 

Schlüssel zur energieeffizienten Zukunft

In einer Pressemeldung sagt Andreas Schierenbeck, CEO bei Thyssenkrupp Elevator, dazu: „Aufzüge finden in unseren Gebäuden oft wenig Beachtung, dennoch sind sie der Schlüssel zu einer energieeffizienteren Zukunft unserer Städte. Wir freuen uns sehr, heute ein neues Konzept vorstellen zu können, das diese Vision Wirklichkeit werden lässt und den Weg für intelligente und nachhaltige Innovationen bereitet.“

So habe das neue Konzept bereits umfangreiche und gründliche Tests durchlaufen. Als Teil eines unabhängigen Validierungsprojektes mit dem Fraunhofer USA Center for Sustainable Energy Systems wurde es beispielsweise in einem über 100 Jahre alten Gebäude eingebaut.

„Wenn wir internationale Nachhaltigkeitsziele erreichen und somit letzten Endes die Ressourcen unseres Planeten schützen wollen, müssen Regierungen und Unternehmen zusammenarbeiten und innovative technologische Lösungen nutzen. Nur so können wir wirkliche Energieeinsparungen erreichen. Wir bei Thyssenkrupp entwickeln unsere Technologien und Lösungen stetig weiter, um aktuellen und künftigen Ansprüchen an urbane Mobilität gerecht zu werden“, so Schierenbeck.

Nach eigenen Aussagen sei das energieneutrale Aufzugskonzept Teil von Thyssenkrupps längerfristigem Ziel, smarte Produkte und Dienstleistungen anzubieten, um urbane Mobilität und Energieeinsparungen voranzubringen.